Am Montagabend hat sich in Rüegsbach eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Beide Lenker sowie eine Beifahrerin wurden verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Der betroffene Strassenabschnitt musste für rund drei Stunden komplett gesperrt werden.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den nächsten Tagen wieder auf über 20 °C.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit.
Unser Stapo-Team erkämpfte sich mit vollem Einsatz von über 1000 angetretenen Gruppen an der ASVZ SOLA-Stafette vom 6. Mai 23 den starken 12. Platz!
Ziel des Wettkampfs ist es, über 14 Teilstrecken zwischen 3.69 und 14.11 km zusammen die Gesamtdistanz von 114.77 km zu absolvieren.
Jedes Jahr ertrinken in der Schweiz durchschnittlich 46 Menschen – am häufigsten beim Baden und Schwimmen in offenen Gewässern.
Die BFU verweist auf das hohe Rettungspotenzial von Auftriebshilfen und gibt Tipps für ein sicheres Schwimmvergnügen. Gemäss einer BFU-Erhebung benützt heute erst jede zweite Person eine Auftriebshilfe. Am häufigsten werden mit 43 % Schwimmsäcke und Schwimmbojen mitgeführt.
Am Montag (22.05.2023), kurz nach 13:40 Uhr, ist beim Strandbad Stampf ein toter Mann im Wasser entdeckt worden. In unmittelbarer Nähe wurde auch ein leeres Kanu gefunden.
Inzwischen ist eine Vermisstmeldung bei der Kantonspolizei St.Gallen eingegangen.
Hoher Schaden ist in der Nacht auf Dienstag, 23. Mai 2023, bei Einbruchdiebstählen in Gais entstanden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 03.00 Uhr – 04.45 Uhr über ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam Zutritt zu einer Gewerbeliegenschaft in Gais und behändigte dort Schlüssel von verschiedenen Fahrzeugen.
Grosse Mengen an Zigaretten haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag, 23. Mai 2023, bei einem Einbruchdiebstahl in einen Kiosk in Heiden erbeutet.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 18.00 Uhr – 05.10 Uhr über eine Türe gewaltsam Zutritt zum Kiosk, behändigte sämtliche Stangen Zigaretten sowie den grössten Teil der Einzelpakete und verliess die Örtlichkeit wieder auf dem gleichen Weg wie sie gekommen war.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Montag, 22. Mai 2023, ein Motorradfahrer bei einer Auffahrkollision mit einem Personenwagen in Urnäsch zugezogen.
Ein kurz vor 11.00 Uhr von Urnäsch auf der Schönaustrasse in Richtung Bächli fahrender 21-jähriger Motorradlenker realisierte zu spät, dass der vor ihm in gleicher Richtung fahrende Personenwagen verzögert hatte und prallte in der Folge in dessen Heck.
Im aktuellen Kindersitztest wurden 20 verschiedene Kindersitze hinsichtlich der Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.
19 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Ein Sitzmodell wird im Vergleichstest aufgrund des Bezugsstoffs mit „nicht empfehlenswert“ bewertet.
Aufgrund einer Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto am Montagmittag, 22. Mai 2023, musste die Hochwaldstrasse in Dornach zeitweilig komplett gesperrt werden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Dienstag, 23.05.2023, wurde an der Hauptstrasse in Diesbach in ein Bürogebäude eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum ehemaligen Schulhaus und durchsuchte die Büros und Schränke.
Eine Autofahrerin hat die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und ist in einen Baum geprallt.
Mit erheblichen Verletzungen musste sie ins Spital eingeliefert werden.
Im Sommer 2021 verhaftete die Kantonspolizei Wallis mehrere Täter, die unter Verdacht standen, zahlreiche Delikte im Raume Oberwallis begangen zu haben. Im vergangenen Herbst wurden zwei der drei Täter erneut straffällig.
Aufgrund der Untersuchung konnte ihnen nun eine Vielzahl von Straftaten nachgewiesen werden.
Am Montag (22.05.2023), in der Zeit zwischen 13:10 Uhr und 13:35 Uhr, haben sich zwei Verkehrsunfälle an der Wartenseestrasse und der Uznacherstrasse ereignet. Ein Autofahrer wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Es kam zu Sachschäden in Höhe von über 20'000 Franken.
Am Montag (22.05.2023), um 15:25 Uhr, hat sich an der Glattrütistrasse bei Holzerarbeiten ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein 26-Jähriger hat sich unbestimmt verletzt und wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montag (22.05.2023), um 17 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Kind und einem Auto gekommen.
