Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (17.07.2023) in Zürich einen mutmasslichen Dieb festgenommen und diverse gestohlene Gegenstände sichergestellt.
Der Besitzer eines E-Trottinetts meldete sich bei der Kantonspolizei Zürich und teilte mit, dass ihm das Fahrzeug in Zürich gestohlen worden sei und er dieses orten könne.
Seit April 2023 hat ein Freiburger seine Nachbarn betrogen, indem er mit ihrer Identität betrügerische Bestellungen im Internet tätigte.
Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Anfang Juli wurden mehr als 100 Graffitis auf verschiedene Einrichtungen des Ferienortes Verbier im Val de Bagnes beschmiert.
Die von der Kantonspolizei Wallis geführten Ermittlungen führten zur Festnahme des Täters.
Am Dienstagabend hat ein Chauffeur bei einem Parkmanöver einen der Dieseltanks seines Sattelschleppers aufgerissen.
Durch rasches Eingreifen konnten Schäden für die Umwelt verhindert werden.
Die Air Zermatt wurde in den letzten Stunden massiv mit Vorwürfen konfrontiert, dass sie auf den Einsatz von Armee-Helikoptern verzichten möchte.
Diese Vorwürfe stimmen nicht, wie im Interview mit Gerold Biner, CEO und Pilot der Air Zermatt zu lesen ist.
Ende Juli wird bei der Ausfahrt Lyss-Süd der A6 von Biel her der Belag erneuert. Die Ausfahrt wird dafür während zwei Nächten gesperrt.
Ende Juni finden im Bereich der Ausfahrt Lyss-Süd der A6 von Biel her Belagsarbeiten statt.
Zahlreiche Gemeinden verbieten zwar am 1. August das Abbrennen von Feuerwerk, viele Schweizerinnen lassen es sich jedoch nicht nehmen, diesen mit lautem Geknalle zu feiern.
Ohne Rücksicht auf Wild-, Nutz- und Haustiere, die dadurch unter schrecklicher Angst leiden.
In Davos sind am Dienstagnachmittag Feriengäste von einem Unwetter überrascht worden.
Eine Person wurde verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz vor 03:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von einem aufmerksamen Bürger ein mutmasslicher Einbruchdiebstahl in ein Geschäft an der Rickenstrasse gemeldet worden.
Im Zuge einer Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen einen verdächtigen Mann festnehmen.
Gestern Nachmittag wurden der Wildhüter und die Polizei wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs im Vivisbachbezirk aufgeboten.
Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ein Bohrunternehmen wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die Kantonspolizei Schwyz konnte im April 2023 in einem Gewerbegebäude in Freienbach über 4400 illegale Hanfpflanzen sicherstellen, welche ein Gesamtgewicht von über einer Tonne aufwiesen.
Acht Männer wurden vor Ort vorläufig festgenommen. Nach intensiven Ermittlungen müssen sich neun Personen wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten.
Am Dienstagabend brach in einem Recycling-Center in Zofingen ein Feuer aus. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte eine Ausbreitung verhindern.
Kurz nach 17.00 Uhr am Dienstag, 18. Juli 2023 ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Recycling-Center in Zofingen brenne.
Sie sind rund um die Uhr verantwortlich für die öffentliche Sicherheit, für Ruhe und Ordnung sowie für die Einhaltung der Gesetze.
Im stetigen Wandel der heutigen Zeit, spielt die permanente Weiterbildung eine zentrale Bedeutung.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (18.07.2023) ist in ein Restaurant an der Werkstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch einen heruntergelassenen Rollladen sowie das dahinerliegende Fenster gewaltsam Zugang zu der Liegenschaft.
Am Dienstag (18.07.2023), kurz vor 8 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchdiebstahl in einem Mehrfamilienhaus an der Krankenhausstrasse gemeldet worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch mehrere Türen gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Dienstagmorgen (18.07.2023) ist in ein Vereinslokal an der Rheinstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft gelangte durch einen Fensterladen gewaltsam in die Liegenschaft.
Am Dienstag (18.07.2023), um 17:10 Uhr, ist es auf der Altstätterstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Bei dem Unfall wurde eine 57-jährige Mitfahrerin leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (18.07.2023), kurz vor 21:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Selbstunfall mit einem Motorrad auf der Thannäckerstrasse gemeldet worden.
Ein 18-jähriger Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz vor 1 Uhr, ist die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen über einen Diebstahl beim Hörnlibuck informiert worden.
Einer der zwei mutmasslichen Diebe konnte von bestohlenen Badegästen zurückgehalten und anschliessend von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Dienstagmorgen, 18. Juli 20 23, kurz vor 08.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Goldbrunnenstrasse in Liestal BL einen Selbstunfall, wobei er von der Strasse abkam und mit einer Gartenmauer kollidierte.
Eine Person wurden dabei verletzt.
Am Dienstag, 18. Juli 2023, gegen 18.30 Uhr, fuhr ein Velofahrer von Erstfeld herkommend in Richtung Schattdorf.
In der Bahnunterführung, nach dem Kreisel Lindenried, kam er aus derzeit ungeklärten Gründen zu Fall und wurde dabei erheblich verletzt.
Seit über einem Tag kämpfen Helikopter der Air Zermatt gegen den Waldbrand oberhalb Bitsch.
Insbesondere die Löschflüge der Air Zermatt während der ersten Stunden und während der Nacht auf Dienstag konnten das Feuer deutlich eindämmen; Gebäude im Waldbrandgebiet konnten durch den unermüdlichen Löscheinsatz geschützt werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand einer freistehenden Scheune am Linkolnsberg gemeldet worden. Menschen und Tiere kamen keine zu Schaden.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100‘000 Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Eine Person fuhr mit ihrem landwirtschaftlichen Traktor auf der J18 von St-Brais in Richtung Glovelier.
