Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unter der Leitung ihres Präsidenten, Kantonsrat Peter Dettling, beantragt dem Kantonsrat, den Ausgabenbewilligungen von 123 Mio. Franken für die Sanierung und den erforderlichen Ausbau der Hauptstrasse Nr. 8 zwischen der Dritten Altmatt Nord, Höli und Biberbrugg, und von 3.05 Mio. Franken für die Erweiterung des Rettungsturms auf der Übungsanlage für Feuerwehr und Zivilschutz (UFZ) zu einem Taktikturm zuzustimmen.
Die Hauptstrasse Nr. 8 ist einerseits eine Durchgangsstrasse von gesamtschweizerischer Bedeutung, anderseits aber auch für den Kanton Schwyz selber von eminenter Wichtigkeit, indem sie die einzige leistungsfähige Verbindungsachse zwischen Inner- und Ausserschwyz sowie zur Erschliessung des mittleren Kantonsteils darstellt.
Am Donnerstag, 8. Juni 2023, und Sonntag, 11. Juni 2023, baut das Strassenkreisinspektorat Gossau den Deckbelag an der Bischofszellerstrasse in Gossau ein.
An diesen beiden Daten muss die Bischofszellerstrasse zwischen der Obstgartenkreuzung bis zum Ortseingang Arnegg teilweise für sämtlichen Verkehr gesperrt werden. Mit dem Deckbelagseinbau werden die Sanierungsarbeiten abgeschlossen.
Am Mittwoch, 31.05.2023, um ca. 16:45 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Ennenda ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 57-jährige Lenker eines Lastwagens war mit seinem Holztransporter von Glarus herkommend in Richtung Ennenda unterwegs.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Die Kantonspolizei Solothurn hat im Mai in Olten in diversen Lagerhallen an unterschiedlichen Standorten insgesamt drei Hanf-Indooranlagen ausgehoben.
Dabei wurden über Zehntausend Hanfpflanzen, mehrere Kilogramm getrocknetes Marihuana und umfangreiche Gerätschaften zur Herstellung von Betäubungsmitteln sichergestellt.
Sobald die Temperaturen 15 Grad übersteigen, wird alle Jahre wieder das gleiche, traurige Thema aktuell: In parkierten Autos eingesperrte Hunde laufen Gefahr, einen tödlichen Hitzschlag zu erleiden.
Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die Problematik aufmerksam – und alle können mithelfen.
Ab Montag, 5. Juni 2023, werden auf der Schwyzerstrasse, Abschnitt SBB-Viadukt bis Kreisel Gätzli, Sondierungsarbeiten ausgeführt.
Damit im Frühling 2024 im oben genannten Abschnitt der Schwyzerstrasse mit den Bauarbeiten begonnen werden kann, sind vorgängig Sondierungsarbeiten sowie im Rahmen der Beweissicherung Installationen für die Grundwasserspiegelüberwachung auszuführen. Diese Arbeiten finden im Zeitraum vom Montag, 5. Juni bis Mittwoch, 7. Juni 2023 statt.
Mitte März wurden in Solothurn ein Mann durch Schläge verletzt und mehrere Schaufensterscheiben beschädigt. Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergaben, dass die Taten auf dieselbe Gruppierung zurückzuführen sind.
Zwei mutmassliche Täter werden nun angezeigt.
Der Partyabend beginnt idealerweise mit einer Dosis gesundem Menschenverstand.
Je länger die Nacht dauert, desto mehr neigt der Alkohol dazu, die Vernunft wegzufegen. Belästigungen und körperliche Auseinandersetzungen können dabei die Folge sein.
Vorgestern Dienstag wurden drei junge Störche in ihrem Nest auf einem Gebäude des Nationalen Pferdezentrums (NPZ) unter Mithilfe der Berufsfeuerwehr Bern beringt.
Wie auf den Bildern zu sehen ist, überwachte das anwesende, selbst bereits seit einigen Jahren beringte, Elterntier die Tätigkeiten des spezialisierten Ornithologen kritisch.
Die wärmeren Tage laden zu einer Ausfahrt mit dem Motorrad; damit Sie Ihren Ausflug in vollen Zügen geniessen können, ist empfehlenswert, die Fahrweise den Sicht-, Witterungs-, Strassen- und Verkehrsverhältnissen sowie dem eigenen Fahrkönnen anzupassen.
