Das am Samstag in Hunzenschwil von einem Auto angefahrene Kind ist im Spital verstorben.
Das Mädchen erlag am Sonntagmittag, 18. Juni 2023, im Kinderspital Zürich seinen schweren Verletzungen. Diese hatte die Zehnjährige erlitten, als sie am Samstagnachmittag in Hunzenschwil beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst worden war (Polizei.news berichtete).
Bei der Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen wurde am Samstagabend in Romanshorn ein Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Zuchwil wurde am Sonntagvormittag ein älterer Badegast im Freibad aus dem Wasser geborgen und vor Ort Erste-Hilfe-Massnahmen eingeleitet.
Im Anschluss musste der Mann mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Die Umstände welche zum Unfall führten, werden abgeklärt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Schlattingen wurde in der Nacht zum Sonntag ein Mofafahrer leicht verletzt.
Der Autofahrer setzte seine Fahrt ohne Schadensregulierung fort. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen, 17. Juni 2023, 04.00 Uhr meldete ein aufmerksamer Anwohner, dass mehrere junge Männer beim Bahnhof Steinen versuchen, einen Snack-Automaten aufzubrechen.
Dank dieses Hinweises konnte die Kantonspolizei Schwyz drei der mutmasslichen Täter in Steinen festnehmen. Zudem konnten im Anschluss noch drei weitere mutmasslich Beteiligte ermittelt und vorübergehend festgenommen werden.
Auf der Hochwaldstrasse in Dornach stürzte am Freitagabend ein Motorradlenker bei einem Selbstunfall.
Dabei verletzte er sich erheblich und musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Schwyz führte am Donnerstag, 18. Mai 2023 in Pfäffikon und am Samstag, 17. Juni 2023 in Schwyz je eine Verkehrskontrolle mit Fokus auf unerlaubte Abänderungen an Fahrzeugen durch. Insgesamt wurden 17 Personen verzeigt und 8 Ordnungsbussen ausgestellt.
Bei den beiden Schwerpunktkontrollen lag der Fokus auf unerlaubten Anbauteilen und Abänderungen, unerlaubten Lichtern, abgefahrenen Reifen oder auch manipulierten Auspuffanlagen.
Aktuell werden E-Mails verbreitet, in denen behauptet wird, dass der iCloud-Speicher voll und ein Upgrade erforderlich sei, andernfalls würden Daten gelöscht werden. Darüber hinaus wird das Upgrade angeblich kostenlos angeboten.
Für einmal besteht das Ziel der Betrüger darin, persönliche Daten ihrer Opfer zu erlangen sowie über die Mobiltelefonnummer der Betrogenen ein kostenpflichtiges Dienstleistungsabonnement abzuschliessen.
Ein Brand in einem Recyclingbetrieb hat am Sonntag (11.06.2023) einen grossen Schaden verursacht. Kurz nach 12:00 Uhr meldeten mehrere Personen Rauch und Flammen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen diverse Plastikpressballen in Vollbrand.
In der ARA Winterthur ist es am Samstag (10.06.2023) zu einem Gasalarm gekommen. Gegen 15:00 Uhr trat durch ein Leck im Gasbalg des Gasometers Klärgas aus. Weil Gasvorfälle immer Risiken aufweisen, legten Experten eine Sicherheitszone von vierhundert Metern um den Gasometer fest.
Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sperrten das Gebiet ab und begleiteten rund hundert Personen aus dem Bereich heraus.
Bei einem Tramunfall ist am Samstag (10.06.2023) Sachschaden entstanden. Am frühen Abend sind im Bereich Albisriederplatz / Badenerstrasse zwei Trams miteinander kollidiert.
Die Fahrgäste mussten evakuiert werden.
Bei einem Unfall zwischen einem Bus und einer Fussgängerin ist am Samstag (10.06.2023) die Fussgängerin schwer verletzt worden.
Die 49-jährige Touristin überquerte gegen 7:30 Uhr die Hofwiesenstrasse in Richtung Einkaufszentren.
Bei einem Unfall ist am Freitag (09.06.2023) ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Der 64-Jährige fuhr um 16:30 Uhr von Herdern in Richtung Kalchrain.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es zur Kollision mit einem Auto, das in die Gegenrichtung unterwegs war.
Am Samstagabend (17.06.2023) ist es am Oberer Graben zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagmorgen (17.06.2023) ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der Zweiradfahrer wurde leicht verletzt.
Feuerwehren im ganzen Kanton mussten am Samstag wegen zehn Kleinbränden ausrücken.
Mehrfach war menschliches Fehlverhalten in Verbindung mit der aktuellen Trockenheit ursächlich.
Am Sonntag (18.06.2023), kurz nach 0730 Uhr, hat sich auf der Walenseestrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein in der Region wohnhafter 53-jähriger Schweizer zog sich durch den Unfall tödliche Verletzungen zu.
Aktuell ist noch unklar, wie es zum Unfall gekommen ist. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Polizei nahm letzte Nacht in Mumpf und Würenlos je zwei junge Männer fest, die dringend verdächtigt werden, Autos durchsucht und Bahnreisende bestohlen zu haben.
