Schweiz

Einsatz ASTRA Bridge - Zwischenbilanz

Die optimierte ASTRA Bridge ist seit 18 Tagen im Einsatz. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zieht nach fast drei Wochen Betriebszeit eine ausführliche erste Bilanz. Diese fällt positiv aus: Die Sanierungsarbeiten konnten wie geplant erfolgen und mussten lediglich kurzzeitig wegen tiefer Temperaturen (Belagsarbeiten) unterbrochen werden. Der Verkehr fliesst wie erwartet, es entsteht kein nennenswerter Rückstau wegen der Brücke.

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Werdenberg SG: Zwei Algerier (beide 19) nach Einschleichdiebstahl festgenommen

Am Freitag (26.04.2024), kurz vor 3 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Spechtweg eingeschlichen. Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten kurze Zeit darauf die mutmasslichen Täter festgenommen werden. Bei den Tätern handelt es sich um zwei 19-jährige Algerier.

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Ebnat-Kappel SG: Crash zwischen Sattelmotorfahrzeug und Lieferwagen

Am Donnerstag (25.04.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Lieferwagen gekommen. Ein 66-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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A13 / Sicherheitsstollen Rofla GR: Das Projekt nähert sich dem Abschluss

Der Nationalstrassentunnel Rofla an der A13 wurde mit einem Sicherheitstunnel ausgestattet, der Ende 2022 in Betrieb genommen wurde. Um die Erneuerung der Verkehrsregelungsanlage im Strassentunnel zu ermöglichen, sind von Sonntag, den 28. April 2024, bis Freitag, den 24. Mai 2024, nächtliche Sperrungen erforderlich.

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Stadt Basel BS: Mehrfamilienhaus in Brand geraten – eine Person verletzt

Am 26.04.2024, um 03.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Breisacherstrasse zu einem Brandfall. Eine Person wurde dabei verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass das Feuer durch die Wohnungsmieterin festgestellt und den Rettungskräften gemeldet wurde. Der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt gelang es darauf, den Brand rasch zu löschen.

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Mitlödi GL: Auffahrkollision zwischen zwei Autos – eine Person verletzt

Am Donnerstag, 25. April 2024 um 17.00h, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Auffahrunfall mit Personen- und Sachschadenfolge. Eine 59-jährige Personenwagenlenkerin war von Glarus Richtung Linthal unterwegs. In Mitlödi hielt sie an, um ein Mädchen auf dem Fussgängerstreifen passieren zu lassen.

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Stadt Chur GR: Fahrunfähige Radfahrerin (67) bei Selbstunfall verletzt

Am Donnerstagabend (25.04.2024), kurz nach 21 Uhr, fuhr eine 67-jährige Radfahrerin in fahrunfähigem Zustand über die Gürtelstrasse. Dabei kam sie zu Fall und verletzte sich an der Hüfte. Die Radfahrerin wurde durch die Rettung Chur ins Kantonsspital Graubünden überführt. Die Stadtpolizei Chur klärt nun, wie es genau zum Unfall kam.

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Stadt Basel BS: Bis Ende September Tramersatz auf der Linie 14

Ab Montag, 29. April 2024 sanieren die BVB und das Bau- und Verkehrsdepartement Tramgleise von der Hardstrasse bis zur Kantonsgrenze bei St. Jakob. Auf der Tramlinie 14 verkehrt deshalb bis zum 22. September 2024 ein Tramersatz mit Bussen. Während dem Gleisbau bleibt die Hardstrasse für den Strassenverkehr ab Angensteinerstrasse bis über den Karl Barth-Platz hinaus gesperrt.

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Stadt Basel BS: 46 artengeschützte Kakteen sichergestellt

Bei der Kontrolle eines Personenwagens in Basel stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kürzlich fest, dass der Fahrer in drei Kisten insgesamt 46 Kakteen mitführte. Wie sich herausstellte, stehen diese allesamt unter Artenschutz. Sie wurden zuhanden des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sichergestellt.

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Gemeinde Romoos LU: Grossflächiger Hangrutsch macht das Leben und Wirtschaften im Seebli unmöglich

Ein Hangrutsch im Gebiet Bramboden in der Gemeinde Romoos am 14. Dezember 2023 hat weitreichende Folgen für den Landwirtschaftsbetrieb Seebli. Die Tragsicherheit der Gebäude ist aufgrund von Nachsetzungen nicht mehr gewährleistet und weitere Rutschungen sind möglich. Deshalb muss die Liegenschaft aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Zusammen mit der betroffenen Familie und der Gemeinde Romoos sucht der Kanton Luzern nach einem neuen Hof.

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JVA Cazis Tignez GR: Neue Mauerkrone für die Umfassungsmauer

Die Krone der Umfassungsmauer der Justizvollzugsanstalt (JVA) Cazis Tignez muss saniert werden. Dabei handelt es sich um die Behebung eines Baumangels, der innerhalb der Garantiefrist bemerkt worden ist. Die Sanierungsarbeiten beginnen in den nächsten Wochen und dauern bis voraussichtlich Juni. Einfluss auf die Sicherheitsanforderungen der Haftanstalt hat der Baumangel keine.

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Châtel-St-Denis FR: Brand in der Wohnung - Gewässerverschmutzung entdeckt

Gestern entfachte sich in einer Wohnung in Châtel-St-Denis ein Feuer. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Nach der Intervention der Feuerwehr wurde in einem naheliegenden Bach eine Gewässerverschmutzung festgestellt. Eine Ermittlung wurde eingeleitet.

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A2 / Erhaltungsprojekt Sissach–Eptingen BL: Sperrungen und Spurabbauten

Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen erfolgen im Mai 2024 beim Tunnel Oberburg der Deckbelagseinbau auf der Fahrbahn Richtung Luzern sowie zwischen Diegten und Sissach die Einrichtung der Bauphase 2 auf der Fahrbahn in Richtung Basel. Während den nächtlichen Arbeiten kommt es zu Sperrungen und Spurabbauten.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.