Am Sonntagvormittag hat die Feuerwehr Lostallo die Ausbreitung eines Feuers im ersten Stock eines Hauses verhindert.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Zum Wochenstart herrschen im ganzen Kanton Zürich eisige Temperaturen!
Die Kantonspolizei Zürich appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders vorsichtig zu sein und die Autoscheiben vor Fahrtantritt vollständig vom Eis zu befreien.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Sonntag in Weinfelden zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor Mitternacht wurde ein Autofahrer an der Wilerstrasse von einer Patrouille angehalten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen am Samstag in Kreuzlingen nach einer Auffahrkollision einen Motorradfahrer aus dem Verkehr, der ohne Führerausweis und Haftpflichtversicherung unterwegs war.
Beim Unfall wurde niemand verletzt.
Am Sonntag, 12. Januar 2025, ereignete sich auf der Autobahn A4 zwischen Arth und Immensee eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen.
Eine 29-jährige Mitfahrerin verletzte sich dabei erheblich und musste mit dem Rettungshelikopter in eine ausserkantonale Klinik geflogen werden. Ein Auto geriet nach der Kollision in Brand.
Am Samstagabend kam es in Biel während des Eishockeyspiels vom EHC Biel gegen HC Ambrì Piotta zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Fans der jeweiligen Mannschaften. Ein Mann wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen zum Fall aufgenommen.
Eine Fusspatrouille der Kantonspolizei Bern konnte um zirka 21.10 Uhr während einer Spielpause des Eishockeyspiels EHC Biel gegen HC Ambrì Piotta eine tätliche Auseinandersetzung am Eingang Nord des Stadions Tissot Arena beobachten.
Unbekannte haben am Sonntagmorgen in Frauenfeld mehrere Gegenstände in Brand gesetzt.
Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am frühen Sonntagmorgen (12.01.2025) in Hinwil einer der beiden verletzt worden.
Gegen 4 Uhr kam es vor einem Lokal an der Überlandstrasse zu einem Streit zwischen zwei Männern, wobei der eine Beteiligte sein Gegenüber mutmasslich mit einer Glasscherbe angriff und damit am Hals verletzte.
Zwei Männer haben in der Nacht zum Sonntag in Romanshorn einen Mann tätlich angegriffen und ausgeraubt.
Das Opfer wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am 3. Februar 2025 startet die SBB in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern und der BLS die Bauarbeiten für die "Leistungssteigerung Bern West". In einer ersten Etappe werden der neue BLS-Bahnhof Europaplatz Nord sowie die Passerelle Steigerhubel gebaut. Ausserdem starten die Vorarbeiten zum neuen "Holligentunnel".
Die Bauarbeiten dauern bis mindestens 2036. Sie führen vorübergehend zu Einschränkungen für die Anwohnenden und im Bahnverkehr, langfristig wird das Bahnangebot verbessert.
Die Kantonspolizei Zürich zeigt, dass sie nicht nur für große Einsätze, sondern auch für alltägliche Herausforderungen da ist – und genau das macht sie für die Menschen im Kanton so wichtig.
Ob es darum geht, ein liegen gebliebenes Fahrzeug aus dem Weg zu schieben, ein Auto abzuschleppen oder einfach in schwierigen Momenten helfend zur Seite zu stehen: Die Polizistinnen und Polizisten sind da, wenn sie gebraucht werden.
In der Sonntagnacht ist es in Bönigen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Eine Person wurde zur weiteren Kontrolle ins Spital gebracht. Die Wohnung ist aufgrund des Brandes bis auf weiteres unbewohnbar.
Am Samstagnachmittag kam es in Langenthal vor dem Eishockeyspiel zwischen Fans des SC Langenthal und des EHC Frauenfeld zu einer kurzen Auseinandersetzung.
Es mussten Zwangsmittel eingesetzt werden, um die beiden Fangruppierungen zu trennen.
Am Sonntag, 12. Januar 2025, brach im Untergeschoss eines Gebäudes im Stadtzentrum von Siders ein Feuer aus. Rund 50 Personen mussten in der Rue de Sion aus zwei benachbarten Gebäuden evakuiert werden.
