Die schönsten Kinderfotos entstehen oft im Urlaub und Eltern teilen die Schnappschüsse in sozialen Netzwerken wie Instagram. Dabei sollten mögliche Risiken wie der Missbrauch der Aufnahmen bedacht werden.
„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ empfiehlt Eltern und Erziehenden, keine Fotos und Videos zu veröffentlichen, auf denen ihr Kind deutlich zu erkennen ist.
Die Geschäftsprüfungskommission des Glarner Landrates hat die Arbeitsorganisation, die Fallbearbeitung und die Mitarbeiterführung in der Glarner Staats- und Jugendanwaltschaft untersucht.
Der Abschlussbericht der Sonderprüfung sowie die Stellungnahme des Regierungsrates dazu liegen nun vor.
Zwischen dem 1. und 5. Juli 2024 wurden in der Gemeinde Boltigen neun Schafe gerissen. Die Rissmuster weisen auf einen Wolf als Verursacher hin; die Ergebnisse der DNA-Proben stehen noch aus.
Die gerissenen Tiere gehörten zu einer geschützten Herde von 2000 Tieren, die im Grenzgebiet Bern / Freiburg gesömmert wird.
Von einem überholenden Lieferwagen abgedrängt kam in Abtwil ein Senior mit seinem Fahrrad zu Fall.
Er erlitt leichte Verletzungen. Der Lieferwagen fuhr weiter und wird gesucht.
Nach einem Schlauchbootunfall am Dienstagabend (09.07.2024) auf dem Rhein bei Rheinau wird eine Person vermisst.
Gegen 21.30 Uhr wurden zwei Personen, die mit einem Schlauchboot unterwegs waren, über das Stauwehr bei Rheinau gespült.
Am Dienstag, 9. Juli 2024, kurz nach 21.30 Uhr, kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Birsmattstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
In Buttisholz und in Wikon geriet anfangs dieser Woche je ein Gebäude in Brand. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt.
Die Brandermittler der Luzerner Polizei konnten zwischenzeitlich die Brandursachen klären.
Vergangene Woche wurde die Seerettung der FFZ aufgeboten, weil in Risch ein zwei Tage altes Kalb in den Aabach fiel und seitdem vermisst wurde.
Nachdem die Suche im Bach ergebnislos verlief, wurde das Kalb friedlich in einem Gebüsch liegend entdeckt.
Am Dienstag, 9. Juli 2024, kurz nach 20.45 Uhr, stürzte in Seltisberg ein Kind aus dem Fenster einer Liegenschaft rund acht Meter in die Tiefe.
Das 2-jährige Kind erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Am Dienstagabend ist in Maienfeld ein Automobilist mehrmals mit Mauern kollidiert. Beim Mann wurde eine Blutprobe angeordnet.
Der 81-Jährige fuhr am Dienstag gegen 17.45 Uhr in Begleitung einer Mitfahrerin vom Altersheim kommend in Richtung Törliweg.
Aktuell gehen bei uns zahlreiche Meldungen über Betrugsversuche via Telefon ein.
Dabei wird von unserer Polizeirufnummer 041 819 29 29 und/oder mit der Anzeige "Kantonspolizei Schwyz" kontaktiert.
Am 09.07.2024, um 20.00 Uhr, kam es an der Feldbergstrasse zwischen der Hammerstrasse und der Mörsbergerstrasse in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Am Dienstagabend verunfallte in Strengelbach ein Motorradfahrer.
Beim Selbstunfall verletzte sich der Lenker schwer und musste mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Der Regierungsrat hat gestern das Infanterie Bataillon 65 mit zahlreichen Armeeangehörigen aus dem Kanton Zürich im Wiederholungskurs in Walenstadt besucht.
Die Regierungsmitglieder Carmen Walker Späh, Silvia Steiner, Ernst Stocker und Mario Fehr zeigten sich beeindruckt vom Engagement und Know-how der Angehörigen des Zürcher „Götti“-Bataillons.
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntag (07.07.2024) am Flughafen Zürich rund 47 Kilogramm Kokain sichergestellt und in der Folge fünf Täter festgenommen.
Bei der Kontrolle eines Gepäckstücks stellten Mitarbeitende des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit darin eine grössere Menge Kokain fest.
