Am Dienstag konnte in Bern eine Frau angehalten werden, die mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert war. Die Anhaltung war nicht zuletzt dank der frühzeitigen Meldung des Betroffenen möglich. Die 47-jährige Frau befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Nidau ein Selbstunfall mit einem Kleinmotor-Dreirad ereignet. Ein Lenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Der Bahnverkehr war unterbrochen.
Am Sonntag findet in Bern die Meisterfeier des BSC Young Boys statt. Gleichzeitig ist dies der letzte Messetag der BEA. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, für die Meisterfeier frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In St. Moritz ist am Donnerstagnachmittag eine Autolenkerin mit einer Fassade kollidiert. Ihr Auto wurde dabei total beschädigt.
Die 75-Jährige fuhr um 16.10 Uhr auf der Via Traunter Plazzas in Richtung Steffanikreisel hinunter.
Gestern Abend wurde ein Velofahrer bei der Einmündung der Brüggligasse in den St. Karliquai in der Stadt Luzern bei einer Kollision mit einem Auto verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Anzutreffen sind wir im Ausstellerzelt, Stand Nr. 45.
Gerne informieren wir euch hier vor Ort ausführlich, was es bei der Benutzung der unterschliedlichen Trendfahrzeuge zu beachten gilt.
Hier ein kleiner Einblick in das Einsatztraining unserer Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's).
Dieses Mal stand, nebst Schiesstraining, unter anderem die persönliche Sicherheit bei Fahrzeugkontrollen an.
Die Kantonspolizei griff am frühen Morgen im Möhlin einen Algerier auf, der mutmassliches Diebesgut bei sich hatte.
Der Verdacht besteht, dass er für mehrere nächtliche Diebstähle aus Autos verantwortlich ist.
Seit einem Jahr sind unsere Mitarbeitenden als Dialog-orientierte Patrouillen (DoPa) im Einsatz.
Das bedeutet, sie sind mehrheitlich zu Fuss unterwegs, pflegen durch die erhöhte Ansprechbarkeit den Austausch mit der Bevölkerung und geniessen dabei auch noch den Blick auf die schöne Stadt Zürich.
Die Furkapassstrasse ist seit Freitag, 5. Mai 2023, bis Tiefenbach befahrbar. Ob die Termine für den Sustenpass eingehalten werden können, ist unsicher.
Grund ist ein Felsabbruch auf der Urner Seite.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle vom 4. Mai 2023 wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Lastwagen mit Anhänger mit belgischen Kontrollschildern überprüft.
Bei der Kontrolle wurde eine Achslastüberschreitung beim Lastwagen sowie eine massive Gewichtsüberschreitung beim mitgeführten Sportgeräteanhänger festgestellt.
Am Freitag (5.5.2023) sind im Fraumünster in Zürich 50 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (21 Frauen und 29 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte: „Es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit! Die Kantonspolizei Zürich leistet einen fundamentalen Beitrag an diese, unsere Sicherheit.“ Er dankte den Aspirantinnen und Aspiranten, die sich mit ihrem Gelübde bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen: „Sie leisten Ihren Auftrag – wann und wo immer Sie gebraucht werden. Dafür gebührt Ihnen Dank und Respekt.“
Auf der Hauptstrasse in Bivio hat sich am Donnerstagabend ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei an einem Arm verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Siegershausen einen Dieb festgenommen.
Beim 20-Jährigen konnte Deliktgut aufgefunden werden.
Gestern Abend, kurz nach 22 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Auto auf der Autostrasse von Alpnach in Richtung Sarnen.
Im Bereich der grossen Schliere kollidierte er mit einem Hirsch. Das Tier wurde dabei getötet und über die Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert.
Gestern Abend fing ein Fahrzeug an der Rue de l’Ancien-Comté in La Tour-de-Trême Feuer. Die Strasse wurde für den Verkehr gesperrt, um den Einsatz der Feuerwehr zu gewährleisten.
Es wurde niemand verletzt.
