Gestern Nachmittag brach in einem Lokal in einer Tiefgarage in Marly ein Brand aus. Dreissig Personen wurden vorsorglich evakuiert.
Der Brand wurde von der Feuerwehr schnell eingedämmt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstagvormittag ist in Hochdorf ein Lastwagen von der Strasse abgekommen.
Dabei kollidierte er unter anderem mit einem Stromverteilkasten. Etliche Gebäude im Gebiet waren deshalb zwischenzeitlich ohne Strom.
Vier Zentralschweizer Polizeikorps haben am Donnerstag, 7. November 2024, eine koordinierte Kontrolle mit gezielten Einsätzen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität durchgeführt.
Zahlreiche Personen und Fahrzeuge wurden kontrolliert.
Im Strafverfahren gegen ehemalige Exponenten der Raiffeisen und Aduno sowie weitere Beteiligte hat das Obergericht Zürich die von mehreren Beschuldigten gegen das Untersuchungsteam der Staatsanwaltschaft gestellten Ausstandsbegehren abgewiesen.
Im Wesentlichen hatten die vier Beschuldigten geltend gemacht, der Beizug einer Fachperson durch die damalige Geschäftsleitung der Staatsanwaltschaft III stelle einen schweren Verfahrensfehler dar, welcher bezüglich der verfahrensführenden Staatsanwälte den Anschein der Befangenheit wecke. Das Obergericht verneint nun in seinem Beschluss vom 31. Oktober 2024 die behauptete Befangenheit des Untersuchungsteams und weist die Ausstandsbegehren vollumfänglich ab.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (7. November 2024, ca. 19:00 Uhr) auf der Gerliswilstrasse in Richtung Sprengi.
Beim Fussgängerstreifen auf der Höhe Gerliswilstrasse 96 bremste der Autofahrer, um einen Fussgänger über die Strasse zu lassen.
Ein 17-jähriger Autofahrer wollte am Donnerstag (7. November 2024, ca. 19:45 Uhr) von der Niederwilstrasse in Rickenbach über die Menzikerstrasse in Richtung Moosstrasse fahren.
Dabei kam es zu einer seitlich frontalen Kollision mit einem Auto, welches auf der Menzikerstrasse fuhr.
Ein Lieferwagenfahrer fuhr am Donnerstag (7. November 2024, kurz vor 22:00 Uhr) auf der Seminarstrasse, als er in einer Rechtkurve aus noch ungeklärten Gründen links von der Fahrbahn geriet und das steile Wiesland hinunter schlitterte.
Nach knapp 80 Metern kollidierte der Lieferwagen frontal mit einem Baumstrunk und kam zum Stillstand.
Am Donnerstag (07.11.2024), um 08:15 Uhr, ist es an der Floozstrasse auf einem Recycling Areal zu einem Brand eines Containers gekommen.
Mutmasslich explodierte eine Spraydose beim Zusammenpressen von Leichtmetall mit einer Greifzange, wobei der Container in Brand geriet.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz nach 18:40 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Falkenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine beweissichere Atemalkoholprobe ergab beim 35-jährigen Unfallverursacher einen Wert von 0.64 mg/l. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Rheinaustrasse/Industriestrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die 57-jährige Motorradfahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstag (07.11.2024), kurz vor 19:15 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 59-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Ein 53-jähriger Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (07.11.2024), um 08:40 Uhr, sind unbekannte Täterschaften in fünf Geschäfte an der Oberstüdtlistrasse, Bahnhofsstrasse, St.Gallerstrasse und an der Grünaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch Türen Zugang ins Innere der Geschäfte.
Am Donnerstag (07.11.2024), um 09:45 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft, in ein Einfamilienahaus an der Huebstrasse eingebrochen.
Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit. Bei der Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen kurze Zeit später drei minderjährige Asylbewerber anhalten und festnehmen. Es entstand Sachschaden von rund tausend Franken.
