Am Donnerstag (13.04.2023), um 20:10 Uhr, hat sich auf der Bischofszellerstrasse ein Unfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 33-jährige Motorradfahrer wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Donnerstagabend, 13. April 2023, kurz vor 22.00 Uhr, ereignete sich in der Bubendörferstrasse in Arboldswil BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und in der bewaldeten Böschung landete.
Der Lenker sowie die drei Mitfahrenden wurden mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht.
Nach einem Unfall auf der A1 ist am Mittwochabend (12.04.2023) ein Mann seinen schweren Verletzungen erlegen.
Um etwa 20:40 Uhr fuhr ein 29-jähriger Autolenker bei starkem Regen auf der A1 Richtung Zürich.
Auf der Ofenbergstrasse in Zernez ist es am Donnerstagvormittag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am 18. September 2022 kam es in Aarau nach einem Fussballspiel zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Mehrere noch unbekannte Personen griffen einen Mann an und traktierten diesen mit Schlägen und Tritten.
Die Beschuldigten konnten bis heute nicht identifiziert werden, weshalb die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau bei der Suche nun die Öffentlichkeit miteinbezieht.
Aus noch unbekannten Gründen brannte ein Wohnwagen auf der Strecke zwischen Dottikon und Othmarsingen.
Am 13. April 2023, 21.45 Uhr, fuhr ein Automobilist mit seinem Auto und einem Wohnwagen auf der Othmarsingerstrasse von Dottikon nach Othmarsingen, als der Wohnwagen zu brennen begann.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Der Autograph war ein mechanisch-optisches Gerät zur Auswertung von Stereoluftbildpaaren des Fotodienstes der Kantonspolizei Zürich (heute UBD).
Sorry, aber es muss nochmals sein. Wir haben einen zweiten Jöö-Moment für euch.
„Wicky“ unsere jüngste Polizistin ist am 9. Februar 2023 zur Welt gekommen und vor wenigen Tagen bei ihrer Hundeführerin eingezogen.
Weisst Du, in welchen Fällen der Rettungsdienst aufgeboten wird?
Wir haben den dipl. Rettungssanitäter Luca auf Zürichs Strassen begleitet und uns bei den Passant/innen erkundigt.
Am Donnerstagnachmittag haben rund 20 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt und uns auf einen Kaffee in Baar getroffen.
Im Austausch durften wir Fragen beantworten rund ums E-Bike, zu Mobbing unter Jugendlichen oder zum Polizeiberuf und wie wir organisiert sind.
Letzten Herbst konnte die Nordröhre des Tunnel Visp eröffnet und so die Südumfahrung von Visp in Fahrtrichtung Sierre vollendet werden. Nun steht die erste Tunnelreinigung an.
Dafür kommt es zu Sperrungen.
Am Donnerstag 13.04.2023, fand das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und OGC Nizza statt. Die Innenstadt war bereits ab dem frühen Nachmittag von angereisten Fussballfans belagert.
Ein Fanmarsch vom Barfüsserplatz zum St. Jakob-Park führte zu verschiedenen Verkehrseinschränkungen. Das Spiel und auch die Phase nach dem Schlusspfiff verliefen ruhig.
Am Donnerstagnachmittag ist auf Höhe Deisswil bei Münchenbuchsee ein Auto von der Autobahn abgekommen. Das Fahrzeug erfasste daraufhin auf einem Firmenparkplatz einen Mann. Dieser wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht, es werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstagmittag (13.04.2023) kam es bei der Verzweigung Rorschacherstrasse/Rehetobelstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Postauto.
Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag, 13. April 2023, kollidierte ein Personenwagen mit einem Container einer Werkstoff-Sammelstelle im Kreis 9 und blieb in der Folge fahrunfähig stehen. Eine Person flüchtete von der Unfallstelle, zwei Personen wurden festgenommen.
Die Stadtpolizei sucht Zeug/innen.
Wir berichten morgen Freitag live aus der Sanitätsnotrufzentrale 144 Bern!
Morgen 14.4. findet der nationale Aktionstag 144 statt. Ziel dieser Aktion ist es, das Bewusstsein und das Wissen über die präklinische Rettung zu erhöhen.
In Himmelried sind in der Nacht auf Donnerstag zwei Autos ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn untersucht.
