Gerne stellen wir Euch ein neues SKP-Produkt in Zusammenarbeit mit Pro Senectute vor:
"Sicherheit im Alter. Wie Sie sich vor Kriminalität schützen können."
In den vergangenen Monaten ist es in Elgg zu einer Serie von Brandstiftungen gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (7.7.2024) in Elgg eine tatverdächtige Frau festgenommen.
Ab Montag, 15. Juli 2024, bis Freitag, 19. Juli 2024, erfolgen auf der Bahnhofstrasse in Märstetten im Bereich Kreisel Hilarius bis zur Wigoltingerstrasse die finalen Deckschichtarbeiten.
Um diese Arbeiten ausführen zu können, müssen die Bahnhofstrasse und die seitlichen Zu- und Wegfahrten gesperrt werden.
Die Schweiz hat im Juni mit Vertretern der Armee, der armasuisse und der RUAG an der bisher grössten Interoperabilitätsübung der NATO teilgenommen.
Gemeinsam mit über 2'500 Teilnehmenden aus 29 Nationen nutzte die Schweizer Armee die Gelegenheit Systeme, Fähigkeiten und die Umsetzung von Ideen praktisch zu testen. Dies in technischer Zusammenarbeit mit möglichen internationalen Partnern. Die Erkenntnisse aus CWIX stärken die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee.
Am Montagabend ist es in Merligen auf der Seestrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Beim Unfall wurde eine Person verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden. Der Unfall wird untersucht.
Am Montagvormittag, 08.07.2024, war ein 21-jähriger Mann mit seinem Mofa in Glarus unterwegs.
Auf der Hauptstrasse entdeckte er einen mutmasslich verirren Krebs. Beherzt nahm er das dehydrierte Tier auf und brachte es zum Polizeistützpunkt Glarus. Dort wurde das Wassertier sofort in einem Gefäss mit Wasser versorgt.
Die Verbreitung von Wohnmobilen in der Schweiz hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Dazu kommen zahlreiche Touristen aus dem Ausland, die mit ihren Fahrzeugen auf der Durchreise sind oder in der Schweiz Camping-Ferien machen. Diese Entwicklung macht sich auch auf den Raststätten bemerkbar, die von immer mehr Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen angesteuert werden. Doch was für eine Infrastruktur und welche Ausstattung finden Camper auf den 58 Schweizer Raststätten vor?
Von Sonntag, 14. Juli 2024, 9 Uhr, bis Freitag, 6. September 2024, 17 Uhr, ist auf der Hardbrücke im Abschnitt von der Haltestelle Schiffbau bis zur Haltestelle Escher-Wyss-Platz eine Spur in Richtung Bucheggplatz gesperrt.
Es muss mit Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden.
Am Montagnachmittag, den 8. Juli 2024 war ein Mann dabei, zu baden.
Aus Gründen, welche die Ermittlungen zeigen werden, ist der Schwimmer trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuchen ertrunken.
Mit seriös wirkenden Briefen versuchen angebliche Rechtsanwälte aus dem Ausland Schaffhauserinnen und Schaffhauser von einem Erbe in Millionenhöhe zu überzeugen.
Wer auf diese Betrugsmasche eingeht, erhält kein Vermögen, sondern erleidet einen Schaden, der bis zum finanziellen Ruin führen kann. Am Donnerstag (27.06.2024) haben zwei ältere Herren im Kanton Schaffhausen solche Briefe erhalten und in der Folge – richtigerweise – Anzeige bei der Schaffhauser Polizei erstattet.
Beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses entstand am Montag in Bischofszell hoher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Am Montagmorgen (08.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus ereignet.
Dabei wurden zwei Buspassagiere leicht verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Montagnachmittag (8. Juli 2024, kurz vor 17:00 Uhr) brach ein Feuer auf dem Dach eines Einfamilienhauses in Wikon aus.
Die Bewohner wurden aus dem Haus evakuiert, verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen (9. Juli 2024, gegen 03:45 Uhr) wurde der Luzerner Polizei einen Dachbrand in einem Gewerbegebäude in Buttisholz gemeldet.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen (9. Juli 2024, kurz vor 04:30 Uhr) brannte ein Kühlgerät eines Lieferwagens an der Arsenalstrasse in Kriens.
Verletzt wurde niemand.
Von Samstag, 13. Juli 2024, 1 Uhr, bis Montag, 15. Juli 2024, 5 Uhr, muss bei der Zu- und Wegfahrt auf die Walchebrücke und das Bahnhofquai mit sehr grossen Verkehrsbehinderungen und Staubildung gerechnet werden.
Von Samstag, 13. Juli 2024, von 1 bis 10 Uhr, ist die Walchebrücke stadteinwärts in Richtung Unterführung Bahnhofquai, Bahnhofplatz sowie Sihlquai gesperrt.
Bei grösseren Veranstaltungen sind jeweils auch wir vor Ort und helfen mit, dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl und sicher fühlen können.
So auch bei der Landammannfeier vom vergangenen Freitag in Lachen.
Am Montag, 08.07.2024, ca. 16.45 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Näfels ein Selbstunfall.
Ein 31-jähriger Autolenker fuhr mit seinem Personenwagen auf der Schwärzistrasse in Fahrtrichtung Näfels. Nach einer Linkskurve kollidierte er mit den rechtsseitigen Steinkörben.
Von Donnerstag, 11. Juli 2024, bis Sonntag, 14. Juli 2024, findet in der Zürcher Innenstadt das Welt Jugendmusik Festival statt.
Vor, während und nach dem Anlass kommt es zu Verkehrseinschränkungen.
