Im Bereich des Bahnhofes ist an der Tannwaldstrasse in Olten am frühen Freitagmorgen ein Mann von zwei Personen tätlich angegriffen, dabei verletzt und ausgeraubt worden.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Am Freitagabend (21.07.2023) rückte die Stadtpolizei aufgrund einer Meldung über einen Mann aus, welcher sich trotz Hausverbot in einem Lokal aufhielt. Der Mann wollte sich nicht kontrollieren lassen und wurde bei der Anhaltung gegen die Polizisten tätlich. Unter Mithilfe von Drittpersonen und einer weiteren Patrouille konnte der Renitente unter Kontrolle gebracht und im Anschluss auf dem Polizeiposten in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Er wird wegen Hinderung einer Amtshandlung und Gewalt und Drohung gegen Beamte bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am späten Freitagabend ist auf der Parkterrasse in Bern ein Mann von mehreren Personen tätlich angegriffen worden. Er wurde dabei verletzt und in der Folge ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Freitag, 21.07.2023, ca. 20:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 55-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Bei der Schaffhauser Polizei gingen in den letzten Tagen vermehrt Meldungen über dubiose und aufdringliche Bettler, angebliche Spendensammler ein.
Wir mahnen in diesem Zusammenhang entsprechend zur Vorsicht und einer gesunden Portion Misstrauen.
Am Samstag, 22.07.2023, urn ca. 0105 Uhr, kam es an der Schdnaustrasse kurz vor der Schwarzwaldallee zu einem Verkehrsunfall.
Dabei stürzte ein E-Trottinettfahrer aus bisher unbekannten Gründen und verletzte sich dabei.
Am Freitag (21.07.2023), um 14:30 Uhr, hat sich auf der Trogenerstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 65-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz nach 17 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, Höhe Bürerstich, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Eine 20-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz nach 17:25 Uhr, hat ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall auf der Rapperswilerstrasse verursacht.
Er prallte gegen zwei Bäume und wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz vor 17:40 Uhr, ist es auf der Autobahnausfahrt in Wil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Fahrer und seine Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 30 vom 24.07.2023 bis zum 30.07.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 17.07.2023 ein 44-jähriger kroatischer Staatsangehöriger, der in der Region Locarno wohnt, verhaftet wurde.
Der Mann wird verdächtigt, in den letzten Monaten an einem grösseren Kokainhandelsring beteiligt gewesen zu sein.
Das Opfer des Ertrinkungsunfalls am Jeunes-Rives in Neuenburg, der sich am 07. Juli ereignet hatte, ist verstorben.
Der 28-jährige junge Mann, der am 07. Juli 2023 Opfer des Ertrinkungsunfalls an den Jeune-Rives in Neuenburg geworden war, hat nicht überlebt. Er verstarb am 11. Juli im Krankenhaus.
Heute gegen 10.55 Uhr wurde ein Automobilist nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A12 zwischen Bulle und Rossens, auf der Höhe von Riaz, schwer verletzt.
Er wurde von der REGA versorgt und mit dem Helikopter in ein Spital geflogen.
Am 1. August scheiden sich die Geister. Für die einen ist der Nationalfeiertag wegen seiner imposanten Feuerwerke der Höhepunkt des Jahres, für viele Haustierhalterinnen und -halter dagegen der blanke Horror.
Um die knallenden Feuerwerke auf ein auch für Wild-, Haus- und sogenannte Nutztiere erträglicheres Niveau zu bringen, haben bereits mehr als 91'000 Schweizerinnen und Schweizer die Volksinitiative „Für eine Einschränkung von Feuerwerk“ unterschrieben.
Die Brandcorpskompanie Bern-Ost hatte die Möglichkeit, genau das im Marzili am eigenen Leib zu erfahren.
Dank Beat Wüthrich, Badmeister Marzili und Angehöriger des Brandcorps, konnten die Feuerwehrleute verschiedene Szenarien durchspielen und Erfahrungen im Wasser sammeln.
Heute Morgen wurden in Ménières zwei Personen von einem Blitz getroffen. Mit Verletzungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht.
Während des Einsatzes wurden auch ein Polizist und der Pilot der REGA vom Blitz getroffen. Letztere blieben unverletzt.
Am Donnerstag, 20. Juli 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 3 einen mutmasslichen Drogendealer fest und stellte diverse Drogen und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken sicher.
Am Donnerstagnachmittag bot ein mutmasslicher Drogendealer einem Fahnder Drogen zum Kauf an. Bei der Drogenübergabe gab es, anstelle von Geld, Handschellen für den mutmasslichen Dealer.
Auf den 1. September 2023 wird die 29-jährige Radmila Bolliger (siehe Titelbild) neue stellvertretende Leiterin der Verkehrs- und Sicherheitspolizei.
Mit dem Stellenantritt wird sie zum Feldweibel befördert.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann mit seinem E-Bike in Lohnstorf verunfallt und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde durch ein Ambulanzteam betreut und ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Mittwoch (19.07.2023) ist beim Burggraben ein Auto in ein Strassenschild gefahren. Dabei wurde niemand verletzt.
Es entstand geringer Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Das Gebäude, in dem sich die Polizeiwache Nidau befindet, wird saniert.
