In Orpund ist am Dienstagnachmittag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Das Mehrfamilienhaus ist aktuell unbewohnbar.
Die Brandursache wird untersucht.
Sei es um damit zur Arbeit zu fahren oder in der Freizeit Ausfahrten zu unternehmen.
Bereits Ende März haben wir entlang beliebter Töff-Strecken im Kanton Schwyz präventive Kontrollen zur Erhöhung der Sicherheit durchgeführt. Dabei konnten wir sehr angenehme Gespräche mit den Motorradfahrenden führen und Giveaways abgeben.
Ambros Steiner, Leutnant und langjähriges Mitglied der Kompanie Nord, wird für sein grosses Engagement und seine Leistungen in der Milizfeuerwehr geehrt.
Feuerwehrkommandant Peter Wullschleger besuchte die Kompanie letzte Woche bei einer Übung für die Übergabe des Wanderpokals und eine kleine Laudatio.
Am 23.04.2024, gegen 11.45 Uhr, wurde nach einem Raub in einem Etablissement in der Webergasse ein 57-jähriger Mann verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Jedes Jahr verunfallen 800 Personen mit dem Velo schwer, 23 sterben. Besonders fatale Folgen haben Hirnverletzungen.
Die BFU hat deshalb verschiedene Systeme in Velohelmen getestet, die vor gefährlichen Drehkräften schützen: Helme mit einem Rotationsdämpfungssystem (RDS), wie MIPS, schützen besser vor Hirnverletzungen als solche ohne. Die BFU empfiehlt deshalb, beim Velofahren einen Helm mit RDS zu tragen und ihn beim Kauf anzuprobieren.
Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und schon bald beginnt die Motorradsaison.
Bereiten Sie sich gezielt und rechtzeitig auf den Saisonstart vor.
Am Montag (22.04.2024), kurz nach 6:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von St.Gallen in Richtung Gossau zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 47-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Dienstagmorgen, 23. April 2024, musste die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht um 8 Uhr an den Fännring in Küssnacht ausrücken.
Ein 57-jähriger rumänischer LKW-Fahrer touchierte einen Randstein. Dadurch wurde der Tank des Lastwagens beschädigt und Diesel floss auf die Strasse. Die Stützpunkt Feuerwehr Küssnacht streute auf mehreren hundert Metern Ölbinder.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Montagabend, 22. April 2024, in Grenchen gelungen, einen mutmasslichen Täter während eines Einbruchversuches in ein Mobiltelefongeschäft anzuhalten.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Dienstag ist es auf der Hauptstrasse in Sils i.E. zu einer Frontalkollision zweier Personenwagen gekommen.
Die Lenkerinnen wurden dabei leicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 21. April 2024, wurden zwei Polizisten der Kriminalabteilung im Kreis 4 von Unbekannten tätlich angegangen und leicht verletzt (Polizei.news berichtete).
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Veraltete Software birgt oft Sicherheitsrisiken. Sie vereinfacht es Angreifern, ein Gerät unter Kontrolle zu bringen.
Software-Hersteller aktualisieren ihre Software regelmässig und stellen die Änderungen als Updates ihren Kunden zur Verfügung.
Am Dienstagvormittag, 23. April 2024 ereignete sich bei einer Übung der Nachschub-Rekrutenschule 45 auf dem Waffenplatz Bremgarten (AG) ein Schiessunfall.
Aus derzeit nicht geklärten Gründen löste sich in einem Militärfahrzeug ein Schuss aus einem Sturmgewehr und traf einen Armeeangehörigen am Kopf. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der Verletzte mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen, wo er am Vormittag verstorben ist.
Ein Autolenker ist am Freitagabend (19.04.2024) bei einem Selbstunfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden.
Gegen 19:30 Uhr meldete eine eCall-Zentrale der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich ein verunfalltes Auto.
Materialalterung, Abnutzung, Chemikalien und Säuren verringern im Laufe der Jahre die Schutzwirkung.
Wird ein Helm häufig getragen muss er sich Sonneneinstrahlung, Temperaturwechseln und Feuchtigkeit stellen.
In einem Bauernhaus in Heimberg ist in der Nacht auf Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurde niemand verletzt.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Dienstagmorgen ist es in Belp auf der Rubigenstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Beim Unfall wurden zwei Personen verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden.
Am Montagnachmittag, 22. April 2024, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Die Beteiligten blieben unverletzt. Ein Fahrzeugführer war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Montagnachmittag überquerte eine 76-jährige Rentnerin in Gränichen einen Bahnübergang und wurde dabei von einem herannahenden Zug erfasst. Die Frau war auf der Stelle tot.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Montag, 22. April 2024, auf der Langendorfstrasse in Solothurn mit einem mobilen Radargerät ein Auto in der 30-er Zone mit 79 km/h gemessen.
Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden. Er wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Am Montag (22.04.2024), kurz nach 01:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Rheinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
Am Montag (23.04.2024), in der Zeit zwischen 7:45 Uhr und 17:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Kürzestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Haus.
Am späten Freitagabend des 16. Februars 2024 kam es an der Argovia Tankstelle in Nussbaumen zu einem Raubüberfall durch einen Unbekannten.
