Die Fragestellung wird während der diesjährigen Fachtagung zweifellos nicht abschliessend beantwortet werden können. Auch hinsichtlich strafrechtlicher Aspekte ist mit verbindlich allgemein gültigen Aussagen nicht zu rechnen.
Jeder Fall und jede Situation ist einzigartig und zieht individuelle Konsequenzen nach sich.
Auf einem Radweg in Seengen stiessen zwei Fahrradfahrer zusammen. Der Knabe stürzte und verletzte sich leicht.
Vom anderen Beteiligten fehlen die Angaben.
Am Dienstag (03.09.2024), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Kleinmotorrad und einem Auto gekommen.
Zwei 16- und 17-jährige Jugendliche flüchteten mit dem Kleinmotorrad. Die Kantonspolizei St.Gallen konnte den 16-Jährigen an seinem Wohnort antreffen. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (03.09.2024), kurz vor 17:25 Uhr, ist es auf der Hältlistrasse zu einem Unfall zwischen einer Motorradfahrerin und einem Velofahrer gekommen.
Die 51-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz vor 02:50 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens auf der Autobahn A13 gekommen.
Eine 51-jährige Frau fuhr mit ihrem Lieferwagen auf der Autobahn A13 in Richtung Sargans. Gemäss eigenen Aussagen nickte die Frau am Steuer ein und prallte mit ihrem Lieferwagen in einen Aufprallblock einer Baustellenabtrennplanke.
Noch keine Pläne fürs Wochenende? Dann besuche uns doch an unserem Stand an der Auto / Mobil Basel 2024.
Es warten diverse Attraktionen auf euch - egal ob Gross oder Klein.
Am 2. September 2024 kam es in einem Juweliergeschäft in Crans- Montana zu einem Einbruchdiebstahl.
Zwei mutmassliche Täter wurden identifiziert und einige Stunden später angehalten. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.
Am Dienstagabend zog ein Gewitter mit starkem Regen über Teile des Kantons Luzern hinweg.
Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen über 60 Notrufe ein. Besonders stark betroffen war die Gemeinde Nottwil. Meldungen über verletzte Personen liegen der Polizei keine vor.
Gestern Dienstag, 3. September 2024, kurz vor 17.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Nach der Ausfahrt aus dem Seelisbergtunnel kollidierte er aus noch ungeklärten Gründen mit mehreren Leitbaken und fuhr geradeaus über die temporäre Mittelleitplanke.
Seit vorgestern Nachmittag sucht die Kantonspolizei Obwalden einen 75-jährigen vermissten Mann im Sarnersee.
Da der Hergang noch unklar ist, werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagabend (03.09.2024) ist in einem Stall eines Bauernhofs in der Gemeinde Trasadingen ein Brand ausgebrochen.
Der Stall ist dabei komplett abgebrannt. Der Brand konnte von den Feuerwehren gelöscht werden.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat den Antrag des Kantons Graubünden zur proaktiven Regulation vollumfänglich bewilligt.
Die Jägerschaft wird ab Mittwoch, 4. September 2024, bei der Regulation des Vorabrudels miteinbezogen.
Im Rahmen des ASTRA-Projektes Erhaltungsmassnahmen Osttangente Basel werden Zählstellen für die statistische Verkehrserfassung ersetzt.
Diese Arbeiten führen zu Verkehrsbehinderungen.
Im Rahmen des ASTRA-Projektes Erhaltungsmassnahmen Osttangente Basel werden Zählstellen für die statistische Verkehrserfassung ersetzt.
Diese Arbeiten führen zu Verkehrsbehinderungen.
Ab dem 15. September 2024 werden auf der Landstrasse beziehungsweise N17 in Netstal für gut drei Wochen der Deckbelag sowie die Schachtabdeckungen saniert.
Die nächtlichen Arbeiten sind zum Teil lärmintensiv und mit verkehrlichen Einschränkungen verbunden.
Am Dienstagvormittag ereignete sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Lastwagen.