Ebenso zentral sind dabei eine angemessene Geschwindigkeit und das konsequente Einhalten der Verkehrsregeln.
Im Rugentunnel der A8 bei Interlaken findet nächste Woche eine Atemschutzübung der Feuerwehr Bödeli durch.
Die Tunnelröhre der Fahrtrichtung Spiez wird dafür für rund drei Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Vom 5. bis 9. Juni 2023 ist die Strasse durch Wagerswil zwischen dem Abzweiger Engwang und der Autobahnbrücke infolge Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Mittwoch, 31.05.2023, kurz vor 17:00 Uhr kam es auf der Autobahn A2 im Schwarzwaldtunnel, Fahrtrichtung Deutschland, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem blau/weissen Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen.
Der Personenwagen wurde dabei erheblich beschädigt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Tägerwilen einen Sattelzug mit gravierenden technischen Mängeln angehalten.
Der Sattelanhänger musste stillgelegt werden.
Am Freitag, 26. Mai 2023, führte die Kantonspolizei Uri die zweite Aktion „Feuerstuhl“ mit Schwerpunkt Gotthard durch.
Während der dreieinhalbstündigen Aktion wurden insgesamt rund 150 Fahrzeuge gemessen.
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend (31.5.2023) in Hinwil zwischen zwei Motorräder ist einer der beiden Zweiradfahrern tödlich verletzt worden.
Der andere Fahrer musste mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (31.05.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Industriestrasse eingegangen.
Der Dachstock eines Mehrfamilienhauses ist aus bisher unbekannten Gründen in Brand geraten. Gemäss jetzigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Auf der neuen Web-Seite von MeteoSchweiz finden sich zahlreiche Informationen zum Thema Klimawandel.
Die Übersichtsseite „Klimawandel“ fasst die wichtigsten Fakten zusammen. Verweise auf weitere Themenseiten ermöglichen eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Klimawandel heute und in Zukunft.
Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Motorradfahrer, zu verbessern, wird der Kanton Wallis im Juni neue Markierungen auf sechs Streckenabschnitten der Forclaz-Passstrasse anbringen.
Die Markierungen bestehen aus rechtwinkligen Streifen, die von der Mittellinie zur Aussenseite der Fahrbahn führen. Sie sollen die Motorradfahrer dazu bringen, einen intuitiven und sicheren Weg einzuschlagen.
Mobile Teams für soziale Notfälle (EMUS) werden im Herbst 2023 eingeführt. Sie entstehen aus der Erkenntnis, dass nicht alle Anrufe bei den Notrufzentralen (144 / 117) zwingend den Einsatz eines Krankenwagens oder der Polizei erfordern.
Personen in sogenannten sozialen Notsituationen sollen daher künftig von einem speziellen Team betreut werden, in das Fachleute aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich integriert sind. Ein Pilotprojekt wird im Zentralwallis gestartet.
Am Dienstagabend zog eine kräftige Gewitterzelle über das Tessin. Deutlich ruhiger zeigte sich das Wetter auf der Alpennordseite.
Was machte den Unterschied aus?
Am letzten Freitag, 26. Mai 2023, kurz vor 18.30 Uhr, kam es auf der Flühstrasse in Biel-Benken zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem unbekannten Lieferwagen.
Gemäss aktuellen Kenntnissen fuhr ein Personenwagenlenker auf der Flühstrasse in Richtung Flüh.
Zwischen dem verlängerten Auffahrtswochenende und Pfingstmontag verzeichnete die Kantonspolizei Wallis zwei weitere Raserdelikte auf den Strassen des Kantons.
Ein Automobilist wurde mit 144 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h im Oberwallis gemessen, während der zweite mit 149 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h im Unterwallis unterwegs war.
Nun ist es definitiv: der Furkapass kann am Freitag, 2. Juni 2023, um 8.00 Uhr für den Verkehr freigegeben werden. Am gleichen Tag findet um 16.00 Uhr auch die Teilöffnung des Sustenpasses bis zum Sustenbrüggli statt.
Die vollständige Öffnung des Sustenpasses ist für Mitte Juni vorgesehen.
Der seit Auffahrt in Würenlingen vermisste Mann wurde am Freitag tot aufgefunden.
