Am Dienstag (04.06.2024) wurde der Stadtpolizei St.Gallen ein Einbruch an der Dürrenmattstrasse gemeldet.
Ein mutmasslicher Täter konnte angehalten werden.
Am Montag (03.06.2024), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Sattelmotorfahrzeugs gekommen.
Ein 54-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 45'000 Franken.
Am Montag (03.06.2024), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Wildhauserstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 39-jährige Autofahrerin wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 70'000 Franken.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (03.06.2024), ist es an der Turnerstrasse, der Burgstrasse sowie der Achslenstrasse zu sechs Einbrüchen in Autos gekommen.
In allen Fällen schlug die unbekannte Täterschaft Scheiben ein. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Telefonbetrüger haben sich am Montag bei mehreren Personen gemeldet und sich als Mitarbeiter der Thurgauer Kantonalbank ausgegeben.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Am Montagnachmittag kam es am Bahnhof Aarau einmal mehr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.
Weil von einem Messer die Rede war, leitete die Kantonspolizei vertiefte Ermittlungen ein. Ein Beteiligter wurde festgenommen.
Weil er am Steuer einnickte, prallte ein Automobilist in Staufen gegen ein parkiertes Auto. In Ennetbaden rammte ein stark betrunkener Lenker eine Strassenlampe.
Während niemand verletzt wurde, entstand grosser Sachschaden.
Gestern Montag, 3. Juni 2024, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Richtung Passhöhe.
Kurz vor dem Hotel Klausenpass kam der Personenwagen aus derzeit ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, prallte gegen einige Kolonnensteine und stürzte das steil abfallende Wiesland hinunter, wobei sich das Fahrzeug überschlug.
Am Samstag, 8. Juni 2024, ab 10.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2024“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Von Samstag, 15. Juni, bis Sonntag, 6. Oktober 2024, ist der Fahrplan des RBS eingeschränkt.
Grund dafür sind Bauarbeiten zwischen Felsenau und Bern, wodurch die Strecke nur einspurig befahren werden kann. Während dieser Zeit gilt ein Ersatzfahrplan.
Der Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast werden der periodischen Reinigung unterzogen.
Dafür werden die entsprechenden Tunnelröhren jeweils gesperrt. Die Arbeiten werden nachts durchgeführt und der Verkehr via Stadt Biel umgeleitet.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt und die Rettungsdienste NWS AG mit Sitz in Reinach (BL) und Breitenbach (SO) gehen eine Kooperation ein und betreiben ab dem 4. Juni 2024 einen gemeinsamen Rettungswagen.
Auf diesem werden Einsätze von gemischten Teams mit Mitarbeitenden aus Reinach und Basel durchgeführt.
Die Kantonspolizei Wallis geht im Strassenverkehr kontinuierlich gegen Raser sowie gegen Lärmbelästigungen, die durch modifizierte Fahrzeuge verursacht werden, vor.
Seit dem 11. Mai 2024 hat sie fünf Raserdelikte registriert und mehrere Verkehrsteilnehmer aufgrund des verursachten Lärms angezeigt.
In Urnäsch ist es am Montagabend, 3. Juni 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Fahrer erlitt Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
Ein Automobilist verlor beim Beschleunigen aus dem Kreisel die Kontrolle über seinen BMW.
Dieser prallte gegen zwei Fahnenmasten und beschädigte ein parkiertes Fahrzeug. Verletzt wurde niemand.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat das Bauwerk Einhausung Schwamendingen sowie Schöneichtunnel gemäss SIA-Norm abgenommen.
Es wurden keine wesentlichen Mängel festgestellt. Damit ist ein weiterer, bedeutender Meilenstein erreicht.
Aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage ist die Reuss in Hünenberg an mehreren Stellen über die Ufer getreten.
Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Geh- und Wanderwege in der Reussebene nicht mehr passierbar und aus Sicherheitsgründen gesperrt sind.
Nach den starken Niederschlägen in den letzten Tagen, fischten wir am Wochenende Schwemmholz aus dem Vierwaldstättersee.