Das 5-jährige Kind wurde bei dem Unfall unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montagnachmittag (22.05.2023), kurz vor 17 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse ein E-Bike-Fahrer und ein Velofahrer zusammengestossen.
Der 51-jährige Mann auf dem E-Bike zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Montag (22.05.2023), in der Zeit zwischen 15:45 Uhr und 18:40 Uhr, haben sich auf Gebiet des Kantons St.Gallen gleich mehrere Motorradunfälle sowie ein Mopedunfall ereignet.
Dabei wurden drei Personen verletzt.
Am Montag (22.05.2023), in der Zeit zwischen 14:40 Uhr und 17:40 Uhr, ist es im Kanton St.Gallen gleich zu mehreren Selbstunfällen mit E-Bikes gekommen.
Drei Personen wurden dabei verletzt.
Über die Auffahrtstage hat die Kantonspolizei Appenzell I.Rh. sporadisch an ausgewählten Standorten in Appenzell und Oberegg Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei fiel ein Lernfahrer mit seinem Motorrad auf, welcher im Ausserortsbereich (80 km/h) mit einer Geschwindigkeit von 139 km/h gemessen wurde.
Vorsicht beim Auffinden von jungen Kätzchen in der Nähe des Waldes.
Das verwaschene, graubraune Fell verschmilzt gut mit dem Lebensraum der Wildkatze (Felis silvestris). Gut getarnt kann sie deshalb nach langer Absenz wieder die Aargauer Wälder durchstreifen.
In Schafisheim kam ein Motorradfahrer von der Strasse ab und verunfallte schwer. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend, 21. Mai 2023, kurz nach 22.00 Uhr, auf der Lenzburgerstrasse in Schafisheim.
Möchtet ihr mit uns in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen?
In der heutigen schnelllebigen Welt nehmen wir uns gerne die Zeit für eure Anliegen und Fragen. Am 26. Mai 2023, von 08.30 bis 10.30 Uhr, offerieren wir euch im Café Maihölzli in Hünenberg einen Kaffee.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Dienstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Montagabend ein Motorradfahrer leicht verletzt. Die Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitag, 26. Mai 2023 wird der Baustellenkran beim Bahnhofplatz Zofingen demontiert.
Für die Demontage muss die Bahnhofstrasse von 6.45 bis ca. 16.00 Uhr gesperrt werden. Der Durchgang für Fussgänger bleibt gewährleistet.
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die Jagdvorschriften für das Jagdjahr 2023/2024 erlassen.
Die Ausserrhoder Hochwildjagd beginnt am 1. September 2023, die Niederwildjagd am 4. September 2023. Der Jagdplan 2023/2024 sieht den Abschuss von 548 Rehen, 71 Hirschen und 17 Gämsen vor.
Von Dienstag, 30. Mai 2023, bis Samstag, 3. Juni 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel in beide Richtungen durchgehend gesperrt. Die Umleitungen erfolgen via Bucheggplatz.
Der Grund für die Verkehrsbehinderungen sind Strassen- und Werkleitungsbauarbeiten.
Am vergangenen Samstag versuchte eine Polizeipatrouille in Farvagny ein Fahrzeug anzuhalten, welches am selben Tag in Düdingen als gestohlen gemeldet wurde. Der Fahrer entzog sich der Polizeikontrolle und setzte seine Fahrt in Richtung Rossens fort.
Den eingesetzten Patrouillen gelang es schliesslich das Auto mit vier minderjährigen Insassen anzuhalten. Es wird ein Rapport an den Jugendrichter erstellt.
In einigen Kantonen wird aktuell die Einforderung von schutzzielorientierten, aufwendigen Brandschutzkonzepten bei Photovoltaikanlagen an Fassaden kritisiert.
Dabei wird übersehen, dass von Photovoltaikanlagen an Fassaden eine erhebliche Brandgefahr insbesondere bei hohen Gebäuden ausgehen kann.
Nachdem drei Bergsteiger seit Freitag nicht mehr erreicht werden konnten, ist am Samstag eine umfassende Suchaktion eingeleitet worden. Am Sonntagmorgen wurden die drei Vermissten unterhalb des Jegigletschers im Kanton Wallis verstorben aufgefunden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Umständen aufgenommen.
Am späten Montagvormittag (22.05.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Seit einigen Wochen sehen die Verkehrsteilnehmer auf den Straßen des Jura Plakate, auf denen "Eier, die in Eierkartons herumfahren" mit einem kurzen Slogan zu sehen sind.
Damit soll daran erinnert werden, dass der Abstand zwischen sich bewegenden Fahrzeugen ausreichend sein muss, um Unfälle zu vermeiden.
