Bei einem Selbstunfall wurde in der Nacht auf Donnerstag in Weinfelden ein Mann verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Entlang der A8 zwischen Spiez und Leissigen werden bei den zwei Tunnels Leissigen und Leimern Rüttelmarkierungen aufgetragen.
Dies erhöht die Verkehrssicherheit zusätzlich. Für die Arbeiten kommt es zu Sperrungen.
Die Stadtpolizei Zürich hat ihre Standortstrategie erneuert: Die Polizist/innen sollen künftig von drei Stützpunkten und einem Hauptstandort ausrücken.
Damit werden Synergien genutzt, die Öffnungszeiten in den Stützpunkten verlängert und die Präsenz der Polizei in den Quartieren erhöht. Erste Anpassungen gibt es bereits im Herbst im Kreis 5 und in Zürich Nord.
Am Dienstagnachmittag (09.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 10. Juli 2024, hat die Verkehrsgruppe der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Stein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei konnte ein Personenwagenlenker angehalten werden, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
In der Nacht auf Mittwoch, 10. Juli 2024, sind Unbekannte in ein Ferienhaus in Speicher und in eine Institution in Herisau eingebrochen.
Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am 9. Juli 2024 kehrte eine Bewohnerin der Klinik St-Amé in St-Maurice nicht von ihrem Spaziergang zurück.
Die eingeleiteten Suchmassnahmen führten dazu, dass sie wohlbehalten in St-Maurice aufgefunden wurde.
Bei einen Selbstunfall am Mittwochmittag (10.7.2024) in Gockhausen (Gemeinde Dübendorf) hat sich ein Mann Kopfverletzungen zugezogen.
In der Nacht auf Donnerstag ist er im Spital verstorben.
Die beiden ausverkauften Konzerte der Sängerin Taylor Swift im Letzigrund-Stadion vom 9. und 10. Juli 2024 verliefen aus polizeilicher Sicht problemlos.
Die beiden Konzerte der amerikanischen Sängerin Taylor Swift wurden von rund 100 000 Personen innerhalb und ausserhalb des Stadions besucht.
Am Mittwochabend ist in Meiringen eine Schreinerei bei einem Brand stark beschädigt worden. Drei Personen wurden verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz vor 08:40 Uhr, ist es auf der Starrbergstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Der 72-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz vor 17:35 Uhr ist es auf der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 63-jährige Motorradfahrer blieb unverletzt. Die unbekannte Person entfernte sich mit ihrem Auto von der Unfallstelle, ohne sich um den Mann zu kümmern. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz vor 14:40 Uhr, ist es auf der Lütschbachstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Die Brandursache konnte nicht restlos geklärt werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Die seit Dienstagnachmittag vermisste 78-jährige Frau ist am Mittwochnachmittag (10.07.2024) wohlbehalten in Zürich-Oerlikon aufgefunden worden.
Aufgrund der eingeleiteten Suche konnte die Frau durch die Stadtpolizei Zürich in Oerlikon wohlbehalten aufgefunden werden.
Sexuelle Gewalt an Erwachsenen umfasst jede Form von erzwungenen sexuellen Handlungen und Verhalten mit sexuellem Bezug.
Sie kommt als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, als sexuelle Ausbeutung in einer Abhängigkeitsbeziehung (z.B. im Angestelltenverhältnis) oder als erzwungener Geschlechtsverkehr in der Ehe oder in Partnerschaften vor.
Am Donnerstagmorgen, 11. Juli 2024, wurde im Kreis 7 eine Fussgängerin bei einer Kollision mit der Forchbahn verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich eine 18-Jährige an der Haltestelle Hegibachplatz, als die Forchbahn vom Bahnhof Stadelhofen kommend in Richtung Esslingen in die Haltestelle einfuhr.
