In einer Linkskurve im Industriegebiet in Neuenhof verlor eine Automobilistin in der Nacht auf Mittwoch die Herrschaft über den Wagen. Dieser prallte gegen ein Geländer.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 13. Juni 2023, wird der Deckbelag in der Axenstrasse in Ingenbohl - Brunnen eingebaut.
Die Axenstrasse in Brunnen ist Bestandteil der Hauptstrasse Nr. 2. Seit September 2021 wird die Axenstrasse sowie Werkleitungen vom Restaurant Birdy's bis nach dem Mythensteintunnel erneuert.
Der Mann, welcher am Morgen des 27. Juli 2022 die Poststelle in Zizers überfallen hatte, hat sich der Polizei gestellt.
Er hat nun den vorzeitigen Strafvollzug angetreten.
Vorgestern Abend (5. Juni 2023) konnte im Zusammenhang mit dem Messerangriff vom letzten Wochenende in der Altstadt Schaffhausen eine tatverdächtige Person festgenommen werden.
Die Ermittlungen laufen.
261 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse traten am Dienstagmorgen zur Radfahrerprüfung in Herisau an und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung ab.
Am Dienstag 6. Juni 2023 sind Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau angetreten.
Die Kantonsstrasse soll beim Dürrensee in Emmetten angehoben werden. Dadurch reduziert sich die Überflutungsgefahr bei Hochwasser.
Der Regierungsrat hat das Bauprojekt optimiert und beantragt dem Landrat einen Kredit von 1.26 Millionen Franken.
Das Spiel der Kantonspolizei Wallis hat die Ehre, Gastgeber des 19. Schweizerischen Polizeimusiktreffens zu sein, das am 10. Juni in Brig und am 11. Juni 2023 in Sitten stattfinden wird.
Dieses Fest wird dem Spiel der Kantonspolizei Wallis auch die Gelegenheit bieten, sein 40- jähriges Bestehen zu feiern und seine neue Fahne einzuweihen.
Am Dienstagnachmittag (06.06.2023) brannte ein Geräteschuppen an der Rosenbergstrasse in Neuhausen am Rheinfall aus.
Eine Person wurde auf Verdacht einer Rauchvergiftung untersucht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Dienstag, 06. Juni 2023, gegen 19:36 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Axenstrasse ein.
Der Unfall ereignete sich anlässlich eines Überholmanövers durch einen Motorradfahrer, welcher einen Reisebus kurz nach der Auffahrt Flüelen überholte.
Die Kantonspolizei St.Gallen führt derzeit unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen Ermittlungen gegen einen 34-jährigen Rumänen wegen mehrfachen Einbrüchen und Einschleiche-/Einsteigediebstählen durch.
Dem Mann werden rund 30 Tatbestände angelastet. Gewisses sichergestelltes Deliktsgut konnte bislang nicht zugeordnet werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht die rechtmässigen Eigentümer/-innen.
Am Dienstag (06.06.2023), kurz vor 10:30 Uhr, ist am Stöcklenweg ein 68-jähriger Mann verletzt aufgefunden worden. Der Mann ist vorgängig mit seinem Auto verunfallt und in einem Bachbett gelandet.
Er wurde bei dabei unbestimmt verletzt.
Eine 65-jährige Wanderin aus dem Kanton Solothurn ist gestern am frühen Nachmittag auf dem Rückweg einer Wanderung verunfallt.
Die zunächst noch ansprechbare Frau ist vor Ort verstorben.
In einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz hat die Kantonspolizei Schwyz einen 38-jährigen Mann als mutmasslichen Dieb von Postsendungen ermittelt.
Der bosnische Staatsangehörige wird beschuldigt, von Mai 2021 bis Mai 2023 über 200 Postsendungen im Raum Küssnacht bis Goldau entwendet zu haben.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Am Montagabend (05.06.2023) um 19.45 Uhr hat eine Bike-Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen einen 52-jährigen Mann mit einem entwendeten Motorrad angehalten.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montagmorgen (05.06.2023) kurz nach 10 Uhr ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Gelenkbus gekommen.
Eine 49-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstagmittag ist in Münchenbuchsee ein Traktor mit einer Fussgängerin kollidiert. Die Frau wurde beim Unfall schwer verletzt.
Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Ein schwimmender Saugbagger ist in Brand geraten. Zwei Arbeiter konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (6. Juni 2023), kurz vor 11:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass beim „Brüggli“ in der Stadt Zug ein Bagger in Brand geraten sei.
In der Nacht auf Sonntag hat eine unbekannte Täterschaft auf der Tardisstrasse in Zizers mehrere Schachtdeckel entfernt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Täterschaft oder Zeugen.
Am Montagabend ist es in Sursee bei der Autobahneinfahrt zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Dienstagmorgen hat sich in Rain eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet. Verletzt wurde niemand.
Am vergangenen Samstag feierten die Gemeinden Obfelden und Ottenbach ihr „Zuebringerfäscht“ mit der Eröffnung der neuen Umfahrungsstrasse von der Reuss bis zur A4.
Mit der neuen Umfahrungsstrasse werden die beiden Dörfer vom Verkehr entlastet und die Verkehrssicherheit gesteigert.
An heissen Sommertagen brauchen nicht nur wir Menschen immer mal wieder eine Abkühlung, auch unseren geliebten Vierbeinern kann die Hitze massiv zu schaffen machen.
