Am Dienstag, 29. August 2023, ca. 17.05 Uhr, kam es bei der Wagenrunse oberhalb Schwanden GL zu einem Erdrutsch, der sich auf einer Länge von über 400 Metern erstreckte. Die Erdmassen zogen diverse Gebäude in Mitleidenschaft. Weitere Erdmassen schoben sich um ca. 19.30 Uhr nach.
Gemäss bisherigem Informationsstand gab es keine Verletzten. Angaben über das Ausmass von Sachschäden sind zurzeit noch nicht möglich; nach ersten Erkenntnissen sind gut ein halbes Dutzend Häuser verschüttet oder zerstört.
Bei einer heftigen Auseinandersetzung unter drei Männern sind am Dienstagvormittag (29.8.2023) in Urdorf zwei Beteiligte verletzt worden.
Kurz nach neun Uhr erreichte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich über die Notrufnummer 117 die Meldung, dass im Rückkehrzentrum für abgewiesene Asylsuchende in Urdorf eine heftige Auseinandersetzung unter drei dort wohnhaften Personen im Gange sei.
Nadja Stäheli ist die neue Leiterin der Fach- und Beratungsstelle gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus im Kanton Schaffhausen.
Sie arbeitet seit August 2023 bei der Schaffhauser Polizei und verstärkt – nebst ihrer Fachstellentätigkeit - insbesondere auch die Präventionsarbeit im Bereich "Häusliche Gewalt".
Es ist schön, anderen Menschen, vor allem schwächeren, zu helfen, für Gerechtigkeit zu sorgen und auf der „richtigen Seite“ zu stehen.
Stell dich doch mal vor. Wer bist du?
Ausserhalb der Gemeinde Drei Höfe, in Richtung Hersiwil fahrend, hat ein Automobilist am Montagabend, 28. August 2023, aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und ist am rechten Strassenrand in einen Baum geprallt.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Ein Mann hat in drei Geschäften Ware gestohlen. In einer der Filialen wurde der Diebstahl bemerkt und der Ladendiebe konnte wenig später festgenommen werden.
Am Montagmorgen (28. August 2023) hat sich ein Ladendieb auf „Shoppingtour“ in der Stadt Zug begeben.
Seit April wird in mehreren Gemeinden im Berner Jura abwechslungsweise ein mobiler Polizeiposten eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Pilotprojekt, das bis Ende des Jahres laufen soll.
Dieses wurde im Anschluss an eine Bevölkerungsbefragung bei der Berner Bevölkerung eingeführt. Die Ziele des Projekts sind unter anderem, die Polizeipräsenz und die Bürgernähe zu stärken.
Rund um die Veranstaltung „Weltklasse Zürich 2023“ am Donnerstag, 31. August 2023 kann es um das Stadion Letzigrund zu Verkehrseinschränkungen kommen.
Die Stadtpolizei Zürich bittet die Besucher/innen des Leichtathletik-Meetings für die Anreise zum Stadion Letzigrund die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen.
Gestern Nachmittag wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern zu einem dringenden Einsatz an die Bolligenstrssse gerufen, als ein Baum auf die Strasse gestürzt ist.
Zum Glück war niemand verletzt.
Im Bereich der Kreuzung in Nossikon wurde die Geschwindigkeit von 50km/h auf 30km/h reduziert!
Die Einhaltung des neuen Tempolimits werden wir in nächster Zeit kontrollieren.
Schaden in noch nicht bekannter Höhe ist in der Nacht auf Dienstag, 29. August 2023, bei einem Einbruchdiebstahl in eine Bar in Herisau entstanden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 20.30 Uhr – 05.45 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten der Bar, behändigte dort eine noch nicht bestimmte Menge an Zigaretten, alkoholischer Getränke sowie Lose und verliess die Örtlichkeit über die Eingangstüre wieder.
Vor rund vier Monaten hat am frühen Sonntagmorgen (30.4.2023) ein junger Mann im Bahnhof Zürich-Altstetten eine Frau mit einem Fusstritt gegen den Kopf schwer verletzt.
Die Zeugenaufrufe zeigten Wirkung, die gesuchten Personen wurden identifiziert.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt. Eine der Massnahmen ist das Velofahrverbot zwischen Brunnen und Sisikon.
Am 10. September 2023 findet der Anlass „Klausen Monument“ statt, in dessen Rahmen der Klausenpass für den motorisierten Verkehr gesperrt wird.
Der Bergwanderer welcher am 20. August 2023 am Pizzo Gallina ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen italienischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Tessin.
Auf der Baslerstrasse in Olten ist am Montagnachmittag, 28. August 2023, ein Automobilist aus noch zu klärenden Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort in ein entgegenkommendes Motorrad geprallt.
Dabei hat sich die Motorradlenkerin mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Spezialisten der Verkehrspolizei haben am Wochenende drei Autofahrer gestoppt.
Sie waren entweder zu schnell unterwegs, haben rechts überholt oder den Abstand nicht eingehalten.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 20:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto bei einem Selbstunfall im Ramisbach, entlang der Ramisbachstrasse, gelandet sei.
Der 19-jährige Autofahrer konnte sich selbständig aus dem Auto befreien und blieb unverletzt. Das Auto wurde weggeschwemmt und muss im Verlaufe des Dienstags mithilfe der Polizeitaucher geborgen werden.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 12:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, zwischen St.Gallen Neudorf und Meggenhus, ein Unfall mit vier beteiligten Autos ereignet.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Der Bergsteiger welcher am 20.August 2023 am Bietschhorn ums Leben kam (Polizei.news berichtete), konnte formell identifiziert werden.
Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen deutschen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland.
Am Montag, 28. August 2023, ist es in Gais zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenkerinnen wurden dabei leicht verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
In Speicher ist es am Montag, 28. August 2023, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer jungen Velofahrerin gekommen.
Das Mädchen wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.
Die intensiven Niederschläge, welche sich am Sonntag noch mehrheitlich auf die Alpensüdseite und die östlichen Alpen konzentrierten, dehnten sich in der Nacht auf Montag auf die restlichen Alpen sowie die Alpennordseite aus.
Besonders ergiebig waren die Niederschläge zwischen Samstagnachmittag und Montagvormittag auf der Alpensüdseite und in Graubünden.
Am Sonntagabend (27.08.23) rollte an der St.Georgen-Strasse ein nicht ausreichend gesichertes Fahrzeug in den Wenigerweier.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 28. August 2023, ist es in Heiden zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen. Der Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstag 12. August 2023, gegen 7 Uhr 30, kam es auf dem Portjengrat zu einem Bergunfall.
Dabei verlor eine Person ihr Leben. Eine Weitere wurde schwer verletzt.
In Büroräumlichkeiten eines Geschäftsbetriebs in Burgdorf ist am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Bei einem Arbeitsunfall wurde am Montagmorgen ein 25-jähriger Forstarbeiter erheblich verletzt. Spezialisten haben ihn geborgen.
Vom Rettungsdienst 144 wurde der Verletzte in ein Spital überführt.
Am Sonntag (09.07.2023), kurz nach 01:45 Uhr, hat eine semistationäre Messanlage auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil einen Raser mit 208 km/h erfasst.
Mittlerweile konnte ein 20-jähriger Nordmazedonier als verantwortlicher Autofahrer ermittelt werden.
Am Sonntag, 27. August 2023, kurz vor 15.30 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Aargauer Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Eingangs des Langlauitunnels geriet er zu weit auf die rechte Strassenseite und kollidierte gegen die dortige Leitplanke.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Region Limmattal/Albis gezielt Fahrzeuglenkende kontrolliert, die mit ihren Fahrzeugen durch übermässige Lärmemissionen aufgefallen sind.
In den Sommermonaten widmete eine Gruppe von Kantonspolizisten in den Bezirken Dietikon, Horgen und Affoltern an insgesamt sieben Aktionstagen ihr spezielles Augenmerk auf Fahrzeuge und deren Lenkende, die durch lärmintensive Fahrweise auffielen.
Am Sonntagabend (27.08.2023) kam es auf der Rorschacher Strasse zu einem Selbstunfall.
Ein 34-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf es zu einer Frontalkollision mit einer Mauer kam. Zwei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagabend hat sich in Rüschegg Gambach ein schwerer Selbstunfall ereignet.
Eine Frau verstarb noch auf der Unfallstelle, ein Mann wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter ins Spital gebracht. Zur Klärung des Unfalls und dessen Umständen werden Zeugen gesucht.
Bis zu 80 polizeiliche Stichprobenkontrollen kann das Schwerverkehrszentrum pro Tag durchführen.
Die kontrollierten und betriebssicheren Fahrzeuge verlassen das Zentrum zum optimalen Zeitpunkt Richtung Süden – fallweise auch Richtung Norden.
Am Sonntag mussten in Amriswil eine alkoholisierte Autofahrerin und ein alkoholisierter Autofahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Sie werden bei Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Kurz vor 14.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau auf der Säntisstrasse eine 56-jährige Autofahrerin. Die Atemalkoholprobe ergab bei der Schweizerin einen Wert von 1.19 mg/l.
Am letzten Samstag waren auch wir als Partnerorganisation am Jubiläumsfest vom Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich.
Mit historischen und aktuellen Einsatzfahrzeugen konnten wir der Bevölkerung unsere Arbeit näher bringen.
Rund 400 Personen haben sich am Mitwirkungsverfahren zur neuen Rickenstrasse beteiligt.
Eine Mehrheit in St.Gallenkappel wünscht sich eine Ortsumfahrung, in Ricken sind die Meinungen dazu geteilt. Die Mitwirkenden betrachten mehrheitlich einen Tunnel zwischen Wattwil und Neuhaus weder als zweck- noch als verhältnismässig. Das Tiefbauamt prüft nun die verbleibenden Varianten mittels eines umfangreichen Bewertungsverfahrens.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am frühen Montagmorgen (28.8.2023) in Uster eine Fussgängerin mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 6 Uhr fuhr ein 62-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Winterthurerstrasse Richtung Uster Zentrum.
Am kommenden Samstag findet in Bern der Öffentlichkeitstag der Kantonspolizei Bern statt.
Diverse Programmpunkte bieten der Bevölkerung die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit der Kantonspolizei Bern zu erhalten. Ob klein oder gross: Es ist für jeden etwas dabei.
In der Nacht auf Sonntag (27.08.2023) hat in Schleitheim eine unbekannte Täterschaft Bargeld aus zwei parkierten und unverschlossenen Autos gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Autos zurückzulassen und diese immer komplett abzuschliessen.
Am Montagmorgen kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Reisebus und einem Lastwagen. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 11. August 2023, stürzte ein Berggänger am Täschhorn rund 200 Meter in die Tiefe. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Drei Bergsteiger befanden sich auf einer Bergtour auf das Täschhorn und den Dom. Gegen Mittag, auf dem Gipfel des Täschhorns, entschied sich einer von ihnen zur Rückkehr.
Mitte Juni wurde ein Auto in einer 120er-Zone auf der A6 in Münsingen mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte ermittelt werden und wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.