Dass heisse Luft aus Südwesteuropa zur Schweiz gelangt, scheint gesichert.
Was hingegen noch unsicher ist, sind vorübergehende Störungen sowie der Zeitpunkt der Abkühlung.
Am Donnerstagmorgen ist ein E-Bikefahrer in Emmenbrücke während der Fahrt von einem anderen E-Bikefahrer ins Gesicht geschlagen worden.
Dieser wurde verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der mutmassliche Täter entfernte sich vom Tatort. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben.
Am Donnerstagabend, 5. Juli 2023, kurz nach 21.00 Uhr, wurde ein Mann auf der Lindenstrasse, in der Nähe der Birsig, in Binningen BL von einer unbekannten Täterschaft angegriffen und verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochmorgen ist in Thun ein E-Bike-Lenker gestürzt und dabei leicht verletzt worden.
Aktuell kann nicht ausgeschlossen werden, dass das E-Bike zuvor von einem Auto touchiert worden war. Zur Klärung der Umstände werden Zeugen gesucht.
Auf der Kantonsstrasse in Bilten entsteht im Gebiet Bieterschen ein neuer Fussgängerübergang.
Im Industriegebiet Au wird eine Erschliessungsstrasse gebaut. Der Regierungsrat genehmigt die beiden Ausführungsprojekte.
Um euer Wissen über das richtige Verhalten bei Ereignissen in Tunnels aufzufrischen, haben wir euch einen kleinen Reminder.
Die Kantonspolizei Zürich hat dazu eine coole Präventionskampagne mit Kurzvideos gestaltet.
Am Donnerstagmorgen ist eine Fussgängerin in Urtenen-Schönbühl von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie wurde von einem Ambulanzteam ins Spital gebracht.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwoch (05.07.2023) ist es bei der Verzweigung Ahornstrasse/Oberstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Eine bislang unbekannte Person verliess die Örtlichkeit, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Es wurde niemand verletzt.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (06.07.2023) ist es auf der Zürcher Strasse zu einem Wasserrohrbruch gekommen.
Die Zürcher Strasse muss stadteinwärts voraussichtlich bis am Abend gesperrt werden. Eine Umleitung ist signalisiert.
Die seit dem Samstag, 1. Juli 2023, ca. 17.30 Uhr, als vermisst gemeldete Frau konnte in Frankreich unverletzt aufgefunden werden.
Seit Samstagabend, 1. Juli 2023, führte die Kantonspolizei Nidwalden, nebst einer gross angelegten Suchaktion, diverse Ermittlungen nach der vermissten 39-jährigen Teixeira Mendes Borges Sónia Filomena durch. Die Fahndung erstreckte sich dabei über die Landesgrenze hinaus.
Am Mittwochnachmittag (05.07.2023), ist im Weiler Rüeggetschwil eine unbekannte Menge Gülle in den Tobelbach geflossen.
Die Ursache war ein nicht korrekt verschlossener Abzweighahn einer Leitung. Es dürften mehrere hundert Bachforellen verendet sein.
Im Rahmen eines gemeinsamen Pilotprojekts des Amts für Gesundheit und des Kantonsspitals Münsterlingen wurden im Spital auf zwei Abteilungen Patienten mit einem gesundheitsschädigenden Alkoholkonsum systematisch erfasst.
Die wichtigsten Kernelemente des Projektes werden in Zukunft auf allen Abteilungen zur Anwendung kommen.
Am Donnerstag, 06.07.2023, 06.35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Diesbach ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte von einem Parkplatz herkommend nach links in Hauptstrasse einzubiegen.
Am 04.07.2023, um 20.35 Uhr, kam es in den Quartieren Gundeldingen und Gellert und danach in Birsfelden zu einer Nacheile.
Es wurde niemand verletzt. Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
Regierungsrat wählt Katrin Gisler für die Amtsperiode vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2031.
Die Juristin und Pädagogin Katrin Gisler folgt per 1. Januar 2024 auf Gunhilt Kersten, die sich nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl gestellt hat.
