Mit steigenden Temperaturen zieht es wieder zahlreiche Menschen an und auf die Schweizer Seen.
Besonders beliebt ist dabei das Stand Up Paddling (SUP), das sich längst als Trendsportart etabliert hat. Um Unfälle zu verhindern, gilt es, einige Punkte zu beachten.
Am Donnerstag, dem 12. Juni 2025 kurz nach 16:00 Uhr, kam es in der Aeschenvorstadt zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Der Tramverkehr in Richtung Barfüsserplatz war für rund eineinhalb Stunden gesperrt.
Am Freitag und Samstag erwarten wir gebietsweise eine erste kurze Hitzeperiode. Die Temperaturhöchstwerte steigen voraussichtlich auf 30 bis 34 Grad.
Die Hochdruckphase, die bereits seit anfangs Woche für sommerliches Wetter sorgt, erreicht am Freitag mit Temperaturen über 30 Grad ihren Höhepunkt.
Die Berufsunteroffiziersschule der Armee (BUSA) blickt auf 50 Jahre Bestehen zurück. Am 27. und 28. Juni 2025 öffnet die Schule unter dem Motto "BUSA gestern – heute – morgen" ihre Tore.
Interessierte erhalten Einblicke in die Entwicklung der BUSA sowie in den Ausbildungsweg und den Berufsalltag von Berufsunteroffizierinnen und Berufsuneroffizieren.
Am 12. und 13. Juni 2025 besucht der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, in Kosovo die Armeeangehörigen, die einen Einsatz im Rahmen der militärischen Friedensförderung leisten.
Dabei trifft er auch den Kommandanten der Kosovo Force (KFOR), Generalmajor Enrico Barduani.
Im Norden der Gemeinde Koppigen baut das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Wildtierüberführung, welche die Autobahn und die Kantonsstrasse quert.
In den nächsten Wochen werden die Holzträger eingehoben. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen der Autobahn. Die Kantonsstrasse zwischen Koppigen und Recherswil wird für das Einheben der Holzträger sowie die weiteren Arbeiten bis im November 2025 gesperrt.
Im Mai 2025 sind 2’775’275 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen.
Das entspricht einem Plus von 0.1% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Heute Donnerstag, 12. Juni 2025, nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Urner Kontrollschild in der Schöllenen talwärts.
Aus derzeit unbekannten Gründen geriet er im Bereich Schöllenenmätteli zu weit nach rechts und kollidierte in der Folge mit einem Randstein und stürzte.
Letzte Woche wurde die Kantonspolizei Uri über einen Betrug informiert.
Demnach übergab eine 75-jährige Urnerin einer unbekannten Täterschaft 20'000 Franken in bar.
Am Samstagnachmittag findet in Bern der feministische Streik statt, an dem eine hohe Anzahl Teilnehmende erwartet wird.
Im Zusammenhang mit der bewilligten Kundgebung werden mehrere Strassen gesperrt sein. In der Innenstadt ist insbesondere während dem Umzug mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Dienstagmittag (10.06.2025) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Motorradfahrer leicht verletzt.
Im Zeitraum zwischen Dienstag, 10. Juni 2025, ca. 20.00 Uhr und Mittwoch, 11. Juni 2025, ca. 06.45 Uhr, gingen bei der Kantonspolizei acht Meldungen von Geschädigten ein.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich Zugang zu den teilweise nicht verschlossenen Fahrzeugen, durchsuchte diese und entwendete in einzelnen Fällen Deliktsgut.
Am Donnerstag, 12. Juni 2025 kam es auf der Viaduktstrasse in Willerzell zu einer Kollision zwischen einem E-Biker und einem Personenwagen.
Ein 66-jähriger Velofahrer war kurz nach 10 Uhr auf dem Viadukt in Richtung Einsiedeln unterwegs, während eine Gruppe von Oldtimerfahrzeugen in entgegengesetzter Richtung fuhr.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 11. Juni 2025, kurz nach 13.00 Uhr am Zollweg in Suhr.
