Die Begegnungszone in Altdorf wurde im September 2025 eröffnet und dient seither als verkehrsberuhigter Bereich mit besonderem Fokus auf die Sicherheit von Fussgängerinnen und Fussgängern.
In der Begegnungszone gilt für sämtliche Fahrzeuge eine signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.
Am Mittwochabend ist in Biel eine Jugendliche Opfer von einem sexuellen Übergriff geworden. Der unbekannte Täter flüchtete.
Die Kantonspolizei Bern hat umfassende Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstag (28. Mai 2026, kurz nach 17 Uhr) befuhr ein 14-jähriger Kickboardfahrer beim Sportplatz Gersag in Emmenbrücke (Gemeinde Emmen) einen Weg in Richtung eines Waldstückes.
In der Nähe des Restaurants Rossmoos kam es zu einer Kollision mit einem Auto. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Am Donnerstag (28. Mai 2026, 18:10 Uhr) fuhr eine Velofahrerin auf der Zürichstrasse in der Stadt Luzern in Richtung Löwenplatz.
Gleichzeitig beabsichtigte eine Autofahrerin, aus einem Parkhaus in die Strasse einzubiegen.
Am Donnerstag (28. Mai 2026, 19 Uhr) kollidierten in Root zwei Velofahrer und wurden verletzt.
Beide mussten durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert werden.
Im aktuellen Kindersitztest hat der Touring Club Schweiz 26 neue Modelle geprüft.
Das Ergebnis fällt insgesamt positiv aus, wobei ein Modell mit „nicht empfehlenswert“ abschneidet. Vorsicht geboten ist bei Modellen aus dem Onlinehandel.
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) ist ein 41-jähriger Velofahrer auf der St. Josefen-Strasse gestürzt.
Er zog sich dabei Verletzungen zu und musste durch die Rettung ins Spital gebracht werden.
Bei Bodenbelagsarbeiten sind Dämpfe durch die Lüftung in die Verkaufsliegenschaft gelangt.
Das Gebäude wurde daraufhin durch die Feuerwehr geräumt. Vier Personen klagten über Unwohlsein und wurden medizinisch betreut. Eine dieser Personen wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Bei je einer Galerie auf der Nord- und der Südseite des Simplonpasses wird der Verkehr für verschiedene Arbeiten einspurig geführt.
Auf der A9 Simplon kommt es in den kommenden Monaten zu Verkehrseinschränkungen.
Am späten Nachmittag ist im Dachstock eines Mehrfamilienhauses im Kreis 10 ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr musste das Dach öffnen, um den Brand zu löschen. Es verletzten sich keine Personen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 16.30 Uhr in Grancia an der Via Cantonale ein Brand ausgebrochen ist.
Vorsorglich wurden rund 200 Personen aus dem Einkaufszentrum evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochnachmittag (27.05.2026) hat sich in Rüdlingen eine Kollision zwischen einem Roller und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Rollerfahrer schwer verletzt. Der Autolenker erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt.
Das wetterbestimmende Hochdruckgebiet hat sein Zentrum zum Alpenraum verlagert und sorgt weiterhin mit sehr warmer und recht trockener Luft für sommerliches Wetter.
Im Laufe des Wochenendes schwächt sich das Hoch allmählich ab. Am Sonntag erreicht von Westen her eine Kaltfront die Schweiz und die Schauer- und Gewitterneigung steigt deutlich an.
In Chur ist am Donnerstagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen.
Der Brand wurde von der Feuerwehr der Stadt Chur mit Unterstützung von zwei Löschhelikoptern der Swiss Helicopter rasch unter Kontrolle gebracht.
Am Donnerstagmorgen, 28. Mai 2026, fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Personenwagen inklusive Anhänger auf der Autobahn A4 von Küssnacht in Richtung Schwyz.
Kurz nach der Einfahrt Goldau bemerkte er um 9.15 Uhr eine Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug.
In Chur ist es im Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Der E-Scooterfahrer verletzte sich dabei.
Nach einer bei der Zuger Polizei eingegangenen Vermisstmeldung wurden umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet.
Gestützt darauf wurde der Mann in der Nacht in einem Waldstück gefunden. Mit schweren Kopfverletzungen wurde er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Die Ermittlungen sind im Gang.
Im Kreuzungsbereich Technologiestrasse-Neckarsulmstrasse in Grenchen ist es am Donnerstagvormittag, 28. Mai 2026, zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen einem dreirädrigen Motorfahrzeug und einem Auto gekommen.
Der Dreiradlenker hat sich dabei erhebliche Verletzungen zugezogen.
Bei einem Selbstunfall am Donnerstag in Bichelsee hat sich ein Autofahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht.
Für die Verladung und den anschliessenden Abtransport wurden vorsorglich Sicherheitsmassnahmen geplant.
Im Waldgebiet „Obere Bündten“ bei Oberbuchsiten ist am Mittwochabend, 27. Mai 2026, ein 16-jähriger Fahrradlenker aus noch zu klärenden Gründen gestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen.