Am Donnerstagmorgen, 11. Juli 2024, kam es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen im Kreis 5. Dabei wurde ein Motorradfahrer tödlich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Während eines Überholmanövers touchierte ein Automobilist einen Rollerfahrer.
Dieser stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Der Lenker des Autos fuhr weiter und wird gesucht.
Am Mittwochnachmittag (10.07.2024) hat ein "falscher Polizist" einen Senior im Kanton Schaffhausen angerufen, der die Betrugsmasche jedoch sofort durchschaute.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere ältere Mitmenschen über diese perfide Betrugsmasche zu informieren.
Im Jahr 2014 wurde gegen eine Person ein Strafverfahren eingeleitet, nachdem ihre Tierarztpraxis in Flamatt durchsucht worden war.
Die Staatsanwaltschaft teilt heute mit, dass sie das Verfahren im Jahr 2021 eingestellt hat.
Am Mittwochvormittag hat die Kantonspolizei Graubünden am Flüelapass eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurden zwei Fahrzeuglenker mit massiv überhöhter Geschwindigkeit erfasst.
Helm auf!
Besucht uns heute Nachmittag im Herblingermarkt und testet selbst, welche Kräfte bei einem Sturz auf unseren Kopf wirken und wie gut euch ein Fahrradhelm dabei schützt!
Der Stab der Mechanisierten Brigade 1 führte die Übung „Pilum 24“ durch. Die Armeeangehörigen trainierten damit die Erkenntnisse aus der Grossverbandsübung „Pilum 22“.
Ein Element der Übung war die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Aargau. Die Verantwortlichen der Armee und der Polizei sind mit der Übung zufrieden und wollen die Zusammenarbeit fortsetzen.
Am 10. Juli 2024 stürzte ein Wanderer auf der Nordseite des Ostgrats der Pointe du Midi etwa 30 Meter in die Tiefe.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Mittwochnachmittag ist im Dachstock eines Hauses in Lützelflüh ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnenden konnten sich selbständig ins Freie begeben. Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde leicht verletzt.
Im Einsatz standen über 40 Einsatzkräfte. Die Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Dienstagnachmittag (09.07.2024) hat eine unbekannte Frau mit einem SUV (Sport Utility Vehicle oder auch "Stadtgeländewagen") in Neuhausen am Rheinfall einen Verkehrsunfall verursacht.
In der Folge hat sich die Frau pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Mittwochmorgen hat ein unbekannter Täter einen Raubüberfall auf den Coop im Zentrum von Urtenen-Schönbühl verübt. Der Mann flüchtete im Anschluss. Die Angestellte wurde dabei nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Vorgestern Nachmittag kam ein Radfahrer an der St. Niklausenstrasse in Horw (Ortsteil St. Niklausen) zu Fall.
Er erlitt beim Sturz lebensbedrohliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwochmittag ist es auf der Ofenbergstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer sowie seine Sozia wurden verletzt.
Am Mittwochmittag, 10. Juli 2024, wurde ein Kind, welches die Seenerstrasse zu Fuss überqueren wollte, von einem Auto angefahren und verletzt.
Kurz vor 12:00 Uhr ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung von einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kind an der Seenerstrasse ein. Die sofort ausgerückte Patrouille traf vor Ort auf ein verletztes Kind und weitere Personen.
Nach einem Badeunfall am Mittwochabend auf der Werdinsel (Stadt Zürich) ist ein Mann flussabwärts tot geborgen worden.
Ein Jugendlicher konnte lebend aus der Strömung gerettet werden.
Am Mittwochnachmittag (10.07.2024) hat sich auf der Rheinhaldenstrasse ein Alleinunfall ereignet.
Ein Bootsanhänger löste sich von der Anhängerkupplung des Personenwagens und kollidierte anschliessend mit einem Maschendrahtzaun sowie einer Hecke. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, den 8. Juli 2024, wurden zwei Männer, die verdächtigt wurden, eine ältere Person betrogen zu haben, in Denens von der Kantonspolizei festgenommen. Als Gegenleistung für Dacharbeiten verlangten sie unter Zeitdruck vom Opfer finanzielle Vorteile, die offensichtlich in einem offensichtlichen Missverhältnis zu den auszuführenden Arbeiten standen.