Die Leiche wurde am Freitag, 26. Mai 2023, aus der Aare bei Döttingen geborgen. Inzwischen steht fest, dass es sich um den 76-jährigen Mann handelt, der seit dem 18. Mai als vermisst galt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmorgen (30.5.2023) in Oetwil an der Limmat im Zusammenhang mit Betäubungsmittelhandel einen Mann festgenommen und Drogen sichergestellt.
Aufgrund von Erkenntnissen kontrollierten Kantonspolizisten eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Am Mittwochmittag ist in Richigen Gülle auf die Hauptstrasse und in den Bach „Worblen“ gelangt. Der Ursprung der Verunreinigung ist auf Arbeiten bei einem Güllenloch zurückzuführen.
Weitere Abklärungen sind im Gang.
Heute Mittwoch, 31. Mai 2023, gegen 13.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Im Baustellenbereich zwischen dem Fischlauitunnel und der Ausfahrt Altdorf kollidierte der 70-jährige Lenker aus derzeit ungeklärten Gründen mit der Baustellenabschrankung.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri wird bei der Einfahrt Muri in Fahrtrichtung Bern der lärmmindernde Belag eingebaut.
Dafür wird die Einfahrt während eines Wochenendes gesperrt. Für verschiedene andere Arbeiten kommt es zu weiteren Einschränkungen.
Am Dienstag, 30. Mai 2023, kurz nach 16.45 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Spitalstrasse / Rheinstrasse in Liestal BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (29.05.2023), kurz nach 03:20 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einschleichdiebstahl in ein Auto durch zwei vorerst unbekannte Männer an der Bachstrasse gemeldet worden.
Die aufgebotenen Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten im Zuge einer Fahndung einen 21-jährigen Marokkaner festnehmen. Der Mann wurde in einem Schnellverfahren durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verurteilt.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Pfingstmontag (29.05.2023) eine E-Bike-Fahrerin ums Leben gekommen. Um 18:10 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Unfall zwischen einem Traktor mit Anhänger und einem E-Bike gemeldet.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen fuhr eine 51-jährige E-Bike-Fahrerin auf der Langenrainstrasse von Mosnang Richtung Lütisburg-Station.
Letzte Nacht ist in einem Wohngebäude in Villars-sur-Glâne ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Für die Dauer des Einsatzes wurden 16 Personen evakuiert.
Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht auf Mittwoch (30.5.2023) zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad in Oberengstringen ist der Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Gegen 23.45 Uhr fuhr ein 30-jähriger Personenwagenlenker auf der Zürcherstrasse Richtung Stadt Zürich.
Am Montagabend anlässlich einer Polizeikontrolle in der Stadt Freiburg ergriff der Lenker eines Autos die Flucht. Den eingesetzten Patrouillen gelang es, das Fahrzeug mit den beiden minderjährigen Insassen in Granges-Paccot anzuhalten.
Die Polizei lanciert einen Zeugenaufruf.
Am Dienstag (30.05.2023), um 16:25 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Heckenbrand an der Kronenstrasse gemeldet. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Dienstag (30.05.2023), um 18:35 Uhr, sind an der Güterstrasse ein Velo und ein Auto zusammengestossen. Bei dem Unfall wurde der Velofahrer unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Höhe des genauen Sachschadens wird noch abgeklärt.
Am Dienstag (30.05.2023), um 21:05 Uhr, hat sich an der Glärnischstrasse im Verzweigungsbereich mit der Lindenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Bus und einem Auto ereignet.
Die 38-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in Spital gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (30.05.2023), um 23:15 Uhr, hat sich an der Holzwiesstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der 21-jährige Autofahrer wurde bei dem Unfall eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Auto entstand Totalschaden.
Am 30.05.2023, nach 17.15 Uhr, wurde am Centralbahnplatz bei den Eingängen des Bahnhof SBB ein 36-jähriger Tunesier Opfer eines Raubes.
Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Ein Mann fuhr mit einem gestohlenen Fahrrad in eine Polizeikontrolle.
Bei den weiteren Abklärungen erhärteten sich weitere Verdachtsmomente, weshalb der Mann vorläufig festgenommen wurde.
Auf der Winterthurerstrasse ist es am Pfingstmontag (29.05.2023) zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein 19-Jähriger fuhr gegen 9:30 Uhr in Richtung Zentrum.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.