Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Sonntagnachmittag in Matzingen eine Person verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Eigentümer eines Einfamilienhauses in der Sonnenhofstrasse, Mollis, hat am Dienstag, 28. Januar 2025 festgestellt, dass in der Zeitspanne seit Ende Dezember 2024 eine unbekannte Täterschaft einen hohen Zaun seines Grundstücks überkletterte und anschliessend vergeblich versuchte, mit einem Flachwerkzeug die Waschküchentüre sowie die Hintertüre seines Einfamlilienhauses aufzubrechen.
Am Zaun sowie an den Türen entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (25.01.2025) während eines Konzerts in einer Eventhalle zwei Männer festgenommen, die gezielt Mobiltelefone von tanzenden Besuchern entwendeten.
Während eines Konzerts in einer Eventhalle beobachteten Fahnder der Kantonspolizei Zürich zwei Männer, die sich unter die tanzenden Besucher mischten, sich ihnen näherten und schliesslich Mobiltelefone aus Hosen- oder Umhängetaschen entwendeten.
In der Nacht auf Dienstag (28.01.2025) hat eine unbekannte Täterschaft vier Einbruchdiebstähle in Gewerbeliegenschaften in Neuhausen am Rheinfall verübt. Ein fünfter Einbruchsversuch misslang.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist auf die aktuelle Präventionskampagne "Verdacht, ruf an – Polizeinotruf 117 – Gemeinsam gegen Einbruch."
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmittag (27.01.2025) in Urdorf den Lenker und den Beifahrer eines Personenwagens verhaftet.
Der Lenker ist vor einem Polizeiauto geflüchtet und hat dabei diverse Verkehrsdelikte begangen.
Rund um die Uhr sorgt die Schweizer Luftwaffe für den Schutz und die Überwachung des Schweizer Luftraums.
Im Rahmen des WEF-Jahrestreffens 2025 übernehmen wir gemeinsam mit unseren Partnern eine Schlüsselrolle in der nationalen Sicherheitsarchitektur.
Am Dienstag, dem 28. Januar, gegen 08:10 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Einwohner von Le Pâquier mit seinem Auto auf der Autobahn N20 von Valangin in Richtung Neuenburg.
In den Tunneln der Gorges du Seyon kam es aufgrund eines Verkehrsstaus zu einer Kollision mit dem vorausfahrenden Fahrzeug, das von einem 27-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde.
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos ist vorbei – Zeit für einen Rückblick auf die vergangenen Tage!
Auch in diesem Jahr war die Kantonspolizei Obwalden Teil des grossen Sicherheitsdispositivs und leistete ihren Beitrag zur Sicherheit dieses internationalen Events.
Am Dienstagmorgen hat sich auf der Autobahn A1 bei Hindelbank eine Auffahrkollision ereignet.
In den Unfall waren drei Fahrzeuge involviert. Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwoch (22. Januar 2025, ca. 11:45 Uhr) wurde beim Schlottermilchkreisel in Sursee eine Velofahrerin angefahren.
Das 14-jährige Mädchen wurde gegen die Frontscheibe des Autos geschleudert und leicht verletzt.
Am frühen Sonntagabend (26.01.2025) hebelte eine bislang unbekannte Täterschaft eine Sitzplatztüre im Rässengüetliquartier auf und gelang so ins Einfamilienhaus.
Dort wurden verschiedene Räume durchsucht, worauf die Täterschaft das Objekt unerkannt und ohne Deliktsgut verliess.
Im Juni 2023 fiel ein Mann mit seinem nichtvorschriftsgemässen E-Scooter einer regionalen Patrouille der Stadtpolizeien Illnau-Effretikon und Uster auf.
Bei der anschliessenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann sein Fahrzeug in nicht fahrfähigem Zustand lenkte.
Ein eigentlich harmloses Foto auf Social Media – doch in den falschen Händen wird es zur Waffe. Die rasanten Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz (KI) ermöglichen es Cyberkriminellen, Bilder zu manipulieren und täuschend echte Deepfakes (echtwirkende, manipulierte Bilder oder Videos) zu erstellen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Dringlichkeit erkannt, auf diese neuen Gefahren aufmerksam zu machen. Für JEDE Person, welche Soziale Medien nutzt, ist es wichtig, die mögliche Tragweite des Teiles von Bildern und Videos im Internet zu verstehen. Ein bewusster Umgang sowie ein reflektiertes Verhalten in der digitalen Welt können dabei helfen, solche Gefahren zu minimieren. Nur wer die Risiken kennt, kann sich und andere wirksam schützen.
In Chur ist es auf der Haldensteinerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Lastwagen gekommen.
Weil die Ladung zu hoch war, prallte diese gegen die Bahnunterführung und kippte vom Lastwagen.
Eine Autofahrerin fuhr am Montag (27. Januar 2025, ca. 17:30 Uhr) auf der Bertiswilstrasse in Richtung Rothenburg und bog nach links in Richtung Chärnsmattstrasse ab.
Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Rennradfahrer.
Besuch bei der Heliport-Feuerwehr der Luftwaffe: Während des Weltwirtschaftsforums (WEF) betrieb die Luftwaffe einen temporären Heliport.
Dort landeten hochrangige Gäste mit militärischen und zivilen Helikoptern.
Eine Autofahrerin fuhr am Montag (27. Januar 2025, ca. 21:30 Uhr) von Kleinwangen in Richtung Ibenmoos.
Im dortigen Waldstück fuhr die Frau in einer leichten Rechtskurve aus noch ungeklärten Gründen geradeaus und kollidierte links neben der Strasse frontal mit einem Baum.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ist es am Dienstagmorgen (28. Januar 2025, ca. 07:10 Uhr) kurz nach der Raststätte Neuenkirch zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (27.01.2025), 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufslokal an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Schiebetür gewaltsam Zutritt ins Verkaufsgeschäft.