Die Ermittlungen werden von der Sicherheitspolizei des Kantons Waadt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft geführt. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf und weist darauf hin, dass im Zweifelsfall die Polizeidienste zur Verfügung stehen.
Am Dienstag, den 09. Juli 2024, wurde ein Autofahrer, der von Porrentruy in Richtung Courgenay fuhr, mit dem halbstationären Laserradar mit einer Geschwindigkeit von 144 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen - ein Via Sicura-Fall.
Kurz darauf wurde der betreffende Verkehrsteilnehmer angehalten und das übliche Verfahren durchgeführt.
Am Dienstag, 9. Juli, gegen 18.45 Uhr, fuhr ein Roller, der von einem 16-jährigen Einwohner von Marin-Epagnier gelenkt wurde, von La Vue-des-Alpes in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Auf der Höhe des Gebäudes Reymond 40 verlor er die Kontrolle über sein Gefährt und wurde gegen die Leitplanke geschleudert, bevor er diese überflog und im Gras landete.
Die anhaltende Südwestströmung sorgt auch in den nächsten Tagen für teils turbulente Verhältnisse.
Der Zustrom von feuchtlabiler Luft führt am Donnerstag und vor allem am Freitag zu kräftigen Schauern und Gewittern inklusive potentieller Warnungen in verschiedenen Regionen. In der Folge fassen wir die erwartete Wetterentwicklung der kommenden 48 bis 72 Stunden zusammen.
Nach intensiven Bauarbeiten und der Stabilisierung des Hangs konnte die SBB den Bahnbetrieb zwischen St. Gallen und Rorschach am Montag, 10. Juni 2024, wieder aufnehmen.
Aufgrund der Sanierungsarbeiten kann der Bahnverkehr bis im Herbst nur eingleisig geführt werden. Es kommt zu Fahrplaneinschränkungen. Voraussichtlich ab 30. September 2024 steht die Strecke wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Heute Morgen, kurz vor 03:00 Uhr wurde die Notrufzentrale über einen Brand eines Wintergartens in Ostermundigen alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand dieser bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte den Brand mit zwei Druckleitungen.
Am 10.07.2024, ca. 04.45 Uhr, kam es an der Güterstrasse in der Nähe der Thiersteinerallee in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Am 10.07.2024, um 02.45 Uhr, wurde an der Gärtnerstrasse beim Klybeckplatz ein 53-jähriger Mann Opfer eines versuchten Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
„Hallo Papa. Ich bin es. Das ist meine neue Handynummer. Ich hatte einen Unfall. Ruf bitte auf diese Nummer zurück“.
Solche und ähnliche Nachrichten werden wieder vermehrt über WhatsApp an unwissende Personen verschickt.
Ein Drittel der schweren Kinderunfälle im Strassenverkehr passiert auf dem Schulweg.
Die BFU erinnert anlässlich des kommenden Schulanfangs daran, dass die Sicherheit der Kinder im Strassenverkehr uns alle betrifft. Obwohl die Eltern eine entscheidende Rolle bei der Sicherheit ihrer Kinder spielen, liegt die Verantwortung auch bei den Fahrzeuglenkenden. Denn 80 % der Unfälle von Kindern, die zu Fuss unterwegs sind, ereignen sich an Querungsstellen.
Kontrolle von öffentlichen Anlagen und Plätzen, Kontrolle des ruhenden Verkehrs und Zustellung von betreibungsamtlichen Dokumenten…
…dies sind nur drei von vielen spannenden Aufgaben als polizeilicher Sicherheitsassistent / polizeiliche Sicherheitsassistentin.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz nach 09:10 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen.
Der 69-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt und von der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.