Am Freitag ist es in Landquart auf der Südspur der Autobahn zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen kommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Untersuchungen des IRM (Institutes für Rechtsmedizin) Zürich haben am Freitag (28.07.2023) bestätigt, dass es sich bei einer toten Person, die im Rhein bei Dachsen ZH gefunden wurde, um den Mann handelt, der seit Sonntag (23.07.2023) in Neuhausen am Rheinfall vermisst wird.
Untersuchungen des IRM (Institut für Rechtsmedizin) Zürich ergaben am Freitag (28.07.2023), dass es sich bei der Person um den 28-jährigen Mann handelt, der seit Sonntag (23.07.2023) in Neuhausen am Rheinfall vermisst wird.
Gestern am späten Nachmittag wurde die Kantonspolizei Freiburg über die Entdeckung mehrerer toter Fische und über trübes Wassers in der Sionge in Vuadens informiert.
Der Wildhüter wurde aufgeboten. Die Ursache der Verschmutzung ist derzeit noch unbekannt.
Ab Dienstag (01.08.2023) wird die Polizeistation Neuhausen am Rheinfall neu durch Marco Buchter geleitet.
Er ist somit neuer Ansprechpartner für die Bevölkerung und die Behörden in Neuhausen am Rheinfall und im Unteren Kantonsteil.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagmorgen nach einem Diebstahl aus einem Haus in Kreuzlingen zwei Tatverdächtige festgenommen und Deliktgut sichergestellt.
Um 5 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass soeben zwei unbekannte Personen in einem Einfamilienhaus an der Gütlistrasse überrascht worden seien und die Flucht ergriffen hätten.
Ab Dienstag (01.08.2023) wird die Polizeistation Stein am Rhein neu durch Benjamin Zahnd geleitet.
Er ist somit neuer Ansprechpartner für die Bevölkerung und die Behörden im Oberen Kantonsteil.
In einer Sägerei in Escholzmatt ist es gestern Abend zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Zwei Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden.
Am Freitag (28.07.2023), kurz nach 09:00 Uhr, ist es in einem Kreisel auf der Wilerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Bei dem Unfall wurde ein 20-jähriger Motorradfahrer leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 27.07.2023 bei einer Geschwindigkeitskontrolle ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt.
In Rivera an der Via Monte Ceneri fuhr ein 69-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz im Kanton Graubünden mit einer Geschwindigkeit von 164 Stundenkilometern, wo die Höchstgeschwindigkeit 80 beträgt.
Den 1. August oder Silvester verbinden auch heute noch viele mit einem bunten Feuerwerk.
Der Umgang mit Feuerwerk will jedoch gelernt sein und bringt viel Verantwortung mit sich. Nicht selten gilt es auch äussere Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. Trockenheit. Erfahren Sie hier, worauf Sie beim Zünden von Feuerwerk achten sollten.
Wer am 1. August Feuerwerk abbrennt, muss gewisse Sicherheitsbestimmungen einhalten.
Zudem müssen 1. August-Funken frühzeitig bei der städtischen Stelle Umwelt und Energie angemeldet werden. Im Allgemeinen empfiehlt die Stadtpolizei St.Gallen auch dem Tierschutz Beachtung zu schenken.
Beim Brand in einer Autowerkstatt ist am Donnerstagabend (27.07.2023) in Schlieren ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Gestern Abend, um ca. 19:45 Uhr, kam es in Stalden zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Ein 54-jähriger Motorradfahrer war auf der Schwanderstrasse talwärts in Richtung Sarnen unterwegs.
In Dierikon ist vergangene Nacht ein alkoholisierter Autofahrer verunfallt.
Neben einem parkierten Auto wurden auch ein Strassenschild sowie ein Bienenstock beschädigt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Donnerstagabend in Uster einen Mann kontrolliert, der trotz entzogenem Führerausweis ein Auto lenkte und unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand.
Wenig später ist bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Kemptthal ein Raser gestoppt worden.
Am Donnerstagabend hat sich in Eggiwil eine Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Der 1. August steht vor der Tür. Gross und Klein freuen sich auf das Zünden der Feuerwerkskörper, die den nächtlichen Sommerhimmel in ein Farbenmeer verwandeln.
