Vom 25. November bis 10. Dezember 2023 setzt Graubünden wiederum ein Zeichen gegen häusliche Gewalt. Die diesjährigen Aktionstage legen den Fokus auf das Thema „Psychische Gewalt“.
Der Kanton kann teilnehmende Organisationen für die Durchführung einer Veranstaltung oder Aktion finanziell unterstützen.
Bei einem Verkehrsunfall am frühen Dienstagmorgen (11.07.2023) auf der A1 in Winterthur-Töss ist an zwei Personenwagen sowie an der Strasseninfrastruktur erheblicher Sachschaden entstanden.
Kurz vor 4 Uhr war ein 19-Jähriger mit seinem Personenwagen in Richtung St. Gallen unterwegs.
Ein Automobilist missachtete den Vortritt und verursachte eine Kollision mit einem Velofahrer und dann noch mit einem Lieferwagen.
Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (11.07.2023), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 4 Uhr, ist ein Mann in derselben Nacht zwei Mal wegen Einbruchdiebstählen sowie einmal wegen Belästigung einer 17-Jährigen negativ aufgefallen.
Er konnte von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen worden.
Am Dienstag (11.07.2023), kurz vor 01:30 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale zwei Männer gemeldet worden, welche beim Durchsuchen eines Autos an der Pfaffengutstrasse in Benken beobachtet wurden.
Die beiden Männer konnten nach einer Fahndung von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen in Uznach angehalten und festgenommen werden.
Am Montag (10.07.2023), kurz vor 17 Uhr, hat sich auf der Rotzenwilerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Traktor ereignet.
Dabei wurden eine 15-jährige Traktorfahrerin sowie ein 56-jähriger Autofahrer eher leicht verletzt.
Am Montag (10.07.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem E-Bike und einem E-Scooter gekommen.
Dabei wurde eine 42-jährige E-Bike-Fahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 22.15 Uhr, ereignete sich auf dem Radweg in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Eine Velofahrerin fuhr von Schwanden herkommend auf dem Radweg der Linth entlang. Auf Höhe „Länggüetli“ kollidierte die 47-Jährige auf dem Kiesweg mit einem faustgrossen Stein und stürzte.
Am Montag, 10.07.2023, 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Montag, 10.07.2023, 16.00 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Lerchenstrasse unterwegs.
Von Freitag, 14. Juli 2023, 20 Uhr, bis Montag, 17. Juli 2023, 6 Uhr, ist die Bellerivestrasse im Abschnitt Badstrasse bis Falkenstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Ida-Bindschedler-Strasse, Seefeldstrasse, Höschgasse, Hammerstrasse und Forchstrasse.
Von Montag, 17. Juli 2023, 5 Uhr, bis Sonntag, 20. August 2023, 24 Uhr, ist die Bucheggstrasse in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Wehntalerstrasse und die Hofwiesenstrasse.
Auf einer abschüssigen Quartierstrasse verlor eine Seniorin die Kontrolle über ihren Wagen. Dieser flog über ein Bächlein und prallte schliesslich gegen ein parkiertes Auto.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Die Bündner Regierung hat per 1. September 2023 die kantonalen Wildschutzgebiete neu festgelegt – und deren Anzahl leicht erhöht.
Damit wird die Wildverteilung so beeinflusst, dass die Hauptregulierung der Hirsch-, Reh- und Gämsbestände weiterhin mit der traditionellen Hochjagd erfolgen kann. Auf der Niederjagd garantieren sie zusammen mit weiteren Massnahmen die Nachhaltigkeit der Jagd.
Am Freitag (07.07.2023) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Zusammenprall zwischen einem 13-jährigen Jugendlichen und einem roten Fahrzeug gekommen.
Die beteiligten Personen verliessen die Örtlichkeit in unbekannte Richtung. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In Moosleerau geriet der an einem Traktor angekuppelte Anhänger ausser Kontrolle und kippte.
Die aus Altbrot bestehende Ladung wurde auf der Strasse verstreut.
Gemeinde: Seedorf
Am Sonntag, 9. Juli 2023, kurz nach 20.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Aargauer Kontrollschild auf der Wyerstrasse in Fahrtrichtung Süd.
In Büsserach ist am Montagabend, 10. Juli 2023, eine Liegenschaft, in welcher sich verschiedene Gewerbebetriebe befinden, durch einen Brand stark beschädigt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Montagabend (10.7.2023) in Ottikon (Gemeindegebiet Gossau) eine Motorradfahrerin schwer verletzt worden.
Kurz vor 18.30 Uhr fuhr ein 63-jähriger Autolenker von Hellberg Richtung Hinwiler-/Sennwaldstrasse und beabsichtigte die Kreuzung zu überqueren.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Montagnachmittag (10.7.2023) in Hausen am Albis drei Personen verletzt worden.
Etwa um 14.30 Uhr fuhr eine 78-jährige Automobilistin auf der Reppischtalstrasse Richtung Stallikon.
Am Montag, 10. Juli 2023, gegen 10.00 Uhr, kam es in Einsiedeln zu einem Arbeitsunfall.
Ein 38-jähriger Mann erlitt einen Stromschlag und verletzte sich erheblich. Er musste von der REGA in eine ausserkantonale Klinik geflogen werden.