In Olten ereignete sich am Samstagnachmittag ein Badeunfall in der Badi. Ein Kleinkind musste in kritischem Zustand mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die genaueren Umstände welche zum Unfall führten, werden abgeklärt. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag (18.6.2023) entwendeten zwei Jugendliche ein Auto. In Dinhard verloren sie die Kontrolle darüber und landeten in einer Hausmauer.
Der Lenker wurde nach der Flucht verhaftet.
Heute Morgen, 17.06.2023, kam es in Charmey bei einem Tandemflug zu einem Unfall mit einem Gleitschirm. Der Pilot verstarb noch am Unfallort.
Der verletzte Passagier wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Am Freitagabend ist es in S. Carlo auf der Berninastrasse H29 zu einem heftigen Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen gekommen.
Dabei zog sich eine Personen Verletzungen zu.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Wohnanhängergespann am Samstagnachmittag (17.6.2023) in Obfelden ist ein grösseres Spurenbild entstanden.
Die vor kurzem eröffnete Umfahrungsstrasse konnte nur noch eingeschränkt befahren werden.
Beim Zusammenstoss mit einem Postauto ist am Freitag (09.06.2023) eine Autolenkerin schwer verletzt worden.
Die 66-Jährige fuhr kurz vor 7:20 Uhr vom Klosterstich in die Abt Bedastrasse. Gleichzeitig war ein Postauto auf der Abt Bedastrasse in Richtung Zuzwil unterwegs.
Bei der Kollision mit einem Lieferwagenanhänger wurde am Freitag in Müllheim ein Rollerfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer kam am Freitagabend in Frauenfeld von der Strasse ab.
Das Auto kam auf der Seite liegend zum Stillstand, der Mann blieb unverletzt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Lommis einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste jedoch seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitagnachmittag ist es in Zernez auf der Ofenbergstrasse H28c zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Trotz rascher medizinischer Hilfe verstarb der Mann vor Ort.
Ein Motorradlenker ist am Mittwoch (07.06.2023) bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Der 67-Jährige fuhr gegen 14:00 Uhr auf der Birchwilerstrasse bergwärts Richtung Gerlisberg.
Gestern Abend stürzte ein Mann in Alterswil im felsdurchsetztem Gelände und wurde dabei tödlich verletzt.
Die Alpin Ermittler der Kantonspolizei untersuchen, um die Umstände des Unfalls zu ermitteln.
Am Freitagnachmittag ist in Ruschein ein Bauarbeiter von einer Arbeitsmaschine erfasst worden.
Dabei zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unfallort verstarb.
Am Freitagabend wurde in Schluein ein Stall samt den angebauten Garagen vollständig zerstört. Für die Brandbekämpfung stand ein Grossaufgebot der Feuerwehren Ilanz und Laax im Einsatz.
Personen und Tiere wurden keine verletzt.
Wer die Schweizer Nationalstrassen benutzt, kann künftig die Form der Vignette auswählen. Auf den 1. August 2023 wird neben der Klebevignette die elektronische Vignette (E-Vignette) in einem dualen System eingeführt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2023 die dafür notwendige Totalrevision der Nationalstrassenabgabeverordnung (NSAV) genehmigt und beschlossen, diese zusammen mit dem revidierten Nationalstrassenabgabegesetz (NSAG) auf den 1. August 2023 in Kraft zu setzen.
Die Nationalstrassenabgabe wird seit ihrer Einführung im Jahr 1985 in Form einer Klebevignette erhoben. Mit der Einführung der E-Vignette wird diese um eine elektronische Erhebungsform ergänzt. Fahrzeugführende können künftig wählen, ob sie für die Benutzung der Nationalstrassen eine Klebevignette oder die E-Vignette verwenden wollen.
Gestern, kurz vor Mittag, wurde eine Person schwer verletzt, als sie auf der A1 zwischen Murten und Kerzers aus einem fahrenden Fahrzeug stürzte.
Sie wurde von der REGA mit dem Helikopter in ein Spital geflogen. Die Autobahn war mehrere Stunden lang für den Verkehr gesperrt.
Am Freitagmittag (16.06.2023) hat sich auf einem Fussgängerstreifen bei der Kreuzung Kleiner Letten / Grosser Letten in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Mädchen auf einem Trottinett ereignet.
Das Mädchen wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (15.06.2023) in Dällikon eine Geschwindigkeitskontrolle im Ausserortsbereich durchgeführt und dabei einen Raser angehalten.
Gegen 21.20 Uhr passierte ein 32-jähriger Automobilist die Messstelle an der Dänikerstrasse mit einer Geschwindigkeit von netto 145 km/h. Er überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, nach Abzug der Toleranz, um 61 km/h.
Am Freitag (16.06.2023), kurz vor 20:30 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Der Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der entstandene Sachschaden beträgt rund 2'500 Franken.
Bei einem Selbstunfall in der Nacht auf Samstag (16.6.2023) auf der A1 (Gemeindegebiet Winterthur) hat sich der Fahrzeuglenker schwere Verletzungen zugezogen.
Die Autobahn musste auf Höhe Ausfahrt Winterthur-Töss während mehreren Stunden gesperrt werden.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad ist in der Nacht auf Samstag (16.6.2023) der Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Um 23.30 Uhr fuhr eine 41-jährige Autolenkerin mit ihrem Auto auf der Seestrasse Richtung Meilen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.