Am Dienstag, 24. Oktober 2023, kurz vor 18.15 Uhr, ereignete sich auf dem Schönmattweg in Arlesheim ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Die Schweiz und Liechtenstein wollen den Schutz von Spielerinnen und Spielern vor exzessivem Geldspiel stärken.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2023 die Botschaft zum Abkommen zwischen den beiden Ländern über den Austausch von Daten betreffend Spielsperren im Geldspielbereich gutgeheissen.
In Kriens hat die Luzerner Polizei am letzten Freitag eine Kontrolle in einer Kontaktbar durchgeführt. Drei Personen wurden vor Ort festgenommen. Zudem wurden fünf Meldeverstösse festgestellt.
Die Betreiberin wird wegen Widerhandlungen gegen das Gastgewerbegesetz angezeigt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2023 seinen Bericht „Cyberrisiken im All“ in Erfüllung des Postulats 21.4176 Bellaiche vom 17. Dezember 2021 gutgeheissen.
Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats 21.4176 Bellaiche „Cyberrisiken im All“ vom 17. Dezember 2021
Am ersten Montag nach dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit findet der Nationale Tag des Einbruchschutzes statt.
Das Datum fällt dieses Jahr auf Montag, 30. Oktober 2023.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt startet am 25. Oktober 2023 ihre neue Rekrutierungskampagne mit dem Konzept „Traumjob“.
In einer Zeit, in der Personalmarketing aufgrund des demografischen Wandels und steigender Anforderungen an Polizistinnen und Polizisten immer wichtiger wird, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt eine Kampagne entwickelt, die die Vorzüge des Polizeiberufs in den Vordergrund stellt.
Durch enge Strassen, bergauf und wieder bergab, vorbei an vielen staunenden Augen und dies alles mit einem Kursschiff im Schlepptau.
Am Montagabend haben unsere Spezialisten der Verkehrspolizei die MS Schwyz auf ihrer Reise durch den Kanton Zug begleitet.
Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Dienstag in Warth zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Chur hat sich am Dienstagnachmittag ein Arbeitsunfall auf der Baustelle eines Neubaus ereignet.
Ein Arbeiter stürzte auf eine Bodenplatte und verletzte sich dabei.
Auf der A1 zwischen SG St. Fiden und SG Meggenhus sowie zwischen SG Winkeln und SG Gossau kommt es vom 29. bis zum 31. Oktober 2023 zu nächtlichen Verkehrseinschränkungen.
Die Träger zweier Signalportale müssen montiert werden. Der Verkehr wird abgeleitet sowie kurzzeitig angehalten.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Dienstagvormittag (24.10.2023) in Glattbrugg ein Mann schwer verletzt worden.
Kurz vor 11.30 Uhr fuhr eine 88-jährige Automobilistin auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Kloten. Beim Fussgängerstreifen nach der Verzweigung Riethofstrasse kollidierte ihr Fahrzeug mit einem 67-jährigen Fussgänger, der die Fahrbahn überqueren wollte.
Die letzten Wochen kam es auf Thurgauer Strassen zu zahlreichen Kollisionen mit Tieren.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet die Verkehrsteilnehmenden um Aufmerksamkeit.
Im Vergleich zu letzter Woche war dieses Ereignis weniger stark, wohl auch weil die Höhenströmung deutlich schwächer war und so die Föhnströmung nicht mit unterstützte.
Dennoch brachte der Älteste Urner (der Föhn) lokal hohe Böenspitzen. Ebenfalls der Stauniederschlag auf der Alpensüdseite fiel tiefer aus als zuvor, dafür gab es in der Westschweiz eine Niederschlagswarnung.
In Herisau hat sich am Dienstag, 24. Oktober 2023, ein angekoppelter Anhänger während der Fahrt vom Traktor gelöst.
Dieser ist anschliessend über eine abschüssige Wiese davon gerollt. Der Anhänger kam auf dem Bahngeleis zum Stilltand. Verletzt wurde niemand, es entstand hoher Sachschaden.
Am Dienstagmittag ist es in Thun zu einem Raubüberfall auf ein Schmuckgeschäft gekommen. Ein Täter flüchtete mit Beute und konnte kurz darauf in einem Taxi angehalten werden. Er wurde vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (23.10.2023) in Dietikon einen Geldabholer eines Telefonbetrugs verhaftet.