Ab Montag, 24. Juli 2023 wird der Schalter der Wache daher vorübergehend an der Hauptstrasse 6 im Schloss in Nidau zu finden sein. Die Öffnungszeiten des Schalters werden während der Renovationsarbeiten angepasst.
Am späten Donnerstagabend, 20. Juli 2023, war eine Frau im Kreis 7 ausgeraubt worden. Kurze Zeit später spürte ein Diensthund der Stadtpolizei Zürich den mutmasslichen Täter auf.
Polizist/innen nahmen den Mann fest.
Am heutigen Freitag, 21.07.2023, ca. 08.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 21-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich auf der Überholspur unterwegs.
Nach einem Blitzschlag brannte heute Morgen in Wolfenschiessen eine Scheune nieder.
In der Folge rückten die Einsatzkräfte mit einem Grossaufgebot aus. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein erheblicher Sachschaden.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt.
Im Sinne einer Pilotphase gelten die Massnahmen bis voraussichtlich Oktober 2023.
Bei der Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen auf der Autobahn A7 bei Müllheim wurden am Donnerstagnachmittag zwei Personen verletzt.
Die Autobahn musste ab Frauenfeld Ost für rund 2 Stunden gesperrt werden.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat neue Polizeivorschriften erlassen, um das Abbrennen von Feuerwerkskörpern an den Bundesfeierlichkeiten (31. Juli / 1. August) und Silvester 2023 zu regulieren.
Die neuen Regeln zielen darauf ab, sowohl das Feiervergnügen der Bevölkerung als auch die Sicherheit von Menschen, Tieren und Sachen zu gewährleisten.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (20.07.2023) ist in ein Geschäft an der Heiligkreuzstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zutritt zu der Liegenschaft.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 16:10 Uhr, ist ein Kiosk an der Linsenbühlstrasse überfallen worden.
Ein unbekannter Täter trug ein Messer mit sich und stahl Bargeld sowie eine Handtasche. Anschliessend flüchtete er mit einem E-Scooter.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 20:45 Uhr, ist es bei Eggwisen zu einem schweren Unfall mit Feuer gekommen.
Ein 32-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
In Rhäzüns ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Flur- und einem Holzlagerbrand gekommen.
Die Feuerwehrleute hatten beide Brände schnell unter Kontrolle und gelöscht.
Auf eine Meldung eines Anwohners konnte die Polizei einen Mann anhalten. Dieser hatte mutmasslich gestohlene Sachen dabei.
Er wurde vorläufig festgenommen.
Am Donnerstag, 20. Juli 2023, kurz vor 18.15 Uhr, kam es an der Rheinfelderstrasse in Sissach zu einem Brandausbruch.
Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, gegen 19:08 Uhr, kam es auf dem Fahrradweg am Eisenbahnweg, Ecke Unterführung Schwarzwaldbrücke, zu einer Kollision zwischen zwei Fahrradfahrern.
Dabei stürzte einer der Beteiligten und verletzte sich erheblich.
Gestern Nachmittag brach in einem Bauernhaus in Rechthalten ein Feuer aus.
Einige Tiere kamen in den Flammen ums Leben. Mehrere Feuerwehrleute aus dem ganzen Kanton Freiburg standen im Einsatz. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Brandursache zu klären.
Kommunikation, Konzentration und Durchhaltevermögen – diese drei Fähigkeiten stehen im Zentrum der Belastungsübung „Limit“.
Bei diesem intensiven Training werden angehende Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich während 48 Stunden an ihre physischen und psychischen Grenzen geführt.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2023, ist ein 73-jähriger E-Bike-Fahrer aus bisher nicht bekannten Gründen auf der Vorderbergstrasse in Galgenen verunfallt.
Der Mann erlitt beim Sturz erhebliche Verletzungen und musste mit einem Rettungshelikopter hospitalisiert werden.
Ozon ist natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Menschliche Aktivitäten beeinflussen jedoch dessen Verteilung in der Atmosphäre und dies nicht zu unseren Gunsten.
Denn je nachdem, wo sich das Ozon befindet, ist es entweder nützlich oder schädlich für das Leben.
Am Donnerstag, den 20. Juli 2023, ereignete sich kurz vor 09:30 Uhr ein tragischer Arbeitsunfall auf einem Bauernhof in der Gemeinde Clos-du-Doubs.
Ein Arbeiter war damit beauftragt, Eternitplatten auf dem Dach eines Stalls zu ersetzen, die durch den Sturm in der vergangenen Woche beschädigt worden waren.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 12 Uhr ein Sportunfall in Claro.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 35-jähriger Österreicher zusammen mit einer Gruppe von Personen beim Canyoning im Censo-Bach.
Heute gegen 14:15 Uhr führte ein Landwirt landwirtschaftliche Arbeiten auf einem Feld oberhalb der Gemeinde Courtételle durch.
Aus vermutlich technischen Gründen fing seine Maschine plötzlich Feuer. Die alarmierten Feuerwehrleute des SIS 6/12 und der RC Delémont rückten aus, um den Brand zu bekämpfen, wobei sie von einem Landwirt unterstützt wurden, um den Wassermangel zu beheben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.