Eine Drittperson meldete der Notrufzentrale eine am Boden liegende Person.
An der Äusseren Klus in Oensingen ist es am Mittwochabend, 11. Juni 2025, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen.
Verletzt wurde niemand.
In Derendingen ist am Mittwochabend ein Kind auf einem Trottoir von einem Auto erfasst worden.
Der Junge wurde verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen 47-jährigen Spanier wegen mehrfachen Mordes erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, im Dezember 2010 im Seefeldquartier in Zürich eine Frau und im Dezember 2015 in Laupen/BE ein Ehepaar getötet zu haben.
Gestern Mittwoch, um 23.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern von Wassen herkommend in Richtung Susten-Passhöhe.
Im Bereich Rässegg kam er rechts von der Strasse ab und durchbrach dabei das rechtsseitige Rohrgeländer.
Auf der Gempenstrasse zwischen Dornach und Gempen kam es am Mittwochabend zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Zuvor soll ein entgegenkommender, grauer BMW X3 oder X5, auf der falschen Fahrspur unterwegs gewesen sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Zwischen Dienstagabend und Mittwochmittag (11.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Hobelweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern der Liegenschaft.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz vor 13 Uhr, ist es in einer Firma an der Schärstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 48-jähriger Mann war mit Putzarbeiten beschäftigt, als er mit einem Bein in eine Fördermaschine geriet.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 45-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (11.06.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Steinigfeldstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 15-Jähriger wurde leicht verletzt.
Am Pfingstmontag, 9. Juni 2025, ist in Gais ein Fahrzeuglenker mit stark überhöhter Geschwindigkeit von der Semistationären Messanlage erfasst worden.
Kurz vor 19.30 Uhr fuhr ein Mann mit einem Personenwagen von Gais in Richtung Appenzell.
Am Mittwochabend ist ein E-Bike-Lenker in Worblaufen gestürzt und dabei verletzt worden.
Er musste zur Behandlung ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Nach einem Bremsmanöver ist die ungenügend gesicherte Ladung auf einem Sachentransport ins Rutschen gekommen und hat die Heckscheibe des Zugfahrzeugs zerschmettert.
Verletzt wurde niemand. Der fehlbare Autofahrer wird zur Anzeige gebracht.
Am Mittwochmorgen, 11. Juni 2025, um 7:35 Uhr fuhr ein 25-jähriger Fahrradfahrer in Hurden auf der Seedammstrasse in Richtung Pfäffikon.
Der Mann benutzte entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung den linken Fahrradstreifen.
Die 88. Tour de Suisse der Männer findet vom 15. bis 22. Juni 2025 statt.
Der Renntross führt während der 4., 5. und 6. Etappe durch mehrere Regionen des Kantons Graubünden.
Gemeinsam mit dem Zoll führten wir am Pfingstwochenende gezielte Verkehrskontrollen auf der Raststätte Neuenkirch durch.
Insgesamt wurden 58 Autos, 3 Reisebusse und 8 Motorräder mit total 172 Personen kontrolliert.
Am Dienstag, 10. Juni 2025, führte die DARD (Schnelle Action und Abschreckung) eine realitätsnahe Einsatzübung in den Räumlichkeiten des CHUV durch.
Mehr als 100 Einsatzkräfte aus dem CHUV (Centre hospitalier universitaire vaudois), der TAG, der Generaldirektion Umwelt sowie der Kantonspolizei Waadt nahmen an dieser bereichsübergreifenden Übung teil.
Cyberkriminelle fordern in betrügerischen E-Mails eine angebliche Einfuhrabgabe an GLS.
Sie versuchen so, die Empfänger zur Preisgabe ihrer Kreditkartendaten zu verleiten.
Auf der Alpensüdseite fiel in den ersten sieben Junitagen lokal massiv mehr Regen als in einem durchschnittlichen Junimonat zusammenkommt.