Am Montagmorgen erhielt eine 80-jährige Frau einen Anruf von jemandem, der sich als Polizist ausgab.
Mehrere Medienhäuser kontaktierten kurz nach 11.30 Uhr die Stadt- und Kantonspolizei Zürich, da bei ihnen ein Drohschreiben gegen das Obergericht eingegangen war. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte veranlassten die Evakuierung der vor Ort anwesenden Personen und sicherten das Gebäude.
Spezialisten durchsuchten anschliessend das Objekt. Der Einsatz wurde gegen 16.45 Uhr beendet.
Michael Stettler wird per 1. März 2024 neuer Direktor der Hirslanden Klinik Aarau. Er folgt auf Rolf Gilgen, der die Klinik seit 1. Oktober 2023 interimistisch leitet.
Michael Stettler verfügt über fundierte Managementerfahrung und einen breiten Leistungsausweis im Gesundheitswesen.
Die Abteilung Wald und Naturgefahren des Kantons Glarus erstellt für die Rutschung Wagenrunse in Schwanden eine Ereignisgefahrenkarte. Diese ist ein wichtiges Hilfsmittel für die Bewältigung der Folgen des Rutschereignisses.
Rutschung Wagenrunse ist ein Grossereignis
Diese Woche dürfen wir Podolski Florian von der Polizei Brandenburg (D) begrüssen, welcher im Rahmen einer Hospitation Einblicke in die Kantonspolizei Obwalden bekommt.
Wir wünschen Florian eine interessante Woche und alles Gute bei seinem weiteren Werdegang.
Am vergangenen Freitag ist in Bern ein Mädchen von einem unbekannten Mann im Bereich einer Bushaltestelle angegangen worden.
Nach der Intervention einer Drittperson entfernte sich der Unbekannte von der Örtlichkeit. Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Montag, 23. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 5 einen mutmasslichen Drogenhändler fest und stellte Drogen und Bargeld sicher.
Kurz nach 17 Uhr, beobachteten Betäubungsmittelfahnder/innen der Stadtpolizei Zürich an der Limmatstrasse eine mutmassliche Drogenübergabe.
Auf der Industriestrasse in Lostorf ist am Montag ein Autolenker in zwei Lichtkandelaber geprallt.
Der Lenker blieb dabei unverletzt. Zuvor war er in Obergösgen unterwegs, wo er – ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern – mehrere Kollisionen verursacht haben dürfte. Die Polizei sucht Zeugen
Uster, drittgrösste Stadt im Kanton Zürich, ist mit rund 37'000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine dynamisch wachsende Stadt im Grossraum Zürich und bekannt als innovatives Regionalzentrum.
Mit ihren 40 Mitarbeitenden ist die Stadtpolizei Uster auch für die Gemeinde Greifensee zuständig und betreut so insgesamt rund 42'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Weiteren arbeitet sie im Regionalen Polizeiverbund mit den Kommunalpolizeikorps Illnau-Effretikon, Dübendorf und Volketswil zusammen. Die Seerettung für den Greifensee ist in die Stadtpolizei Uster integriert.
Die A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten wurde in den letzten Jahren umfassend erneuert.
Die gesamte Strecke wurde dabei mit einer Anlage zur Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung ausgestattet. Das sogenannte GHGW wird nun in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2023 einem letzten Test unterzogen und bei positivem Testverfahren in Betrieb genommen.
Am Dienstag, 24. Oktober 2023, circa 08.15 Uhr, ist es in der Hammerstrasse zu einem Todesfall gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war eine Frau aus einer Liegenschaft gestürzt.
Bewusstlose Personen sollten in die stabile Seitenlage gebracht werden.
Wie das funktioniert und worauf geachtet werden muss, habe ich für dich bei einem Profi der Rettung St.Gallen nachgefragt.
Nach einem Selbstunfall in Frauenfeld musste am Montagnachmittag ein Autofahrer mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Gegen 17 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Rheinstrasse in Richtung Schaffhauserstrasse.
Die A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten wurde in den letzten Jahren umfassend erneuert.
Die gesamte Strecke wurde dabei mit einer Anlage zur Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung ausgestattet. Das sogenannte GHGW wird nun in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2023 einem letzten Test unterzogen und bei positivem Testverfahren in Betrieb genommen.
Am Montag, 23. Oktober 2023, sind bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau verschiedene Meldungen eingegangen, wonach es in Herisau in der vorangegangenen Nacht zu mehreren Diebstählen aus unverschlossenen Fahrzeugen gekommen sei.
