Die Strassenzufahrt ins Haut Val de Bagnes wird ab Mittwoch, dem 2. Juli 2025, um 6.00 Uhr wiederhergestellt sein.
Die Militärbrücke wurde am Dienstag, dem 1. Juli, um 18.00 Uhr von der Armee offiziell an den Kanton übergeben. Diese Verkehrsinfrastruktur, die Le Fregnoley mit Lourtier verbindet, wird längstens bis 30. November 2025 in Betrieb sein. Parallel dazu wird der Kanton eine neue Sicherungsbrücke oberhalb der Militärbrücke errichten.
In der Nacht auf Donnerstag (03.07.2025) hat eine unbekannte Täterschaft sechs Einbruchdiebstähle in Industriebetriebe und einen Einbruchdiebstahl in ein Sportclublokal in Beringen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Dienstag, 1. Juli 2025, um 22.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri durch einen privaten Sicherheitsdienst über zwei Jugendliche informiert, welche beim Sprayen auf dem Spielplatz Jagdmatt in Erstfeld erwischt wurden.
Die sofort ausgerückte Polizeipatrouille begleitete die beiden 12- und 14-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen nach Hause und suchte mit den Eltern das Gespräch.
Ein Mann hat seine Ehefrau tätlich angegriffen und verletzt.
Die Frau musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Der mutmassliche Täter konnte nach einer Sofortfahndung festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug und die Zuger Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.
Beim Pressen von Strohballen entzündete Funkenflug zwei Stoppelfelder in Münsterlingen und Hörhausen.
Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Am Montag (30. Juni 2025, kurz vor 19:15 Uhr) fuhr ein Mann mit einem dreirädrigen Kleinmotorrad vom Seetalplatz Richtung Emmen.
Bei der starken Rechtskurve vor der Bahnunterführung geriet das Kleinmotorrad aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen die linke Seite eines entgegenkommenden Autos.
Am Montag (30. Juni 2025, kurz vor 20:15 Uhr) kam eine E-Bikefahrerin an der Gewerbestrasse in Nottwil zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1.4 mg/l.
Am Dienstag (1. Juli 2025, ca. 07:00 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer auf der Ruswilerstrasse von Ruswil Richtung Hellbühl.
Bei einem Fussgängerstreifen hielt er sein Motorrad wegen einem querenden Fussgänger an. Dies übersah der nachfolgende Autofahrer und prallte mit der Fahrzeugfront gegen das Motorrad.
Die Sicherheitslage im Umfeld der Schweiz verschlechtert sich von Jahr zu Jahr.
Zwischen den USA auf der einen und China sowie Russland auf der anderen Seite zeigen sich Konturen einer globalen Konfrontation. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Schweiz: Die Spionagebedrohung ist hoch und Proliferationsaktivitäten nehmen zu. Die Terrorbedrohung bleibt erhöht. Besonders beunruhigend ist diesbezüglich die Zunahme der Online-Radikalisierung Jugendlicher. Im neuen Lagebericht «Sicherheit Schweiz 2025» beurteilt der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) die Bedrohungslage für unser Land.
Der Spatenstich am 2. Juli 2025 markiert den Baustart eines neuen Ausbildungsgebäudes der Berufsunteroffiziersschule in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Im nächsten Jahr entsteht damit auf dem Waffenplatz Herisau-Gossau ein moderner Holz-Beton-Verbundbau für die angehenden Berufsunteroffiziere. Der Neubau besteht zu einem grossen Teil aus Holz und ist auf Energieeffizienz ausgelegt.
Am Mittwochabend (02.07.2025) wurde die Feuerwehr Rüti an die Neuhusstrasse alarmiert.
Ein Baum fiel auf einen Fussweg und versperrte den Durchgang. Bei solchen Ereignissen wird die Holzergruppe der Feuerwehr Rüti aufgeboten.
Am Mittwochnachmittag (02.07.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Laubbrand ereignet.
Personen wurden dabei nicht verletzt. Aufgrund der aktuellen Trockenheit bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht im Umgang mit Feuer und Raucherwaren.
Wer telefonisch oder per E-Mail kontaktiert wird und eine Rückzahlung von Kryptowährungen in Aussicht gestellt bekommt, wird mit grosser Wahrscheinlichkeit Opfer eines Betrugsversuchs.
Hier erfahren Sie alles über die Betrugsmasche und wie Sie richtig reagieren.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, gegen 21.30 Uhr kam es im Tunnel von Gorgier auf der AR N5 zu einem Auffahrunfall.
Ein noch unbekannter Lenker eines weissen Autos fuhr im Tunnel Gorgier in Richtung Yverdon.
Am Dienstagabend wurden im Raum Frauenfeld mehrere Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt Fahrfähigkeit durchgeführt.
Sieben Personen wurden aus dem Verkehr gezogen.
Am späten Freitagabend (22.11.2024) griff eine Gruppe junger Männer an der Bushaltestelle Volketswil-Zentrum einen Mann an und fügte ihm mehrere Knochenbrüche im Gesicht zu.
Die Kantonspolizei veröffentlichte am 11. Juni 2025 bereits einen ersten Zeugenaufruf.
Am Mittwochmorgen (02.07.2025) stürzte im Felsentäli in der Stadt Schaffhausen eine Lehrerin, die sich mit ihrer Primarschulklasse auf einem Ausflug befand, einen felsigen Abhang hinunter und wurde dabei schwer verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Dienstagnacht (01.07.2025) stürzte ein 74-jähriger Mann mit seinem elektrischen Rollstuhl in der Nähe der Grafenau eine steile Wiesenböschung hinunter und verletzte sich dabei.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Ein Mann passte am Dienstagabend in Brittnau einer Spaziergängerin ab und griff sie mit einem Messer an.
