Am Donnerstag, 02.11.2023, zirka um 16:30 Uhr, hat sich in Beckenried auf der Emmetterstrasse ein Selbstunfall ereignet. Der Lenker blieb dabei unverletzt.
Sein Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Am Freitagmorgen (3.11.2023) fuhr ein 25-jähriger Mann mit einem Auto auf der Enggenhüttenstrasse von Appenzell in Richtung Enggenhütten.
Im Bereich „Schatten“ wollte er nach links abbiegen und zurück nach Appenzell fahren. Dabei übersah er ein entgegenfahrendes Auto und es kam zu einer heftigen Frontalkollision.
An der Haldenstrasse in Wikon bemerkte am Donnerstag (2. November 2023, ca. 03.30 Uhr) eine Bewohnerin, dass zwei Personen versuchten, in ihre Wohnung einzubrechen, worauf sie sich bemerkbar machte.
Die Einbrecher ergriffen daraufhin die Flucht.
Am Donnerstag (2. November 2023, ca. 00.50 Uhr) wurde der Luzerner Polizei ein Einbruch in ein Geschäft in Geuensee gemeldet.
Die zwei mutmasslichen Täter konnten flüchten.
Am Freitagmorgen (03.11.2023) kurz vor 8 Uhr ist es in Chur zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Trottinett-Fahrer und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Trottinett-Fahrer wurde verletzt.
Am Donnerstagabend, 02. November 2023, kurz vor 19.30 Uhr, ereignete sich auf der Seltisbergerstrasse in Liestal BL ein Verkehrsunfall wobei ein Radfahrer verletzt wurde.
Zur Klärung des Unfallherganges sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht auf Montag ist eine Täterschaft in drei Gebäude im Val Müstair eingestiegen und hat Werkzeug und Maschinen gestohlen.
Bereits am Morgen wurde ein Auto mit dem Deliktsgut durch die Carabinieri in Schluderns (I) angehalten.
Zusammen mit der Gastformation TWO - Tuned Wood Orchestra musizieren wir unter dem Motto „Mallets“.
Wir nehmen dich mit auf eine Reise in die Welt rhythmischer Klänge.
Bei Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko dreimal höher als am Tag.
Dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmende erkennt man jedoch erst in 25 Meter Entfernung.
Am gestrigen nationalen Tag des Licht sind wir im Zentrum Meierwis in Greifensee und informieren die Besucher über die Thematik von Dämmerungseinbrüchen sowie Sichtbarkeit im Verkehr.
Auch als Fussgänger können Sie sich mit reflektierenden Materialien besser sichtbar machen. Wir haben Schuhbändel und Anhänger in reflektierendem Material an unserem Informationsstand.
Im Verlauf der letzten Jahre sind die Entwicklungen für den Aufbau von umfassenden Bedrohungsmanagement-Strukturen in den Kantonen schweizweit vorangeschritten.
Qualitätsstandards wurden definiert und auf politischer Ebene zur Umsetzung empfohlen.
Am Mittwochmorgen ist zwischen Hitzkirch und Altwis ein Fussgänger angefahren und erheblich verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Der gesuchte Fahrzeuglenker konnte dank eines Hinweises aus der Bevölkerung ermittelt werden.
Die Kantonspolizei Uri war am Samstag, 28. Oktober 2023, von 09.00 bis 12.00 Uhr im Einkaufscenter Urnertor sowie von 13.00 bis 16.00 Uhr im Shoppingcenter Tellpark mit einer Standaktion präsent und informierte die interessierte Bevölkerung insbesondere zu den Themen Einbruchschutz sowie Cyberkriminalität.
Der Stand wurde an beiden Orten rege besucht. Die durch die Polizeiangehörigen vermittelten Informationen und Präventionstipps waren bei den Besuchern äusserst gefragt.
Am heutigen Freitag, 3. November 2023, kurz nach Mitternacht, kam es auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach GL zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 40-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Kerenzerbergstrasse von Filzbach herkommend in Richtung Mollis unterwegs.
Anlässlich des 17. Nationalen Tag des Lichts hat die Schaffhauser Polizei mit Unterstützung vom BAZG (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) am Donnerstag (02.11.2023), unter dem Motto "Mach dich sichtbar", im ganzen Kanton Schaffhausen Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der TCS (Touring Club Schweiz) hat diese Kontrolltätigkeit mit Reparaturangeboten auf den Kontrollstellen unterstützt. Zusätzlich zu diesen Kontrollstellen wurde an einem Infostand auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen Leuchtmittel an Fussgänger abgegeben.
Am Donnerstagvormittag (02.11.2023) kurz vor 11:00 Uhr hat sich ein ortsunkundiger Automobilist in die Personenunterführung des Bahnhofs Chur verirrt.