Am Dienstag (09.07.2024), kurz nach 12:55 Uhr, ist es auf der Wiesenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Der 17-jährige Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (09.07.2024), kurz vor 17:15 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 19-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz nach 5:20 Uhr, sind auf der Uznacherstrasse zwei Autos frontal zusammengestossen.
Ein 68-jähriger Autofahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Gestern Mittag hat sich auf der Kantonsstrasse in Rain eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin ereignet.
Diese verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Strasse war für rund viereinhalb Stunden gesperrt.
Bei einem Unfall entkam Heinz Infanger 2023 nur knapp dem Tod. Der Präventionsmitarbeiter der Suva prallte auf die Windschutzscheibe eines Autos.
Beeindruckend sind seine rasche Genesung und seine positive, innere Einstellung.
Ab Montag, 22. Juli 2024, bis Samstag, 27.Juli 2024, ist die Kantonsstrasse H14 zwischen dem Kreisel Nord an der Romanshorner- / Neustudenstrasse in Hefenhofen und dem Ausbauende der Liegenschaft der Firma Stutz AG in Hatswil wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Am 09.07.2024, gegen 13:50 Uhr kam es im Parkhaus City-Kantonsspital zu einem Brandfall. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass im dritten Untergeschoss ein Personenwagen, Marke Peugeot, brannte. In der Folge wurde das Parkhaus evakuiert.
Am Dienstagnachmittag ist es in Höchstetten zu einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen gekommen.
Eine Person wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital geflogen werden. Aufgrund der Bergungs- und Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Dienstagvormittag, 9. Juli 2024, fuhr ein Motorradlenker auf der Sihleggstrasse von Schindellegi in Richtung Wollerau.
Um 10.50 Uhr kollidierte der 60-Jährige aus noch ungeklärten Gründen mit zwei Autos.
Am Dienstagmorgen, 9. Juli 2024, touchierte ein 53-jähriger Chauffeur um 09.30 Uhr auf der Gruebweidstrasse in Willerzell mit seinem Lastwagen einen Steinblock.
Dabei wurde der Tank aufgerissen. Es sind rund 150 Liter Diesel ausgelaufen.
Am Montagabend, 8. Juli 2024, fuhren zwei Motorradlenker um 20 Uhr von der Ibergeregg herkommend auf der Seestrasse in Richtung Willerzell.
Im Bereich "Vorder Ruostel" stürzten die 25- und 26-jährigen Motorradfahrer aus bisher unbekannten Gründen.
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag (09.07.2024) in Uetikon am See ist ein Kind seinen Verletzungen erlegen.
Ein 63-jähriger Mann fuhr am Mittag auf der Lindenstrasse in Richtung Männedorf.
Am Dienstagnachmittag hat sich in Schwadernau ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Die Autolenkerin wurde ebenfalls verletzt und ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad wurde am Montagabend in Bussnang ein Motorradfahrer leicht bis mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Auf der Autobahn ist ein Personenwagen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Der Fahrzeugbrand führte zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Am Dienstag, 9. Juli, um 13:25 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 62-jährigen Frau aus Fontainemelon gelenkt wurde, auf dem Boulevard de la Liberté in La Chaux-de-Fonds.
Im Kreisel von Bas-du-Reymond kam es zu einer Kollision mit dem Fahrrad, das von einem 64-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde.
Am Sonntag, den 7. Juli 2024, wurden in Villeneuve zwei Frauen von der Kantonspolizei festgenommen, die verdächtigt wurden, einer älteren Person Geld entwendet zu haben.
Die Frauen gaben sich als falsche Polizistinnen aus, um einen Betrug zu begehen. Die Ermittlungen der Sicherheitspolizei des Kantons Waadt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft führten zu ihrer Verurteilung durch einen sofortigen Strafbefehl.
Die Polizei verzeichnet eine Welle von Betrügereien mit betrügerischen "QR-Codes", die an Parkuhren in verschiedenen Städten des Kantons angebracht sind.
Diese "QR-Codes" leiten zu einer Phishing-Seite weiter, deren Ziel es ist, Kreditkarteninformationen zu stehlen. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf und erinnert daran, dass im Zweifelsfall die Polizeidienste zur Verfügung stehen.