So können die Kursschiffe problemlos ihre Routen fahren.
„il Capo vom Wolfsblut“ oder einfach „Capo“ - der Name ist Programm.
Am 12. Juli 2013 erblickte der Deutsche Schäferhund in Oberriet im St. Galler Rheintal das Licht der Welt.
Am Freitag kurz vor 13:00 Uhr, kam es zu einem Selbstunfall von einer Rollerfahrerin beim Kreisel Ei (siehe Titelbild).
Sie zog sich dabei Verletzungen zu und musste in ein nahegelegenes Spital gebracht werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 19 Uhr ein Unfall zwischen der Via Borghetto und der Via Paolo Regazzoni in Lugano.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 24-jähriger Schweizer, der im Kanton Zürich wohnt, mit dem Skateboard eine kleine Mauer auf beiden Seiten einer Treppe hinunter. Nachdem er das Gleichgewicht verloren hatte, stürzte er zu Boden und schlug mit dem Kopf auf.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern kurz nach 19.30 Uhr in Ponte Brolla ein 31-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Kanton Zürich bei der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) als vermisst gemeldet wurde.
Beamte der Kantonspolizei, des REGA-Rettungsdienstes, von 144 und der Schweizerischen Alpinen Rettung (SAS) rückten zum Einsatzort aus.
Am Samstag, den 1. Juni, wurde kurz nach Mitternacht eine nicht genehmigte Rave-Party auf dem Gebiet der Gemeinde Corbeyrier auf dem Militärplatz Petit Hongrin am Ort l'Argnaule von den Polizeidiensten entdeckt.
In der Nacht von Freitag, dem 31. Mai, auf Samstag, den 1. Juni, wurde von der Polizei eine nicht genehmigte private Veranstaltung entdeckt. Die Veranstaltung fand auf dem Gemeindegebiet von Corbeyrier auf dem Militärplatz Petit Hongrin im Ortsteil l'Argnaule statt.
Am Samstag, 1. Juni 2024, stürzten zwei Jugendliche auf einem Klein-Motorfahrrad. Der Fahrer wurde schwer, der Beifahrer leicht verletzt.
Die Stadtpolizei hat eine Untersuchung des Unfalls eingeleitet.
Die Zürcher Feuerwehren stehen seit letztem Freitag im Grosseinsatz.
Bei der Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) sind bis jetzt über 60 Schadenmeldungen aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage eingegangen. Sicherheitsdirektor und GVZ-Verwaltungsratspräsident Mario Fehr dankte heute den Einsatzkräften vor Ort.
Heute, kurz vor 13 Uhr geriet ein Fahrzeug in Neyruz von der Strasse ab und stürzte von einer Brücke.
Das Auto blieb auf den SBB-Gleisen stehen, bevor es von einem Zug erfasst wurde. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Samstag, 1. Juni 2024, wurde in einem Bekleidungsgeschäft in Martinach ein Raubüberfall verübt.
Das von der Kantonspolizei Wallis eingesetzte Dispositiv führte zur Verhaftung des mutmasslichen Täters.
Am 4. Juni 2024 öffnet das neu gestaltete SBB Reisezentrum in Siders.
Dank der verbesserten Einrichtung geniesst die Kundschaft einen besseren Komfort im Bahnhof.
Die starken Regenfälle haben in der Reussebene für Überschwemmungen geführt. Brücken und Fusswege sind bis auf Weiteres gesperrt.
Die Feuerwehr Hünenberg steht im Einsatz.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Sonntagabend in Istighofen ihren Führerausweis abgeben.
Zuvor ist sie wegen ihrer unsicheren Fahrweise aufgefallen.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Montagmorgen einen jugendlichen Autofahrer und seinen Beifahrer festgenommen.
Der 15-Jährige war in der Stadt Luzern mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Jugendanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet.