Ein 84-jähriger Personenwagenlenker fuhr abwärts über die Alexanderstrasse Richtung Parkhaus Otto & Alex mit der Absicht dort zu parkieren.
Heute findet zum 17. Mal der „Tag des Lichts“ statt.
In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind.
„Ciarán“ lag am Donnerstagmorgen als Orkantief mit einem Kerndruck von unter 955 hPa über dem Süden Englands.
An seiner Südflanke tobten über dem Nordwesten Frankreichs und rund um den Ärmelkanal Orkanböen von über 150 km/h. Auch die Schweiz bekam „Ciarán“ abgeschwächt zu spüren. Wie konnte das Tief so schnell so stark werden?
Die Kantonspolizei Thurgau und die Schaffhauser Polizei haben am Donnerstag (02.11.2023) in Kreuzlingen TG zwei mutmassliche Diebe verhaftet.
Diese stehen unter dringendem Tatverdacht, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in mindestens acht Fällen Wertgegenstände aus parkierten Fahrzeugen in Thayngen gestohlen zu haben.
Nächste Woche kommt es aufgrund von Arbeiten am Hochspannungsmast zwischen Lyss Nord und Lyss Süd während drei Nächten zu einer Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung nach Schönbühl.
Anfang November finden Arbeiten am Hochspannungsmast zwischen den beiden Anschlüssen Lyss Nord und Lyss Süd statt.
Heute Donnerstag, kurz nach 13.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf dem Parkplatz Feldli in Altdorf informiert.
Eine 47-jährige Fahrzeuglenkerin wollte demnach mit ihrem Fahrzeug rückwärts in ein Parkfeld fahren.
Das Nationalstrassennetz ist in einem guten Zustand. Zu diesem Schluss kommt der „Netzzustandsbericht der Nationalstrassen“, den das ASTRA publiziert hat. 2022 investierte das ASTRA rund 1,1 Milliarden Franken in den Unterhalt des Nationalstrassennetzes.
Die Bedeutung der Nationalstrassen ist für das gesamte Verkehrsnetz zentral: Auf einer Länge von weniger als drei Prozent des gesamten Strassennetzes werden über 40 Prozent des gesamten Schweizer Strassenverkehrs abgewickelt.
Am Samstag findet im Bern eine bewilligte Kundgebung im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten statt. Es wird eine hohe Anzahl an Teilnehmenden erwartet.
Rund um den Bundesplatz ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Dienstag und Mittwoch (24./25.10.2023) sind am Flughafen Zürich insgesamt sieben Männer festgenommen worden, die mit gefälschten Schengen-Visa über Zürich nach Malta reisen wollten.
Sieben indische Staatsangehörige im Alter von 22 – 47 Jahren versuchten, über den Flughafen Zürich in den Schengenraum einzureisen.
Am Mittwochabend, 1. November 2023, kurz vor 20.00 Uhr, wurde durch eine bis anhin unbekannte Täterschaft ein Schuss abgegeben, der ein Mehrfamilienhaus am Bergweg in Sissach BL getroffen hat. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Verkehrserziehung kann auch spannend, witzig und abwechslungsreich sein. Dies beweist das Puppentheater „tiramisü“, welches dieses Jahr an zwei Tagen durchgeführt wurde.
Das Puppentheater praktiziert eine besondere Art der Verkehrserziehung für die Mädchen und Jungen der Urner Kindergärten und ist eine Ergänzung zur bestehenden Verkehrserziehung der Kantonspolizei Uri.
Am Samstag, 4. November 2023, von 8 bis 12 Uhr, findet im Verkehrsstützpunkt Neubüel bei Wädenswil ein Aktionstag zur freiwilligen Waffenabgabe statt.
Einmal pro Jahr führt die Kantonspolizei Zürich einen Aktionstag für die freiwillige Abgabe von nicht mehr erwünschten Waffen durch.
In der Nacht auf Donnerstag, 2. November 2023, ist es in Speicher zu zwei Einbruchdiebstählen in Verkaufsgeschäfte gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich kurz vor 2.00 Uhr gewaltsam Zutritt in einen Lebensmittelladen.
Bei einem Arbeitsunfall ist am Donnerstagmorgen (02.11.2023) in Dietikon ein Rangierarbeiter schwer verletzt worden.
Gegen 7.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass sich ein Arbeiter beim Koppeln von Waggons schwere Beinverletzungen zugezogen habe.
Hallo zusammen, Ich bin „Grisu Császár Vadász“, genannt „Grisu“.
Ich bin ein ungarischer Jagdhund, mittlerweile 13 Wochen alt und auf dem besten Weg, ein Personenspürhund zu werden.