Im weltweiten Mittel wurde mit etwas mehr als 0,5°C über dem Durchschnitt 1991-2020 der wärmste Juni im Copernicus Datensatz ab 1979 registriert.
Er übertraf den bisherigen Junirekord 2019 bei weitem.
Wie am Montag, 3. Juli 2023, kommuniziert, werden zur Erhöhung der Verkehrssicherheit Massnahmen an der A4 Axenstrasse umgesetzt.
Die Höchstgeschwindigkeit zwischen Brunnen und Sisikon wird auf 60 km/h reduziert.
Am Samstagabend, den 08. Juli 2023, ereignete sich auf der Route de la Forclaz in Martinach-Combe ein Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer.
Der Fahrer des Motorrads wurde dabei schwer verletzt.
Am Sonntagabend ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall mit einem Roller gekommen. Der Lenker wurde dabei verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Sonntag (09.07.2023) ist es aufgrund einer familiären Auseinandersetzung zu einer Intervention im Westen der Stadt gekommen.
Ein 21-jähriger Mann wurde dabei weggewiesen, er kehrte jedoch mehrfach zurück. Aufgrund dessen wurde er in Gewahrsam genommen.
Am Montag, 10.07.2023, 11.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens fuhr bei der Verzweigung Reichenburg auf die Autobahn in Richtung Chur.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen (07.07.2023) im Hauptbahnhof Zürich zwei Männer verhaftet sowie rund zwei Dutzend Mobiltelefone und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken sichergestellt.
Einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich fielen am Freitagmorgen im Hauptbahnhof zwei verdächtige Männer auf.
An der Ziegelackerstrasse in Olten haben Unbekannte in der Nacht auf Sonntag, 9. Juli 2023, eine Skulptur aus Marmor massiv beschädigt.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Am Sonntagnachmittag ist es bei Marbach zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradfahrer wurde erheblich verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Die Ermittlungen zu einem Brand eines Zweifamilienhaus Mitte März in Horboden sind abgeschlossen.
Ein technischer Defekt an einer Elektroinstallation hatte das Feuer ausgelöst.
Ende Juni 2023 wurde bekannt, dass mehr als 470'000 Benutzernamen und dazugehörige Passwörter von WordPress-Benutzerkonten im Internet publiziert wurden, wobei auch hunderte Schweizer Benutzer betroffen sind.
Bedrohung
Über das vergangene Wochenende hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden im Appenzeller Hinterland verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt und musste dabei mehrere massive Geschwindigkeitsüberschreitungen feststellen.
Allein am Sonntag, 9. Juli 2023, mussten auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch innerhalb von rund drei Stunden insgesamt 39 Lenkerinnen und Lenker zur Rechenschaft gezogen werden.
Über das Wochenende ereignete sich mehrere Verkehrsunfälle im Kanton Luzern.
In Malters kam ein Lenker mit dem Auto von der Strasse ab und fuhr damit in ein Gebüsch.
In der Nacht auf Sonntag, 9. Juli 2023, ist auf der Autobahn A1 bei Olten ein Lieferwagen mit Anhänger mit der Leiteinrichtung kollidiert.
Dabei verlor er einen Teil seiner Ladung. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 12. Juli 2023, wird der Autobahnabschnitt zwischen den Anschlüssen Conthey und Riddes in Richtung Martinach zwischen 09:45 und 11:30 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Eine Umleitung über die Kantonsstrasse wird eingerichtet.
In Emmenbrücke ist vergangene Woche ein mutmasslicher Drogendealer festgenommen worden.
Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung in Kriens konnten grössere Mengen Drogen und Bargeld sichergestellt werden.
Unsere engagierten Verkehrspolizisten waren am Samstagabend an der Solitude-Promenade unterwegs, um das Bewusstsein für Fair im Verkehr zu schärfen.
Es wurden Give-Aways verteilt und Fußwegbenutzer auf die laufende Kampagne hingewiesen, mit der Bitte, sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu halten und gegenseitige Toleranz zu zeigen.
Unsere Aspirantin und ihre drei Berufskollegen waren mit weiteren angehenden Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizeien Chur und St. Gallen sowie den Kantonspolizeien AI und AR drei Tage im Alpstein unterwegs.
Bei diesen Bergtagen haben sie alle persönliche Grenzen überwunden und als Team die Herausforderung gemeistert.
Am Samstag 15.07.2023 findet die Basel Tattoo Parade ab 14 Uhr statt.
Die Polizeimusik Basel-Landschaft eröffnet gemeinsam mit der Polizeimusik Basel den musikalischen Teil.
Mit der Feuerwehr der Stadt Solothurn und der Stadtpolizei Solothurn wurde in Selzach eine Ölsperre erstellt.
Manchmal üben wir ihn, manchmal ist er Tatsache – der Ernstfall:
Heute Morgen wurden bei einem Verkehrsunfall in Vaulruz drei Personen verletzt. Sie wurden mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Sonntagabend ist in Scharnachtal ein Auto einen Abhang hinuntergestürzt. Der Lenker wurde schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Seine Beifahrerin wurde verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Sonntag, 9. Juli 2023, der Lenker eines Motorrades bei einem Selbstunfall in Speicher zugezogen.
Ein 49-jähriger Lenker fuhr um 18.40 Uhr mit seinem Motorrad von Speicher kommend auf der Haldenstrasse in Richtung Speicherschwendi.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.