Nach dem Diebstahl eines E-Scooters hat die Kantonspolizei Thurgau am Samstagmorgen in Kreuzlingen einen Mann festgenommen.
Der 24-Jährige wurde inhaftiert. Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Samstagvormittag ist in Spiez eine Velofahrerin nach einer Streifkollision mit einer Fussgängerin bei einem Sturz schwer verletzt worden.
Sie wurde durch die Rega ins Spital geflogen. Die Fussgängerin wurde leicht verletzt. Der Unfall wird untersucht.
In Bern haben am Freitagabend zwei Unbekannte einen Verkäufer eines Kiosks mit einem Gegenstand angegriffen und verletzt. Die Täter flüchteten ohne Beute.
Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Samstag ist in Cortébert ein Autolenker bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen verstarb der Mann noch auf der Unfallstelle.
Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag ist ein Gleitschirmpilot in Silvaplana Surlej beim Landeanflug in ein Hausdach geflogen und anschliessend abgestürzt.
Er wurde dabei verletzt.
Die aktuelle Hitze ist eine Belastung für den Körper. Speziell für Kinder, ältere Menschen und in Kombination mit einer Erkrankung ist besondere Vorsicht geboten.
Diese Tipps helfen beim Umgang mit der Hitze.
Am 08.07.2023, gegen 04.45 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Walkeweg/Kundigunde-Platz zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Die Stadtpolizei Zürich wird am diesjährigen Züri Fäscht durch die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur personell unterstützt.
In der Zeit vom Freitag, 7. Juli 2023 bis Sonntag 9. Juli 2023 unterstützen die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Winterthur die Stadtpolizei Zürich personell am Einsatz beim Züri Fäscht. Die Unterstützung ist für die Stadtpolizei Zürich wertvoll, da mehr Patrouillen im Festgelände eingesetzt werden können. Dies und die verstärkte Präsent der Transportpolizei an den Bahnhöfen dienen schlussendlich der Sicherheit aller Festbesuchenden.
Am Freitagabend, 07.07.2023, kam es auf der Kantonsstrasse in Oberdorf NW zu einer massiven Auffahrkollision, wobei sich zwei Personen verletzt haben.
Die Kantonsstrasse war rund drei Stunden gesperrt.
Am Donnerstag, 6. Juli 2023, 17.45 Uhr, hat ein unbekannter Fahrzeuglenker auf der Haltikerstrasse in Küssnacht am Rigi einen Gartenzaun umgefahren.
Der Verursacher entfernte sich von der Örtlichkeit in Richtung Dorf Küssnacht, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Bei einem Unfall auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen prallte in der Nacht zum Samstag ein Lenker in die Mittelleitplanke.
Kurz nach 4.15 Uhr war ein Autofahrer auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau prallte das Auto des 23-Jährigen bei Hüttlingen in die Mittelleitplanke.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagnachmittag in Kreuzlingen eine Elektromobil-Fahrerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gartenbad St. Jakob: Am Freitagnachmittag, 07. Juli 2023, kurz nach 16.00 Uhr, konnte ein reglos im Wasser treibendes Mädchen aus dem hinteren Schwimmbecken (bei den Rutschbahnen) geborgen werden. Nach erfolgter Reanimation wurde das Mädchen in ein Spital verbracht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag kam es in Kleindöttingen zu einem Selbstunfall.
Der Lenker verwechselte womöglich das Gas- mit dem Bremspedal und prallte gegen eine Hausmauer.
Am Samstagmorgen, 08. Juli 2023, kurz vor 06.00 Uhr, kam es im Dachbereich eines Einfamilienhauses an der Benkenstrasse in Binningen BL zu einem Blitzeinschlag mit anschliessendem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt. Die Ereignisdienste waren im Einsatz.
Am Freitagmorgen (07.07.2023) hielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Personenwagen zwecks Kontrolle an. Auf dem Beifahrersitz lag eine Flasche Weisswein.
Wegen Mundalkoholgeruch wurde beim Lenker ein Atemlufttest durchgeführt. Dieser viel mit einem Wert von 1.32 mg/l positiv aus. Der Führerausweis wurde abgenommen.
Am Freitagmorgen (07.07.2023) kam es auf dem Blumenbergplatz zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen.
Beim Verkehrsunfall verletzte sich die Autolenkerin leicht. Der Personenwagen erlitt Totalschaden.
Die Stadtpolizei Zürich zieht eine positive Bilanz aus der ersten Festnacht des „Züri Fäscht 2023“.
Mit sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein startete das Züri Fäscht 2023 in das Festwochenende. Mehrere hunderttausend Feierwillige fanden am Freitagabend den Weg ans Zürcher Seebecken. Erfreulicherweise kam es zu keinen gravierenden Zwischenfällen im Festgelände.
Auf einem Privatweg in Zuchwil wurde am Freitagabend ein Kind von einem Auto erfasst und schwer verletzt mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Am Freitag, 7. Juli 2023, um 20.20 Uhr, befuhr ein Autolenker, von der Dreispitz Strasse herkommend, einen Privatweg in Zuchwil.
Am Freitag (07.07.2023), kurz vor dem Mittag, ist in Bad Ragaz und in Flumserberg je ein Gleitschirmflieger verunfallt. Beide Piloten wurden verletzt und mussten von der Rega ins Spital geflogen werden.
In Bad Ragaz, bei der Bergstation Laufböden, wollte ein 39-jähriger Mann mit seinem Gleitschirm losfliegen. Während des Star...