Insbesondere in der dunkleren Jahreszeit ist es für die Sicherheit im Strassenverkehr wichtig, dass sich die Verkehrsteilnehmenden gegenseitig sehen können.
Tragen Sie, wenn Sie Velo- und Motorrad fahren oder wenn Sie zu Fuss unterwegs sind, helle oder reflektierende Kleidung und bringen Sie an Zweirädern zusätzlich entsprechende Reflektoren an.
Gestern Mittwoch, 1. November 2023, um ca. 00.30 Uhr, kam es unter Jugendlichen zu einer Auseinandersetzung vor dem Partyzelt der Älplerchilbi in Erstfeld, wobei ein 19-jähriger Mann erheblich verletzt wurde.
Der genaue Sachverhalt ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungsarbeiten.
Das Verkehrsaufkommen auf gewissen Strassen in Stans ist vor allem zu Stosszeiten hoch – mit negativen Folgen für den öffentlichen Verkehr.
Deshalb lanciert der Kanton einen Pilotversuch in Form eines Verkehrsdienstes zur abendlichen Spitzenzeit. Dabei werden Postautos bevorzugt, um Fahrpläne besser einhalten zu können. Der Versuch erstreckt sich über zwei Wochen im November.
In Bennau wurden in der Nacht von Sonntag, 29. Oktober 2023 auf Montag, 30. Oktober 2023, zwei junge Schafe ab einer Weide gestohlen.
Die zwei Lämmer wurden unweit der Weide geschlachtet und das Fleisch abtransportiert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Salmsach einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der innerorts mit 100 km/h ohne Führerausweis unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau führte auf der Nebenstrasse K134 in Richtung Hungerbühl Geschwindigkeitskontrollen durch.
In der Nacht auf den 14. Oktober 2023 brannten bei Herbetswil oberhalb der Wolfsschlucht mehrere 100 Quadratmeter Wald.
Aufgrund der Gegebenheiten lässt sich die Brandursache nicht abschliessend klären. Die Ermittlungen sind abgeschlossen.
Am frühen Mittwochmorgen kollidierte in Rickenbach, Ortsteil Pfeffikon, ein Auto mit einem Zaun und einer Kuhtränke.
Der Lenker entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle. Er konnte kurze Zeit später ermittelt und festgenommen werden. Ein Alkoholtest fiel positiv aus.
Anlässlich des 17. Nationalen Tag des Lichts wird die Schaffhauser Polizei am Donnerstag (02.11.2023), ab 13:00 Uhr, auf dem Fronwagplatz in der Stadt Schaffhausen einen Infostand betreiben.
Gerade bei Dunkelheit oder schlechter Sicht sind Personen, die zu Fuss, mit dem Velo bzw. E-Bike oder auf einem Roller unterwegs sind, einem höheren Risiko ausgesetzt.
Sichtbarkeit erhöht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden. Besonders in der dunklen Jahreszeit tragen geeignete Kleidung und Ausrüstung entscheidend zur Sicherheit im Strassenverkehr bei.
Die Kantonspolizei Bern führt rund um den heutigen nationalen Tag des Lichts im ganzen Kanton Bern Sensibilisierungsaktionen und Beleuchtungskontrollen durch. Mit dem Leuchtwestenwettbewerb bei den 4. und 5. Klassen werden zudem Schülerinnen und Schüler motiviert, gut sichtbar unterwegs zu sein.
Am Mittwoch ist es in Paspels zu einem Brand gekommen. Der dabei entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Bei der Rückkehr von einem Ausflug stellte der Hausbesitzer um 16.45 Uhr fest, dass Rauch aus seiner Liegenschaft quoll.
Der Fussgängerstreifen, der in Romanshorn am Knoten Kreuzlingerstrasse / Reckholdernstrasse über die Kreuzlingerstrasse führt, muss aufgehoben werden. Er ist zu gefährlich. Eine Verschiebung ist trotz intensiver Lösungssuche nicht möglich.
Die Mittelinsel bleibt als Querungshilfe bestehen.
Am Donnerstag (02.11.2023), kurz vor 02:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Einfamilienhauses an der Freudenbergstrasse erhalten.
Die Bewohnenden konnten das Haus unverletzt verlassen. An der Liegenschaft entstand Totalschaden.
Am 18. Oktober 2023 stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bei der Kontrolle eines Lieferwagens im Raum Basel über 2000 Kilogramm nicht deklarierte Handelswaren sicher.
Bei den Waren handelte es sich unter anderem um rund 1950 Kilogramm Mehl, 120 Kilogramm Butter sowie 40 Kilogramm Kauholz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.