Kanton Luzern – Autobahn A2: Am späten Dienstagabend fuhr ein 48-Jähriger mit massiv überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A2. In Reiden konnte der alkoholisierte Italiener angehalten und festgenommen werden. Sein Auto wurde sichergestellt.
Ein Autofahrer wurde am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 23:40 Uhr) auf der Autobahn A2 bei Reiden angehalten und festgenommen. Gemäss bisherigem Ermittlungsstand war der Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Norden im Tunnel Eich mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h (erlaubt 100 km/h) und auf der Autobahn zwischen dem Tunnel Eich und Reiden mit bis zu 200 km/h unterwegs.
Am Mittwoch (16.10.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 60-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 14'000 Franken.
Häusliche Gewalt, Radikalisierung, extremistische Ideologien bis hin zu Staatsverweigerung sind Herausforderungen unserer Zeit. Wie gehen wir damit um und welchen Beitrag kann das Bedrohungsmanagement leisten?
Das kantonale Bedrohungsmanagement hat das Ziel, Gewalttaten zu verhindern, indem man auf Vorzeichen achtet und heikle Situationen frühzeitig entschärft. Anlässlich der Fachtagung vom 31. Oktober 2024 in Dübendorf werden unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Schwarzenegger, des Europainstituts der Universität Zürich, und Major Reinhard Brunner, der Kantonspolizei Zürich, verschiedene Themen für das gemeinsame Verständnis zum Bedrohungsmanagement aufgegriffen und erörtert.
Am Samstag (12.10.2024), kurz nach 01:30 Uhr, ist es im Zug von St.Gallen nach Gossau zu einer Auseinandersetzung von mehreren Männern gekommen.
Ein 34-jähriger und ein 33-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (16:10.2024), kurz nach 07:05 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstag (17.10.2024), um 00:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Löhrstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Hauses.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun wird der Sonnenhoftunnel der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden dafür gesperrt.
Bei einem Wohnungsbrand sind in der Nacht auf Donnerstag (16.10.2024) in Pfäffikon vier Personen schwer verletzt worden.
Sie mussten mit grossflächigen Verbrennungen in Spitäler transportiert werden.
Was tun, wenn man an einen Verkehrsunfall heranfährt?
In dieser Einsatzübung geben wir Einblick in das Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – dies mit dem Szenario eines Selbstunfalls.
Das war die Frage, die wir am Tag der offenen Tür des VSP Nord stellten.
59 von 360 Teilnehmenden recherchierten und kamen auf die richtige Zahl 34'560!
Am späten Sonntagabend ist in Biel eine Frau von einer unbekannten Person bei einem versuchten Raub mit einem Stein verletzt worden. Der mutmassliche Täter flüchtete in der Folge ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Gestern Nachmittag war ein 72-jähriger Autolenker in Kägiswil auf der Brünigstrasse in Richtung Alpnach unterwegs und beabsichtigte links in die Dörflistrasse abzubiegen.
Aufgrund des Gegenverkehrs musste er sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
Das Schwerverkehrskontrollzentrum beim ehemaligen Güterbahnhof in Schaffhausen ist während der letzten Monate erneuert worden.
Mit einem Tag der offenen Tür wird die Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung am kommenden Samstag, 19. Oktober 2024, gebührend gefeiert.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Oktober 2024 die Anpassung mehrerer Rechtsgrundlagen beschlossen, um übermässigen Fahrzeuglärm einfacher und wirksamer sanktionieren zu können.
In diesem Zusammenhang hat er die Vorschriften zur vermeidbaren Lärmbelästigung aktualisiert und das Verursachen von unnötigem Lärm mit Auspuffanlagen neu in die Liste der zu vermeidenden Geräusche aufgenommen. Ausserdem ergreift der Bundesrat Massnahmen, um den Vollzug der bereits geltenden Regelungen zu erleichtern.