Die 47-Jährige wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Trotz Fahndung konnte der identifizierte Tatverdächtige flüchten. Ein Beziehungsdelikt steht im Vordergrund.
Am Mittwochmorgen ist eine Fussgängerin bei einem Zusammenstoss mit einem Auto schwer verletzt worden.
Sie musste durch die DRF Luftrettung ins Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Sommertag mit zwei Gesichtern: Die erste Tageshälfte startet vielerorts noch mit wechselhaftem Wetter, gelegentlichen Schauern und einzelnen Gewittern.
Doch dann setzt sich zunehmend die Sonne durch – bevor am Nachmittag erneut Wolken aufziehen und punktuell für kräftige Schauer oder Gewitter sorgen können.
Am Dienstagabend (01.07.2025) hat sich in Gächlingen ein Alleinunfall mit einem Elektrovelo ereignet.
Ein 79-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Mittwochnachmittag ist es in Saint-Imier zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Zug gekommen.
Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Mittwochnachmittag, 2. Juli 2025, beabsichtigte ein 31-jähriger Motorradlenker, vom Rastplatz Wolfsprung aus über die Axenstrasse in Richtung Brunnen zu fahren.
Beim Verlassen des Rastplatzes kollidierte er kurz vor 14 Uhr mit einem Personenwagen, der auf der Axenstrasse von Brunnen in Richtung Sisikon unterwegs war.
Am Dienstagvormittag ist in Wilderswil ein Basejumper verunglückt.
Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Gestern, 1. Juli 2025, starteten wir bei der Stadtpolizei Winterthur mit einem neuen Schichtmodell.
Ziel: mehr Erholung, bessere Planbarkeit und mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys – ohne Abstriche bei der Einsatzbereitschaft.
Weil ein entgegenkommendes Auto überholte, musste ein Lieferwagen nach rechts ausweichen und prallte gegen eine Tafel.
Der überholende Wagen fuhr weiter und wird gesucht.
Beim Brand einer Hecke in Felben-Wellhausen entstand am Mittwoch Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz nach 10:45 Uhr, ist es in einer Kaffeerösterei an der Hauptstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer, welches mutmasslich von Kaffeebohnenresten innerhalb eines Trichters ausging, rasch löschen.
(SHPol) In der Nacht auf Mittwoch (02.07.2025) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen drei parkierte Autos, die teilweise unverschlossen waren, durchsucht und daraus Bargeld und Wertgegenstände gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Im Juli 2025 findet die UEFA Women’s EURO in der Schweiz statt. Während dem 2. bis 13. Juli werden in der Host City St.Gallen drei Vorrundenspiele ausgetragen, und es gibt in der Innenstadt eine Fanzone.
Aufgrund des Sportanlasses sind teils Strassen gesperrt und es ist mit einem grösseren Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Auf der Autobahn A1 bei Deitingen hat sich am Dienstagabend, 1. Juli 2025, eine Auffahrkollision zwischen einem Reisebus und einem Lastwagen ereignet.
Mehrere Personen aus dem Reisebus wurden dabei leicht verletzt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstag, 01. Juli 2025, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich in Niederurnen, Bahnhofstrasse ein Verkehrsunfall.
Ein 64-jähriger Motorradlenker fuhr auf der Bahnhofstrasse Richtung Niederurnen als ein 75-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von seiner angrenzenden Liegenschaft rückwärts fahrend in die Bahnhofstrasse einlenkte.
Weil sie das Rotlicht missachtete, stiess eine Automobilistin auf einem Bahnübergang mit einem herannahenden Zug zusammen.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Schaden.
Am Dienstag (01.07.2025), in der Zeit zwischen 0:30 Uhr und 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel am Von Blarer-Weg eingebrochen.
Sie gelangte in den Rezeptionsbereich und verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Büroräumlichkeiten.
Am Dienstag (01.07.2025), kurz vor 19 Uhr, ist es auf der Heidlerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Rennvelo gekommen.
Ein 26-jähriger Velofahrer wurde dabei eher schwer verletzt.
Am Dienstag (01.07.2025), kurz vor 16 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das 7-jährige Mädchen wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstag (01.07.2025), kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 bei der Ausfahrt Haag, Fahrtrichtung St. Margrethen, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 61-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 06:30 Uhr, ist es im Bereich Industrie Diepoldsau zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen.
Ein 57-Jähriger wurde durch Schüsse nicht lebensbedrohlich verletzt und ins Spital gebracht. Die genauen Umstände werden abgeklärt.
Auf der Dornacherstrasse in Solothurn hat sich am Dienstagmittag eine Kollision zwischen einem Auto und einem Rollstuhlfahrer ereignet.
Dabei wurde der Rollstuhlfahrer erheblich verletzt.
Am Mittwochmorgen, 02.07.2025, geriet ein Wohnhaus mit integriertem Garagenteil an der Sändlistrasse in Linthal in Vollbrand.
Dabei wurde ein Bewohner verletzt.
Die Randabschlüsse und die Abdichtung der Brücke Pont des Trappistes, westlich von Sembrancher über die Dranse gelegen, müssen saniert werden.
Um diese Arbeiten durchzuführen, wird der Verkehr über die angrenzende alte Strasse umgeleitet. Zudem wird die Höchstgeschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen auf 60 km/h reduziert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.