Am Freitag (08.11.2024), in der Zeit zwischen 02:50 Uhr und 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft im Haag-Center eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang ins Innere des Geschäfts.
Am Donnerstag (07.11.2024), in der Zeit zwischen 11:45 Uhr und 18:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rätenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang ins Innere des Hauses.
Am Donnerstag (07.11.2024), ist es auf der Auwiesenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 70-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Die Gebietseinheit VI, die im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) den Nationalstrassenunterhalt verantwortet, nimmt diesen Winter das erste elektrische Winterdienstfahrzeug für Autobahnen in der Schweiz in Betrieb.
Damit leistet sie einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Nationalstrassenunterhalts.
Der am 20. Oktober 2024 an der Steigstrasse schwer gestürzte Velofahrer ist im Spital verstorben.
Am Sonntagmorgen, 20. Oktober 2024, stürzte ein Mann mit seinem Fahrrad an der Steigstrasse und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu (Polizei.news berichtete).
Gestern Abend durften wir rund 80 Frauen und Männer an unserem Info-Abend zum Polizeiberuf begrüssen.
Uns hat es riesig Spass gemacht und wir hoffen, ihr habt einen vertieften Einblick in unsere spannende Tätigkeit, die Anforderungen sowie das Auswahlverfahren bekommen.
Bei nassem Laub, Frost und ersten Schneeflocken kann es sonst schnell gefährlich werden!
Nutze jetzt die Gelegenheit, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Am 8. November 2024 bedrohte ein bislang unbekannter Täter das Personal am Schalter des SBB-Bahnhofs in Martinach.
Nachdem er das Deliktsgut erbeutet hatte, verliess er die Örtlichkeit. Umgehend wurde ein umfangreiches Polizeidispositiv aufgestellt.
Am Donnerstag, 07. November 2024, ca. 16.30 Uhr, kam es in Näfels an der Kreuzung Schwärzistrasse zur Stichstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Ein 37-jähriger Fahrzeuglenker beabsichtigte von der Schwärzistrasse in die Stichstrasse einzubiegen.
Um die anhaltende Hochwasser-Situation am Sempachersee zu entschärfen und den Abfluss der Sure zu erhöhen, hat der Kanton von Ende August bis Mitte September erste Sofortmassnahmen an der Sure bei Oberkirch umgesetzt.
Neue Erkenntnisse führen dazu, dass der Kanton das im Jahr 2019 bewilligte Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt an der Sure nochmals überprüft.
Die Sanierungsarbeiten am Gei-Tunnel entlang der A13 sowie an den Bauwerken vom Anschluss Malabarba bis zur Raststätte Isola sind abgeschlossen. Die Strecke ist ab sofort frei von Baustellen.
Die Arbeiten am Gei-Tunnel umfassten die Sanierung der Betonstruktur, den Schutzanstrich der Wände, die Fertigstellung neuer Kabeltrassen und das Managementsystem für Berg- und Strassenwasser, die Erneuerung der Fahrbahndecke sowie die Modernisierung elektromechanischer Einrichtungen.
Auch nachts sind wir vor Ort, um Verkehrskontrollen zur Prävention von Straftaten oder auch Alkoholkonsum durchzuführen.
Eine gute Signalisation und Beleuchtung ist dabei besonders wichtig.
Am gestrigen Tag des Lichts, drehte sich bei uns alles um die Sichtbarkeit.
Morgens mit Lichtkontrollen und der Sensibilisierung zum Thema, abends die Fortsetzung mit der Abgabe von diversen reflektierenden Accessoires und präventiven Tipps.
Einmal im Jahr tagt die Rechtspflegekommission (RPK) im Rahmen ihrer Landsitzung „extra muros“ und besichtigt Institutionen im Zuständigkeitsbereich ihrer parlamentarischen Aufsicht.
Dieses Jahr durfte sie die Baustelle des Regionalgefängnisses Altstätten besichtigen und erhielt neben Informationen zum Bau auch wertvolle Einblicke in den modernen Justizvollzug.