Am Mittwochmorgen, 16. Oktober 2024, ereignete sich auf der Bergstrasse in Oberarth eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Um 8.30 Uhr gelangte eine 47-jährige, talwärts fahrende PW-Lenkerin aus unbekannten Gründen auf das Trottoir und erfasste dabei eine 44-jährige Fussgängerin.
Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird.
Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.
Während den vergangenen Tagen sind der Kantonspolizei Solothurn vermehrt Einbruchdiebstähle, Diebstähle aus Fahrzeugen und Fahrraddiebstähle gemeldet worden.
Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu entsprechender Vorsicht.
Auf der Luzernerstrasse zwischen Grossdietwil und Fischbach überholte am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 16:30 Uhr) ein Lieferwagen einen Anhängerzug.
Dabei kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, woraufhin der Anhängerzug von der Strasse in das rechtsseitige Wiesland geriet.
Am Dienstag (15. Oktober 2024, ca. 20:30 Uhr) ging die Meldung ein, dass in Hergiswil bei Willisau eine verletzte Person liege.
Vor Ort zeigte sich, dass der Mann zuvor mit seinem Auto einen Verkehrsunfall hatte. Er fuhr auf der Kreuzstiegenstrasse in Richtung Hergiswil bei Willisau.
Ein Motorradfahrer verliess am Mittwoch (16. Oktober 2024, ca. 07:20 Uhr) die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden bei der Ausfahrt Emmen Süd.
Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte er dabei mit dem Heck des Autos vor ihm.
Der neue Dünnschichtbelag DSK6 auf der Gaiserstrasse in Appenzell Meistersrüte reduziert den Strassenlärm um rund 4dB(A) im Vergleich zum alten Belag.
Da eine Lärmreduktion von 3dB(A) bereits wie eine Halbierung des Verkehrslärms wahrgenommen wird, sorgt der DSK6-Belag für eine deutliche Verminderung des Strassenlärms.
Wegen eines auf die Seite gekippten Lastwagens musste die Zürichstrasse in Winkel am Mittwochmorgen (16.10.2024) für mehrere Stunden gesperrt werden.
Der Chauffeur wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Am Dienstagabend, 15.10.2024, fuhren ein 15-Jähriger und eine 16-Jährige kurz vor 21 Uhr mit zwei E-Scootern innerhalb des Fahrradstreifens auf der Schwyzerstrasse in Ingenbohl Richtung Brunnen.
Kurz vor der Bushaltestelle Fuchsenen touchierte ein Personenwagen den 15-Jährigen, welcher dabei rechtsseitig auf das Trottoir fiel. Der Jugendliche wurde leicht verletzt und es entstand Sachschaden am E-Scooter.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Zudem war sein Sichtfeld aus dem Auto durch die Ladung eingeschränkt.
Die Polizei Basel-Landschaft nimmt zum ersten Mal an der Basler Berufs- und Weiterbildungsmesse teil, die vom 17. bis 19. Oktober 2024 in der Messehalle in Basel stattfindet.
Neben spannenden Einblicken in den abwechslungsreichen Berufsalltag der Polizei Basel-Landschaft sorgt ein spannendes VR-Erlebnis für viel Nervenkitzel bei den Besucherinnen und Besuchern.
In Grenchen kam ein Rentner vor einigen Tagen durch einen so genannten Schockanruf zu Schaden. Auch andere Formen von Betrugsversuchen per Telefon werden praktisch täglich gemeldet.
Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht.
Das kantonale Tiefbauamt führt vom Montag, 21. Oktober 2024, bis Sonntag, 3. November 2024, Verkehrsmessungen beim Autobahnanschluss in Au durch.
Auf Basis dieser Verkehrsmessungen werden Optimierungsmassnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsablaufs ermittelt. Diese sollen dann in einem Verkehrsversuch im Frühling 2025 getestet werden.
Gestern haben wir gemeinsam mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband einen wichtigen Aktionstag durchgeführt.
Dabei wurden 25 Fahrzeuge kontrolliert und Verkehrsteilnehmer auf die Rücksichtnahme und die Vorschriften im Umgang mit blinden und sehbehinderten Personen sensibilisiert.
Auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche Schmidigen, im Grenzgebiet der Gemeinden Hospental und Realp, ereigneten sich am 9. Oktober 2024 Wolfrisse, denen neun Schafe zum Opfer gefallen sind.
Da die landwirtschaftliche Nutzfläche Schmidigen durch ein elektrifiziertes Weidenetz geschützt war, wurde die Schadensschwelle von mindestens sechs getöteten Nutztieren erreicht.
Der nach der tödlichen Auseinandersetzung in Tavannes von Mitte September angehaltene Mann ist am Dienstag aus der Untersuchungshaft entlassen worden.
Gestützt auf die aktuellen Ermittlungserkenntnisse steht eine fahrlässige Tötung oder ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Mittwochnachmittag stiess in Brugg ein Maishäcksler frontal mit einem Auto zusammen.
Der Automobilist kam mit leichten Verletzungen davon. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Dienstag (15.10.2024), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 6'500 Franken.
Am nationalen Polizei-Eishockeyturnier 2024 im Tessin, unterlag heute das Hockeyteam der Polizeikorps beider Basel in einem spannenden Final der Kantonspolizei Wallis mit 4:1.
Trotzt der Niederlage zeigte unsere Mannschaft in der Gottardo Arena eine top Leistung und Eishockey vom Feinsten.
Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf.
Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.
Am Donnerstag, den 17. und Freitag, den 18. Oktober 2024 findet die Ukraine Mine Action Conference UMAC2024 in der EHL Hospitality Business School statt. In diesem Zusammenhang ist mit Verkehrsstörungen und -einschränkungen in der Umgebung der Veranstaltungsorte zu rechnen.
Am Standort der EHL Hospitality Business School werden am Donnerstag, den 17. und Freitag, den 18. Oktober die Teilnehmer der Internationalen Konferenz zur Minenräumung in der Ukraine empfangen. Diese gemeinsam von der Eidgenossenschaft und der Ukraine organisierte Konferenz wird Vertreterinnen und Vertreter von Staaten, internationalen Organisationen, Akteuren der humanitären Minenräumung und der Zivilgesellschaft zusammenbringen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass das Zentrum für Polizei- und Zollzusammenarbeit in Chiasso (CCPD) am 8., 9. und 10. Oktober den ersten Ausbildungskurs für gemischte Seepatrouillen zwischen Schweizer und italienischen Polizeikräften organisiert hat.
Dies war ein absolutes Novum in diesem Bereich, der in der Vergangenheit nur auf dem Land durchgeführt wurde. Die Ausbildung fand in der Region Locarno statt, wo 38 Agenten zertifiziert wurden.
Den Beruf des Polizisten zu erlernen bedeutet, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden!
Der Unterricht im Klassenzimmer wird durch eine Ausbildung vor Ort bereichert, bei der unsere Anwärter die für den Alltag unerlässlichen Fähigkeiten erlernen.
Am Montagmittag verlor ein Lastwagen zwischen Menznau und Wolhusen Teile seiner Ladung. Die Gegenstände beschädigten ein entgegenkommendes Auto massiv.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die Luzerner Polizei hat in Bereich Prävention zwei neue Fachstellen geschaffen.
Die beiden Spezialisten Adrian Rohrer (siehe Titelbild) und René Jurt sind neu die Anlaufstellen für die Jugend und den Seniorenschutz. Mit dem Ausbau der Prävention erfüllt die Polizei einen politischen Auftrag.
Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Grundausbildung wurde Aspirant Christian Vogt per 01. Oktober 2024 definitiv als Polizist in das Korps der Polizei Oberes Fricktal aufgenommen.
Durch den Präsidenten des Führungsausschusses, Gemeindeammann Daniel Suter, wurde er in Pflicht genommen.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Schädrütistrasse in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin gekommen. Die Velofahrerin wurde beim Unfall erheblich verletzt.
Sie wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.