Im Kreuzungsbereich Bahnhofquai–Gösgerstrasse–Bahnhofbrücke in Olten kam es in der Nacht auf Samstag, 25. April 2026, kurz nach Mitternacht zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Was steht bei dir am Wochenende an? Geniesse die freie Zeit, bleib aufmerksam im Strassenverkehr und pass gut auf dich und andere auf.
Was steht bei dir am Wochenende an? Geniesse die freie Zeit, bleib aufmerksam im Strassenverkehr und pass gut auf dich und andere auf.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Dienstag, dem 21. April 2026, eine weitere Schwerpunktaktion gegen Kriminalität im Kleinbasel gestartet.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Dienstag, dem 21. April 2026, eine weitere Schwerpunktaktion gegen Kriminalität im Kleinbasel gestartet.
Die letzten Vorbereitungen für den Basler Frauenlauf laufen – die Polizei Basel-Stadt ist mittendrin statt nur dabei.
Die letzten Vorbereitungen für den Basler Frauenlauf laufen – die Polizei Basel-Stadt ist mittendrin statt nur dabei.
Kurz das Fahrrad abgestellt und schon war es weg – schneller passiert, als man denkt.
Kurz das Fahrrad abgestellt und schon war es weg – schneller passiert, als man denkt.
Die Sperrung der Staadackerstrasse in Oensingen dauert länger als ursprünglich vorgesehen.
Die Sperrung der Staadackerstrasse in Oensingen dauert länger als ursprünglich vorgesehen.
Der Wanderweg Richtung Bruust-Schwandi entlang der Kantonsstrasse in Erstfeld ist ab Samstag, 25. April 2026, wieder geöffnet.
Der Wanderweg Richtung Bruust-Schwandi entlang der Kantonsstrasse in Erstfeld ist ab Samstag, 25. April 2026, wieder geöffnet.
Martin Willi, bisheriger stellvertretender Chef der Sicherheitspolizei, wird per 1. Juni 2026 die Leitung der Sicherheitspolizei bei der Polizei Basel-Landschaft im Range eines Majors übernehmen.
Martin Willi, bisheriger stellvertretender Chef der Sicherheitspolizei, wird per 1. Juni 2026 die Leitung der Sicherheitspolizei bei der Polizei Basel-Landschaft im Range eines Majors übernehmen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für teils schwere oder tödliche Verkehrsunfälle ist.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für teils schwere oder tödliche Verkehrsunfälle ist.
Zwischen dem 28. April und dem 3. Mai 2026 wird der Verkehr im Kanton Freiburg durch mehrere Etappen der Tour de Romandie der Männer beeinträchtigt.
Zwischen dem 28. April und dem 3. Mai 2026 wird der Verkehr im Kanton Freiburg durch mehrere Etappen der Tour de Romandie der Männer beeinträchtigt.
Bei einem Brand in einem Reithof sind am Freitagabend (24.04.2026) in Hombrechtikon zwei Personen schwer und acht weitere leicht verletzt worden.
Bei einem Brand in einem Reithof sind am Freitagabend (24.04.2026) in Hombrechtikon zwei Personen schwer und acht weitere leicht verletzt worden. Tiere kamen keine zu Schaden.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet erstreckt sich von den Britischen Inseln über Mitteleuropa bis in den Mittelmeerraum.
Es bestimmt bis am Montag mit sehr trockener und milder Luft das Wetter in der Schweiz.
Am frühen Donnerstagabend, 23. April 2026, ist in Teufen ein Personenwagen in eine Hausmauer gefahren.
Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Auf der Autobahn A1 bei Gunzgen hat sich am frühen Freitagmorgen, 24. April 2026, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Lieferwagenlenker tödlich und sechs weitere Personen leicht verletzt. Die Unfallursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am späteren Donnerstagnachmittag (23.04.2026) kam es in der Stadt Schaffhausen, auf der Autostrasse A4, Galerie Schönenberg, zu einer Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen, darunter einem Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am 14. April 2026 verhaftete die niederländische Polizei nach einer gemeinsamen Ermittlung mit Deutschland, Frankreich und der Schweiz sechs Personen in den Niederlanden.
Ein siebter Verdächtiger wurde am 22. April ebenfalls in den Niederlanden festgenommen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA plant gemeinsam mit dem Kanton Uri die Optimierung des Verkehrsknotens Göschenen.
Mit dem Projekt sollen die Verkehrsströme entflechtet und der Verkehrsfluss sowie die Verkehrssicherheit im Bereich der Nationalstrasse und der Gotthardpassstrasse verbessert werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Freitag (24.04.2026) im Stützpunkt des Verkehrszuges Winterthur eine Kontrolle des Schwerverkehrs durchgeführt.
