Eine Motorradfahrerin wurde bei einer Kollision mit einem Lieferwagen am Mittwochnachmittag in Hugelshofen verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Rahmen des ASTRA-Projektes Erhaltungsmassnahmen Osttangente Basel werden Zählstellen für die statistische Verkehrserfassung ersetzt.
Diese Arbeiten führen zu Verkehrsbehinderungen.
Nach der Meldung über einen versuchten Einbruch in Grenchen hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagmorgen zwei Jugendliche angehalten.
Sie stehen in Verdacht, zuvor im Raum Grenchen mehrere Einbrüche und Diebstähle verübt zu haben. Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
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Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch: Erneut handelt es sich um einen Phishing-Betrug, der von Kriminellen verübt wird.
Am Donnerstag, 29. August 2024, kurz nach 02.30 Uhr, verübte eine bislang unbekannte Täterschaft an der Hauptstrasse im Zentrum von Reinach einen Einbruch in ein Telekommunikationsgeschäft.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend hat sich auf der Buochserstrasse in Beckenried ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 82-jährige Frau zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst in ein ausserkantonales Spital gefahren.
Die seit Montagnachmittag (26.08.2024) vermisste Frau ist am Donnerstagmorgen (29.08.2024) durch die Polizei in einem Wald aufgefunden worden.
Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Spital gebracht.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten kam es am Donnerstagvormittag in beide Fahrtrichtungen zu Auffahrkollisionen.
Dabei wurden vier Personen verletzt und in Spitäler gebracht. Alle Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Verkehr staute sich in beide Richtungen.
Im Einsatz für eine Herzensangelegenheit:
In Kooperation mit der Kantonspolizei Aargau führt die Stiftung Blutspende SRK Aargau-Solothurn vom 30. August bis 20. September 2024 die Aktion „Ärmel hoch!“ durch.
Im Jahr 1964 war unser Polizeiposten in Brunnen als Übergangslösung aufgrund von Ausbau- und Renovationsarbeiten in dieser Holzbaracke untergebracht.
Gross steht auf einem Emailschild an der Wand neben der Tür, dass sich der Polizeiposten im Parterre befindet.
Am Mittwochabend, 28. August 2024, fand bei der Justizvollzugsanstalt in Deitingen eine Einsatzübung der Polizei statt.
Sie verlief ohne Zwischenfälle und wird nun ausgewertet.
Nach gegenseitigen Überholmanövern kam es am vergangenen Donnerstag in Rupperswil zu einer Kollision zwischen einer Autofahrerin und dem Fahrer eines Motorrollers.
Vorausgegangen soll ein sogenannter Schikanestopp sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen, 29. August 2024, fuhr eine 16-jährige E-Bike-Lenkerin um 7.40 Uhr in Rickenbach auf der Chappelweid talwärts.
Bei einer Kreuzung kollidierte sie mit einem 16-jährigen Motorradfahrer, welcher von rechts in die Kreuzung einbog.
Am Dienstagmorgen hat die Kantonspolizei Bern diverse Meldungen über Einbruch- und Einschleichdiebstähle in Jegenstorf und in Wiler bei Utzenstorf erhalten.
Dank der Mithilfe von Drittpersonen konnten vier mutmassliche Täter angehalten werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Du beobachtest Rassismus im Alltag? Dann schau nicht weg.
Zeig Zivilcourage, wenn du dich der Situation gewachsen fühlst und setz dich für deine Mitmenschen ein.
In der Nacht auf Freitag hat die Kantonspolizei Graubünden zwei Männer verhaftet.
Die beiden abgewiesenen Asylsuchenden griffen mutmasslich einen 19-jährigen Orthodoxen tätlich an.
Am Mittwoch, 28. August 2024, kurz vor 17.30 Uhr, kam es am Wasserturmplatz in Liestal zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Beide Personen wurden verletzt und mussten im Spital behandelt werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Anpassung der eidgenössischen Jagdverordnung vom Dezember 2023 erlaubt, Wolfsrudel proaktiv zu regulieren, damit auch künftig Schäden an Nutztieren gering bleiben.
Der Kanton St.Gallen hat beim Bund den ersten solchen Antrag eingereicht. Er möchte damit das Wolfsrudel am Gamserrugg dezimieren.
Am Donnerstag (29.08.2024), in der Zeit zwischen 1:45 Uhr und kurz nach 2:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Rorschacher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
Am Mittwoch (28.08.2024), kurz vor 17:50 Uhr, sind auf der Amdenerstrasse zwei Velofahrer gestürzt. Beide Männer wurden dabei unbestimmt verletzt.
Ein 56-jähriger Mann wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (28.08.2024), um 19:10 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 28-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von über 18'000 Franken.
In Maloja auf Gemeindegebiet Bregaglia hat sich am Dienstagabend ein tödlicher Bergunfall ereignet.
Ein Mann stürzte am Pass da Casnil Sud ab und verstarb.
Am Mittwochabend hat sich in Neuenegg ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Die Autolenkerin wurde dabei verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Der Unfall wird untersucht.
Die Kantonspolizei St.Gallen präsentiert ein historisches Foto.