Am Donnerstagnachmittag (07.11.2024) kam es zu einem Fahrzeugbrand in Büttenhardt wobei keine Personen verletzt worden sind.
Die Brandursache ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
In Dietikon sind bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen mit einem Triebwagen der Bremgarten-Dietikon-Bahn am Donnerstagnachmittag (07.11.2024) drei Personen verletzt worden.
Gegen 13.20 Uhr fuhr ein Lastwagen auf der Bremgartnerstrasse bergwärts und beabsichtigte nach links in die Ziergärtlistrasse einzubiegen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 13:30 Uhr in Gordola zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Nach einer ersten Rekonstruktion der Ereignisse war eine 52-jährige Schweizerin aus der Region auf der Via San Gottardo in Richtung Locarno unterwegs.
Am Donnerstag gegen 15:00 Uhr erhielt die Zentrale der Waadtländer Polizei Meldungen mehrerer Zeugen über einen Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der Kantonsstrasse zwischen St-Prex und Etoy.
Die Rettungskräfte trafen schnell ein, um sich um die Opfer zu kümmern, von denen eines noch am Unfallort verstarb.
Am Donnerstag, den 7. November, um 15:10 Uhr kam es im Tunnel der Gorges du Seyon, Fahrtrichtung Neuenburg, zu einer Auffahrkollision, bei der drei Autos beteiligt waren.
Der Fahrer des vordersten Fahrzeugs hielt an und setzte seine Fahrt fort, nachdem er keine Schäden an seinem Fahrzeug feststellen konnte.
Am heutigen Tag des Lichts zeigt euch Simi Sicherli, wie wichtig reflektierende Elemente für den Langsamverkehr sind.
Egal ob zu Fuss, auf Rädern oder Rollen: mit einer besseren Sichtbarkeit in der Dämmerung, im Dunkeln oder bei schlechten Sichtverhältnissen sinkt das Unfallrisiko.
Wir freuen uns, dass unsere Verteilaktion am Tag des Lichts ein so starkes Zeichen für Sicherheit setzen konnte!
An acht Standorten im Kanton Zürich verteilten wir reflektierende Gegenstände – ein kleiner Schritt, der grosse Wirkung zeigt: Mehr Sichtbarkeit, mehr Schutz, weniger Unfälle.
Gleich an zwei Aargauer Schulen tauchten am Donnerstag erneut Amok-Drohungen auf.
Alles deutet auf einen üblen Scherz hin, was sich in einem Fall durch die Ermittlung eines mutmasslichen Täters auch bestätigte.
Am Mittwochabend, 6. November 2024, kam es in der Nähe des Militärflugplatzes Alpnach beim Landeanflug eines Helikopters des Typs EC635 zu einem Unfall.
Die beiden Piloten konnten den Helikopter selbständig verlassen. Sie wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Die Ermittlungen der örtlichen Polizei von Boudry zu einem Fall von Exhibitionismus in der Strassenbahn wurden abgeschlossen. Diese Affäre wurde umgehend von einem freien Medienunternehmen öffentlich gemacht.
Die Untersuchung ermöglichte die Aufklärung des Sachverhalts und zeigte, dass kein exhibitionistischer Akt vorlag.
Zwischen dem 25. und dem 27. Oktober 2024 stürzte eine Bergsteigerin am Ferdenrothorn über 200 Meter in die Tiefe.
Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Der Kanton Aargau hat den A1-Zubringer/Knoten Neuhof in Lenzburg umgebaut. Zusätzlich hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Autobahnanschlüsse in Fahrtrichtung Zürich entflechtet.
Für das Bauprojekt hat der Kanton Ziele festgelegt, die nun mithilfe von Verkehrserhebungen überprüft wurden.
In der Nacht von vergangenem Freitag auf Samstag (1./2. November 2024) ist in der Nähe des Ebnat-Kreisels in der Stadt Schaffhausen eine Frau von einem unbekannten Mann vergewaltigt worden.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.