Bei einer heftigen Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am Montagabend (08.07.2024) in Wila eine Lenkerin schwer und ein Lenker mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein 28-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen auf der Tösstalstrasse von Wila in Richtung Bauma.
In der Nacht vom Sonntag auf den Montag (08.07.2024), ist es in den Schrebergartenanalagen an der Feldstrasse und an der Schützenstrasse zu insgesamt zwölf Einbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zu den Gartenhäusern und durchsuchte diese.
Am Freitagnachmittag gegen 17:00 Uhr kollidierte eine Autofahrerin (58) auf der Strecke vom Brünig nach Luzern kurz vor dem Tunnel Giswil mit einem Randstein.
Anschließend fuhr sie trotz kaputtem Reifen auf der A8 weiter in Richtung Sarnen und wurde später von der Polizei mit mehr als 1 mg/L Atemalkoholgehalt kontrolliert.
Am Montagnachmittag, 8. Juli 2024, beschädigte um 14.25 Uhr ein Lastwagen die Bahn-Unterführung an der Seestrasse in Bäch.
Der 50-jährige Chauffeur hatte den Kran des Lastwagens nicht komplett eingezogen und kollidierte deshalb mit der Bücke.
Der Ausbau in den gemieteten Räumlichkeiten im „Postgebäude“ in Stans ist fertig und das Ober- und das Verwaltungsgericht sind eingezogen.
Mit dem Umzug erfolgt die räumliche Trennung zum Kantonsgericht. Am Bahnhofplatz neu zuhause ist auch die Heilpädagogische Früherziehung.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem E-Bike sind am Montagmittag (08.07.2024) in Hombrechtikon beide Lenker schwer verletzt worden.
Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 71-jähriger Motorradfahrer auf der Grüningerstrasse in Richtung Hombrechtikon.
Der 81-jährige Mann, der seit dem 7. Juli 2024 abends vermisst war, wurde wohlauf an einer Autobahnraststätte der A12 aufgefunden.
Die Polizei widerruft die Vermisstenanzeige, die am 8. Juli 2024 veröffentlicht wurde.
Rund 160 Zivilschutzangehörige aus dem Kanton Bern stehen seit gestern (8. Juli 2024) im Kanton Wallis im Einsatz.
Im Goms und in Saas-Grund unterstützen sie die Behörden und lokalen Einsatzkräfte bei der Behebung der verheerenden Unwetterschäden.
"Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in der Schweiz einen Tornado in Oklahoma auslösen?"
Nach einer kurzen Einführung in die Chaostheorie, schlagen wir den Bogen zu den Wettervorhersagen und zeigen, warum diese je nach Wetterlage auch in der Kurzfrist schwierig zu prognostizieren sind.
Von Samstag, 13. Juli, 22 Uhr bis Montag, 15. Juli, 4 Uhr, wird die Autobahn zwischen den Anschlüssen Lausanne-Vennes und Chexbres für den Verkehr gesperrt.
Diese Sperrung ist notwendig für den Abbau der Überführung Chenaule, die bei Pully die Autobahn überquert. Aus Sicherheitsgründen wird die Hochspannungsleitung, die oberhalb der Überführung verläuft, abgeschaltet.
Damit Sie sicher auf den Strassen rollen und der Ferienspass nicht auf der Strecke bleibt, haben wir hier noch die letzten Tipps.
Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Samstagmorgen (6. Juli 2024, nach 05:00 Uhr) in einer Wohnung in Sursee eine tote Frau aufgefunden.
Die Leiche wird vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich untersucht. Die Behörden gehen aktuell von einem Tötungsdelikt aus.
Heute Montag, 8. Juli 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern mit angehängtem Wohnanhänger auf der A2 in Fahrtrichtung Süden.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen platzte im Taubachtunnel am Anhänger ein Reifen.
In einem Hochhaus in Spreitenbach brach in der Nacht auf Montag ein Brand aus. Es konnten 45 Personen evakuiert werden.
14 Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Am Gebäude entstand Sachschaden.
Gestern Sonntag, 7. Juli 2024, um 21.00 Uhr, kam es am Uri Rotstock zu einem Bergunfall.
Drei Männer beabsichtigten um 20.30 Uhr den Abstieg vom Gipfel des Uri Rotstocks via Gitschenhörelihütte und Biwaldalp zu vollziehen.
Am Sonntagabend, 7. Juli 2024, kam es um 22.15 Uhr auf der Schlagstrasse in Sattel zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden 33- und 44-jährigen Fahrzeuglenker wurden erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Payerne VD. Vom 8. bis 12. Juli 2024 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe zusammen mit den französischen Luftstreitkräften.
Zwei französische Helikopter-Einheiten werden dazu auf dem Militärflugplatz Payerne eintreffen. Die Übung dient der Weiterentwicklung der taktischen Fähigkeiten mit anderen Nationen und fördert die militärische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Frankreich.
Am Wochenende hat die Luzerner einen Raser gestoppt, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit mit einem Auto durch Hochdorf fuhr.
Eine Strafuntersuchung wurde eingeleitet.
Die Armee verlängert ihren Einsatz in der militärischen Katastrophenhilfe im Kanton Tessin.
Die Unterstützungsarbeiten im Kanton Wallis hingegen sind so weit vorangeschritten, dass sie voraussichtlich wie geplant per Mittwoch, 10. Juli 2024, abgeschlossen werden können.
In Herisau haben Unbekannte am Sonntagabend, 7. Juli 2024, einen Mann in seiner Wohnung überfallen und ausgeraubt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft im oberen Teil der Gossauerstrasse in Herisau um 20.15 Uhr über die unverschlossene Wohnungstüre Zutritt zur Wohnung des Opfers.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.