An der Stadtratssitzung vom Mittwoch, 3. Mai 2023 wurden zwei Polizistinnen und ein Polizist vor dem gesamten Stadtrat im Rathaus Zofingen vereidigt. Therese Gygax, Michel Rizzo und Fabienne Kaderli sind von Kantonalen Polizeikorps zur Regionalpolizei Zofingen übergetreten.
Alle drei Mitarbeitenden verfügen über eine langjährige Polizeierfahrung und haben bereits zu einem früheren Zeitpunkt nach der Polizeischule ein Gelöbnis abgelegt.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 2./3. Mai 2023, an der Haslistrasse in Olten, im Rahmen einer koordinierten Aktion, ein Tanz- und Nachtlokal kontrolliert.
Dabei wurden sechs Frauen angetroffen, die im Lokal illegal gearbeitet haben. Gegen sie wurden fremdenpolizeiliche Massnahmen eingeleitet. Gegen den Betreiber des Lokals wird ein Strafverfahren geführt.
Auf einem Radweg bei Gisikon prallten gestern Abend zwei Rennradfahrer frontal gegeneinander. Beide Radfahrer wurden mit erheblichen Verletzungen ins Spital gebracht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Donnerstagabend ist es auf der Brigelserstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein Automobilist kam in einer Kurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn.
Die Baudirektion Uri setzt vom 8. Mai bis 2. Juni 2023 die Sanierungsarbeiten an der Aussichtsplattform Schillerbalkon in Seelisberg fort.
Dabei werden im Bereich der Einfahrt Chilenwald die Randsteine ersetzt und im Abschnitt Schillerbalkon der Deckbelag eingebaut.
Am Donnerstag (04.05.2023), um 14:35 Uhr, hat sich auf der Autobahn N13 eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde ein 73-jähriger Mann leicht verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (04.05.2023), um 10:50 Uhr, hat sich auf der 'Schloo' ein Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 75-jährige Fussgängerin musste durch die AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (04.05.2023), kurz nach 22:45 Uhr, hat sich auf der Rheinstrasse ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 52-jähriger Autofahrer wurde durch den 31-jährigen Rollerfahrer verletzt. Der unfallverursachende Fahrer wurde als fahrunfähig beurteilt.
Am Donnerstag (04.05.2023), nach 15 Uhr, ist ein 25-jähriger Eritreer, im Zug von Sargans in Richtung Bad Ragaz negativ und drohend aufgefallen.
Er hielt ein Messer in der Hand und machte auf sich aufmerksam.
Am Donnerstag (04.05.2023), um 08:50 Uhr, hat sich auf Hauptstrasse, Verzweigung Prapafierstrasse, ein Unfall mit zwei Velofahrer ereignet.
Ein 65-jähriger und ein 57-jähriger Velofahrer stiessen zusammen und verletzten sich unbestimmt.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Am Samstag 13. Mai 2023 findet in Herisau der letzte Event zu diesem Jubiläum statt.
Die Polizei zeigt dabei Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit. Die Bevölkerung herzlich eingeladen.
Am Sonntag, 30. April 2023 brannte es in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Luzern. Eine Person verstarb, vier weitere Personen wurden mit Verletzungen in das Spital gebracht. Das Opfer, ein 59-jähriger Schweizer, konnte identifiziert werden.
Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Der Zeugenaufruf vom 3. Mai 2023 wird widerrufen.
Nach dem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin auf der Hünenbergerstrasse in Cham hat sich der Autolenker am Donnerstagnachmittag bei der Zuger Polizei gemeldet.
Am Donnerstagnachmittag, 04. Mai 2023, kurz nach 15.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Oberwilerstrasse in Binningen BL einen Selbstunfall. Dabei wurden insgesamt drei Fahrzeuge beschädigt.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstag, 04.05.2023, 22.30 Uhr, brannte an der Tschachenstrasse in Bilten eine Siloballenpresse.