Als Polizeiarbeit noch analog war und Einvernahmen direkt im Fahrzeug auf der Schreibmaschine festgehalten wurden.
Am Donnerstagabend, 22. August 2024, um 18.45 Uhr, ereignete sich zwischen Bennwil BL und Diegten BL ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Traktor.
Der Motorradlenker wurde dabei leicht verletzt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. August 2024 beschlossen, die Vernehmlassung zum revidierten Luftfahrtgesetz (LFG) zu eröffnen.
Dabei geht es um die strafrechtliche Zuständigkeit bei Flugunfällen, Pilotenalter, Flughäfen und Beschaffungswesen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. August 2024 Anpassungen der Arbeits- und Ruhezeitvorschriften (ARV 1) beschlossen.
Neu unterliegen daher hauptberufliche Lieferwagenlenkende im grenzüberschreitenden gewerbsmässigen Gütertransport der ARV 1.
Am 27. August 2024 stürzte ein Bergsteiger am Mont Vélan in den Tod.
Ein 42-jähriger Franzose bestieg am Morgen des 27. August 2024 den Mont Vélan (3'722 m). Kurz vor 10.00 Uhr informierte er seine Frau über seine Ankunft auf dem Gipfel.
Am Dienstagnachmittag kam es in Guntershausen bei Aadorf zu einem Zusammenstoss zwischen einem Fussgänger und einem Auto.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagabend ist es auf der Prättigauerstrasse in Klosters zu einem Motorradunfall gekommen.
Der Fahrzeuglenker verlor aufgrund einer Ölspur die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Am Mittwochmittag kam es in einem Industriebetrieb in Untersiggenthal zu einem Brand, bei dem niemand verletzt wurde.
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Nach ersten Erkenntnissen wird von einer technischen Ursache ausgegangen.
Nach einer Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug ist am Mittwochnachmittag in Egnach Dieselöl auf die Strasse ausgelaufen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwochmorgen (28.08.2024) musste die Schaffhauserstrasse in Neuhausen am Rheinfall, vorübergehend in Fahrtrichtung Schaffhausen gesperrt werden.
Grund für die Sperrung waren mehrere Tonnen Kartoffeln auf der Fahrbahn, die kurz vorher von einem Traktor mit zwei Anhängern verloren wurde. Verletzt wurde in der Folge niemand.
Am Mittwochmittag, 28. August 2024, fuhr ein 73-jähriger Motorradlenker vom Pragelpass in Richtung Muotathal.
Im Gebiet Müsenbalm bremste er stark ab und kam dabei ohne Fremdeinwirkung zu Fall.
Am Mittwochmorgen, 28. August 2024, fuhr ein 61-jähriger Mann mit einem Lieferwagen und einem Anhänger um 9 Uhr auf der Autobahn A4 von Goldau in Richtung Küssnacht.
Der Anhänger war mit einem 1,5 Tonnen schweren Bagger beladen. Kurz nach dem Engiberg-Tunnel begann der Anhänger aus bisher unbekannten Gründen zu hüpfen.
Das Schlingern eines Anhängers kann die Fahrsicherheit stark gefährden und bis zu einem Unfall führen. Entsprechende Fahrkurse tragen zum richtigen Verhalten in schwierigen Situationen bei.
Weiter können elektronische Regelsysteme massiv zur Fahrsicherheit beitragen. Der TCS hat die Systeme in verschiedenen Situationen getestet.
„Agareia“ heisst das neue Polizeischiff der Zuger Polizei. Als Taufpatin amtete Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin Laura Dittli.
Vor der Jungfernfahrt erteilte Neptun seinen Segen, um das Boot stets vor Unglück zu bewahren.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzeichnet im August eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Einschleich- und Einbruchdiebstählen.
Liegenschaftsbesitzer und Bevölkerung werden aufgerufen, Wohnungen und Kellerabteile immer ordentlich abzuschliessen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 27./28. August 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Fahrzeugeinbrecher und drei Diebe fest.
Um 22.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich der Diebstahl eines Rucksacks im Kreis 4 gemeldet. Nach einer kurzen Nahbereichsfahndung im Raum Langstrasse konnte eine Person, auf welche die Signalementsangaben zutrafen angehalten, kontrolliert und festgenommen werden. Der 22-jährige Afghane trug das mutmassliche Deliktsgut auf sich.
Am Samstag, 31. August 2024, findet der Radtag Stilfserjoch statt.
Der Umbrailpass wird zwischen Sta. Maria und der Passhöhe von 8 Uhr bis 16 Uhr gesperrt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Dienstagabend in Amriswil und Sirnach zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Sie waren alkoholisiert unterwegs.
Ein Motorradfahrer wurde am Dienstagabend bei einem Selbstunfall in Arbon verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Gegen 20.40 Uhr war ein Motorradfahrer von Romanshorn Richtung Arbon Zentrum unterwegs.
Unsere Diensthündin "Gaia vom Team Eriz" hat zusammen mit ihrem Hundeführer Wm Raphael Schneider die Junghundeprüfung erfolgreich bestanden.
Damit haben sie ein wichtiges Zwischenziel zur vollständigen Einsatzfähigkeit als Diensthund gemeistert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.