Ein Sportflugzeug stürzte am späten Vormittag in einen Wald in der Region Les Ponts-de-Martel/NE. Der Pilot und die beiden Passagiere des Flugzeugs kamen ums Leben.
Am Samstag, den 20. Mai 2023, gegen 10.20 Uhr, stürzte ein Sportflugzeug in einen Wald bei der Ortschaft La Combe Dernier in Les Ponts-de-Martel. Der Pilot und seine beiden Passag...
Am 20.05.2023 gegen 22:45 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A16 kurz vor der Ausfahrt Delémont Ouest auf der Spur Frankreich ein Verkehrsunfall.
Aus einem von der Untersuchung zu ermittelnden Grund verlor der Fahrer des Fahrzeugs, das von Delsberg Ost in Richtung Bassecourt unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug und beschädigte es. Nach dem Aufprall kam der Fahrer des Fahrzeugs auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagabend (21.5.2023) in Horgen ein Kind von einem Personenwagen überfahren worden.
Das Kind hat Verletzungen erlitten und ist mit einem Rettungsfahrzeug in ein Spital transportiert worden.
Für die kommende Bade- und Bootssaison appelliert die Kantonspolizei Glarus an die Eigenverantwortung sowie die Beachtung der Gefahrenhinweise und der Sturmwarnung.
Die Seepolizei Glarus ruft allen Schiffsführerinnen und --führern in Erinnerung, dass vor der Fahrt kontrolliert werden muss, ob die Ausweise, Kennzeichen und Vignette, Rettungsmittel etc. an Bord sind und das Schiff dem vorschriftsgemässen Zustand entspricht. Kürzere Schiffe als 2,5 Meter, wie Strandboote und dergleichen, Paddelboote, Stand-Up-Paddles, Rennruderboote, Segelbretter und Drachensegelbretter sollten stets gut sicht- und lesbar mit Name und Adresse des Besitzers respektive der Besitzerin versehen sein. Führerlose Geräte können so einfacher zugeordnet werden. Auf diese Weise werden unnötige und kostspielige Ermittlungen und Suchmassnahmen vermieden.
Leichte bis mittelschwere Verletzungen haben sich am Montagmorgen, 22. Mai 2023, drei Bauarbeiter bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Herisau zugezogen.
Vier Bauarbeiter waren auf einer Baustelle in Herisau mit dem Verlegen von Eisen beschäftigt, als kurz vor 08.00 Uhr ein Teil eines Baugerüstes nachgab und drei von ihnen rund 6 Meter in die Tiefe stürzten.
Zwischen Freitag und Sonntag (21.05.2023), ist es an der Fätzikonerstrasse zu einem Einbruch in einem Einfamilienhaus gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster im Erdgeschoss gewaltsam Zugang zu dem Haus.
Am Sonntag (21.05.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen an mehreren Standorten Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Acht Männer fielen mit ihren Fahrzeugen durch hohe Geschwindigkeiten im Innerortsbereich auf.
Sie werden an die Staatsanwaltschaft verzeigt.
Bei einer frontalen Kollision zwischen zwei Jugendlichen auf einem E-Scooter und einem fahrradfahrenden Kind hat sich dieses gestern auf dem Sportplatz des Schulhauses Dorf in Hergiswil leicht verletzt.
Die unfallbeteiligten jugendlichen E-Scooterfahrer haben den Unfallort ohne Angaben der Personalien verlassen.
In der Schweiz zieht die grosse Mehrzahl an Schauern und Gewittern von Südwesten oder Westen auf. Gewöhnlich breiten sie sich dann mit der Höhenströmung nach Nordosten aus.
Doch keine Regel ohne Ausnahme: Manchmal kann es auch aus anderen Himmelsrichtungen gewittern. Genau das ist heute der Fall.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Elektromobil ist am Montagvormittag (22.5.2023) in Schöfflisdorf die Lenkerin des Elektromobils schwer verletzt worden.
Kurz nach 11.15 Uhr fuhr ein 70-jähriger Personenwagenlenker auf der Wehntalerstrasse von Oberweningen herkommend in Richtung Dielsdorf.
Die Ende April bei der Polizei als gestohlen gemeldeten 40'000 Zuchtbienen aus Schmitten wurden wiedergefunden.
Ein mutmasslicher Dieb wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Leider ist das Thema Suizid in unserer Gesellschaft immer noch ein grosses Tabuthema.
Betroffene scheuen sich oftmals offen über ihre Gedanken zu reden und sind von Schuldgefühlen geplagt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.