Heute Sonntag kam es in einem Restaurant in der Stadt Luzern zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Zwei Männer wurden verletzt und befinden sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen.
Das betroffene Gebiet wurde grossräumig abgesperrt. Die Ermittlungen und die Beweissicherungsmassnahmen sind am Laufen.
Am Sonntag, 4. Juni 2023, um ca. 03.00 Uhr, haben drei Unbekannte einen Mann auf der Dreirosenbrücke angegriffen und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Geschädigten zur Abklärung ins Spital.
Am Samstagmittag ist es in Thun zu einem Unfall mit einem Auto und einem Velo gekommen.
Die Velofahrerin wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Am Samstagvormittag, 3. Juni 2023, ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Person musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Wir machen uns fit für den Sommer auf der Aare und somit auf die Saison aller Aareböötler/innen, SUP-Fans und Wasserbegeisterten.
Der Fokus des Ausbildungstages unserer Sondergruppe Schifffahrt lag nebst dem Fahrtraining mit verschiedenen Manövern auf der Personenbergung.
Die Abteilung Tiefbau des Kantons Aargau hat bereits die ersten Anpassungen an der Verkehrsführung im Flecken Bad Zurzach vorgenommen.
Neu gilt im Flecken mehrheitlich Rechtsvortritt.
Am Samstag, 3. Juni 2023, kurz nach 18.00 Uhr, wurde am Ufer der Birs, auf Höhe der Gstadstrasse in Reinach BL, eine verletzte männliche Person aufgefunden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagmittag kollidierten in Bad Zurzach zwei Autos frontal. Beim Aufprall verletzte sich eine Person leicht und wurde ins Spital überführt.
Die Bergungsarbeiten dauerten rund 1.5 Stunden.
Am Samstag (03.06.2023), kurz nach 12 Uhr, kam es auf der Spiseggstrasse zu einer Kollision zwischen einem Rennvelo und einem Auto. Ein 30-jähriger Rennvelofahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (03.06.2023), kurz vor 20:30 Uhr, ist es an der Fürstenlandstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine 21-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand geringer Sachschaden.
In der Nacht von Freitag (02.06.2023) auf Samstag (03.06.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Baumgartenstrasse bzw. an der Moserstrasse mehrere Fahrzeuge mutwillig beschädigt. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu diesen Sachbeschädigungen.
Am Samstagnachmittag (03.06.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Verkehrsunfall ereignet, wobei ein parkiertes Auto beschädigt wurde.
Da sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat, bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Beim Überqueren der Gleise ist am späten Samstagabend (3.6.23) in Kloten ein Mann von einem Tram erfasst und schwer verletzt worden.
Kurz nach 23:15 Uhr wollte ein 30-jähriger Mann das Tramtrassee an der Flughafenstrasse überqueren.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad ist am Samstagabend (03.06.2023) in Unterstammheim (Gemeindegebiet Stammheim) die Zweiradfahrerin schwer verletzt worden.
Kurz nach 18 Uhr fuhr eine 59-jährige Frau auf ihrem Velo von Schlattingen kommend, auf der Schlattingerstrasse in Richtung Stammheim.
Am Donnerstagabend, 01. Juni 2023, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich in der Birsigtalstrasse in Reinach BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Dreiradfahrer.
Der Lenker des Dreirades wurde bei der Kollision verletzt (Polizei.news berichtete).
Mehr als 5'000 Gäste nahmen am Tag der offenen Tür der Kantonspolizei in Granges-Paccot teil.
Das Publikum hatte die Möglichkeit ins Herz der Polizei einzutauchen und die zahlreichen Aktivitäten und Besonderheiten des Berufs kennenzulernen.
Heute Abend, kurz vor 19.30 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern in die untere Berner Altstadt gerufen, weil Passanten auf dem Dach eines Gebäudes einen Hund entdeckt hatten. Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr rückten mit dem Kleinalarm und der Autodrehleiter an die Gerechtigkeitsgasse aus und konnten die unglaubliche Meldung bestätigen.
Auf dem Dach einer vierstöckigen Altstadtliegenschaft entdeckten sie tatsächlich einen Hund.
Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen durften wir heute duzende interessierte Besucher an unserem Stand am Hafenfest in Basel begrüssen.
Viele spannende Gespräche wurden geführt und unsere Aufgaben den Besuchern näher gebracht.
Ein an der Felsenaubrücke hängengebliebener Baumstamm löste heute Vormittag einen gemeinsamen Einsatz unserer Mitarbeitenden von Sanitätspolizei und Berufsfeuerwehr aus.
Gemeinsam ging man mit dem Boot auf die Aare, um den Stamm zu zersägen und damit ein gefahrenfreies Durchkommen für Aareböötlerinnen und Schwimmer zu ermöglichen.
Am Samstagnachmittag, 03. Juni 2023, stürzte um 15.15 Uhr ein 48-jähriger Velofahrer auf der H8.