Bei Kestenholz kam am Mittwochabend ein Autolenker von einem Feldweg ab und kollidierte mit einem Baum.
Alle drei Insassen wurden mit noch unbekannten Verletzungen in ein Spital gebracht.
Das Stadtspital Zürich Triemli mit seinem etablierten Brustzentrum unter der Leitung von KD Dr. med. Stephanie von Orelli und das Spital Lachen haben eine Kooperation in der Behandlung von Brustkrebs aufgenommen.
Beide Spitäler sind seit Jahren im Bereich Diagnose, Behandlung und Nachsorge für Patient/innen mit Brustkrebs tätig und bauen dadurch ihre langjährige enge Zusammenarbeit weiter aus.
Der Veterinärdienst des Departements Gesundheit und Soziales hat am 3. Juli 2023 aufgrund einer Tierschutzmeldung eine Katzenhalterin im Bezirk Bremgarten kontrolliert.
Bei der Kontrolle fand der Veterinärdienst 29 Katzen vor, die in unhaltbaren hygienischen Bedingungen lebten.
Aufgrund der Ergebnisse aus der Vernehmlassung zum Konzept Temporegime in der Stadt St.Gallen verzichtet die Regierung auf die Einführung von Tempo 30 auf der Hauptverkehrsachse Zürcher Strasse-Rosenbergstrasse-Unterer Graben-Torstrasse-Rorschacher Strasse.
Die Auswirkungen des Entscheids auf die Lärmsanierung wird die Regierung in den nächsten Monaten prüfen lassen.
Auf der Langsägestrasse in der Stadt Luzern ist es am Dienstagmorgen zu einem Unfall zwischen einem dunklen Mini Cooper und einem E-Bike gekommen. Die E-Bikefahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht den beteiligten Autofahrer oder Zeugen des Unfalls.
Im Kanton St.Gallen reissen die Meldungen von telefonischen Betrugsversuchen nicht ab.
Im vergangenen Jahr wurde rund eine Million und im laufenden Jahr bereits 440'000 Franken ergaunert.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun ist der Soliwaldtunnel bei Brienzwiler an der Reihe.
Er wird deshalb für zwei Nächte gesperrt.
Viele Menschen lernen heutzutage eine Partnerin oder einen Partner im Internet kennen. Doch dort lauern auch Liebesbetrüger.
Eine Frau hat viel Geld an einen Liebesschwindler verloren. Die Polizei warnt und gibt Tipps, wie man die Betrugsmasche erkennen kann.
In Selzach wurde in der Nacht auf Donnerstag ein Kupfer-Diebstahl verhindert. Die Täterschaft flüchtete in einem dunkelblauen Personenwagen mit ausländischem Kontrollschild. Bei Lommiswil wurde in der Nacht zuvor Metall aus einer Mulde gestohlen.
Die Polizei ruft dazu auf, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.
Am Donnerstag, 6. Juli 2023, ist eine Autolenkerin bei einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn A9 auf der Höhe von Chamoson ums Leben gekommen.
Gegen 01:45 Uhr kollidierte eine Autofahrerin auf der Autobahn A9 auf der Höhe von Chamoson mit dem Heck eines Fahrzeuges, das auf der rechten Fahrbahn von Conthey in Richtung Riddes unterwegs war. Nach der Kollision gerieten die Fahrzeuge ins Schleudern, wobei eines mit seiner rechten Flanke auf der Überholspur und das andere auf dem Dach mittig der Fahrbahn zum Stillstand kam.
Bei der Anfahrt zum Albulapass hat am Mittwoch ein Chauffeur mehrere Signalisationen missachtet.
In der Folge entstanden durch sein Verhalten Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 5. Juli 2023, ereignete sich in der Winterthurer Innenstadt ein Verkehrsunfall. Dabei hat sich eine E-Bike-Fahrerin erhebliche Verletzungen zugezogen.
Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Wir erhalten diverse Meldungen von Personen, die einen englisch sprachigen Anruf erhalten haben.
Die Computerstimme erklärt, dass ein Problem besteht und man sich melden soll.
