Der Lenker eines Autos mit Wohnwagen verlor auf der A2 die Kontrolle über die Komposition. Diese prallte gegen die Leitplanke und zwei Autos.
Dabei entstand grosser Sachschaden.
Am vergangenen Dienstag, 19. September 2023, verunfallte ein Mann mit einem Fahrrad auf der Allerheiligenstrasse in Hägendorf und verletzte sich dabei schwer.
Er musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).
Am Sonntag, dem 24. September, gegen 19:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue Jehan-Droz in Le Locle in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de France kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 36-jährigen Einwohner von Maison du Bois Lièvremont/France gesteuert wurde, der auf der Rue de France in westlicher Richtung fuhr.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde die gemeinsame Alarmzentrale (CECAL) am Sonntag kurz nach 20:00 Uhr über das Verschwinden einer Person im Gebiet Contra, Ortschaft A Cazzái, informiert.
Die Suche führte dann dazu, dass am Montag Morgen nicht weit entfernt am Fusse einer Felswand ein lebloser Mann gefunden wurde, dessen formale Identifizierung noch aussteht.
Am Sonntag, 24. September, gegen 17.30 Uhr, wurden bei einer Schlägerei auf dem Campingplatz in Aclens zwei Männer verletzt. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um die Täter zu identifizieren und die Umstände zu klären.
Ein Verfahren wird von der Staatsanwaltschaft untersucht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute, kurz nach 6 Uhr morgens, in der Via Torraccia in Novazzano auf dem Hofgelände einer Privatfirma ein Arbeitsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion ist eine 26-jährige Fahrerin, eine Schweizerin mit Wohnsitz im Kanton Bern, nach dem Aussteigen aus ihrem Lastwagen nach hinten gegangen, um mit den Entladearbeiten fortzufahren. Aus noch zu klärenden Gründen geriet das Fahrzeug ins Rückwärtsfahren und drückte die 26-jährige Frau gegen die Rampe.
Heute sank die relative Luftfeuchtigkeit am Morgen in den Alpen und im Hochjura auf sehr tiefe Werte, während sie zur gleichen Zeit in tieferen Luftschichten im Mittelland fast 100 % erreichte.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diesen wichtigen meteorologischen Parameter.
Die siebte Ausgabe der lokalen Sicherheitsdiagnose (DLS) zeigt mehr als ermutigende Ergebnisse, da das Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung weiter abnimmt. Dies geht einher mit einem ähnlichen Rückgang der Taten, die der kleinen und mittleren Kriminalität zuzuordnen sind.
Darüber hinaus ermöglicht die Umfrage zum ersten Mal, die Entwicklung von Situationen der Belästigung auf der Strasse zu messen.
Ein Landwirt wurde im Stall eines Landwirts von einem Stier angegriffen.
Trotz der sofortigen Versorgung durch einen Angehörigen und später durch die Rettungskräfte verstarb das Opfer leider noch am Unfallort.
Am Samstag, den 23.09.2023, wurde am späten Nachmittag ein achtstöckiges Gebäude evakuiert, nachdem im Untergeschoss ein Feuer mit starker Rauchentwicklung ausgebrochen war.
Alle Bewohner konnten in der Nacht in ihre Wohnungen zurückkehren.
Wir freuen uns sehr, die Ankunft von Chuck und Falcon, unseren beiden neuen vierbeinigen Rekruten bei der Kantonspolizei Waadt bekannt geben zu dürfen!
Die beiden Malinois werden ein zweijähriges Training absolvieren, bevor sie voll einsatzbereit sind!
Begrüssen Sie unsere jungen, felligen Kollegen!
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Montag gelungen, mit Unterstützung des Diensthundes Quma, in Oensingen drei mutmassliche Diebe anzuhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Gestern Abend ist in einem Wohnhaus in Bulle ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte schnell durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. 25 Personen wurden sicherheitshalber evakuiert.
Niemand wurde verletzt. Eine Ermittlung wurde eingeleitet.
In einem Gewerbebetrieb in Siggenthal Station geriet am Montagnachmittag ein Pneulader in Brand. Dieser verursachte dichten Qualm.
Drei Mitarbeiter wurden durch die Ambulanz untersucht.
Am Sonntagabend, 24. September 2023, meldete eine Frau der Notrufzentrale 144, dass ihr Mann nach einer Mountainbike-Tour nicht nach Hause zurückgekehrt sei.
In der Folge wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis informiert. Anlässlich einer umfangreichen Suchaktion konnte der Mann schliesslich lokalisiert und geborgen werden.
Heute Morgen ist es in Eich zu einem Selbstunfall eines Traktors gekommen.
Die 16-jährige Fahrzeuglenkerin erlitt dabei erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Rund 17'000 Besucherinnen und Besucher liessen sich gestern in die Welt der Polizei entführen - ein Tag voller spannender Einblicke und Begegnungen.
Nach langer Vorbereitungszeit öffnete gestern die Kantonspolizei Aargau ihre Türen für die Bevölkerung.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (25.09.2023) ist in ein Firmenlager an der Güterstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Lager.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (25.09.2023) ist in ein Weingeschäft an der Davidstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Montag (25.09.2023), um 11 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto im Baustellenbereich gekommen.
Der 81-jährige Fahrer hat sich mit seinem beschädigten Auto von der Unfallstelle entfernt, den Vorfall später jedoch der Polizei gemeldet. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Gestern Nachmittag wurde ein Automobilist in Châtel-sur-Montsalvens mit einer Geschwindigkeit von 145 km/h gemessen.