Am Donnerstagmorgen (29. Mai 2026) kam es am Bahnhof Winterthur zu einem Messerangriff mit drei Verletzten.
Ein 31-jähriger Schweizer attackierte kurz vor 8.30 Uhr mehrere Passanten mit einer Stichwaffe. Dabei soll er mehrfach "Allahu akbar" gerufen haben, was in diesem Video deutlich zu hören ist.
Eine Frau war am Mittwochabend in Zeiningen wegen eines Insekts im Fahrzeug abgelenkt.
Folglich kollidierte ihr Auto mit einem Gartenzaun und kippte auf die Seite. Am Auto entstand Totalschaden. Die Frau blieb unverletzt.
Am Mittwochabend ist es im Längholztunnel auf der A5 zu einer seitlichen Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Mittwochmittag (27.05.2026) entstand bei einer Kollision zweier Fahrzeuge an der Verzweigung Sonnenstrasse / Steinachstrasse Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken.
Verletzt wurde niemand.
Die Frau, die am 27. Mai 2026 im Kreis 12 bei einer Kollision mit einem Tram schwer verletzt worden war, ist leider im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich sucht weiterhin Zeugen.
Am Mittwochmorgen (27.05.2026) ist es auf der Chastli zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 23-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochabend (27.05.2026) ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden unbestimmt verletzt.
Am Montagmittag (25.05.2026), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse, Höhe Storchenbadstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht zur Klärung des Unfallhergangs Zeugen.
In der Nacht auf Donnerstag nahm die Kantonspolizei in Villmergen einen Mann fest, der im Verdacht steht, in Büroräumlichkeiten sowie Kellerabteile eingebrochen zu sein.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung.
In der Nacht auf Donnerstag nahm die Kantonspolizei in Ennetbaden einen mutmasslichen Dieb fest, der zuvor Gegenstände aus Autos entwendet haben soll.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung.
In den vergangenen Wochen kam es entlang von Urner Kantonsstrassen erneut zu mehreren Fällen von absichtlichen Beschädigungen.
Betroffen waren unter anderem Infrastrukturanlagen an der Bauerstrasse zwischen Isleten und Bauen.
Beim unnötigen Fahren auf dem Hinterrad stürzte ein Motorrad-Neulenker in Mellingen und verletzte sich mittelschwer.
Bei einer Probefahrt auf einer nicht eingelösten Maschine kam in Niederlenz ein weiterer Motorradfahrer zu Fall. Er kam mit leichten Verletzungen davon.
Achtung: Aktuell kursiert ein neuer Fall von Phishing.
Unter dem Anschein einer offiziellen Post werfen Betrüger ihren Empfängern schwere Straftaten vor und drohen mit einer bevorstehenden Festnahme, wenn sie nicht innerhalb von 48 Stunden per E-Mail antworten.
In den zwei Nächten von Montag, 1. Juni 2026, auf Dienstag, 2. Juni 2026, und von Dienstag, 2. Juni 2026, auf Mittwoch, 3. Juni 2026, muss die Gotthardstrasse bei der Fellitobel-Brücke in der Gemeinde Gurtnellen im Bereich Wassnerwald jeweils von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr gesperrt werden.
Der Busbetrieb ist davon nicht betroffen.
Sowohl die Instandsetzung der Escherkanalbrücke als auch diverse Abbruch- und Betonarbeiten im Tunnel machen während mehrerer Wochen durchgehende Sperrungen des Kerenzerbergtunnels erforderlich.
Der Verkehr wird während der Sperrungen im Gegenverkehr über die Seestrecke umgeleitet.
Bei der Ausfahrt Schönbühl aus Fahrtrichtung Biel staut sich der ausfahrende Verkehr insbesondere in den Morgenspitzen.
Durch den Stau auf der Normalspur und dem gleichzeitig noch fahrenden Verkehr auf der Überholspur entstehen gefährliche Situationen.
Am Freitag, 8. Mai 2026, führten Ermittler der Kantonspolizei Glarus im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen mutmasslichen Betäubungsmittelhandels eine Hausdurchsuchung bei einem 20-jährigen albanischen Staatsangehörigen durch.
Dabei konnten rund ein Kilogramm Heroin sowie Bargeld in der Höhe von rund 1'700 Franken sichergestellt werden.
Von Montag, 1. Juni, bis Freitag, 2. Oktober 2026, werden an der Klausenpassstrasse in der Kurve im Bereich „Balmerbach“ unterhalb des Hotels Klausenpass zwei Arbeiten ausgeführt.
Einerseits wird der Durchlass instand gestellt, andererseits wird der Belag ersetzt.
Nach der Schussabgabe vom 23. Mai 2026 in Wallisellen sind am Dienstag (26.5.2026) zwei Tatverdächtige verhaftet worden.
Der Geschädigte befindet sich ausser Lebensgefahr.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Mittwochabend in Frauenfeld einen Lieferwagenfahrer kontrolliert, der fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs war.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.