Letzte Woche war für unsere Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung ein besonderer Tag - das Seeschwimmen stand auf dem Programm!
Die Klasse wird jeweils in Gruppen von vier bis fünf Personen aufgeteilt.
Bei vielen stehen die wohlverdienten Ferien an. Davon profitieren leider aber auch Einbrecher/innen.
Damit die Traumferien nicht in einem Albtraum enden, haben wir für dich die wichtigsten Sicherheitshinweise zusammengetragen:
Aufgrund Sanierungsarbeiten ist der Bahnübergang an der Aathalstrasse vom 11.07.2023 ab 22:00 Uhr bis zum 13.07.2023 um 05:00 Uhr gesperrt.
Der Langsamverkehr wird über den Weinhaldenweg und Talweg geführt.
Vorgestern wurde im Seeburgpark in Kreuzlingen ein Kaninchen gefunden - speziell, er trug ein rosa "Gstältli".
Unsere Patrouille hat das Tierchen ins Tierheim Altnau gebracht.
Ab Montag, 10. Juli, bis Samstag, 15. Juli 2023, erfolgen auf der Romanshornerstrasse in Kreuzlingen die finalen Deckschichtarbeiten auf der Fahrbahn.
Um diese Arbeiten ausführen zu können, müssen die Romanshornerstrasse und die seitlichen Zu- und Wegfahrten im Bereich zwischen den Kreiseln „Blaues Haus“ und „Ziil“ gesperrt werden.
Am Donnerstag (06.07.2023), kurz nach 3 Uhr, ist ein Auto an der Gulerstrasse von einem zuerst noch unbekannten Mann durchsucht worden. Ein aufmerksamer Bürger beobachtete dies und meldete seine Feststellung der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen.
Kurze Zeit später konnte ein 25-jähriger Algerier von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Mittwoch (05.07.2023), um 21:40 Uhr, ist es an der Müller-Friedbergstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 36-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (05.07.2023) ist in ein Gastrobetrieb an der Teufener Strasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft durchbrach gewaltsam die Glasscheibe einer Tür und gelangte durch das entstandene Loch in das Gebäude.
Am Mittwochabend, 5. Juli 2023 ist es in Siebnen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Mutter mit ihrem Kind gekommen.
Die 38-jährige Frau und das 6-jährige Mädchen erlitten bei der Kollision erhebliche Verletzungen. Sie mussten von den Rettungskräften in ausserkantonale Spitäler eingeliefert werden.
Der Regierungsrat hat Roland Zurkirchen als neuen Leitenden Oberjugendanwalt und damit als Chef der Jugendstrafrechtspflege gewählt.
Der 57-jährige Zurkirchen ist seit 2017 Direktor der Untersuchungsgefängnisse des Kantons Zürich und weist eine breite Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus. Zurkirchen löst am 1. April 2024 Marcel Riesen-Kupper ab, der die Altersgrenze erreicht.
Fotoaufnahmen und das beobachtete Verhalten von Wölfen deuten stark darauf hin, dass im Grossraum Ennenda eine Wolfsreproduktion und somit eine neue Rudelbildung stattgefunden hat.
Es ist das zweite im Kanton Glarus bekannte Rudel, nebst dem bekannten Kärpfrudel.
Bei einem Clubhaus im Schlossguet-Park in Münsigen ist am Montagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein fahrlässiges oder vorsätzliches Verursachen des Brandes steht im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Opfertshofen hat sich eine junge Frau leicht verletzt und musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.
Der Brand konnte von den ausgerückten Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Ein für die Jahreszeit aussergewöhnlich starkes Tief zog heute Mittwoch an der Nordseeküste entlang ostwärts.
Es brachte besonders an der holländischen und norddeutschen Küste Sturmböen von über 100 km/h.
Mitte Juni 2023 brach in einem Wohnblock in Freiburg, an der Route de Beaumont, ein Brand aus.
Die Ermittlungen führten zur Identifizierung der mutmasslichen Täter dieser Brandstiftung. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.