Am Donnerstagvormittag (06.07.2023) führte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden im Bezirk Oberegg diverse Geschwindigkeitskontrollen durch.
Dabei wurde der 33-jährige Motorradlenker mit netto 116 km/h im Ausserortsbereich (80 km/h) gemessen.
In der Nacht auf Freitag hat die Kantonspolizei Solothurn in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft in Witterswil einen Mann angehalten.
Er steht in Verdacht, mehrere Delikte verübt zu haben und wurde für weitere Ermittlungen festgenommen.
Auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten, in Fahrtrichtung Bern, ist es am Freitagnachmittag zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Wochenende und zu Wochenbeginn steigen die Tageshöchsttemperaturen auf 32 bis 34, lokal bis 35 Grad - eine kurze Hitzeperiode steht bevor.
Das schöne Wetter zieht viele Menschen nach draussen - die Hitze ist aber nicht nur angenehm, sondern bringt auch Gefahren mit sich.
MeteoSchweiz warnt die Bevölkerung vor bevorstehenden Hitzeperioden und Hitzewellen.
„Welches Reisedokument brauche ich, um nach Grossbritannien zu reisen?“ oder „Kann ich mit meinen Kindern die E-Gates nützen?“.
Solche Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Flughafenpolizei-Grenzabteilung häufig. Um die kompetenten Antworten der ganzen Bevölkerung zugänglich zu machen, hat die Kantonspolizei das Social-Media-Projekt „Grenzfragen“ realisiert.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagvormittag (06.07.2023) am Flughafen Zürich einen mutmasslichen Drogenkurier festgenommen und rund vier Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein Mann reiste von Sao Paulo herkommend nach Zürich ein und beabsichtigte nach Paris weiterzufliegen.
In den vergangenen Tagen wurden der Kantonspolizei Solothurn mehrere Betrugsfälle und -versuche per Telefon gemeldet, bei der im Kanton neue Maschen angewendet werden.
Weiterhin kommt es auch zu sogenannten „Schockanrufen“ oder Anrufen von falschen Polizisten. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Am Sonntag findet in der Region Bern ein Frauenvelorennen statt. Die Strecke führt durch mehrere Gemeinden.
Bei der Durchfahrt des Fahrerinnenfeldes ist mit kurzzeitigen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. In der Berner Innenstadt bestehen vorübergehend mehrere Strassensperrungen.
Am Freitagmorgen, 7. Juli 2023, führte die Kantonspolizei Schwyz auf der Luzernerstrasse in Merlischachen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Von den insgesamt 422 gemessenen Fahrzeugen war im Schnitt mehr als jedes Vierte innerorts zu schnell unterwegs.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagmorgen in Weinfelden ein Velofahrer mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gerne blicken wir nochmals auf den gelungenen Jubiläumsanlass zum 50-jährigen bestehen unserer Interventionseinheit Skorpion zurück.
Wir danken den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse und fürs Vorbeischauen.
Sommerhitze kann insbesondere für ältere Menschen körperlich belastend sein. Durch Beachtung der Hitze-Tipps und weiterer Massnahmen kann Hitzestress gemildert werden.
Länger dauernde Hitzeperioden können für den Körper ein gesundheitliches Risiko sein.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 6. Juli 2023, der Lenker eines Lieferwagens bei einem Verkehrsunfall in Rehetobel zugezogen.
Ein 23-jähriger Lenker fuhr mit seinem Lieferwagen um 15.45 Uhr von Rehetobel kommend auf der St. Gallerstrasse in Richtung Speicherschwendi.
Immer wieder gibt es schöne Reaktionen auf Führungen durch das Polizeigebäude.
So war eine Kindergartenklasse inspiriert und schickte zum Dank ein Heft mit schönen selbstgemalten Bildern.
Am Freitag (07.07.2023) hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen zwei junge Männer angehalten.
Sie sollen vorgängig ein Motorrad entwendet haben und versuchten vor der Polizeikontrolle zu flüchten.
Der Regierungsrat genehmigt die Erlasse, welche das Gebiet des ehemaligen Jagdbanngebietes bei Elm schützen sollen.
Der Bundesrat hat am 2. Juni 2023 ein 8 Quadratkilometer grosses Gebiet aus dem eidgenössischen Jagdbanngebiet Kärpf entlassen und eine gleich grosse Fläche im Chrauchtal unter Schutz gestellt.
Gestern Nachmittag hat die Kantonspolizei eine Autofahrerin angehalten, die auf der A1 zwischen Avenches und Murten auf Geisterfahrt war. Es wurde niemand verletzt.
Ein Zeugenaufruf wird gestartet!
Am Donnerstagabend ist am Bahnhof Altstetten ein Feuer in einer Lokomotive ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig.
Verletzte Personen gab es keine.
Im Rahmen der Joint Action Days 2023 von Europol wurden in ganz Europa Nail-Studios, Barber-Shops, Lebensmittel- und Restaurationsbetriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert.
Die Luzerner Polizei kontrollierte in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Industrie- und Gewerbeaufsicht (KIGA) von WAS wira Luzern und dem Amt für Migration (AMIGRA) insgesamt 106 Mitarbeitende in 44 Betrieben. Es wurden keine illegal beschäftigten Personen festgestellt.
Nach 13 Jahren hat sich Judith Aklin entschieden, ihre Funktion als Leiterin Kommunikation der Zuger Strafverfolgungsbehörden abzugeben.
Sie wird am 1. Oktober 2023 eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft annehmen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.