Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit dem Amt für Militär und Zivilschutz (AMZ) und dem Forensischen Institut Zürich (FOR) am Samstagmorgen (4.11.2023) im Verkehrspolizeistützpunkt Neubüel in Wädenswil einen Aktionstag für die freiwillige Abgabe von nicht mehr erwünschten Waffen durchgeführt.
Während vier Stunden konnten Besitzerinnen und Besitzer nicht mehr erwünschte Waffen, Munition oder andere gefährliche Gegenstände abgeben.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Freitagabend in Kesswil eine Autofahrerin verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstagmorgen in Sirnach seinen Führerausweis abgeben.
Kurz nach 5.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beim Kreisel Ebnet einen 47-jährigen Autofahrer.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Kradolf einen massiv überladenen Lieferwagen aus dem Verkehr gezogen.
Spezialisten der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 15 Uhr auf der Steinackerstrasse einen Lieferwagen, der mit Pflanzen beladen war.
Am Freitagabend ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen. Im Zuge dieser erlitt ein Mann eine Stichverletzung und wurde schwer verletzt. Der mutmassliche Täter konnte flüchten.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Samstag ist in Dulliken eine leerstehende Liegenschaft in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Brandursache wird untersucht. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei Kienberg hat sich am frühen Freitagabend eine Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Mofa ereignet.
Dabei wurden die beiden Beteiligten verletzt.
Am Freitagabend ist ein Mann von Unbekannten angegangen, ausgeraubt und mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden.
Die Täter behändigten Bargeld und flüchteten. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Samstag, 4. November 2023, 07.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass ein Keller im Kastanienrain in Brunnen voller Rauch sei.
Die Feuerwehr Ingenbohl konnte den Glimmbrand rasch lokalisieren und löschen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte eine defekte Elektroroller-Batterie oder deren Ladevorrichtung den Glimmbrand verursacht haben.
Am Telefon täuscht eine Bandansage vor, der Anruf wäre von der Polizei. Eine meist englischsprechende Computerstimme erklärt, dass ein Problem besteht und die angerufene Person dringend handeln muss.
Ab Band wird dazu aufgefordert, die Ziffer 1 auf dem Telefon drücken.
Peter Aebi und sein Malinois „Ace“ gewinnen mit einem vorzüglichen Resultat die Hundeprüfung der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Polizei Basel-Landschaft.
Der zweite Platz geht an Tobias Erzer mit „Ozzy“.
Im Anschluss an das Eishockeyspiel zwischen den Kloten Flyers und dem ZSC ist es am späten Freitagabend (3.11.2023) zu gegenseitigen Auseinandersetzungen zwischen Hockeychaoten sowie zu Angriffen gegen die Polizei und Stadionsicherheitskräften gekommen.
Mehrere Personen wurden verletzt. Die Kantonspolizei nahm drei Personen fest.
Der Mann, der am 30. Oktober 2023 im Kreis 6 bei einer Kollision mit einem Tram schwer verletzt worden war (Polizei.news berichtete), ist im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Montagvormittag, 30. Oktober 2023, mit, dass es im Kreis 6 zu einem Unfall zwischen einem Tram und einem Fussgänger gekommen war.
Am Freitag verursachte ein Automobilist zwischen Birrwil und Beinwil am See eine Kollision mit einem anderen Wagen.
Eines der Autos wurde auf das angrenzende Bahngleis geschleudert. Eine Person musste leicht verletzt ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 03.11.2023, ca. 15:50 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall zischen einem Traktor und einem Personenwagen.
Ein 35-jähriger Mann fuhr mit seiner Fahrzeugkombination auf der Molliserstrasse in Richtung Verzweigung Molliserstrasse/Landstrasse schräg gegenüber dem Restaurant Bären.
Am Freitag, 03.11.2023, ca. 15:10 Uhr, ereignete sich beim Lichtsignal der Stichstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall zwischen einem Fahrrad und einem Personenwagen.
Ein 58-jähriger Mann beabsichtigte mit seinem Personenwagen beim Lichtsignal in Näfels von der Tschachenstrasse in Richtung Stichstrasse zu fahren.
Am Samstag den 04.11.2023 um etwa 01:40 Uhr verletzte sich eine Radfahrerin im St. Alban-Ring.
Gemäss ersten Erkenntnissen kam die Radfahrerin vom Hexenweglein herkommend in Richtung Engelgasse. Kurze Zeit nachdem sie sich in den St. Alban-Ring einfügte stürzte sie und verletzte sich.
Am Freitagnachmittag, 3. November 2023, ereignete sich auf der Seedammstrasse in Hurden eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen. Ein Auto geriet dabei in Brand.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte eine Brandausweitung verhindern. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag weht über den Jura ein Südweststurm und am Alpennordhang kommt stürmischer Föhn auf.
Für diese Regionen wurde deshalb eine Windwarnung der Stufe 3 herausgegeben. Am Sonntag wird wahrscheinlich auch das Flachland von Sturmböen erfasst.
Auch wenn es manchmal praktisch wäre, unsere Streifenwagen in die Hosentasche zu stecken - in echt sind unsere Fahrzeuge etwas grösser.
Voll ausgerüstet und für unsere Arbeit in der Stadt Zürich ausgelegt.
Seit diesem Herbst stehen unserem Präventions-Team sogenannte Sichtbarkeitsboxen zur Verfügung.
Im Präventionsunterricht an den Schulen, bei Elternabenden oder anderen Präventions-Events zeigen diese spielerisch und sehr eindrücklich auf, wie wichtig Reflektoren sind, um zu Fuss oder mit einem Zweirad auf der Strasse gut erkennbar zu sein.