Der Führerschein wurde ihm entzogen und das Fahrzeug beschlagnahmt.
Ein seit Sonntag vermisster Pilzsammler ist am Montag in Miralago tot aufgefunden worden.
Aufgrund der vorgefundenen Situation war der Mann in unwegsamem Gelände abgestürzt.
Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall mit fünf involvierten Fahrzeugen gekommen. Zwei Personen mussten verletzt ins Spital eingeliefert werden.
Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Im Ortsteil Neudorf ist am Sonntagnachmittag, 24. September 2023, 15:00 Uhr, ein Fallschirmspringer verunglückt.
Er verletzte sich bei der Landung beim Flugfeld leicht und musste durch den Rettungsdienst in ein Spital eingeliefert werden.
Am Sonntagnachmittag, 24. September 2023, 16:45 Uhr, beabsichtigte ein Autofahrer, den Parkplatz der Seilbahn Hinterbergen in Vitznau zu verlassen.
Aus noch ungeklärten Gründen touchierte der 66-jährige Autofahrer mehrere geparkte Fahrzeuge.
Auf der Hauptstrasse in Buchrain fuhr am Sonntag, 24. September 2023, 03:15 Uhr, ein angetrunkener Autofahrer (0,40 mg/l) mit mutmasslich übersetzter Geschwindigkeit.
Auf der Höhe der Einmündung Stegmattstrasse geriet er auf die linke Fahrbahnhälfte und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
In Schüpfheim wurde am Samstag, 23. September 2023, mit rund 10'000 Zuschauerinnen und Zuschauern die Alpabfahrt gefeiert.
Im Einsatz standen mehrere Mitarbeitende der Luzerner Polizei, die unter anderem für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Am Samstag, 23. September 2023, wurden zwei Personen beim Verladen von Geräten bei einer Baustelle in Altishofen beobachtet.
Als sie darauf angesprochen wurden, ergriffen sie zu Fuss die Flucht.
Am Freitag, 22. September 2023, kurz vor 7 Uhr kollidierte am Oberen Graben in Sursee ein Postauto mit zwei versenkbaren Pollern.
Beim Unfall wurden drei Fahrgäste sowie der Chauffeur leicht verletzt.
Bei einem Brand in einer Gewerbeliegenschaft in Effretikon ist am Montagvormittag (25.09.2023) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Gestern Morgen kurz vor 10 Uhr fuhr ein 64-jähriger Fahrradlenker mit seinem E-Bike auf der Engelbergerstrasse von Engelberg her in Richtung Grafenort.
Im Bereich Grünenwald geriet er mit seinem E-Bike aus noch unbekannten Gründen ins Schlingern.
Am Sonntag ist ein Motorradfahrer in Trimmis mit überhöhter Geschwindigkeit von einem Messgerät erfasst worden.
Bei der Kontrolle wurden weitere Widerhandlungen festgestellt.
Auf der Passwangstrasse bei Ramiswil hat sich am Sonntagnachmittag ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurden die Lenkerin und deren Mitfahrer verletzt und mit einer Ambulanz respektive einem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht.
Ab Oktober 2023 prüft die Stadt, ob in einem Abschnitt der Hofwiesenstrasse eine veränderte Spuraufteilung möglich ist, ohne dass sich die Fahrzeit der Trams deswegen entscheidend verlängert.
Es handelt sich dabei um einen Verkehrsversuch zu einem Bauprojekt, das dort voraussichtlich 2029 umgesetzt werden soll.
Dank der Meldung eines Augenzeugen konnte die Polizei am frühen Montagmorgen in Künten einen 23-jährigen Mann festnehmen.
Er wird dringend verdächtigt, mehrere Autos durchsucht zu haben.
Gestern um ca. 18:00 Uhr kam es in der Stadt Luzern zu einer Auseinandersetzung. In deren Verlauf erlitt ein Mann mehrere Schnitt- und Stichverletzungen.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Am Sonntag (24.09.2023), kurz vor 16 Uhr, ist es in Gossau zu einem Selbstunfall von einem Roller gekommen.
Der 13-jährige Fahrer und der unerlaubt mitfahrende 11-Jährige wurden leicht verletzt.
Am Sonntag (24.09.2023), kurz vor 19 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 29-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Gestern Sonntag, 24. September 2023, kurz nach 17.45 Uhr, kam es auf der Dorfstrasse in Seedorf, in der Nähe der AVIA-Tankstelle, zu einem Verkehrsunfall.
Ein 72-jähriger Fussgänger beabsichtigte, die Strasse zu überqueren.
Dieses Wochenende, genauer am 23. September um 8:49 Uhr, hat astronomisch der Herbst begonnen. Passend zum Herbst ist man im Mittelland am Sonntag gebietsweise unter einer Nebeldecke aufgewacht.
Doch wieso gibt es eigentlich gerade im Herbst so häufig Nebel?
Eine unbekannte Täterschaft hat mehrere Fahrzeuge zerkratzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Heute Mittag hat sich auf der Beckenriederstrasse in Buochs eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ereignet.
Der Motorradfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Bei einem Sturz ist am Sonntagmorgen (24.09.2023) in Rickenbach Sulz ein Radfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach sechs Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, wonach in Rickenbach Sulz (Gemeindegebiet Rickenbach) ein Radfahrer bewusstlos auf der Stationsstrasse am Boden liege.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.