Am Samstagmorgen, 15. April 2023, fanden sich 181 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Amsteg, Bristen, Bürglen, Erstfeld, Schattdorf und Silenen, in Erstfeld ein, um den praktischen Teil der Schülerverkehrsprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt. An diesem Samstag waren nun die Mädchen und Jungs gefordert, ihr Gelerntes auf den Strassen von Erstfeld unter Beweis zu stellen. Zwölf Wertungsposten mussten passiert werden.
Im Tunnel Gamsen werden ab dem 24. April 2023 zweimal in vier Nächten Tunnelreinigung und Unterhaltsarbeiten an der Sicherheitsausrüstung ausgeführt.
Deshalb wird der Streckenabschnitt zwischen Visp-Ost und Brig-Glis jeweils nachts gesperrt.
Im Kreis 11 ist am Samstag (15.04.2023) ein Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden.
Kurz nach 16:00 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einer verletzten Person an die VBZ-Haltestelle Dorflinde gerufen.
Am Freitagnachmittag (14.04.2023) ist ein Mann durch Schüsse getötet worden.
Kurz nach 14:15 Uhr kam es vor einer Liegenschaft an der Romanshornerstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Montag in Amriswil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Sonntag, 16. April 2023 ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Ein Autofahrer verwechselte eine Treppe mit einer Zufahrtsstrasse. Es entstand Sachschaden.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt.
Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten. Um die Verkehrsbeeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Am Freitag und Samstag verursachten mehrere Autofahrer und ein Rollerfahrer in Grosswangen, Hildisrieden und in der Stadt Luzern Selbstunfälle. Die Lenker waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss.
Die Luzerner Polizei hat den Männern den Führerausweis abgenommen.
Am 7. April 2023 brach in einer Wohnung in Veyras ein Brand aus.
Die schwerverletzte Person wurde mittels Helikopter ins CHUV geflogen (Polizei.news berichtete) .
Am späten Sonntagabend prallte auf der A3 ein Auto von hinten gegen ein Motorrad. Dessen Lenker stürzte und wurde schwer verletzt.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Sonntag, 16.04.2023, 18.10 Uhr, brannte auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Schwanden ein Auto.
Als der Besitzer eines Personenwagens zu seinem parkierten Auto zurückkehrte, bemerkte er Feuer im Bereich des Motorblocks.
Vom 2. Mai 2023 bis 6. Mai 2023 ist die Tanneggerstrasse in Fischingen, Schurten, wegen Deckbelagsarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am Sonntagnachmittag (16.04.2023), vor 14 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem verunfallten Auto an der Staatsstrasse erhalten. Ein Passant hatte das Auto mit einer regungslosen Autofahrerin angetroffen.
Sie musste reanimiert und von der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Von Donnerstag, 13. April bis Montag, 17. April wurden in einer rund 70-stündigen Bauphase die Brücke der Bahnhofstrasse in Herisau abgebrochen sowie die Fundation für die Tunnelverlängerung der Appenzeller Bahnen erstellt.
Die intensiven Bauarbeiten sind plangemäss verlaufen.
Nach einem Erdrutsch am Sonntagnachmittag (16.04.2023) musste die Rehetobelstrasse zwischen St.Gallen und Speicherschwendi gesperrt werden.
Nach einer Begutachtung und erneuter Beurteilung ist die Rehetobel wieder durchgehend befahrbar.
Am Sonntagnachmittag (16.04.2023) kam es auf der Rehetobelstrasse zwischen St.Gallen und Speicherschwendi zu einem Erdrutsch. Die Strasse war nicht mehr passierbar und musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden.
Der Strassenabschnitt bleibt sicherlich bis Montagmorgen, 6 Uhr, weiterhin gesperrt.
Am Sonntag, 16.04.2023, 1057 Uhr, kam es an der Centralbahnstrasse, auf der Höhe der Liegenschaft Nr. 11, zu einem Verkehrsunfall. Dabei kollidierte ein Personenwagen aus unbekannten Gründen mit einem Betonpfeiler.
Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, entfernte sich der Personenwagenlenker von der Örtlichkeit und unterliess es die Polizei zu verständigen.
Heute Sonntag, 16. April 2023 fand das Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und BSC Young Boys statt. Aufgrund der Gewalteskalationen vom Cup Halbfinal am 4. April waren die Muttenzer Kurve und der Gästesektor geschlossen.
Vor, während und nach dem Spiel verlief alles friedlich, Anhänger beider Clubs unterstützten vor dem Stadion Ihre Mannschaften.
Ausgesprochen trübes Wetter herrschte am heutigen Sonntag, 16. April 2023: In den nordöstlichen Landesteilen regnete es anhaltend, in den zentralen und östlichen Alpen fielen markante Neuschneemengen.
Wir ziehen eine vorläufige Bilanz und vergleichen die gefallenen Neuschneemengen mit den April-Rekordwerten.
Heute Morgen musste ein LKW-Fahrer in Courlevon ein Ausweichmanöver durchführen, um einen Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden Auto zu vermeiden, das mitten auf der Fahrbahn fuhr.
Der Lkw kam von der Strasse ab und landete auf der rechten Seite. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise!
Ein Mann wurde am frühen Samstagmorgen in Hagenwil bei Amriswil von unbekannten Tätern angegriffen und überfallen.