Am Freitag (3. November 2023, ca. 00.10 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Schlachtstrasse in Richtung Sempach.
In einer Rechtskurve kam sie links von der Strasse ab, fuhr über das angrenzende Wiesland und prallte anschliessend frontal in eine Scheune.
Am Donnerstag (2. November 2023, ca. 14 Uhr) fuhr in der Gemeinde Luthern ein Auto auf der Kreuzstiegenstrasse in Richtung Luthern.
Vor der Einmündung in die Kantonsstrasse geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagmorgen in Egnach ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 3. November 2023, circa 03.45 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Grenzacherstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Nach einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen am Donnerstagabend (02.11.2023) in Dietlikon ist der mutmassliche Unfallverursacher festgenommen worden.
Er hat sich beim Unfall leichte Verletzungen zugezogen.
Durch eine Kollision schlug am Donnerstag und am Freitag bei je einem Lastwagen der Tank leck.
Dies verschmutzte in beiden Fällen kilometerweit die Strassen und führte zu Folgeunfällen.
Gestern Morgen, gegen 11 Uhr, kam es in Sachseln zu einer ungewollten Strassenblockade. Ein ausländischer Lastwagenchauffeur verirrte sich mit seiner Sattelschlepperkombination auf die Älggistrasse.
Auf Höhe Oberhegi war die Fahrt dann zu Ende und es ging weder vor- noch rückwärts.
Aufgrund des anhaltenden Sicherheitsrisikos bleibt die Berninastrasse weiterhin für den Verkehr gesperrt.
Eine Öffnung während bestimmter Zeitfenster ist vorläufig nicht möglich. Die nächste Mitteilung erfolgt am Montagnachmittag, 6. November 2023.
Auf der Autobahn A14 vor der Ausfahrt Gisikon-Root in Fahrtrichtung Zug ist es am Donnerstagabend zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt. Wegen des Unfalls kam es zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Bei einem Raub auf einen Tankstellenshop hat ein unbekannter Täter am Donnerstagabend (2.11.2023) in Wetzikon Bargeld erbeutet.
Kurz vor 21 Uhr betrat ein Mann den Tankstellenshop an der Hinwilerstrasse 92 in Wetzikon.
Unter dem Motto „Machen Sie Pause mit uns“ hat am 3. November 2023 der erste Chauffeur/-innen-Treff der Kantonspolizei St.Gallen auf der Raststätte Thurau stattgefunden.
Rund 40 Chauffeurinnen und Chauffeure nahmen die Gelegenheit für den gemeinsamen Austausch wahr.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (03.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma in Gossau an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein gekipptes Fenster Zugang zum Innern.
In der Zeit zwischen Mittwoch (01.11.2023) und Donnerstag (02.11.2023) konnte die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt vier Männer festnehmen, die zuvor in St.Gallen, Sargans und in Rorschacherberg fünf Einbrüche verübt haben.
Zwei der Männer waren zusammen unterwegs, bei den anderen handelte es sich um Einzeltäter. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
Am Donnerstagabend, 2. November 2023, kam es im Kreis 5 zu einem tätlichen Angriff von drei Unbekannten gegen einen Mann. Dieser wurde dadurch erheblich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Ein Selbstunfall auf der A1 zog in den frühen Morgenstunden zwei weitere Kollisionen nach sich. Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Im einsetzenden Berufsverkehr führten die Unfälle jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach zehn Jahren Kindes- und Erwachsenenschutz im Kanton Aargau ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.
Für die Zukunft wagen Expertinnen und Experten an der Herbsttagung der Vereinigung Aargauischer Berufsbeiständinnen und -beistände (VABB) vom 2. November 2023 einen Blick in die Kristallkugel: Wie sieht der Kindes- und Erwachsenenschutz im Jahr 2053 aus?
Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat am 2. November 2023 die zur Klärung des tödlichen Unfalls des Radrennfahrers Gino Mäder anlässlich der Tour de Suisse 2023 eröffnete Strafuntersuchung eingestellt.
Das Verfahren war unmittelbar nach dem Unfall vom 15. Juni 2023 eingeleitet worden. Bei diesem Unfall war Gino Mäder bei der Abfahrt in Richtung La Punt von der Strasse abgekommen und hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.
Beim Zusammenstoss mit einem Lieferwagen wurde am Donnerstag in Illighausen ein Motorradfahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht von Donnerstag, dem 2. November, auf Freitag, den 3. November 2023, führte die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit nationalen und internationalen Partnern eine umfassende Verkehrskontrolle auf der Autobahn A2 im Schwarzwaldtunnel in Fahrtrichtung Frankreich und Deutschland durch.
Zwischen 23.45 Uhr und 02.30 Uhr wurden insgesamt 33 Fahrzeuge einer gründlichen Kontrolle unterzogen.
Am Donnerstagabend (02.11.2023) wurde durch eine unbekannte Person in der Schalterhalle am Bahnhof Schaffhausen eine vorerst unbekannte Substanz versprüht, wodurch mehrere Personen Atemnot bekamen.
Die Substanz stellte sich als Pfefferspray heraus.
Der Herbst ist die Zeit der kürzeren Tage, des ersten Frosts und des vermehrten Wildwechsels.
Auch wenn der Herbst bislang sehr warm und schön war, so kann der kommende Schneefall in der Höhe Wildtiere in tiefere Lagen treiben. Dies kann zu vermehrtem Wildwechsel führen, weshalb die Kantonspolizei St.Gallen um Achtsamkeit bittet und das korrekte Verhalten beim Kontakt mit Tieren und Tierunfällen erklärt.
Am Donnerstag (02.11.2023), kurz vor 13:00 Uhr, ist es auf der Pestalozzistrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen gekommen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.