Im Gegensatz zu uns können viele Tierarten nicht schwitzen; die Gefahr eines Hitzschlages ist daher gross.
Von Samstag, 10. Juni 2023, 5 Uhr, bis Montag, 12. Juni 2023, 5 Uhr, ist der Toblerplatz im Abschnitt Toblerstrasse bis Krähbühlstrasse 6 in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Toblerstrasse und Zürichbergstrasse.
Auf der Autobahn ist es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kommen. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall führte zu einem längeren Rückstau.
Auf der Ofenbergstrasse auf Gemeindegebiet Val Müstair ist es am frühen Montagabend zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Ein Mann wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (25.5.2023) in Tagelswangen (Gemeinde Lindau) eine Indoor-Hanfanlage mit mehreren hundert Hanfpflanzen ausgehoben.
Der mutmassliche Betreiber sowie weitere Personen wurden verhaftet.
Am Montag (05.06.2023), um 12:20 Uhr, ist eine E-Bike-Fahrerin auf der Rickenstrasse gestürzt.
Die 81-Jährige war mit ihrem E-Bike von Gebertingen Richtung Neuhaus unterwegs.
Am Montag (05.06.2023), kurz vor 17:00 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung wegen eines Brandes in einem Einfamilienhaus am Schwalbenweg eingegangen.
Eine Powerbank hat sich mutmasslich aufgrund eines technischen Defekts entzündet.
Am Montag (05.06.2023), um 12:10 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Selbstunfall mit einem Mofa ereignet.
Der 49-jährige Mofafahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (05.06.2023), um 12:10 Uhr, kam es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem E-Bike und einem Auto. Die E-Bike-Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (05.06.2023), um 17:55 Uhr, ist es auf der Niederbürerstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lieferwagen gekommen. Dabei wurden drei Männer leicht verletzt. Zwei wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Einer suchte selbständig einen Arzt auf.
Am Samstag (03.06.2023), kurz nach 15:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, beim Tunnelportal Stephanshorn, in Fahrtrichtung Zürich, ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos und einem Motorrad ereignet.
Der 22-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (05.06.2023), kurz nach 16:45 Uhr, ist ein 30-jähriger Mann mit einem E-Trotinett auf der Mühlackerstrasse gestürzt.
Er war auf der Säntisstrasse Richtung Mühlackerstrasse gefahren und stürzte beim Überqueren der Sinkernstrasse selbständig.
Die 86. Ausgabe der Tour de Suisse (Männer) findet vom 11. bis 18. Juni 2023 statt. Die 3. Etappe wird dieses Jahr auf Freiburger Boden starten und durch die Bezirke Sense, Saane und Greyerz führen, um in Villars-sur-Ollon/VD zu enden.
Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet.
Von Montag, 12. Juni 2023, bis Freitag, 16. Juni 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen via Bucheggplatz.
Rund um die Uhr sind die Kräfte der Kantonspolizei und der Notrufnummer 144 bei verschiedenen Ereignissen im Einsatz, um den Bürgern sowie den Touristen im ganzen Kanton zu helfen.
Ein Lagebericht mit dem Kommandanten Christian Varone und dem Direktor Jean-Marc Bellagamba.
Die italienische Polizia stradale Piemonte e Valle d’Aosta und die Walliser Kantonspolizei führen fortan gemeinsame Dienste in den Gebieten der beiden Landesgrenzen am Simplon durch.
Ende April fanden in Brig die ersten Ausbildungstage zur verstärkten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit von Polizeibehörden statt.
Ein Traktorfahrer hat sich am Sonntagabend (04.06.2023) bei einem Selbstunfall schwer verletzt.
Der 59-Jährige fuhr gegen 18:15 Uhr mit einer angehängten Ballenpresse auf der Pfynerstrasse Richtung Herdern.
Am Freitag 2. Juni 2023 ereignete sich in der Region „Aletschhorn“ auf dem Gemeindegebiet Naters ein Lawinenniedergang. Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis erhielt die Meldung am Freitagabend.
Bei einem Streit sind am Sonntag (04.06.2023) mindestens zwei Personen verletzt worden.
Um 11:20 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es in einem Restaurant an der Neustadtstrasse zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen sei.
Die Kantonale Notrufzentrale stellt eine Zunahme ungewollter Notrufe fest. Diese binden wichtige Ressourcen für echte Alarme.
Mit der technologischen Weiterentwicklung der Smartphones und Smartwatches werden verschiedene Wege der Alarmierung der Kantonalen Notrufzentrale (Nummern 112, 117, 118 und 144) ermöglicht.
In der Nacht auf Sonntag (04.06.2023) ist kurz vor 1:30 Uhr in einem Schopf an der Schulhausstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Schopf in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.
Eine Velofahrerin ist bei einem Unfall am Samstag (03.06.2023) schwer verletzt worden.
Die 59-Jährige fuhr kurz nach 18:00 Uhr von Schlattingen in Richtung Stammheim. Nach der Bahnunterführung kam es zur Kollision mit einem Auto, das in gleicher Richtung unterwegs war.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Samstagabend (03.06.2023) ein Fussgänger schwer am Arm verletzt worden.
Der 30-Jährige wollte kurz nach 23:15 Uhr das Tramtrassee an der Flughafenstrasse überqueren.
Am Montagnachmittag (05.06.2023) ist es kurz vor 15 Uhr im Kreisel Ring-/Salvatorenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die Motorradlenkerin wurde leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.