Seit dem frühen Montagmorgen (03. Juli 2024) sind bei der Luzerner Polizei mehrere Meldungen eingegangen, dass es auf den Luzerner Strassen zum Teil sehr grosse Wassermengen hat.
Vereinzelt mussten Strassen vorübergehend gesperrt werden. Die Luzerner Polizei warnt vor dieser Situation und bittet um Vorsicht. Es besteht auch die Gefahr von Aquaplaning.
Am Sonntag kam es in Schafisheim zu einem schweren Reitunfall, bei welchem sowohl das Pferd wie auch beide Personen verletzt wurden.
Das Pferd musste aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert werden.
Am Sonntag (02.06.2024), kurz vor 22:55 Uhr, hat ein 43-jähriger Rollerfahrer einen Selbstunfall verursacht.
Der Mann war in fahrunfähigem Zustand und trotz Entzug seines Führerausweises unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Sonntag (02.06.2024), kurz vor 22:15 Uhr, haben zwei bislang unbekannte Männer ein Restaurant an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Sie forderten von zwei Mitarbeiterinnen die Herausgabe von Bargeld. Dabei gingen sie die beiden Frauen körperlich an. Anschliessend flüchteten sie in unbekannte Richtung.
Am Sonntag (02.06.2024), um 07:00 Uhr, hat ein zunächst unbekannter Mann Diebstähle an der Weierstrasse sowie im Bereich Hölzli begangen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 20-jähriger Asylbewerber aus Marokko, festgenommen werden.
Die starken Regenfälle haben in mehreren Gemeinden zu Feuerwehreinsätzen geführt. Zwei Strassen mussten gesperrt werden.
Verletzte Personen wurden keine gemeldet.
Im Rahmen von Unterhaltsarbeiten werden im Bereich der Vorzonen des Tunnels Schänzli verschiedene Tests der Signalisationen durchgeführt.
Diese Tests bedingen Nachtsperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten.
Auf den 1. September 2024 wird Carla Fries neue Leiterin der Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug des Kantons Obwalden.
Die 42-jährige Juristin ist mit ihrer Familie in Kerns wohnhaft und tritt die Nachfolge von Sonnie Burch-Chatti an, welche noch bis Ende Juli für den Kanton Obwalden tätig ist.
Ab Montag, 10. Juni 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Schmerikon Belagsarbeiten an der Ziegelbrückstrasse in Schänis durch.
Die Baumassnahmen stellen den Wartebereich beim Bahnübergang Hanegg instand.
Diese Woche finden im Tunnel Eyholz Inspektionsarbeiten statt. Dafür kommt es zur Sperrung des Tunnels Eyholz in Fahrtrichtung Brig.
Am Mittwoch sind im Tunnel Eyholz in Fahrtrichtung Brig Inspektionsarbeiten geplant. Unter anderem wird nebst der Tunnelröhre auch der Lüftungsstollen inspiziert.
Auf der Neuendörferstrasse in Härkingen ist es am Sonntagabend, 2. Juni 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Dabei hat sich der Autolenker erhebliche Verletzungen zugezogen.
An der Appenzellerstrasse im Bereich der Ortseinfahrt Rheineck starten am Montag, 10. Juni 2024, die Vorarbeiten für den Pförtner. Mit der neuen Ortseinfahrt wird die Sicherheit für alle Verkehrsbeteiligten verbessert.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang September 2024.
Ab Mittwoch, 5. Juni 2024, ersetzt das Strassenkreisinspektorat Wattwil in der Gemeinde Neckertal den Deckbelag auf der Hauptstrasse.
Die Arbeiten sind Teil der Deckbelagserneuerung zwischen Brunnadern und Wald SG und dauern bis Mitte Juli 2024.
Am Freitagabend (31. Mai 2024, ca. 17:45 Uhr) ereignete sich bei der Bushaltestelle „Tiefe“ in der Stadt Luzern ein Unfall.
Ein 20-jähriger Mofafahrer überholte einen Bus, der gerade die Haltestelle verlassen wollte und dies durch Setzen des Blinkers anzeigte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.