Am Freitag (01.09.2023), um 18:20 Uhr, hat sich ein 62-Jähriger auf der Ochsensandstrasse bei einem Selbstunfall leicht verletzt. Er stürzte mit seinem Mofa ins Wiesland.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete bei ihm eine Blut- und Urinprobe an.
Am Freitag (01.09.2023), um 14:55 Uhr, ist das E-Bike einer 70-Jährigen auf der Langäulistrasse mit einem Auto kollidiert.
Die E-Bike-Fahrerin verletzte sich dabei leicht und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (02.09.2023), kurz nach Mitternacht, hat ein 58-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 einen Selbstunfall im Baustellenbereich verursacht.
Der Mann wurde durch die Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen für fahrunfähig befunden. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Freitag, 1. September 2023, kurz vor 14.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem offenen Dachstockbrand an der Lachenstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
In Goldiwil ist in der Nacht auf Freitag in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Vorsorglich wurden alle Wohnungen evakuiert.
Ermittlungen zum Brand wurden aufgenommen.
Durch eine Kontrolle der Kantonspolizei Thurgau konnten am frühen Freitagmorgen in Steckborn Tatverdächtige eines Einschleichdiebstahls in Hüttwilen festgenommen werden.
Kurz nach 6 Uhr wurden durch eine Polizeipatrouille drei Personen beim Bahnhof Steckborn kontrolliert. Einer der Männer entzog sich der Kontrolle und konnte fliehen. Bei den anderen beiden Männern wurde Deliktsgut aufgefunden und sichergestellt.
Bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am Freitagabend (01.09.2023) in Oetwil am See beide Lenkende verletzt worden.
Kurz vor 21 Uhr fuhr eine 67-jährige Frau auf der Kreuzlenstrasse bergwärts in Richtung Meilen.
Am heutigen 1. September beginnt der meteorologische Herbst. Das Wetter zeigt sich in den nächsten Tagen allerdings nochmals von der sommerlichen Seite.
Mit der stabilen Hochdrucklage erreichen die Temperaturen Werte von über 25 Grad.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Sicherheit am Flughafen Zürich verantwortlich und daher natürlich vom 1. bis zum 3. September auch am Flughafenfest vor Ort.
Besuchen Sie unseren Stand und werfen Sie einen Blick in die mobile Einsatzzentrale oder auf den Polizeihelikopter.
Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Haus an der Wespenstrasse brennt.
Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und löschte den Brand. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen einem Bus und einem Fussgänger ist im Glattpark (Gemeindegebiet Opfikon) der Fussgänger verletzt worden.
Kurz vor 10.30 Uhr wollte ein 22-jähriger Mann die Thurgauerstrasse auf dem Fussgängerstreifen in Richtung Stelzenstrasse überqueren.
Am Freitagmittag (01.09.2023) ist es auf der Malixerstrasse, im Bereich des Erlenrutschs, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Die 54-jährige Motorradlenkerin verletzte sich dabei.
Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben grosse Steine aus einer Stützmauer am Umbrailpass gespült.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden weiterhin zu gewährleisten, trifft das Tiefbauamt Graubünden Massnahmen zur Sicherung. Der Umbrailpass wird voraussichtlich ab Samstag, 23. September 2023, wieder für den Verkehr freigegeben.
In Mesocco hat sich am Freitagvormittag auf der Kantonsstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei an den Schultern verletzt.
Am Mittwoch, 30. August 2023, waren vier Jugendliche aus dem geschlossenen Erziehungszentrum Pramont geflohen.
Drei von ihnen konnten dank des grossen Polizeiaufgebots festgenommen werden (Polizei.news berichtete) .
Heute Freitag, 1. September 2023, kurz vor 10.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit französischem Kontrollschild im Gotthard-Strassentunnel in südliche Richtung.
Aus derzeit ungeklärten Gründen touchierte er ein voranfahrendes Motorrad mit ebenfalls französischem Kontrollschild und geriet in der Folge auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern kollidierte.
Am Donnerstagnachmittag hat ein Mann bei einer Auseinandersetzung in Wimmis Stichverletzungen erlitten.
Ein mutmasslicher Beteiligter konnte angehalten werden. Ermittlungen sind unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft im Gange. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag (01.09.2023), um 09:40 Uhr, ist es in Wolfikon zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 60-jähriger Landwirt wurde im Armbereich von einem gekippten Fahrzeug eingeklemmt und dabei unbestimmt verletzt.
Am Freitag (01.09.2023), um 07:10 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagnachmittag, 24. August 2023, wurden zwei Berufsschüler in einem Schulhaus von einem vermummten Mann attackiert.
Der Täter flüchtete, konnte aber später nach umfangreichen Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur verhaftet werden.
Am Freitagnachmittag, 1. September 2023, werden bei der Stadtpolizei Zürich 24 Mitarbeiter/innen vereidigt, und es wird ein Mitarbeiter zum Offizier ernannt.
Die Feier findet in der Kirche St. Peter statt und wird musikalisch von der Polizeimusik Zürich-Stadt umrahmt. Stadträtin Karin Rykart nimmt den Mitarbeitenden das Handgelübde ab, unter anderen von acht Polizistinnen und zehn Polizisten der Klasse 3/21.
Obwohl der Polizist/innenberuf zu den schönsten, abwechslungsreichsten und sinnhaftigsten Berufen überhaupt zählt, entscheiden sich immer weniger Personen dazu, diesen zu erlernen.