Das beliebte Feiertagsvergnügen ist aber nicht ungefährlich. Jährlich ereignen sich Unfälle mit Brandverletzungen und Bränden.
Gestern Donnerstag, den 27. Juli 2023, hat die Kantonspolizei Nidwalden ein Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen, welches mit stark beschädigter Frontscheibe auf der Autobahn in Richtung Norden unterwegs war.
Die Weiterfahrt wurde verhindert.
In der Nacht auf Freitag brach in Brugg ein Feuer aus. Beim Eintreffen der Rettungskräfte schlagen bereits Flammen aus dem Dachstock.
Ein Bewohner wurde leicht verletzt.
Die Aufrechterhaltung der Sicherheit ist eine der Hauptaufgaben der Kantonspolizei Wallis. Im Bereich des Strassenverkehrs führt sie daher während des gesamten Jahres Kontrollen durch.
Anlässlich dieser wurden im Monat Juli mehrere Geschwindigkeitsübertretungen verzeichnet. Im Oberwallis haben drei Lenker ein Raserdelikt begangen.
Gestern Abend ereignete sich in Hohenrain eine Kollision zwischen zwei Radfahrern.
Beide verletzten sich dabei erheblich und wurden ins Spital gefahren. In der Nacht stürzte ein alkoholisierter Radfahrer in Willisau und verletzte sich. Auch er wurde ins Spital gefahren.
Die Konstanzer-/Weinfelderstrasse in den Gemeinden Weinfelden und Berg wird zwischen dem Kreisel KVA und Mauren saniert.
Die Bauarbeiten werden unter einer Vollsperrung erfolgen. Für diese Bauarbeiten muss die Strasse ab Montag, 7. August 2023, 5.30 Uhr, bis Mittwoch, 9. August 2023, 17 Uhr, für sämtlichen Verkehr gesperrt werden.
Am Donnerstagabend, 27. Juli 2023, kurz nach 19.15 Uhr, ereignete sich in der Fridaustrasse in Bärenwil BL eine seitlich/frontale Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
Der Strassenverkehr ist eine grosse Herausforderung für alle. Viele Verkehrsunfälle könnten vermieden werden, würde sich jeder an die Verkehrsregeln halten und die Aufmerksamkeit dem Verkehr widmen.
Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer weiter zu verbessern.
Am Donnerstagmorgen (27.07.2023) kam es auf der Biderstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Eine beteiligte Person fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Polizei hilft Kindern und Jugendlichen dabei, Gefahren im Strassenverkehr frühzeitig zu erkennen. Sie besucht Kindergärten und Schulen und hält Lektionen zur Verkehrssicherheit. Zusammen mit Ihrer Hilfe wird der Schulweg für jedes Kind sicherer.
Kinder und Jugendliche fahren mit dem Velo, Kickboard oder Skateboard. Auf dem Schulweg sind Kinder auch auf der Strasse unterwegs.
Sie treten menschlich auf, mit Takt, Verständnis und Hilfsbereitschaft. Sie handeln wo nötig konsequent und verhältnismässig, doch stets rücksichtsvoll. Sie sind während 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für Zürich und seine Bevölkerung da und sorgen für Sicherheit und Ordnung.
Sie sind verantwortlich dafür, dass die Stadtpolizei Zürich stets als innovatives und modernes Polizeikorps wahrgenommen wird: Sie sind die rund 2200 Mitarbeitenden der Stadtpolizei Zürich.
Am Donnerstag (27.07.2023), um 07:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Auffahrunfall auf der St. Gallerstrasse gemeldet worden.
Eine vorerst unbekannte Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat ein neues Reglement für die Videoüberwachung des Dreirosenareals veröffentlicht.
Das Reglement, das den Einsatz und Betrieb von Videoüberwachungssystemen auf dem Areal regelt, trat am 27. Juli 2023 in Kraft.
Ein 65-jähriger Mann wurde gestern Abend bei einem Unfall mit einem Tram am Kohlenberg / Barfüsserplatz schwer verletzt.
Am Donnerstag, 27. Juli 2023, kurz nach 20.00 Uhr kam es am Kohlenberg zu einem Verkehrsunfall.
Die Polizei nahm am späten Donnerstagabend in Brugg zwei Männer fest, die zuvor parkierte Autos durchsucht hatten.