Am Donnerstagmorgen ist in Wynigen ein Mann bei Forstarbeiten tödlich verunglückt. Nach ersten Erkenntnissen war er von einem abgebrochenen Tannenstück getroffen worden.
Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
In einem Mehrfamilienhaus sind am Dienstagmittag (11.4.2023) in Mönchaltorf zwei Frauen verletzt worden (Polizei.news berichtete). Die mutmassliche Täterin des Gewaltdelikts, eine 68-jährige Frau, ist inzwischen im Spital verstorben.
Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei gehen nach Abschluss der ersten Ermittlungen von einem Gewaltdelikt aus.
Die neue Nationale Cyberstrategie (NCS) wurde an der Sitzung vom 5. April 2023 durch den Bundesrat und an der heutigen Plenarversammlung der KKJPD durch die Kantone gutgeheissen.
Die Strategie zeigt auf, mit welchen Zielen und Massnahmen der Bund und die Kantone gemeinsam mit der Wirtschaft und den Hochschulen den Cyberbedrohungen begegnen wollen. Für die Planung und Koordination der Umsetzung wird wiederum ein Steuerungsausschuss eingesetzt, der die Strategie auch weiterentwickeln soll. Dazu soll dessen Rolle ausgebaut und die Unabhängigkeit gestärkt werden.
Gestern Mittwoch hat eine Patrouille der Luzerner Polizei einen Reisecar angehalten. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurden gravierende Mängel festgestellt. Der Reisecar wurde stillgelegt.
Der Chauffeur musste eine Bussendeposition hinterlegen.
In diesem Jahr standen ebenfalls bereits drei Geräte in Flammen.
Sind Tumbler nun brandgefährlich? Nein, das sicher nicht. Aber es ist eine Tatsache, dass Wäschetrockner zu jenen Elektrogeräten gehören, die statistisch gesehen viele Brände verursachen.
Für unsere Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's) standen in den letzten Wochen ein Fahrkurs sowie eine Fahrsimulator-Ausbildung an.
Bei letzterem konnten verschiedene Situationen und Abläufe gezielt trainiert werden.
Die Kantonspolizei Zürich unterstützte die Aktion mit Ermittlungen zu mutmasslichen in der Schweiz ansässigen Nutzern der kriminellen Online-Plattform.
Zerschlagung des berüchtigten Hacker-Marktplatzes, der Ihre Identität an Kriminelle verkauft.
Rund um die Uhr und sieben Tage die Woche steht der Sanitätsnotruf 144 bei medizinischen Fragen und im Notfall zur Seite.
Unabhängig, ob es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt oder die Adresse der Notfallapotheke gefragt ist – die ausgebildeten Disponentinnen und Disponenten helfen.
Am Dienstag (11.04.2023), in der Zeit nach 13:00 Uhr, haben zwei Männer einen Ladendiebstahl in einem Verkaufsgeschäft an der Allmeindstrasse verübt. Ein 42-jähriger Rumäne konnte von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen vor Ort angehalten und festgenommen werden.
Sein mutmasslicher Mittäter, ein 39-jähriger Rumäne, konnte mittlerweile ebenfalls festgenommen werden.
Bei einem Brand auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses in Adliswil ist am Donnerstag (13.04.2023) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Montag, 17. April 2023 findet in der Zürcher Innenstadt das Sechseläuten statt.
Vor, während und nach dem Volksfest kommt es zu diversen Verkehrseinschränkungen.
Im Mittaltunnel auf der Strecke Gampel-Goppenstein erfolgen ab Mittwoch, dem 19. April 2023, in vier Nächten Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten.
Deshalb sind dazu Spursperrungen nötig.
Am 13.04.2023, kurz nach 07.00 Uhr, wurde eine 56-jährige Frau in der Schalterhalle des Bahnhof SBB Opfer eines versuchten Raubes. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Falsche Polizisten waren im Kanton Aargau wieder unterwegs und brachten Personen um ihr Erspartes.
Noch immer werden Personen im Kanton Aargau von falschen Polizisten kontaktiert. Die Anrufer, welche sich als Polizisten ausgeben, erzählen ganz unterschiedliche Geschichten. Alle mit dem Ziel, Geld oder Wertgegenstände bei Geschädigten abzuholen.
Rauchsäule über dem Mattenhofquartier: Kurz nach 16.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern an einen Brand im Mattenhofquartier alarmiert.