Der Zweiradlenker fuhr von Biberbrugg in Richtung Schindellegi.
Am Samstag, 03. Juni 2023, gegen 13:50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Verkehrsunfall im Seelisbergtunnel, in Fahrtrichtung Nord, mit zwei beteiligten Fahrzeugen ein.
Nach ersten Erkenntnissen kollidierte ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern mit einem vorausfahrenden Fahrzeug mit einer belgischen Zulassung.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 beim Autobahnkreuz Reichenburg ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Der 51-jährige Lenker eines Motorrads war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese beim Autobahnkreuz Reichenburg, um in Richtung Tuggen SZ weiterzufahren.
Seit nunmehr drei Wochen weht die Bise mit nur kurzen Unterbrüchen.
Wir gehen heute dem Phänomen Bise auf den Grund und schauen, wie lange sie noch bei uns bleibt.
Fahrradfahren kann Spass machen, birgt aber auch Gefahren.
Um das Fahrradfahren möglichst sicher zu machen, gibt die Kantonspolizei Zürich sicherheitsrelevantes Wissen bereits an junge Generationen weiter.
Diesen Sonntag findet das 118. Ob- & Nidwaldner Kantonal Schwingfest Alpnach 2023 statt.
Es kann deshalb im Raum Alpnach zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Samstagvormittag, 3. Juni 2023, kam es im Kreis 11 zu einem Unfall. Dabei wurde ein Velofahrer mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Samstagvormittag ist im Val Cristallina auf offenem Weidegebiet eine Bäuerin von Kühen angegriffen worden.
Durch den Angriff wurde die Frau verletzt.
Am frühen Samstagmorgen des 03.06.2023 hat eine bis anhin unbekannte Frau in der Stadt Schaffhausen eine 21-jährige Frau mit einem Messer angegriffen.
Die Angegriffene wurde bei diesem Vorfall mittelschwer verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Be-völkerung um sachdienliche Hinweise.
Die Blaulichtorganisatoren und ihre Partner einmal hautnah erleben? Der zweite Zolliker Blaulichttag macht es möglich.
Unter dem Motto "Mehr als nur Sicherheit – schauen, mitmachen, erleben" werden Sie von verschiedenen Rettungs- und Partnerorganisationen eingeladen, für einmal selbst ein Teil der Organisation zu sein.
In der Nacht zum Samstag wurde ein alkoholisierter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld leicht verletzt.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitagmittag ist es in Villnachern zu einer heftigen Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem E-Trottinett gekommen.
Die Lenkerin des E-Trottinett wurde dabei schwer verletzt.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 02.00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Der 19-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese an der Ausfahrt in Bilten.
Auf einem Feldweg in Gunzgen ist am Freitagabend, 2. Juni 2023, eine Frau von einem Pferd gefallen. Dabei wurde sie verletzt.
Zur Klärung des Hergangs und der Umstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Vom Freitag auf Samstag in der Nacht, meldeten Drittpersonen ein Feuer im Industriequartier von Kleindöttingen.
Dabei entstand hoher Sachschaden am Gebäude.
Am Freitag (02.06.2023), um 16 Uhr, ist es auf der Quadrellastrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Ein 10-jähriger Velofahrer wurde dadurch leicht verletzt.
Er wurde von seinen Eltern zu einem Arzt gebracht.
Am Freitagabend (02.06.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist an der Feldwiesenstrasse ein Auto rückwärts in ein Bachbett gefahren. Eine 85-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (03.06.2023), kurz vor 3 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen. Der 24-jährige Lieferwagenfahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Es entstand Sachschaden in der Höhe von über 10'000 Franken.
Am Samstag (03.06.2023), um 1:30 Uhr, ist es an der Säntisstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen. Der 27-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (03.06.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sechs alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Einer Person wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, einer weiteren Person wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Freitag 02. Juni 2023, ereignete sich auf der Route du Grand St. Bernard zwischen Martinach und Sembrancher ein Verkehrsunfall. Dabei verlor der Lenker eines Lieferwagens sein Leben.
Sein Beifahrer wurde schwer verletzt.
Bei einem Brand ist am Freitag (02.06.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Kurz nach 11:30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass an der Romanshornerstrasse die Lagerhalle einer Baufirma brenne.
Am Freitag, 02.06.2023, um 12:30 Uhr, fuhr eine Radfahrerin von der Spalenvorstadt her den Spalengraben hinunter in Richtung Petersplatz.
Nach der Linkskurve überquerte ein Knabe mit dem Trottinett, gefolgt von ca. 10 -15 weiteren Kinder vor der heranfahrenden Radfahrerin unvermittelt die Strasse.
Die Kantonspolizei Zürich wollte am Freitagabend (02.06.2023) in Winterthur ein als gestohlen gemeldetes Auto anhalten.
Der Lenker missachtete die Haltezeichen und entzog sich der Kontrolle mit einer waghalsigen Flucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.