Ein Anwohner beobachtete am Donnerstag, 28. Juli 2023, gegen 23.30 Uhr, in einem Wohnquartier in Brugg einen Mann, der sich an parkierten Autos zu schaffen machte. Richtigerweise meldete dies der Beobachter der Polizei, welche die Fahndung aufnahm.
Am Donnerstagmorgen kollidierte bei Braunau eine Motorradfahrerin mit einem Reh. Beim Unfall zog sich die Frau schwere Verletzungen zu.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau fuhr die 23-jährige Litauerin um 8.40 Uhr mit ihrem Motorrad auf der Hauptstrasse von Bronschhofen Richtung Braunau.
Die Kantonspolizei Zürich ist für die Bevölkerung des Kantons rund um die Uhr im Einsatz. Die Kapo gliedert sich in verschiedene Hauptabteilungen und Kommandobereiche.
Die Aufklärung und Prävention von Straftaten sowie weitere Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger stehen bei der Arbeit im Vordergrund.
Am Morgen des 27.07.2023 gegen 11:20 Uhr nahm eine Autofahrerin die Hauptstrasse von der Tankstelle an der Strasse nach Courgenay mit der Absicht, in die Innenstadt zu fahren.
Bei diesem Manöver kollidierte sie mit der Vorderseite ihres Autos, einem Motorroller, der auf besagter Strasse in Richtung Eisbahn fuhr. Der Rollerfahrer stürzte schwer auf die Fahrbahn.
Wie zerstörerisch Gewitter sein können, konnten wir in den letzten Tagen wieder oft sehen.
Deren unbändige Kraft kommt zum grossen Teil aus dem Wasserdampf. Um die Energiemengen in einem Gewitter abzuschätzen, braucht man kein Zahlenakrobat zu sein, Alltagsbeobachtungen helfen bereits.
Am Donnerstagnachmittag, 27. Juli 2023, hat ein Brand im Hafen Hürdnerwäldli in Pfäffikon drei Boote stark beschädigt. Für die Brandbekämpfung standen 75 Personen im Einsatz. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.
Zwei Einsatzkräfte wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Am Sonntagabend hat sich in Aarwangen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet. Dabei wurde ein Kind leicht verletzt.
Der Lenker des Personenwagens entfernte sich in der Folge von der Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag sind in Ringgenberg ein Auto und ein Motorrad kollidiert. Die Motorradlenkerin wurde dabei schwer verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt musste für die Unfallarbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Heute Donnerstag, 27. Juli 2023, kurz nach 13.30 Uhr, beabsichtigte der Fahrer eines Wohnmobils mit niederländischen Kontrollschildern von der Gotthardraststätte in Erstfeld, Fahrtrichtung Süd, auf die Autobahn einzufahren.
Um ihm die Einfahrt zu erleichtern, bremste eine Autofahrerin ihr Fahrzeug mit niederländischen Kontrollschildern etwas ab.
Am Donnerstag, 27. Juli 2023, gegen 08.30 Uhr, ist ein Mann auf einer Baustelle im Gebäude eines Einkaufszentrums an der Rauracherstrasse in Riehen bei einem Arbeitsunfall schwer verletzt worden.
Der 51-Jährige verstarb trotz sofortiger Reanimation durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt sowie der Sanität der Rettung Basel-Stadt, die auch mit dem Notarzt vor Ort war.
Am Donnerstagmorgen, 27. Juli 2023, kurz vor 08.30 Uhr, befanden sich zwei Personen auf dem Abstieg vom Grossen Mythen.
Kurz nach dem Steinbank geriet eine 56-jährige Frau vom Weg ab und stürzte rund 450 Meter in die Tiefe.
Seit Monaten warnen wir immer und immer wieder vor Diebstählen aus Fahrzeugen und raten unter anderem, das parkierte Auto jederzeit abzuschliessen.
Eine Autofahrerin in Kreuzlingen hat diesen Tipp gestern offenbar beherzigt, aber dabei nicht bemerkt, dass der Autoschlüssel noch im Auto drin liegt.
Brauche ich für mein E-Bike einen Töffli-Ausweis?
Sei es im Privaten oder in Gesprächen mit der Bevölkerung – häufig werden wir mit Fragen rund um „E-Trotti & E-Bike – Was darf ich?“ konfrontiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.