Vor Ort starteten die Feuerwehrleute sofort den Löschangriff im ersten Obergeschoss über die Autodrehleiter.
Eine tote Person nach Wohnungsbrand im Kreis 4 (Polizei.news berichtete).
Das Institut für Rechtsmedizin und die Stadtpolizei Zürich haben die Person, die am Donnerstagmorgen, 6. April 2023, nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hohlstrasse tot aufgefunden worden war, in der Zwischenzeit identifizieren können.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Mittwochmorgen (12.04.2023) sind in Oberriet zwei gestohlene E-Bikes und in Lüchingen zwei gestohlene Velos aus Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern gemeldet worden.
In Oberriet an der Eichbergstrasse schlich sich eine unbekannte Täterschaft in die Sammeltiefgarage und stahl zwei E-Bikes.
Am Mittwoch (12.04.2023), kurz vor 12 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Mann auf einem E-Trottinet auf der St.Gallerstrasse angehalten und kontrolliert.
Der 49-Jährige war zuvor aufgefallen, weil er mit seinem E-Trottinett mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war.
Cyberkriminelle nutzen eine neue Taktik, um unvorsichtige Empfänger dazu zu bringen, auf einen Link in einer E-Mail zu klicken und angeblich ausstehende Zollgebühren zu bezahlen.
Unter dem Betreff "Lieferung des ausgesetzten Pakets" werden solche E-Mails versendet, die den Empfänger darum bitten, die ausstehenden Gebühren zu begleichen.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri werden nächste Woche im Abschnitt Ostring – Muri Signalportale montiert.
Der Abschnitt wird dafür jeweils nachts in beiden Richtungen gesperrt.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega publiziert heute ihren Jahresbericht und blickt darin nicht nur auf ihre Einsatztätigkeit im vergangenen Jahr zurück, sondern informiert über innovative Projekte und darüber, welche Schritte sie unternimmt, um die Luftrettung in der Schweiz weiter zu verbessern.
Im Jahresbericht 2022 finden Sie unter anderem Artikel zu den folgenden Themen:
Hoher Sachschaden ist Mittwochmorgen, 12. April 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen in Herisau entstanden.
Ein 27-jähriger Lenker fuhr kurz nach 08.15 Uhr mit seinem Lieferwagen von Winkeln kommend auf der Kasernenstrasse in Richtung Dorf Herisau.
Mit der Oberalp wird am 28. April 2023 voraussichtlich der erste der fünf Urner Alpenpässe für den Verkehr freigegeben.
Als letzter Pass wird der Susten voraussichtlich am 16. Juni geöffnet.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto wurde am Mittwochmittag in Dagmersellen eine Person leicht verletzt.
Im Einsatz stand auch die Feuerwehr.
Zwischen August und Dezember 2022 verzeichnete die Kantonspolizei Wallis einen Anstieg von Einbruchdiebstählen und Einbruchdiebstahlversuchen im Oberwallis.
Die durchgeführten Ermittlungen führten zur Identifizierung und Verhaftung einer mutmasslichen Täterin. Die Deliktsumme und der Sachschaden belaufen sich auf über CHF 60'000.00.
Gestern ging kurz nach 18 Uhr der erste Notruf über einen Brand in einer Asylunterkunft im Kreis 12 bei der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein.
Rund 70 Bewohner/innen wurden umgehend evakuiert und durch den Rettungsdienst betreut sowie mehrere Personen, darunter auch Kinder, auf Rauchgasvergiftung untersucht. Zwei von ihnen wurden zur genaueren Abklärung in ein Spital überführt.
In der Nacht auf Donnerstag (13.04.2023), kurz nach Mitternacht, ist es in Chur an der Masanserstrasse bei der dortigen Baustelle zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle ohne den Schaden zu melden.
Nach einem Verkehrsunfall auf der A1 bei Winterthur ist am Mittwochabend (12.4.2023) ein Mann im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Etwa um 20.40 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann bei starkem Regen mit seinem Personenwagen auf der A1 Richtung Zürich. Kurz nach der Autobahneinfahrt Winterthur-Töss geriet er ersten Erkenntnissen zufolge ins Schleudern, kollidierte rechtsseitig mit der Leitplanke und kam auf der Fahrbahn zum Stillstand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.