Kurz vor der Kreuzung, die nach Sceut-Dessous führt, brach aus unbekannten Gründen die Deichsel seines Güllefasses ab.
Am Montag, den 17. Juli 2023, gegen 16:30 Uhr, wurde der Fahrer eines Autos auf der Route de Belfort in Porrentruy nach einer Verfolgungsjagd zwischen Boncourt und Porrentruy über Courchavon angehalten.
Der Fahrer hatte sich kurz zuvor geweigert, den Zeichen der Beamten der Stadtpolizei von Porrentruy und der jurassischen Kantonspolizei Folge zu leisten.
Die Ozonschicht schützt uns vor sehr aggressiver UV-Strahlung.
Dies ist Allgemeinwissen. Weniger bekannt ist dagegen die Tatsache, dass diese Ozonschicht auch bestimmt, wie hoch Wolken steigen können.
Seit gestern Abend, 17. Juli 2023, wütet oberhalb Bitsch ein Waldbrand. Die Einsatzkräfte kämpfen seither unermüdlich dagegen an.
Um den Brand einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen, befinden sich neben rund 100 Feuerwehrleuten zusätzlich fünf Helikopter im Einsatz.
Seit Anfang Juli sind in Biel mehrfach Brände von Containern, Abfalleimern und Abfallsäcken registriert worden.
Zuletzt wurden zwischen gestern Nachmittag und heute Morgen 13 entsprechende Kleinbrände gemeldet. Ein Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen.
Am heutigen Dienstag, 18.07.2023, ca. 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Klöntalerstrasse (Gemeindegebiet Glarus) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 25-jährige Lenker eines Traktors samt Ladewagen war auf der Klöntalerstrasse in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Heute Dienstag, 18. Juli 2023, gegen 11.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Kontrollschildern aus dem Kanton St. Gallen von Spiringen herkommend in Richtung Bürglen.
Aus derzeit unbekannten Gründen kollidierte er im Bereich Holzboden mit der rechtsseitigen Steinmauer.
Mit dem Gummiboot aufs Wasser hinaus – viele Menschen treibt es bei hohen Temperaturen hinaus auf Flüsse und Seen. Wer unvorsichtig ist, riskiert jedoch gefährliche Situationen oder sogar Unfälle.
In Zusammenarbeit mit dem Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen hat die Kapo wichtige Tipps für den Umgang mit dem Böötli zusammengestellt.
Die Kantonspolizei Zürich hat drei Männer verhaftet, die unter Verdacht stehen, mindestens seit Sommer 2022 Unterstützung zur Erschleichung falscher Beurkundung bei Führerausweis-Theorieprüfungen geleistet zu haben.
Am 13.7.2023 verhaftete die Kantonspolizei Zürich nach entsprechenden Vorermittlungen einen 33-jährigen Kosovaren, der einen Fahnder der Kantonspolizei Zürich zuvor für die Führerausweis-Theorieprüfung mit technischem Equipment ausgerüstet hatte.
Haben Sie gewusst, dass das Baden bei Anlegestellen der Kursschifffahrt und im Umkreis von 100 Metern verboten ist?
Sie können dadurch die Schiffe beim Manövrieren behindern und sich selber in erhebliche Gefahr bringen.
Am Dienstagvormittag, 18. Juli 2023, ist in einem Freizeitpark in Morschach aus bisher ungeklärten Gründen eine Friteuse in Brand geraten.
Aus Sicherheitsgründen mussten rund 300 Gäste und das gesamte Personal den Gebäudekomplex vorübergehend verlassen. Fünf Mitarbeitende begaben sich zur Kontrolle ins Spital.
Der Autolenker, der nach einem Verkehrsunfall am Donnerstag auf der A16 bei Tavannes schwer verletzt worden war, erlag am Freitag im Spital seinen Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern derweil an.
Am Dienstagmittag (18.07.2023) verletzte sich in der Stadt Schaffhausen eine Velofahrerin bei einem Sturz. In diesen Unfall war auch ein Auto involviert.
Die Schaffhauser Polizei bittet entsprechend die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Am Montag, 17. Juli 2023 ist es in Teufen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Beim einen Unfall erlitten ein Kleinkind und eine Frau leichte Verletzungen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Waffen sind gefährlich und beim Umgang sind Verantwortungsbewusstsein und Vorsicht unerlässlich. Schusswaffen, die nicht mehr benötigt werden oder die vielleicht defekt sind, möchten die wenigsten weiterhin zu Hause aufbewahren.
Tipps und Wissenswertes, wie Sie gebrauchte Waffen loswerden können, hat Polizei.News in Zusammenarbeit mit für Sie zusammengestellt. Zudem erfahren Sie, wie Sie Waffen sicher aufbewahren und welche Vorgaben beim Waffenerwerb gelten.
Am Montag (17.07.2023) ist es auf dem Unteren Graben zu einem Zusammenprall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag, 17. Juli 2023 kam es auf dem Südgrat der Dent-Blanche, auf dem Gemeindeboden Evolène zu einem Bergunfall.
Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Am Dienstagmittag, 18. Juli 2023, verunfallte ein 73-jähriger E-Bike-Fahrer auf der Vorderbergstrasse in Galgenen.
Der Mann war um 11.30 Uhr talwärts unterwegs und kam aus bisher ungeklärten Gründen zu Fall.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.