Rund zehn Personen und sieben Feuerwehrleute wurden mit einer leichten Rauchvergiftung vorsorglich ins Spital von Sitten gebracht. Es waren keine Schwerverletzte zu beklagen.
Ein sicherer Landeanflug eines Helikopters erfordert klare Fixpunkte.
Ein Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich übernahm diese wichtige Rolle und unterstützte den Piloten bei einer sicheren Landung.
Suchen Sie eine neue berufliche Herausforderung und möchten Teil der Kantonspolizei Zürich werden?
Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltung vom 28. Januar und erfahren Sie mehr über die vielseitigen Aufgaben als Sicherheitsassistentin/Sicherheitsassistent Sicherheitsdienstleistungen.
Wir freuen uns auf Sie!
Wusstest du, dass in der Dämmerung und in der Nacht das Unfallrisiko im Strassenverkehr dreimal höher ist als am Tag?
Daher: Mache dich sichtbar und leiste einen Beitrag, um Unfälle zu vermeiden – gute Sichtbarkeit kann Leben retten.
Am Samstag (11.1.2025) in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 22:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Doppel-Einfamilienhaus Im Bommet eingebrochen.
Die Täterschaft schlug ein Fenster ein und gelangte so ins Haus.
Am Samstag (11.1.2025) in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 20:30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Hegiberg eingebrochen.
Die Täterschaft versuchte sich an mehreren Orten Zutritt zum Haus zu verschaffen und verursachte dabei hohen Sachschaden.
Die Stadtpolizei Uster blickt optimistisch auf das neue Jahr und kündigt an, ihre Social-Media-Präsenz weiter auszubauen.
Unter dem Motto „Auf ein erfolgreiches Jahr 2025“ bleibt die Polizei auch online nahbar und informiert ihre Follower auf Instagram (@stapouster), LinkedIn (Stadtpolizei Uster) und dem Jugendkanal TikTok (@youstercops) mit spannenden Beiträgen, Storys und Reels.
Die Zuger Polizei lädt alle Interessierten herzlich zur Veranstaltung „Kaffee mit der Polizei“ ein.
Am Mittwoch, den 16. Januar 2025, bietet sich von 14:00 bis 16:00 Uhr in der Konditorei von Rotz in Steinhausen die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Mit einer gemeinsamen Übung in Ostermundigen startete die Milizfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern ins Jahr.
Unter realistischen Bedingungen trainierten die Einheiten von Ostermundigen und Bolligen sowie die Nachtwache unter anderem das Absuchen eines stark verrauchten Gebäudes.
Von 1959 bis 1971 befand sich das Urkundenlabor der Kantonspolizei Zürich im dritten Stock der Polizeikaserne.
Als führende Institution in der Aufdeckung von Fälschungen aller Art leistete das Labor in dieser Zeit Pionierarbeit.
Die Schweizer Armee hat auf ihrem YouTube-Kanal ein neues Video mit dem Titel „Der Stab, dein Feind?“ veröffentlicht.
Im Mittelpunkt steht Flavio Nigg, ein Miliz-Stabsadjutant, der mit seiner Funktion eine Ausnahme bildet.
Am Samstag, 11. Januar 2025, gegen 5:50 Uhr, ereignete sich auf der Route de Moutier in Delémont, genauer gesagt am Kreisverkehr beim McDonald's, ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer, der auf der Brücke der RDU in Richtung Courroux unterwegs war, prallte aus noch ungeklärten Gründen frontal gegen den genannten Kreisverkehr.
Am Freitag, den 10. Januar 2025, gegen 16 Uhr verlor ein landwirtschaftlicher Konvoi in Delémont beim Verlassen des Kreisverkehrs Pont RDU in Richtung Croisée des commerces einen Teil seiner Ladung.
Die verlorenen Gegenstände blockierten einen Teil der Fahrbahn und verursachten eine rund 1,5-stündige Verkehrsbehinderung.
Heute gegen 08:30 Uhr drang eine Person in die Räumlichkeiten der Poststelle in Bassecourt ein.
Der Täter bedrohte dort zwei Angestellte mit einer Handfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Geld – jedoch ohne Erfolg.