Insgesamt kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten rund ein Dutzend Lastwagen sowie deren Chauffeure.
Am Donnerstagabend, 23. April 2026, ereigneten sich kurz nacheinander zwei Selbstunfälle.
Beide beteiligten Personen wurden leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 23. April 2026 ein 44-jähriger polnischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Polen festgenommen wurde.
Er steht im Verdacht, in Maggia an einem versuchten Betrug mit sogenannten Schockanrufen beteiligt gewesen zu sein, der sich gegen Senioren richtete.
Am späten Donnerstagnachmittag, 23. April 2026, kurz vor 17.30 Uhr, kam es an der Bahnhofstrasse in Sissach, auf einem Parkplatz vis-à-vis des Bahnhofs, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Dabei wurden beide Beteiligten verletzt; ein 34-jähriger Mann erlitt Stichverletzungen.
Im Rahmen einer koordinierten Aktion ist es der Kantonspolizei Solothurn am Donnerstag, 23. April 2026, in Trimbach gelungen, einen mutmasslichen Drogendealer festzunehmen.
Zudem hat die Polizei bei ihm eine grössere Menge an Drogen und Streckmittel sowie Bargeld sichergestellt.
Am Donnerstagmittag (23.04.2026) ist es an der Goldacherstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 71-jährige, im Kanton St.Gallen wohnhafte Schweizerin verstarb auf der Unfallstelle.
Am vergangenen Montag ist in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in Hindelbank eine Insassin in einer Zelle leblos aufgefunden worden.
Sie verstarb am darauffolgenden Freitag im Spital.
Am Donnerstagnachmittag (23.04.2026) ist ein Auto bei Wisental in Brand geraten.
Trotz dem raschen Eintreffen der Feuerwehr ist das Auto komplett ausgebrannt.
Am Donnerstagvormittag (23.04.2026) ist bei einer Liegenschaft an der Talstrasse eine Hecke in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es entstand Sachschaden.
Gestern Donnerstag wanderten zwei Männer vom Dent de Lys in Richtung Sciernes d’Albeuve.
Beim Abstieg vom Gipfel verunglückte einer der beiden und stürzte dabei ca. 200 Meter in die Tiefe.
Am späten Donnerstagnachmittag geriet ein Traktorlenker auf der Sarmenstorferstrasse wegen eines plötzlichen Reifendefekts auf die Gegenfahrbahn.
Dort kollidierte er frontal mit einem korrekt entgegenkommenden PW.
Am Donnerstagabend (23.04.2026) ist in Thayngen ein Mann angeschossen und schwer verletzt worden.
Ein Tatverdächtiger konnte unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen und die Tatwaffe sichergestellt werden.
Am Donnerstag (23.04.2026) haben sich in der Stadt St.Gallen vier Verkehrsunfälle ereignet, bei welchen Velofahrende beteiligt waren.
Eine Person wurde erheblich verletzt, drei weitere eher leicht.
Am Donnerstagabend, 23. April 2026, ereignete sich kurz vor 18.30 Uhr, auf der Rickenbacherstrasse in Rickenbach BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker und seine Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 23. April 2026, verunfallte ein 42-jähriger Landwirt mit einem Heulader an der Sonnenbergstrasse in Seewen.
Das Fahrzeug kippte kurz vor 17 Uhr im unebenen Gelände auf die Seite.
Am Donnerstagabend (23.04.2026) ist in Thayngen ein Mann angeschossen worden.
Der mutmassliche Täter konnte noch vor Ort durch Mitarbeitende der Schaffhauser Polizei verhaftet werden.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet mit Zentrum nördlich von Schottland erstreckt sich bis zum Alpenraum.
An dessen Südrand hat sich auf der Alpennordseite eine Bisenströmung eingestellt, die trockene Kontinentalluft zu uns führt. Das Hoch bleibt bis Ende der Woche wetterbestimmend.
Am Donnerstagmittag, 23. April 2026, kurz vor 12.00 Uhr, kam es in einer Wohnung im Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Salinenstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Rengglochstrasse in Richtung Kriens stockte der Verkehr am Mittwochabend (22. April 2026, ca. 17:35).
Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Heck eines Motorrads.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden nach der Raststätte Neuenkirch ist es am Mittwoch (22. April 2026, ca. 17:00 Uhr) zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Kleinkinder wurden dabei leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (22. April 2026, ca. 23:45 Uhr) fuhr in Entlebuch ein Autofahrer beim Abzweiger Glaubenbergstrasse aus ungeklärten Gründen die Treppe zum Marktplatz hoch.
Dabei blieb das Fahrzeug hängen und wurde beschädigt.
Auf der Bundalp im Kiental ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einem Berghaus zu einem Vollbrand gekommen.
Das Gebäude brannte komplett nieder, verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.