Bei einem Brand in einem Nebenraum eines Wohnhauses ist am frühen Dienstagabend (04.06.2024) im Weiler Wenzikon bei Hofstetten (Gemeindegebiet Elgg) ein erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen, 5. Juni 2024, kurz vor 07.30 Uhr, kam es auf der Baselstrasse in Grellingen BL zu einer frontalen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt, zwei weitere Personen erlitten schwerste Verletzungen.
Am späten Dienstagabend, 4. Juni 2024 erlitt ein Mann im Kreis 4 während einer Auseinandersetzung Stichverletzungen.
Die Stadtpolizei Zürich nahm den mutmasslichen Täter fest.
An der Bleicherstrasse in der Stadt Luzern beabsichtigte ein Autofahrer am Dienstag (4. Juni 2024, kurz nach 14:45 Uhr) sein Auto vorwärts in das freie Parkfeld zu parkieren.
Dabei dürfte er das Bremspedal mit dem Gaspedal verwechselt haben und prallte mit der Front gegen den vor ihm parkierten Personenwagen.
Auf dem Dammweg in Emmenbrücke ist es am Dienstag (4. Juni 2024, ca. 16:20 Uhr) zu einer Kollision mit drei beteiligten E-Bike-Fahrern gekommen.
Zwei hintereinanderfahrende E-Bikes hatten sich zunächst verkeilt wodurch ein Fahrer zu Fall kam.
Auf der Sempacherstrasse in Hochdorf musste am Dienstag (4. Juni 2024, nach 17:30 Uhr) ein Lieferwagen vor einem Fussgängerstreifen anhalten.
Der nachfolgende E-Roller-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und kollidierte mit dem Heck des Lieferwagens.
In Weggis kam es am Dienstag (4. Juni 2024, kurz nach 18:00 Uhr) zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen.
Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte das Fahrzeug auf der Luzernerstrasse mit einer rechtsseitigen Bruchsteinmauer.
Ein Lieferwagen bog am Dienstag (4. Juni 2024, ca. kurz nach 18:30 Uhr) auf der Höhe Baldeggstrasse 18 in Hochdorf nach links zur dortigen Tankstelle ab.
Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Rennradfahrer.
Ein Autofahrer fuhr am Dienstag (4. Juni 2024, ca. 19:50 Uhr) auf der Büronstrasse in Richtung Büron.
Gleichzeitig beabsichtigte eine Autofahrerin von der Badstrasse her, die Büronstrasse zu überqueren.
Acht Polizeiposten im Thurgau werden im Juni für eine oder zwei Wochen geschlossen.
Hauptgrund ist die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock: Für diesen interkantonalen Polizeieinsatz stellt die Kantonspolizei Thurgau ein Kontingent an Polizistinnen und Polizisten.
Mit den baldigen warmen Temperaturen schwingen sich auch wieder mehr Menschen auf den Drahtesel.
Ein gemütlich-sommerliches Velotürli mit verdienter Erfrischungspause kann allerdings auch zum Dämpfer des Tages werden.
Die Ermittlungen zum Brand in Heimberg vom April in einem Bauernhaus sind abgeschlossen.
Ein technischer Defekt an den Elektroinstallationen des Gebäudes hat das Feuer ausgelöst.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen findet im Juni 2024 im Bereich des Anschlusses Sissach der Belagseinbau auf der Fahrbahn Basel statt.
Der Belagseinbau im Bereich des Anschlusses Sissach erfolgt in der Nacht von Mittwoch, 12. Juni 2024, 20 Uhr, auf Donnerstag, 13. Juni 2024, 5 Uhr.
Durch ein bewusstes Verhalten und Sensibilisierung für Ablenkungsrisiken wie Handy-Nutzung am Steuer können Unfälle reduziert werden.
Gemeinsam fördern wir ein verantwortungsbewusstes Verhalten im Strassenverkehr.
Am Mittwochmorgen (05.06.2024), kurz vor 08.00 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Hauptgasse von Westen her in Richtung Dorfzentrum.
Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr er in eine Sitzbank auf dem Landsgemeindeplatz und anschliessend in die dortige Hauswand.