Das Opfer wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein bewaffneter Mann hat in der Nacht auf Sonntag in Steckborn ein Restaurant überfallen. Die Wirtin wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einem Selbstunfall mit einem Elektro-Roller am Samstagabend in Roggwil wurde die alkoholisierte Fahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei Holzarbeiten hat sich am Samstag in Hosenruck ein 17-Jähriger durch eine Motorsäge mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag, 16. April 2023 ist es in Waldstatt zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Autofahrer wurde ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag ergriffen in Schmitten Einbrecher zu Fuss die Flucht. Die feine Spürnase des Polizeihundes führte die Fährte zu deren Anhaltung. Die mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Samstag, 15. April 2023, gegen 04:30 Uhr informierte eine Drittperson die Polizei, dass Einbrecher in Schmitten zu Fuss die Flucht ergriffen hätten.
Am Sonntagmorgen, 16. April 2023, ereignete sich auf der Satteleggstrasse in Willerzell eine Selbstkollision eines Personenwagens. Der 24-jährige Lenker wurde beim Unfall leicht verletzt.
Das Fahrzeug landete stark beschädigt im Fischbach.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Samstag, 15. April 2023, gelungen, in Olten einen mutmasslichen Dieb anzuhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Samstagabend kam es in Spreitenbach zu einer Kollision zwischen einem Auto und der Limmattalbahn. Verletzt wurde niemand.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag, 15.04.2023, um 0920 Uhr, ereignete sich in Basel auf dem Parkplatz des MParc Drei spitz ein Verkehrsunfall.
Dabei fuhr ein Personenwagen in zwei Fussgänger hinein, welche sich auf dem Fussgängerstreifen befanden.
Nach dem Fussballspiel vom Samstagabend kam es in der Stadt Luzern zu einzelnen Sachbeschädigungen.
Um Scharmützel zu unterbinden, hat die Polizei Gummischrot eingesetzt.
Am frühen Mittwochmorgen (12.04.2023) konnte ein auffällig lauter Sportwagen durch die Schaffhauser Polizei vorläufig sichergestellt werden.
Um 01:20 Uhr am Mittwoch (12.04.2023) fiel der Polizeipatrouille ein schwarzer BMW im Fäsenstaubtunnel auf der Autostrasse A4 negativ auf. Ohne erkennbaren Grund beschleunigte das Auto mehrere Male unverhältnismässig stark. Dabei wurden vermeidbare Lärmemissionen durch den Motor sowie Knallgeräusche aus der Abgasanlage generiert.
Am frühen Sonntagmorgen, 16. April 2023, gegen 05.00 Uhr, kam es im Esszimmer eines Einfamilienhauses am Grübelackerweg in Pfeffingen BL zu einem Brandausbruch.
Zwei Person wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Sonntag (16.04.2023), um 02:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem quer stehenden Lieferwagen gekommen.
Der Fahrer des Lieferwagens war fahrunfähig und bereits zuvor mit Inselschutzpfosten kollidiert. Zwei Personen wurden verletzt.
Am Samstag (15.04.2023), um 11 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse erhalten. Ein unbekannter Täter bedrohte die zwei Verkäuferinnen mit einem Messer und erbeutete mehrere hundert Franken.
Im Anschluss flüchtete er. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (15.04.2023), um 18:50 Uhr, ist es auf der Schulstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Auto gekommen.
Dabei wurde der E-Bikefahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (15.04.2023), um 13:30 Uhr, ist es auf dem Lettenweg, auf Höhe der Unterführung Höhenstrasse, zu einem Selbstunfall eines Mofa-Fahrers gekommen.
Der Mann wurde dabei verletzt.
Am Samstag (15.04.2023), in der Zeit zwischen 00:30 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Oberdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am heutigen Tunnelfest "Gubristdurchblicke" zur Eröffnung der 3. Gubrist-Tunnelröhre können sich die Besucherinnen und Besucher noch bis 22 Uhr auch mit unseren Polizistinnen und Polizisten unterhalten.
Die Jüngsten können einen Geschicklichkeitsparcours absolvieren.
Am Freitagnachmittag fuhr eine Autofahrerin auf der Schlachtstrasse von Sempach in Richtung Hildisrieden. Bei der Liegenschaft Honrich bog die Lenkerin nach links ab. Der nachfolgende unbekannte Lenker eines dunklen Audi A6 überfuhr die Sicherheitslinie und überholte das abbiegende Fahrzeug, wobei es zur Kollision kam.
Der unbekannte Lenker flüchtete. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag, 15. April 2023, kam es im Kreis 11 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde einer der beiden mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am heutigen Fest zur Eröffnung des neuen Gubristtunnel präsentiert sich unser Rettungsdienst den vielen Besuchenden, die schon am frühen Morgen zu Tausenden das gigantische Bauwerk bestaunten.
Eine tolle Gelegenheit für unsere dipl. Rettungssanitäter/innen, mit der Bevölkerung ganz ungezwungen ins Gespräch zu kommen, denn schon bald werden sie auch in dieser Tunnelröhre ihren ersten Rettungseinsatz leisten.
Gestern um 18:40 Uhr kam es auf der Ächerlistrasse in Kerns/OW zu einem Verkehrsunfall.
Ein 55-jähriger Autofahrer übersah nach der Stoppstrasse beim Linksabbiegen eine vortrittsberechtigte 16-jährige Motorradfahrerin.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.