Es wurden Wertgegenstände und Bargeld gestohlen.
Das Gesundheitsamt des Kantons Appenzell I.Rh. hat im August an einem Musikfest und in Gastrobetrieben Testkäufe durchführen lassen.
Zwei von fünf Verkaufsstellen haben gegen das Gesetz verstossen und Alkohol an unter 16-jährige Jugendliche ausgeschenkt.
Am Montag, 23. Oktober 2023, kurz nach 17.45 Uhr, ereigneten sich im Eggfluhtunnel in Grellingen drei Auffahrkollisionen mit insgesamt neun beteiligten Fahrzeugen.
Eine Person wurde verletzt. Aufgrund der Kollisionen musste der Eggfluhtunnel bis 20.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt werden.
Bei der Einfahrt Luzern-Kriens auf die Autobahn A2 in Richtung Norden ist es am Montagmittag zu einem Unfall mit mehreren involvierten Fahrzeugen gekommen.
Eine Frau in einem Reisebus wurde beim Unfall verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (23.10.2023), kurz nach 7 Uhr, ist es auf dem Neugonzenbach zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem E-Bike gekommen. Zwei Männer im Alter von 17 und 50 Jahren wurden leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (23.10.2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Montag (23.10.2023), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen fünf Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Montag (23.10.2023), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Einfahrt St. Fiden, zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Montagabend, 23. Oktober 2023, hat sich ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Altendorf erheblich verletzt.
Der 16-Jährige wollte um 18.25 Uhr vom Lindenhof nach links in die Chessibachstrasse einbiegen. Dabei kollidierte er mit einem Personenwagen. Der Rettungsdienst brachte den Verunfallten ins Spital.
Jedes Jahr verletzen sich 430 000 Menschen beim Sport. Davon erleiden 15 000 schwere Verletzungen – Tendenz steigend.
Dies zeigt das BFU-Sicherheitsbarometer Sport 2023. Vor allem bei Outdoor-Aktivitäten und bei Spielsportarten hat die Zahl der Unfälle in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen.
Am Montagnachmittag, 23. Oktober 2023, kurz vor 16.30 Uhr, haben sich im Straf- und Massnahmenvollzug in Liestal BL 24 Häftlinge geweigert in ihre Zellen zurückzukehren.
Die Polizei Basel-Landschaft war mit einem grösseren Aufgebot vor Ort und konnte die Häftlinge nach rund drei Stunden in die Zellen zurückführen. Verletzt wurde niemand.
Seit rund einem halben Jahr evaluiert der Kanton auf dem Luzernerring eine neue Spuraufteilung zugunsten des Veloverkehrs.
Es zeigte sich, dass diese zu langen Rückstaus führt, die Verspätungen beim Öffentlichen Verkehr verursachen. Vor allem aber lösen sie erheblichen Ausweichverkehr aus. So nahm der Verkehr auf der Strassburgerallee um zwei Drittel zu.
Nachdem wir eine telefonische Meldung erhalten haben, konnten wir am frühen gestrigen Abend einen alkoholisierten Autolenker in Uster aus dem Verkehr ziehen.
Der 49-jährige Mann wies einen Atemalkoholwert von 2.5 Promille auf.
Am gestrigen Informationsabend für die Polizeiausbildung durften wir etlichen Personen unsere Leidenschaft und den Weg dorthin näher bringen.
An all jene, die sich für eine Bewerbung entscheiden: viel Erfolg!
Um die Sicherheit auf den Strassen der Region zu gewährleisten, wird die Kantonspolizei Wallis im Vorfeld der Rallye International du Valais ihre Bemühungen verstärken.
Bei dieser feierlichen Veranstaltung, welche dem Motorsport gewidmet ist, vereinen sich leidenschaftliche Fans und renommierte Fahrer. Die Erinnerung an die Verkehrssicherheit ist jedoch von entscheidender Bedeutung.
Im vergangenen Jahr wurden den 23 Schweizer Unfallversicherern nach UVG rund 911 000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet.
Das ist eine deutliche Zunahme von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark zugenommen haben die Freizeitunfälle. Dabei spielt auch das Wetter eine Rolle. Im Schnitt werden 96 Prozent aller gemeldeten Unfälle und Berufskrankheiten anerkannt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.