Am Dienstag, 04.06.2024, 22:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten, Fahrtrichtung Chur, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein 48-jähriger Autolenker überholte mutmasslich mit überhöhter Geschwindigkeit ein korrekt fahrendes Fahrzeug.
Am Dienstag (04.06.2024), kurz nach 13:55 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Rollerfahrers gekommen.
Der 54-jähriger Rollerfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Dienstag (04.06.2024), um 16:15 Uhr ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Kind und einem Auto gekommen.
Das 8-jährige Mädchen wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde von einer Drittperson ins Spital gebracht.
Am Dienstag (04.06.2024), kurz nach 20:45 Uhr, ist es auf der Sulzstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Durch die Kollision wurde der 20-jährige Motorradfahrer unbestimmt und die 48-jährige Autofahrerin leicht verletzt.
Am Dienstag (04.06.2024), kurz vor 19 Uhr, ist eine 65-jährige Frau am Isenringweg von einer unbekannten Frau und einem unbekannten Mann beraubt worden.
Die Unbekannten raubten der 65-Jährigen ihr Portemonnaie und flüchteten. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen.
Von Montag, 10. Juni 2024, bis Freitag, 14. Juni 2024, ist die Strasse zwischen Hüttwilen und dem Knoten Weckingen wegen Belagsarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am vergangenen Montag wurde die Bachoffenlegung im Rälimoos offiziell abgeschlossen.
Das kantonale Tiefbauamt lud Anwohnerinnen und Anwohner, Planende sowie die ausführenden Unternehmen und Vertreter der Gemeinde zu einer kleinen Einweihungsfeier ein. Am Anlass wurde der grosse ökologische Wert des revitalisierten Bachlaufs betont.
Am Dienstagabend, 4. Juni 2024, fuhr ein 18-jähriger Lernfahrer eines Motorrades um 20.15 Uhr auf der Ägeristrasse von Morgarten in Richtung Sattel.
Auf der Kuppe eingangs Sattel touchierte er das rechtsseitige Trottoir und stürzte.
In Grub ist es am Dienstag, 4. Juni 2024, zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Alle Autoinsassen blieben unverletzt. Am einen Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Dienstagabend ist es in Bern auf der Neubrückstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden.
Bei einer Einmündung ausserhalb von Rottenschwil stiessen am Dienstagnachmittag zwei Autos heftig zusammen.
Beide Beteiligten wurden leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Beim Fahrradfahren ist es wichtig, den Helm richtig einzustellen, um bestmöglichen Schutz zu gewährleisten!
Achte darauf, dass der Helm fest sitzt, aber nicht zu eng ist.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Olivia Stüssi als ordentliche Staats- und Jugendanwältin zu wählen.
In der Staats- und Jugendanwaltschaft gilt es bis spätestens per Ende August 2024 eine vakant gewordene Stelle für den Rest der Amtsdauer neu zu besetzen.
Die Verifikation von Vorhersagen ist im Flugwetterbereich ein wichtiges Element des Qualitäts-Managements-Systems.
Nur wenn man die Qualität der Vorhersagen kennt, kann man sie auch richtig nutzen und verbessern. Wie wird diese ermittelt? Und wie gut sind die Flugwettervorhersagen der MeteoSchweiz?
Am Dienstagnachmittag (04.06.2024) sind in einem Wohnhaus in Knonau eine tote Frau und ein toter Mann aufgefunden worden.
Es wird von einem Tötungsdelikt sowie einem Suizid ausgegangen.
Anlässlich eines Medienanlasses hat die Kantonspolizei Bern am Dienstag in Twann die Aufgaben der Seepolizei in, auf und an den Berner Gewässern vorgestellt.
Dabei unterstrichen Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Philippe Müller sowie der Kommandant Christian Brenzikofer die Wichtigkeit eines professionalisierten Fachbereichs, der rund um die Uhr den gesetzlichen Rettungsauftrag erfüllt.
Die kantonale Abteilung Zivilschutz erhält eine neue Leiterin. Isabella Niederberger tritt per 1. Juli 2024 die Nachfolge von Michael Kümin an.
