Eine unbekannte Täterschaft hat einen Mann im Bereich der Schützenmattwiese tätlich angegangen.
Mit 40 Franken Bargeld entfernten sich die Männer in unbekannte Richtung.
Im Tunnel Reussport auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ist es am Mittwochabend zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos gekommen. Eine Autofahrerin wurde dabei verletzt.
Wegen des Unfalls kam es im Feierabendverkehr zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Ab Montag, 23. Oktober 2023, saniert das Strassenkreisinspektorat St.Gallen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Au und Balgach die Auerstrasse im Abschnitt Kirchstrasse, Au bis Max Schmidheiny-Strasse, Balgach.
Die Arbeiten dauern bis im Sommer 2024.
Die Umfahrung von Ebnat–Kappel ist am Dienstag, 24. Oktober 2023 und Mittwoch, 25. Oktober 2023 für den Verkehr gesperrt.
Die Sperrung der Umfahrung Ebnat-Kappel gilt am Dienstag, 24. Oktober 2023, und am Mittwoch, 24. Oktober 2023, jeweils zwischen 07.45 und 16.30 Uhr.
In Härkingen hat sich am frühen Mittwochabend eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Beide Fahrzeuglenker wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Gestern Mittwoch, 18. Oktober 2023, um ca. 13.20 Uhr geriet ein ortsunkundiger Lastwagenfahrer in Basel in eine missliche Lage, nachdem er fälschlicherweise den Veloweg Hexenweglein befuhr und dabei mehrere Verkehrsschilder und andere Gegenstände beschädigte.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei war ein Lastwagenfahrer von der Münchensteinerbrücke kommend auf den schmalen Radweg Hexenweglein eingebogen.
In Solothurn kam es am Sonntagabend zu Auseinandersetzungen zwischen zwei Autolenkern. Dabei soll es zu schikanösen Fahrweisen und beim Baseltorkreisel auch zu Drohungen gekommen sein.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 18. Oktober 2023, von 11 Uhr bis 13 Uhr, führte die Kantonspolizei Schwyz auf der Grundstrasse in Schwyz eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Von den insgesamt 290 gemessenen Fahrzeugen in der 30er Zone war im Schnitt jedes Vierte zu schnell unterwegs.
Eine umfangreiche Tiefdruckzone über dem Atlantik sorgt in den nächsten Tagen im Alpenraum wieder für Wetter.
Warnungen der Stufe 2 und 3 wurden heute für den Südföhn, respektive für die Stauniederschläge auf der Alpensüdseite ausgegeben. In den kommenden Tagen wird es wieder spannend und wir werden Sie in unseren täglichen Blogs über das Geschehende informieren.
Am Mittwoch (18.10.2023), kurz vor 2 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Selbstunfall von einem Lieferwagen gekommen. Der 28-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Auto und an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden.
In letzter Zeit verzeichnen wir vermehrt Diebstähle von Bank- & Kreditkarten, welche durch die Täterschaft anschliessend für kontaktloses Bezahlen verwendet werden.
Die Täterschaft entwendete die Kreditkarten jeweils bei Taschendiebstählen oder aus Fahrzeugen, die unverschlossen parkiert sind.
Stadträtin Karin Rykart wird für diese Woche keine Gesuche für Demonstrationen und Kundgebungen bewilligen, die im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten stehen.
Danach werden Gesuche gestützt auf die aktuelle Sicherheitslage neu geprüft.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verbietet mittels Allgemeinverfügung jegliche Demonstrationen, Standkundgebungen und Mahnwachen am kommenden Wochenende.
Grund dafür ist die sich zuspitzende Sicherheitslage im internationalen Kontext der Eskalation im Nahen Osten.
Am Dienstag ist in St. Moritz ein Automobilist von einer Nebenstrasse abgekommen. Sein Fahrzeug kam in einem Bach zum Stillstand.
Der 68-jährige Deutsche fuhr nach 16.45 Uhr auf der Via Tinus talwärts.
Am Samstagmorgen (14.10.2023) ist auf der Bahnhofstrasse in Schwerzenbach eine Frau beim Überqueren der Strasse von einem Auto angefahren und anschliessend von einem zweiten Auto überrollt worden.
Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht (Polizei.news berichtete).
Die Baselbieter Bevölkerung stellt dem Baselbieter Polizeikorps ein gutes Zeugnis aus.
Über 90% der befragten Baselbieterinnen und Baselbieter vertrauen der Polizei Basel-Landschaft. Dies zeigt die Crime Survey 2022. Aus der Befragung wird allerdings auch ersichtlich, dass unter anderem im Bereich der Delikte gegen die sexuelle Integrität und bei sogenannten Hate Crimes Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
Am Mittwoch, den 09. August 2023, ist in Hergiswil NW ein Raub auf den Kiosk am Hauptbahnhof verübt worden.
Der Täter flüchtete zu Fuss. Die Polizei bittet um Mithilfe.
In der Nacht auf Mittwoch, 18.10.2023, wurde am Turbinenweg in Ziegelbrücke in ein Bürogebäude eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Büros.
Am Dienstagabend ist im Keller eines Mehrfamilienhauses in Wimmis ein Brand ausgebrochen.
Dabei explodierten auch mehrere kleine Gaskartuschen. Der Keller sowie eine Wohnung wurden stark beschädigt. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Brand aufgenommen.
In der Nacht vom Samstag, 14. Oktober 2023 auf den Sonntag, 15. Oktober 2023, wurden auf Höhe des Bahnübergangs in Andermatt zwei Schutzpfosten (sogenannte „Biene-Majas“) aus der Verankerung gerissen und beschädigt.