Eine Person wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Morgen des 02.09.2024 gegen 6 Uhr brach in einem Haus im Dorf Buix ein Brand aus.
Die Zentrale der Kantonspolizei wurde sofort über den Vorfall informiert und löste einen schnellen Einsatz der Rettungsdienste aus.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es am 02.09.2024 gegen 08:30 Uhr in der Via Bramantino in Locarno zu einem Unfall auf einer Strassenbaustelle.
Ein 45-jähriger Arbeiter kosovarischer Nationalität mit Wohnsitz im Gebiet Bellinzona war mit Aushubarbeiten beschäftigt. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, wurde der Mann durch herabfallendes Material infolge einer Absenkung der Fahrbahndecke verletzt.
Nachdem die Wetterküche am Sonntag noch einmal zur Hochform aufgelaufen ist, verabschiedet sich der Hochsommer in dieser Woche.
Die Frage ist nur wie schnell. Grund für die unsichere Wetterprognose ist ein sich abspaltendes Höhentief über Westeuropa. Je nach Lage des Tiefs wird weiterhin warme Luft aus Südwesten oder deutlich kühlere Atlantikluft zu den Alpen geführt.
Beim Brand in einer Wohnung in Roggwil entstand am Dienstagmorgen Sachschaden.
Fünf Personen wurden medizinisch vor Ort versorgt, niemand musste ins Spital gebracht werden.
Austretendes Ammoniak aus einer Wärmepumpe hat zu einem Grosseinsatz von Feuerwehr und Polizei geführt.
Aus Sicherheitsgründen wurden umliegende Gebäude evakuiert.
Heute gegen 12.45 Uhr brach in einer Lagerhalle eines Unternehmens in Vétroz ein Feuer aus.
Aufgrund der potenziell schädlichen Beschaffenheit der brennenden Produkte wurde das Gebiet evakuiert. Eine Person erlitt eine Rauchvergiftung.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Dienstag (03.09.2024) um 09:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin an der Oberstrasse eingebrochen.
Sie begab sich in das Obergeschoss und verschaffte sich gewaltsam Zutritt in das Magazin.
Eine 29-jährige Frau ist auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren worden.
Mit erheblichen Verletzungen wurde sie mit einem Rettungshelikopter in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Dienstagvormittag, 3. September 2024, kurz nach 10.15 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus an der Zeinigerstrasse zu einem Brandausbruch.
Personen wurden beim Brand keine verletzt.
Am Montag (02.09.2024) fuhr ein Autofahrer auf der Rosenbergstrasse in Richtung Blumenbergplatz und kollidierte aus bisher unbekannten Gründen mit einem parkierten Auto.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Eine unbekannte Täterschaft hat eine Jugendliche an ihrem Wohnort gefesselt und aus der Wohnung einen Tresor gestohlen.
Auf der Flucht haben die Männer einen Polizisten angefahren und verletzt. Die Zuger Polizei hat umgehend intensive Ermittlungen eingeleitet und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft betreiben auch dieses Jahr wieder einen gemeinsamen Informationsstand an der Auto/Mobil Basel.
Wie gewohnt betreiben die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Polizei Basel-Landschaft auch dieses Jahr einen gemeinsamen Informationsstand anlässlich der Auto/Mobil Basel vom 6. bis am 8. September.
In der erwähnten Medienmitteilung wurde die Veranstaltung vom Sonntag, 8. September 2024 irrtümlicherweise als „Memorial Klausenrennen“ bezeichnet.
Es handelt sich selbstverständlich um das Klausen Monument, eine Veranstaltung für Radsportbegeisterte.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Alpnach Dorf eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Ein 52-jähriger Autolenker fuhr auf der Brünigstrasse in Richtung Alpnach Dorf. Nach dem Kreisel Höhe Brünigstrasse 40 musste er aufgrund einer Fussgängerin anhalten.
Am Montagabend hat sich in Bern eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zugetragen, wobei drei Männer verletzt wurden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Bei einem Bahnunfall ist am Dienstagmorgen (3.9.2024) in Schlieren ein Gleisarbeiter tödlich verletzt worden.