Das Amt für Militär und Zivilschutz Nidwalden hat Isabella Niederberger zur neuen Leiterin der Abteilung Zivilschutz ernannt. Die 37-Jährige wird ihre Stelle am 1. Juli 2024 antreten.
Am Montagabend gegen 21.00 Uhr wurde der Feuerwehrnotrufzentrale 118 gemeldet, wonach Rauch aus einer Einstellhalle an der Konsumstrasse dringe.
Nachdem sich unsere Einsatzkräfte einen Zugang zur Einstellhalle verschaffen konnten, wurde der Brand im Bereich eines Fahrzeuges lokalisiert und mittels einer Leitung rasch gelöscht.
Einzelballentransporte sind mit Hecktransportgeräten erlaubt, wenn die Ballen gesichert sind.
Die Beleuchtungseinrichtung darf dabei nicht verdeckt werden.
Auf der Einmündung Masanser-/Gürtelstrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Mit sechs Massnahmen will der Bundesrat die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst senken.
Der Regierungsrat unterstützt das Vorhaben und schlägt vor, zwei Massnahmen zu ändern.
Am 4. Juni 2024 ist ein Skibergsteiger beim Befahren der Ostwand des Matterhorns abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Zwei Alpinisten brachen am frühen Morgen zu einer Bergtour am Matterhorn auf. Gegen 8 Uhr, nachdem sie eine Höhe von etwa 4'050 m ü M. erreicht haben, befuhren sie mit ihren Skiern die Ostwand des Matterhorns.
Heute Dienstag, 04.06.2024, ca. 10:00 Uhr, wurde der Polizei ein Fahrzeugbrand auf der Sernftalstrasse zwischen Engi und Schwanden gemeldet.
Ein 28-jähriger Mitarbeiter einer Autogarage absolvierte routinemässig eine Probefahrt nach einem Autoservice, als er plötzlich Rauch und Feuer aus dem Motorraum bemerkte. Er stoppte das Fahrzeug sofort am Strassenrand und alarmierte die Polizei.
In der Nacht auf Sonntag, 2. Juni 2024, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur einen jungen Mann, der mutmasslich zuvor in drei Geschäfte in der Altstadt eingebrochen war.
Kurz nach 04:00 Uhr meldete der Inhaber eines Coiffeursalons, dass er soeben auf der Überwachungskamera gesehen habe, wie in sein Geschäft eingebrochen worden sei.
196 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse sind am Dienstagmorgen zur Radfahrerprüfung in Herisau angetreten.
Sie legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum die Prüfung mit dem Fahrrad ab.
Ab Montagabend, 10. Juni 2024, bis Freitagmorgen, 14. Juni 2024, wird die A4 für vier Nächte jeweils von 20 Uhr abends bis 05 Uhr morgens in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr gesperrt.
Grund für die Sperrungen sind unterschiedliche Arbeiten auf und neben den Fahrbahnen.
Am 26. Mai ist in Wynigen ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Montagabend, 3. Juni 2024, wurde im Kreis 1 ein junger Mann ausgeraubt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in der Folge drei mutmassliche Räuber unweit des Tatortes fest.
Ein Algerier wurde in der Nacht auf Dienstag in Oftringen bei einem Einschleichediebstahl überrascht.
Der Tatverdächtige konnte nach kurzer Flucht durch die Kantonspolizei Aargau festgenommen werden.
Am Montag ist in St. Moritz ein Arbeiter von einer Leiter gestürzt. Dabei wurde er schwer verletzt.
Der 34-jährige Italiener war um 13.40 Uhr in einem rund 4,5 Meter hohen Raum auf einer Leiter mit Leitungsarbeiten im Deckenbereich beschäftigt.
Am Montagmorgen (03.06.2024) kam es auf der Heimatstrasse zu einem Selbstunfall. Eine 84-jährige Lenkerin rutschte auf das Gaspedal ab.
Aufgrund der starken Beschleunigung prallte das Fahrzeug gegen eine Mauer einer Liegenschaft und kippte auf die Seite. Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Am Auto entstand ein Totalschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.