Mit der Ankunft des Sommers und der schönen Tage möchte die CGN bei den Seebenutzern auf oder in der Nähe der Anlegestellen riskantem Verhalten vorbeugen.
Die CGN, die Kantonspolizei Waadt und die Kantonspolizei Genf empfehlen Bootsfahrern und Schwimmern, sich auf den Wasserflächen des Genfersees verantwortungsvoll und vorbildlich zu verhalten.
Der regionale Kommandostab (SMRC), der zur Bewältigung der Ereignisse in Vallemaggia aktiv ist, informiert, dass ein Bedarfskonzept erstellt wurde, um Interventionsanfragen von Privatpersonen, Unternehmen und/oder Bürgern zu bearbeiten.
Nachstehend finden Sie die Angaben mit den Kontaktadressen.
In Zusammenarbeit mit dem kantonalen Laboratorium teilt der regionale Leitungsstab mit, dass die Analysen eine gute mikrobiologische Qualität des klaren Wassers des Maggia-Flusses und des Lago Maggiore ergeben haben.
Das Badeverbot wird daher mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Die SMRC (Stato Maggiore Regionale di Condotta) gibt bekannt, dass im Rahmen der Arbeiten zur Gewährleistung der Lebensfähigkeit im Vallemaggia die Möglichkeit der Durchfahrt auf der Fussgängerbrücke im Bereich Visletto für leichte Fahrzeuge bis zu einem Höchstgewicht von 3,5 Tonnen, mit einer maximalen Breite von 1,80 Metern und einer Geschwindigkeit von 10 Kilometern pro Stunde ab heute mit zusätzlichen Bestimmungen und Fahrplänen erweitert wurde.
Dies geschieht auf Anweisung des Personals, das für die Regelung des Zugangs zu dem Bauwerk zuständig ist.
Am Montagmittag (08.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und dem Touristenzug "Rhyfallexpress" ereignet.
Unfallursache dürfte ein gesundheitliches Problem des Autofahrers gewesen sein. Dieser musste von einer Ambulanz-Crew ins Spital überführt werden.
Anfangs Juli filmte ein aufmerksamer Mann einen Fahrraddiebstahl in Töss. Noch am gleichen Tag erkannte ein Fahnder der Stadtpolizei Winterthur den mutmasslichen Dieb und verhaftete diesen.
Weitere Ermittlungen der Stadtpolizei führten zu einem Lager mit rund 80 mutmasslich gestohlenen Fahrrädern. Die Polizei sucht nun die Inhaber/innen der Fahrräder.
Mit Blick auf die hohen Unfallzahlen bei den Motorradlenkenden in den letzten Jahren lanciert die Kantonspolizei Bern eine neue, mehrjährige Präventionskampagne „schliifts?!“.
Da sich ein Grossteil der Motorradunfälle auf Berner Passstrassen ereignet, fokussiert die Kampagne insbesondere auf das Fahrverhalten auf Alpenpässen.
Am Montagabend (08.07.2024) kam es in Winterthur zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Velofahrer, in deren Verlauf der Velofahrer vom Auto überrollt wurde.
Kurz vor 19.30 Uhr kam es beim Rotlicht auf der Frauenfelderstrasse, Höhe Einmündung Seenerstrasse, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem derzeit unbekannten Autofahrer und einem 34-jährigen Velofahrer.
Am späteren Montagmittag (08.07.2024) stellten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen bei einem Gesellschaftswagen (Reisebus) fünf abgefahrene Reifen und beim Chauffeur gravierende Widerhandlungen im Bereich der Lenk- und Ruhezeiten (ARV1) fest.
Um 17.15 Uhr am späteren Montagnachmittag (08.07.2024) kontrollierten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei, anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle, im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen, einen bulgarischen Reisebus mit türkischen Reisegästen.
Bist du bereit für den Sommer auf der Aare? Teste dein Wissen in unserem „Sommer Aare Quiz“.
In den kommenden Tagen posten wir regelmässig Fragen und Antworten zum Thema „auf, in und an der Aaare“.
Gerne stellen wir Euch ein neues SKP-Produkt in Zusammenarbeit mit Pro Senectute vor:
"Sicherheit im Alter. Wie Sie sich vor Kriminalität schützen können."
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.