Ein Landwirt presste seit mehreren Stunden auf einer Wiese Siloballen, als die Ballenpresse plötzlich Feuer fing.
Am Mittwochabend ist der Kantonspolizei Graubünden in Domat/Ems ein Motorradfahrer aufgefallen, weil er ohne Helm fuhr.
Bei der Kontrolle wurden diverse weitere Gesetzesverstösse festgestellt.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Donnerstagabend (04.05.2023) in Neschwil (Gemeindegebiet Weisslingen) eine Frau schwer verletzt worden.
Kurz vor 19:45 Uhr fuhr eine 20-jährige Personenwagenlenkerin auf der Rikonerstrasse von Neschwil talwärts Richtung Rikon.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist am Donnerstagnachmittag (4.5.2023) in Thalwil eine Frau von einem Personenwagen angefahren und verletzt worden.
Kurz vor 15 Uhr fuhr ein 71-jähriger Personenwagenlenker durch den sogenannten Oeggisbüelkreisel und bog in die Alte Landstrasse Richtung Oberrieden ein.
Donnerstag, 04.05.2023, ca. 16:35 Uhr, ereignete sich in Basel, in der Birsstrasse 10, Höhe Autobahnausfahrt Birsstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem dunklen Personenwagen und einem Velo-Lenker.
Ohne sich um den verletzten Velo-Lenker zu kümmern, verliess die Personenwagen-Lenkerin die Unfallörtlichkeit.
Auf den 1. Oktober 2023 wird Adj Uof Silvan Stucki neuer Leiter der Kommandoabteilung der Kantonspolizei Obwalden und zum Polizeioffizier befördert.
Der heutige Abteilungsleiter Oblt Hanspeter Durrer wird auf diesen Zeitpunkt in den Ruhestand treten.
Am Sonntagmorgen hat eine unbekannte Täterschaft versucht, einem Mann im Zug zwischen Bern und Worb die Tasche zu entwenden. Der Mann wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht die Personen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im Zug befanden und dem Verletzten zur Hilfe eilten.
Mit Rauschbrillen können Besucherinnen und Besucher des Maimarkts am 3. Mai im Dorfzentrum von Appenzell sicher ausprobieren, welchen Einfluss Alkohol auf die Bewältigung verschiedener Aufgaben hat.
Die Beratungsstelle für Suchtfragen des Kantons Appenzell I.Rh. präsentiert sich mit einem Stand und hat unter anderem Rauschbrillen verschiedener Stärken dabei.
Heute Morgen, am 4. Mai 2023 ab 6:00 Uhr, wurde ein grosses Polizeiaufgebot in der Haftanstalt La Promenade in La Chaux-de-Fonds eingesetzt.
Auf Ersuchen des Strafvollzugsdienstes durchsuchten die Neuenburger Polizei und die Vollzugsbeamten präventiv einen Teil des Gebäudes und der Zellen nach verbotenen Gegenständen oder Produkten. Die Hundebrigade wurde mobilisiert.
Sie haben gerade einen sexuellen Witz oder Scherz gehört oder sind Ziel eines solchen geworden, der Sie peinlich berührt oder gestört hat. Sie haben Ihrem Kollegen mündlich mitgeteilt, dass Sie diese Art von Witzen nicht dulden.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie dem/der Täter/in schnell und entschieden zeigen, dass Sie nicht einverstanden sind. Sie können sich auch Unterstützung von Ihrem Vorgesetzten oder von Kolleginnen und Kollegen holen, damit Sie in einer solchen Situation nicht alleine dastehen.
Am Samstag, den 29. April 2023, wurde in Bex im Keller eines Gebäudes der Körper einer Frau entdeckt, die unter verdächtigen Umständen verstorben war.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände dieses Ereignisses zu ermitteln.
Im klimatologischen Mittel wird in den Niederungen der Alpennordseite oft in der ersten Maihälfte der erste Tag mit Temperaturhöchstwerten von über 25 Grad erreicht.
So geschah es auch heute.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.