Zudem wurden im selben Zeitraum auf der Gotthardstrasse in Andermatt sowie Hospental durch eine unbekannte Täterschaft diverse Verkehrsschilder entwendet. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In aufwändigen Untersuchungen gelang es der Kantonalen Staatsanwaltschaft zusammen mit der Kantonspolizei Aargau die Machenschaften einer Gruppe von international tätigen Drogenhändlern aufzudecken.
In gleich mehreren koordinierten Aktionen wurden Strafverfahren gegen über 20 Personen aus dem Aargau und anderen Kantonen eröffnet. In den vergangenen Tagen wurden bei den Bezirksgerichten Aarau und Zofingen die Anklagen gegen einen 35-jährigen Kroaten und einen 57-jährigen Ungaren wegen qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetzt eingereicht. Mit den beiden Anklagen wurden die ersten von mehreren Untersuchungen im „Presidente“-Drogenring abgeschlossen.
Auf der Baselstrasse in Dagmersellen hat sich am Dienstagnachmittag eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Eine Person verletzte sich dabei und wurde ins Spital gefahren.
Bei der Autobahnausfahrt Luzern Zentrum ist es am Dienstagabend zu einer Auffahrkollision mit vier Fahrzeugen gekommen. Verletzt wurde niemand. Eines der Fahrzeuge entfernte sich nach der Kollision von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag (17.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es auf dem Rheinweg zu einem Selbstunfall von einem Velofahrer gekommen.
Ein 81-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Rheinweg Richtung Hauptstrasse.
In der Zeit zwischen Montagmittag (16.10.2023) und Dienstagmittag (17.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Dreilindenhang eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (17.10.2023), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Stationsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 50-jähriger Mann war fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs.
An beiden Autos entstand Totalschaden.
In Bad Ragaz und Rorschach konnten am Dienstag (17.10.2023) zwei Männer festgenommen werden, nachdem sie sich an parkierten Autos zu schaffen gemacht haben.
In beiden Fällen ergriffen die Männer die Flucht, bevor sie angehalten und festgenommen wurden.
Am Montag, 16. Oktober 2023, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur zwei Ladendiebe, die Parfum im Wert von rund 2700.- Franken gestohlen hatten.
Kurz nach 12:00 Uhr meldete ein Mitarbeiter eines innerstädtischen Warenhauses, dass zwei Männer eine grosse Menge Parfum entwendet hätten. Die Täterschaft habe gestellt werden können.
Am 15. Oktober 2023 hielt die Kantonspolizei einen Automobilisten an, der während der Fahrt auf der Autobahn Lachgas inhalierte.
Ihm wurde ein Fahrverbot erteilt.
Seit Monaten vergeht kaum eine Nacht, in der nicht parkierte Autos von Dieben heimgesucht werden.
Entsprechend stark steigt die Zahl dieser Delikte. Die Kantonspolizei mahnt zu Wachsamkeit.
Nach einem Brand in einer Wohnung in Diessenhofen mussten am Dienstagnachmittag zwei Kinder mit dem Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird durch die Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt.
Am Dienstag, 17.10.2023, 10:50 Uhr ereignete sich in Basel an der St. Alban-Anlage auf der Höhe der Tramhaltestelle St. Alban-Tor ein Verkehrsunfall.
Dabei verletzte sich eine Fahrradlenkerin, welche auf dem Radstreifen mit einer unbekannten Person kollidierte.
Am Dienstagvormittag ist es in Davos zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelmotorfahrzeug gekommen.
Der Autolenker und sein Mitfahrer wurden dabei verletzt.
Am Montagabend ist in Mittelhäusern (Gemeinde Köniz) ein Fahrzeug von der Strasse abgekommen und mit einem Strommast kollidiert.
Die Lenkerin blieb dabei unverletzt. Der betroffene Strassenabschnitt musste während mehreren Stunden gesperrt werden. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Ab Donnerstag zeichnet sich eine markante Wetterlage über Europa ab. Verantwortlich dafür ist ein umfangreiches Tief, das genau über die Schweiz nordostwärts ziehen soll.
Am Freitag wird für Zürich ein minimaler Luftdruck von etwa 979 hPa prognostiziert – ein sehr tiefer Wert. Dementsprechend wechselhaft sind die Wetteraussichten.
Am Montagnachmittag ist bei der Axalp (Gemeinde Brienz) eine Frau auf einer Bergwanderung abgestürzt und dabei tödlich verletzt worden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Freitag hat ein Mann in Biel im Zuge einer Auseinandersetzung eine Stichverletzung erlitten. Er wurde schwer verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ein mutmasslich Beteiligter konnte angehalten werden.
Er befindet sich in Untersuchungshaft. Ermittlungen sind im Gang.
Am 17.10.2023, kurz nach 10.00 Uhr, stürzte eine ältere Frau von der Dachterrasse eines Hauses auf die Mittlere Strasse. Passanten verständigten die Rettungsdienste.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt konnte nur noch den Tod feststellen.
Im Bewusstsein, dass Menschen im Wallis auf illegale Weise ausgebeutet werden, startet der Kanton Wallis ab 2024 eine Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels.
Die Strategie sieht eine Sensibilisierung der mit dieser Problematik befassten Fachleute vor, die Koordinierung ihrer Massnahmen und eine angemessene Betreuung der Opfer. Demnächst wird ein Verein gegründet, der speziell gegen den Menschenhandel im Wallis vorgehen wird.
Das Bundesamt für Umwelt hat am 16. Oktober 2023 seine Zustimmung für die Regulierung des Kärpfrudels und des Schiltrudels erteilt.
Das Gesuch zum Abschuss des Leitwolfs des Kärpfrudels wurde noch nicht beantwortet. Die vorgesehenen Abschüsse sind aufwendig und dürfen bis am 31. Januar 2024 vollzogen werden. Der konsequente Herdenschutz ist auch künftig von zentraler Bedeutung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.