Aus diesem Grund startet die Kantonspolizei Uri ab heute, dem 1. September 2023, eine Personalgewinnungskampagne mit dem Ziel, motivierte Personen aus der ganzen Zentralschweiz zu animieren, sich mit dem Polizeiberuf und unserer Organisation auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund wurde eine spezielle Landingpage generiert, welche per sofort unter www.bulläpower-üri.ch erreicht werden kann.
Am Freitagmorgen erfolgte die Kommandoübergabe bei der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern.
Der abtretende Kommandant Thomas Rohrbach übergab das Kommando an Dr. med. Meinrad Lienert.
Für das Fundwesen im Kanton Appenzell I.Rh. ist die Kantonspolizei zuständig.
Unsere Dienstleistungen werden per 01. September 2023 mit dem Online-System Fundservice Schweiz (www.easyfind.ch) ergänzt.
Die Kantonspolizei hat in einer gezielten Aktion zwischen dem 23.08.23 und dem 01.09.23 in Winterthur 13 Männer festgenommen, wovon elf dringend verdächtigt werden, Diebstähle aus Personenwagen begangen zu haben. Zwei Männer hielten sich illegal in der Schweiz auf.
In den letzten Monaten wurden im Grossraum Winterthur vermehrt Diebstähle aus Personenwagen bei der Polizei angezeigt.
Hoher Schaden ist bei einem Einbruchdiebstahl in Herisau entstanden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen Montag, 21.08.2023 bis Mittwoch, 30. August 2023 gewaltsam Zutritt zu einem Magazin in Herisau und behändigte daraus mehrere Bobinen mit Kupfer.
Der Bergsteiger welcher am 24.August 2023 auf dem Zinalrothorn ums Leben kam, konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 46-jährigen slowakischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland.
Dieses Wochenende vom 1.-3. September sind wir an der AUTO/MOBIL Basel in der St. Jakobshalle!
Fr. 12:00-20:00 Uhr
Sa. 10:00-18:00 Uhr
So. 10:00-16:00 Uhr
Der Kanton Zürich will für insgesamt 94,5 Mio. Franken die Schaffhauserstrasse im Hardwald bei Bülach auf vier Spuren ausbauen und den Kreisel Chrüzstrass leistungsfähiger machen.
Das kantonale Tiefbauamt plante, im September 2023 mit den Hauptarbeiten zu beginnen. Eine Submissionsbeschwerde führt nun dazu, dass sich der Baubeginn verzögert.
Am Donnerstag (31.08.2023), um 16.20 Uhr, konnte eine Anruferin zwei Männer beobachten, welche ein Auto an der Auerstrasse durchsuchten und informierte daraufhin die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen.
Ausgerückte Patrouillen konnten zwei auf das Signalement passende Männer anhalten und festnehmen.
Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Zürich 27 Polizistinnen und Polizisten an der Nachvereidigung ins Korps aufgenommen.
Am Montag startet zudem der neue Lehrgang an der Zürcher Polizeischule mit 37 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei. Der Sollbestand von 2317 Korpsangehörigen ist so gewährleistet.
Am Sonntag, 13. August 2023, entdeckte die Crew der Air Zermatt in der Südwand des Weissmies einen verunfallten Bergsteiger.
Der Alpinist war offenbar am 11. August 2023 beim Abstieg verunglückt und galt seither als vermisst.
Gestern Nachmittag waren unsere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Sanitätspolizei im Beudenfeldquartier wegen eines Küchenbrands gemeinsam im Einsatz.
Alle Personen, die sich zum Brandausbruch im Gebäude aufhielten, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben. Dank dem schnellen Eingreifen der Einsatzkräfte, konnte ein Übergriff auf andere Wohnungen verhindert werden.
Der Architekturwettbewerb für den Neubau auf dem ehemaligen Centravo Areal beim Schlachthof ist abgeschlossen.
Das Siegerprojekt vereint die neue Wache West und das Stadtarchiv in einem eleganten Hochhaus.
Am Samstag, 9. September 2023 findet das Radrennen "Alpen-Challenge" in mehreren Regionen Graubündens statt.
Auf verschiedenen Strassenabschnitten sind deshalb Verkehrsbehinderungen und kurze Wartezeiten möglich.
Am Donnerstagnachmittag (31.08.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall im Kreisverkehrsplatz Scheidegg eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Roller ereignet.
Dabei wurde der Rollerfahrer verletzt.
Am Donnerstag, 31.08.2023, ca. 12:10 Uhr ereignete sich an der Reinacherstrasse 112 in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem weissen Personenwagen mit solothurnischen Kontrollschildern.
Bei der seitlichen Streifkollision verletzte sich der Radfahrer.
Auf der A9 zwischen Visp und Brig werden in den nächsten Wochen verschiedene Tests und Wartungsarbeiten in den Tunnel Visp, Eyholz und Gamsen durchgeführt.
Diese Arbeiten dienen dazu, dass die Tunnel den hohen Sicherheitsansprüchen weiterhin genügen und sich die Verkehrsteilnehmenden im Ereignisfall auf eine sichere und funktionierende Infrastruktur verlassen können.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Unteren Graben eingebrochen.
Sie gelangte durch ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Donnerstag (31.08.2023), kurz vor 07:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos und anschliessend einem Folgeunfall zwischen drei weiteren Autos gekommen.
Eine 28-jährige Frau begab sich anschliessend selbständig in ärztliche Behandlung. Eine 34-jährige Frau musste vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.