Eine Mitarbeiterin des Verkaufsgeschäfts wurde in der Tankstelle von einem Mann mit einem Messer bedroht. Er konnte mehrere tausend Franken erbeuten und anschliessend fliehen. Da der Unbekannte bislang nicht identifiziert werden konnte, bezieht die Staatsanwaltschaft nun die Öffentlichkeit mit ein.
Zwischen dem 29. April 2024 und 7. Juni 2024 wird die Lichtsignalanlage beim Anschluss Sargans Süd saniert.
Die Arbeiten führen zu leichten Verkehrseinschränkungen.
In unseren Küchen stehen einerseits viele elektrische Geräte, andererseits wird mit hohen Temperaturen gearbeitet.
Ablenkung und unsachgemässer Umgang mit den Geräten sind für viele Küchenbrände in der Schweiz verantwortlich. Mit der heute lancierten Kampagne zeigt die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB, wie sich Küchenbrände einfach vermeiden lassen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ende Januar einen mutmasslichen Taschendieb angehalten. Dem Mann werden innerhalb von wenigen Tagen neun Taschendiebstähle vorgeworfen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Kantonspolizei Bern gibt zum Schutz vor Taschendieben Tipps ab.
Ein Auto ist von der Strasse abgekommen und nach 13 Metern in einem Tobel zum Stillstand gekommen.
Der Fahrer hatte einen Schutzengel und blieb unverletzt.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kreuzlingen mussten am Dienstag zwei Personen ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Auf der Grellingerstrasse in Himmelried hat sich am Montagnachmittag, 22. April 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der Fahrzeuglenker hat sich dabei Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Die Arbeit bei der Polizei ist kein „Nine-to-five-Job“. Die Politik erwartet von der Kantonspolizei St.Gallen die Wahrung von Sicherheit, Ruhe und Ordnung während 24 Stunden an 365 beziehungsweise 366 Tagen – die Bevölkerung ist dankbar dafür.
Doch die Einsätze hinterlassen Spuren, der Arbeitsdruck ist hoch. Von Angriffen gegen die körperliche und psychische Integrität bleiben Narben.
Polizisten haben am Montagabend (15.04.2024) in der Stadt Schaffhausen einen eingeklemmten Igel befreit.
Anlässlich einer Verkehrskontrolle am Montagabend (15.04.2024) um 21.30 Uhr vernahmen Polizisten im Bereich der Hochstrasse in der Stadt Schaffhausen sonderbare Geräusche.
Bei einem Brand in einer Apotheke ist in Dietlikon am Montagabend (22.04.2024) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 21. / 22. April 2024, kurz vor 00.15 Uhr, wurde an der Gartenstrasse in Aesch BL ein Einbruch in ein Einfamilienhaus verübt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Am Montag (22.04.2024), kurz vor 13 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Iddastrasse ein Brand ausgebrochen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei standen mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Ein 51-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden von noch unbekanntem Wert. Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen durch die Kantonspolizei St.Gallen.
Der diesjährige April spielt temperaturmässig verrückt. Nachdem im ersten Aprildrittel sommerliche Temperaturen herrschten, wähnt man sich derzeit eher im Winter als im Frühling.
Wir werfen deshalb im heutigen Meteoblog einen Blick auf die extremen Temperaturen des Aprils 2024.
Arbeiten in einem wunderschönen, ländlichen Gebiet mit städtischem Flair und dabei für ein friedliches und sicheres Zusammenleben von rund 38'000 Einwohnenden sorgen?
Wenn Sie bereits über eine Polizeiausbildung verfügen und ein neues Betätigungsfeld suchen oder nach einer Pause wieder einsteigen möchten, erwartet Sie genau das und noch viel mehr im Zurzibiet!
Oberhalb der Simmentalstrasse in Erlenbach werden auf dem Abschnitt Eselacker–Murggli vom 22. April bis am 3. Mai 2024 die Strassenböschung fertiggestellt und unterhalb der Strasse eine Strassenabwasserleitung repariert.
Während der Bauzeit gilt eine einspurige Verkehrsführung.
Auf der Melchnaustrasse in Langenthal (Obersteckholz) werden vom 28. April, 7 Uhr, bis 21. Juni 2024, 17 Uhr, Arbeiten an der Wasserversorgungsleitung durchgeführt.
Die Verkehrsführung erfolgt während der Bauarbeiten einspurig, geregelt mit einer Lichtsignalanlage.
Am frühen Sonntagmorgen, 21. April 2024, wurden zwei Polizisten der Kriminalabteilung im Kreis 4 von Unbekannten tätlich angegangen und leicht verletzt.
Zwei mutmasslich an der Tat beteiligte Jugendliche wurden festgenommen.
Am Sonntagabend kam es auf der Autobahn A6 zu mehreren Unfällen. Eine leichtverletzte Person musste ins Spital gebracht werden, eine weitere begab sich selbständig zur Kontrolle ins Spital.
Die A6 Richtung Biel musste zwischen Münchenbuchsee und Lyss Süd für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagvormittag (21.04.2024) am Flughafen Zürich eine Drogenkurierin verhaftet und mehrere Kilogramm Kokain sichergestellt.
Eine 24-jährige Brasilianerin landete auf der Durchreise von Sao Paulo am Flughafen Zürich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.