Am Mittwochnachmittag (08.01.2025) ist in Winterthur-Grüze eine verletzte Frau aufgefunden worden (>>POLIZEI.news berichtete<<).
Der flüchtige Mann konnte verhaftet werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Samstag nach einem Diebstahl aus einem Auto in Eschenz zwei Tatverdächtige festgenommen.
Kurz vor 1.30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass eine verdächtige Person an der Ifangstrasse in einem Auto sitze.
Kurz nach 09.10 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass ein Hochspannungsmast im Ortsteil Gmünden brenne.
Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr Teufen/Bühler/Gais konnte den Brand rasch eindämmen und löschen.
In Herisau hat sich am Samstagmorgen, 11. Januar 2025, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Die beiden Fahrzeuglenkenden blieben unverletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Freitagabend ist ein Fahrradfahrer in Bern bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Nacht zum Samstag bespuckte und bedrohte ein Mann in Frauenfeld Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau und beschädigte einen Streifenwagen.
Verletzt wurde niemand, der Mann wurde festgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagabend 18:30 Uhr und Samstagvormittag (11.1.2025) 9:00 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Verkaufslokal an der Turnerstrasse verübt.
Sie verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zum Gebäude, durchsuchte im Kassenbereich Schubladen und stahl ein elektronisches Gerät und Schmuck im Wert von über tausend Franken.
Im Zeitraum zwischen Freitagabend 23:30 Uhr und Samstagmorgen (11.1.2025) 5.30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Restaurantbetrieb am Kreuzbleicheweg eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zum Restaurant, öffnete verschiedene Schubladen und Behältnisse und stahl ein elektronisches Gerät im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Samstagmorgen, kurz vor halb vier Uhr, fuhr ein 42-jähriger PW-Lenker mit seinem Fahrzeug auf der A2.
Auf Höhe Gemeindegebiet Strengelbach führte die Kantonspolizei eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Reinach am Samstagmorgen, kurz vor halb zwei Uhr, wurde in Reinach an der Aarauerstrasse im Innerortsbereich ein 62-jähriger Automobilist mit 85 km/h gemessen.
Nach Abzug der Toleranz ergab sich hier eine strafbare Überschreitung von 32 km/h.
In der Nacht von Freitag auf Samstag führte die Kantonspolizei Aargau eine Geschwindigkeitskontrolle im Innerortsbereich von Oftringen an der Luzernerstrasse durch.
Innerhalb der Kontrollzeit wurde eine 19-jährige Automobilistin mit 95 km/h sowie ein 21-jähriger Automobilist mit 108 km/h gemessen.
In der Nacht vom Freitag auf Samstag wurden auf dem Kantonsgebiet diverse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Mehrere Fahrzeuglenkende mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Bei zwei PW-Lenkern eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Verfahren bezüglich des Rasertatbestandes.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute gegen 00:30 Uhr in Solduno, in der Via alle Vigne, zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 35-jähriger kolumbianischer Motorradfahrer, wohnhaft im Locarnese, war auf der Via alle Vigne unterwegs.
In Bettlach kam es am Freitagabend zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Mofa, das zuvor auf dem Trottoir unterwegs war.
Zur Klärung des genauen Hergangs sucht die Polizei Zeugen.
Mittwochnachmittag verlor ein Autofahrer nach einem waghalsigen Überholmanöver die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern.
Sein Führerschein wurde sofort beschlagnahmt.
In der vergangenen Nacht ermöglichte ein Polizeidispositiv mit Unterstützung eines Hundes die Anhaltung einer Person, die sich illegal Zugang zu Wohnhäusern und einem Fahrzeug verschafft hatte.
Die Person wurde vorläufig festgenommen.
In der Freitagnacht ist es auf der Autobahn A6 Richtung Thun zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine Person verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 10. Januar 2025, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt am späteren Abend zu zwei Bränden im Kleinbasel ausrücken müssen.
Beide Feuer waren rasch gelöscht, verletzt wurde niemand. In beiden Fällen lässt sich Brandstiftung nicht ausschliessen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.