Am Dienstagmorgen kurz nach acht Uhr fanden auf den Gleisanlagen zwischen Schlieren und Zürich Altstetten Gleisarbeiten statt.
Gestern stürzte eine Fahrradfahrerin auf der Route de la Gérine in Marly und wurde schwer verletzt.
Die Polizei ermittelt und startet einen Zeugenaufruf.
Autofahrerinnen und Autofahrer aus der Schweiz müssen Bussen für im Ausland begangene Verkehrsdelikte bezahlen.
Wird die Busse nicht bezahlt, kann dies je nach Land noch härtere Strafen für die Betroffenen zur Folge haben. Der TCS gibt Tipps zu den wichtigsten Verkehrsregeln der Nachbarländer und was im Falle eines Verstosses zu tun ist.
Die AAA Alpine Air Ambulance wird direkt über die offizielle Notrufnummer 144 aufgeboten und steht zu jeder Uhrzeit im Einsatz.
Die Bevölkerung ist sich bewusst, wenn wir fliegen, auch mitten in der Nacht, dann geht es jemandem nicht gut und unser Rettungshelikopter mit unserem Notarzt, unserer Notärztin an Bord ist nach dem Nächst-Best-Prinzip am schnellsten bei dieser Person, um ihr zu helfen.
Rund um die Veranstaltung „Weltklasse Zürich 2024“ am Donnerstag, 5. September 2024 kann es um das Stadion Letzigrund zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen des Leichtathletik-Meetings für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Vom 7. bis 9. September 2024 findet das traditionelle Knabenschiessen statt. Aus diesem Grund kommt es im Bereich Albisgüetli zu Verkehrseinschränkungen.
Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt dringend, für die Anreise die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Am Samstagnachmittag fuhr ein angetrunkener 64-jähriger Lenker in der Lindenstrasse in Sarnen in einen Kandelaber und beschädigte diesen.
Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, fuhr der Lenker davon.
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 bei Niederbipp durchbrach ein Automobilist in der Nacht auf Dienstag, 3. September 2024, den Wildschutzzaun.
Schliesslich kam der total beschädigte Jeep im angrenzenden Wiesland zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst für weitere Abklärungen in ein Spital gebracht.
Am Montag (02.09.2024), kurz vor 10:25 Uhr, ist es an der Ziegelbrückstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 35- und ein 20-jähriger Mann stürzten bei Arbeiten rund sechs Meter von einer Hebebühne.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montag (02.09.2024) um 7 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft eine Werkzeugbox einer Baustelle aufgebrochen.
Sie stahl Werkzeug und Baumaschinen im Wert von über 2'000 Franken.
Am Montag (02.09.2024), kurz nach 02:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale eine schwer verletzte Frau gemeldet worden.
Sie dürfte mehrere Meter aus einem Fenster ihrer Wohnung auf die Dorfstrasse gefallen sein. Die 34-jährige Portugiesin verstarb im Verlaufe des Tages im Spital.
Seit gestern Nachmittag sucht die Kantonspolizei Obwalden einen 75-jährigen vermissten Mann im Sarnersee.
Gestern Nachmittag, kurz nach 15:30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Obwalden die Meldung ein, dass im Sarnersee, Höhe Seefeld, ein Ruderboot gekentert sei.
Vom Mittwoch, 28.08.2024, 16:00 Uhr bis Montag, 02.09.2024, 17:15 Uhr, wurde am Schiffsteg in Mühlehorn an einem Schiff die Scheibe eingeschlagen und Fischerutensilien, darunter zwei Angelruten entwendet.
Hinweise zur unbekannten Täterschaft ersuchen wir der Kantonspolizei Glarus zu melden (Tel 055 645 66 66).
Ab sofort kann der Verlust eines Ausweises auch im Kundenzentrum des Einwohneramtes Basel-Stadt zur Anzeige gebracht werden.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt ist dort neu mit einem Polizeischalter vertreten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.