Am Montag (27.01.2025), kurz nach 8 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen St.Margrethen und St.Gallen zu einem Brand eines Autos gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag (27.01.2025), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Ein 75-jähriger Mann prallte mit seinem Motorrad gegen eine Mauer.
Am Montag (27.01.2025), kurz nach 22 Uhr, ist ein 80-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rickenstrasse verunfallt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (28.01.2025), kurz nach Mitternacht, ist es in einem Einfamilienhaus an der Stationsstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr brachte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Am Montagabend (27.01.2025), kurz nach 22 Uhr, ist es beim Unteren Landberg zu einem Brand einer Scheune gekommen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand löschen.
An der Scheune entstand Totalschaden. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden.
Ein Shuttlebus erschliesst in den Monaten Februar und März während der Vollsperrung der Seestrasse die Haltestellen KKThun, Seepark und Scherzligen/Schadau.
Er verkehrt im Halbstundentakt ab dem Bahnhof Thun via Frutigenstrasse.
In Herisau hat sich am Montagabend, 27. Januar 2025, ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen ereignet. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.
Die Führerausweis des Mannes wurde eingezogen. Am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Samstagnacht ist eine Frau leblos vor einem Wohnhaus in Bern aufgefunden worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand steht ein Unfallgeschehen oder eine Selbsthandlung im Vordergrund.
Diesbezüglich wurden umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht.
Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten kürzlich in Schaffhausen ein Auto mit vier Personen an Bord.
Dabei stiessen sie auf mutmassliches Diebesgut, Einbruchsutensilien und einen gefälschten Führerschein. Zudem waren alle vier Männer mit einer Einreisesperre für die Schweiz belegt.
In Herisau ist es am Sonntag, 26. Januar 2025, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Autofahrer verliess nach der Kollision mit einem anderen Auto die Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Der Verursacher konnte durch die Polizei ermittelt werden.
Der traditionelle VogelGryff zählt zu den Höhepunkten im Basler Festtagskalender.
Auch in diesem Jahr war die Kantonspolizei Basel-Stadt mit einem umfassenden Einsatz vor Ort, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sowie einen reibungslosen Ablauf des Anlasses zu gewährleisten.
Die 55. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF) ist zu Ende und bald auch der Assistenzdienst der Armee. Das heisst, für die AdA geht es bald nach Hause.
Doch Obacht: Zuerst gilt es rückzubauen, aufzuräumen und abzugeben. Die WEME beginnt.
Am 26. Januar 2025 beging ein Automobilist in Vétroz eine schwere Geschwindigkeitsüberschreitung.
Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h auf einem auf 50 km/h begrenzten Abschnitt gemessen.
Am Montag, 27. Januar 2025, kurz nach 04.00 Uhr, ist die Kantonspolizei Basel-Stadt aufgrund einer Selbstanzeige zu einer Liegenschaft am Marktplatz ausgerückt.
Die Polizistinnen und Polizisten fanden bei ihrem Eintreffen in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eine leblose männliche Person vor.
In der Nacht auf Montag ist in einem Einkaufszentrum ein Brand ausgebrochen.
Durch die Sprinkleranlage wurde das Feuer eingedämmt und durch die Feuerwehr vollständig gelöscht.
Am Sonntagabend ist in Soazza ausgangs einer Wendekehre ein Personenwagen von der Strasse abgekommen und hat sich überschlagen.
Der Fahrer sowie seine Beifahrerin wurden dabei verletzt.
Am Sonntagabend hat sich auf der Hauptstrasse in Maloja ein Auto nach einem Aufprall mit einem Schneewall auf das Dach überschlagen.
Der Fahrzeuglenker wurde mittelschwer verletzt.
In der Nacht vom 12. auf den 13. Oktober 2024 kam es in einem Club in Baden zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung unter mehreren Beteiligten.
Insgesamt drei Personen gingen bei dieser Streitigkeit auf einen einzelnen Mann los.
In der Nacht auf Samstag (25.01.2025) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Gastrobetrieb in Stein am Rhein verübt.
Weiter wurde im Gewerbegebiet von Schleitheim in mehrere Liegenschaften eingebrochen.
Am Samstag und Sonntag (26.01.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen an verschiedenen Orten im Kanton St.Gallen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Dabei wurden 18 Fahrzeuge mit zu hohen Geschwindigkeiten gemessen. Einem 40-jährigen Autofahrer wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Sonntag (26.01.2025), um 18 Uhr, ist es auf der Schomattenstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 58-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Schomattenstrasse vom Zentrum herkommend in Richtung Lichtensteig.
In der Zeit zwischen Freitag, 15 Uhr, und Sonntag (26.01.2025), 14 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Erdgeschosswohnung an der Säntisstrasse eingeschlichen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die unverschlossene Sitzplatztür Zutritt in die Wohnung und durchsuchte diverse Behältnisse.
Am Montagmorgen (27.01.2025) hat sich im Galgenbucktunnel in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurden zwei Personen unbestimmt verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden.
Im Zusammenhang mit der gestern (26.01.2025) kurz vor 5 Uhr in Lodrino verübten Bluttat teilen die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mit, dass es sich bei der tot aufgefundenen Frau um eine 21-jährige rumänische Staatsangehörige handelt, die im Ausland wohnhaft war.
Nach bisherigen Ermittlungen handelt es sich um einen mutmasslichen Mord mit anschliessendem Suizidversuch. Der Mann, ein 27-jähriger Schweizer Bürger aus der Region, befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand und schwebt in Lebensgefahr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.