Auf der Alpennordseite meldeten einzelne Messstandorte etwas mehr als eine durchschnittliche Junisumme.
Am 14. und 15. Juni 2025 steht Küssnacht am Rigi im Zeichen des Radsports.
An beiden Tagen muss im inneren Kantonsteil von Schwyz im Rahmen der "Tour de Suisse" mit Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen im Strassenverkehr gerechnet werden.
Gestern Abend flüchtete bei einer Polizeikontrolle in Cugy ein Auto.
Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei Waadt und Freiburg führte zur Anhaltung der Automobilistin, die mit falschen Kontrollschildern und ohne Versicherung unterwegs war. Sie wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am 11. Juni 2025, gegen 17:10 Uhr, befuhr ein Autofahrer, der von Boécourt in Richtung Glovelier unterwegs war, die Vorspur, um auf die Autobahn A16 Richtung Porrentruy aufzufahren.
Bei diesem Manöver missachtete der Autofahrer den Motorradfahrer, der von rechts, also aus Glovelier, kam. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Am 24. Mai 2025 wurden auf dem Adlergletscher bei Zermatt fünf Personen leblos aufgefunden.
In der Zwischenzeit konnten auch die beiden anderen Opfer formell identifiziert werden.
Am Mittwochmorgen, 11. Juni 2025, kurz nach 04.00 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Aesch BL einen mutmasslichen Dieb anhalten und festnehmen.
Er wird verdächtigt, ein Fahrzeug aufgebrochen und daraus Wertgegenstände entwendet zu haben.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (10.06.2025) in der Stadt Zürich drei Taschendiebe verhaftet.
Sie stehen unter dem Verdacht, diverse Diebstähle in der Schweiz begangen zu haben.
Am Mittwochmorgen (11.06.2025) hat sich auf einer Baustelle in Neunkirch ein Arbeitsunfall ereignet.
Gemäss ersten Ermittlungen hat sich ein Seilzug gelöst und in der Folge einen Arbeiter verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang werden untersucht.
Ein unbekannter Mann hat auf einem Parkplatz ein Auto entwendet, nachdem er die Lenkerin bat, sich auf den Rücksitz zu setzen.
Die Frau konnte das Fahrzeug jedoch rechtzeitig verlassen. Dank einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte der Beschuldigte wenig später im Kanton Schwyz festgenommen werden.
Die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler der Primarschulen im Appenzeller Mittelland sind am Dienstagmorgen, 11. Juni 2025, in Teufen zur Radfahrerprüfung angetreten.
Sie haben mit ihrer Fahrt durch das Dorf Teufen die durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden organisierte Fahrradprüfung abgelegt.
Gestern Dienstag, 10. Juni 2025, um 15.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Spitalstrasse in Richtung Flüelerstrasse.
Zeitgleich beabsichtigte ein 10-jähriges Mädchen den sich dort befindlichen Fussgängerstreifen zu überqueren.
Die Schaffhauser Polizei hat am Montagmorgen (12.05.2025) – im Verlauf einer Polizeiaktion in der Stadt Schaffhausen – eine illegale Hanfplantage mit über 1'600 THC-Pflanzen entdeckt und den 48-jährigen Betreiber vorläufig festgenommen.
Im Anschluss an die Festnahme eines 48-jährigen Mannes – im Verlaufe einer Polizeiaktion in der Stadt Schaffhausen – stiessen Einsatzkräfte der Schaffhauser Polizei bei einer Hausdurchsuchung am Montagmorgen (12.05.2025) auf eine Indoor-Hanfanlage mit über 1'600 THC-haltigen Pflanzen, die bzw. deren "Betrieb" vorab vermutet und aufgrund welcher die Polizeiaktion durchgeführt worden war.
Zwischen Freitag (06.06.2025) und Dienstag (10.06.2025) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen mehrere unverschlossene Fahrzeuge durchsucht und daraus Bargeld, Ausweisdokumente und Wertgegenstände gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise. Zudem empfiehlt sie keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.