Am Montagabend ist es auf der Hauptstrasse zwischen Rümikon und Kaiserstuhl zu einer heftigen Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Es wurden mehrere Personen verletzt und alle drei Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Von März bis April wird die Kantonspolizei Wallis die Verkehrspräventionskampagne „Häb Sorg“ in Bezug auf die Nutzung von E-Scootern durchführen.
Im Lauf der letzten Jahre hat die Verkehrsdichte an E-Trottinetts stetig zugenommen. Die Kantonspolizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Unfällen sowie Wiederhandlungen bei der Benutzung dieses Fortbewegungsmittels.
Am 2. März 2023 ist die Kantonspolizei im Unterwallis auf einen Lieferwagen aufmerksam geworden, der tags zuvor als gestohlen gemeldet worden war.
Der Lenker, der den Diebstahl zusammen mit zwei weiteren Personen verübt hatte, wurde angehalten und vorübergehend inhaftiert. Nun wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Rund 150 Meter über dem Urnersee im Gebiet Axenmätteli, Gemeinde Flüelen, ist der Geschiebe-sammler Spinnenloch im Axentobel zu leeren.
Die Entleerung erfolgt zum See hin. Aufgrund der Arbeiten ist jederzeit mit Steinschlag im Ufergebiet zu rechnen.
Zwei Berufsoffiziers-Anwärter von der United States Military Academy in West Point besuchen für eine Woche den Lehrverband Panzer/Artillerie in Thun.
Sie machen sich dort ein Bild vom schweizerischen Ausbildungsmodell und tauschen sich mit Berufskolleginnen und Berufskollegen der Schweizer Armee aus.
Zum Schutz der Amphibien auf ihrer jährlichen Wanderung wird ab dem 8. März 2023 die St.Georgen-Strasse zeitweise bis auf Weiteres gesperrt.
Die jährliche Amphibien-Wanderung steht bevor.
Wegen einer Felssicherung an der Kerenzerbergstrasse kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag, 6. März 2023, haben die Arbeiten zur Felssicherung Salleren an der Kerenzerbergstrasse begonnen.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Montagnachmittag (6.3.23) in Gutenswil (Gemeinde Volketswil) ein Mädchen schwer verletzt worden.
Kurz nach 15.15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Automobilist auf der Pfäffikerstrasse bergwärts Richtung Fehraltorf.
Am Montag (06.03.2023), um 18:05 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand in einem Zweifamilienhaus an der Gasterstrasse gemeldet worden. Der betroffene Hausteil ist nicht bewohnbar.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit HS Clean Reinigung als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt HS Clean Reinigung mit Sitz in Sachseln OW die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Die Stammgäste „Bise“ und „Hochnebel“ haben die Schweiz vorläufig verlassen. Mit der Umstellung zu einer dynamischen Westlage wird in den kommenden Tagen wiederholt Niederschlag und teils stürmischer West- oder Südwestwind erwartet. Wie hoch wird die Schneefallgrenze liegen?
Wie viel Niederschlag wird fallen? Diese Fragen beschäftigen uns zurzeit in der Wetterzentrale.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) geben bekannt, dass ein 38-Jähriger und ein 27-Jähriger, beide albanische Staatsangehörige, die in Italien leben, festgenommen wurden.
Die beiden Männer waren an Bord eines Autos mit italienischen Kennzeichen, das in die Schweiz einreiste, und wurden am 28.02.2023 am Zollübergang Chiasso Brogeda von Mitarbeitern des UDSC angehalten.
Gestern, am Samstag, 4. März, fand im PalaCinema in Locarno die Loyalitätserklärung der Absolventen der Polizeiakademie des 5. Bezirks (SCP 2021) statt.
Während der traditionellen Veranstaltung, die vom Direktor des Polizeischulungszentrums (CFP) Andrea Pronzini eröffnet wurde, ergriffen der Bürgermeister der Stadt Locarno Alain Scherrer, der Direktor des Departements der Institutionen Norman Gobbi und der Kommandant der Kantonspolizei Col Matteo Cocchi das Wort. Ebenfalls anwesend waren die Präsidentin des Grossen Rates Gina La Mantia, Vertreter der politischen Behörden und die Kommandanten oder deren Vertreter der Polizeikorps mit den neu diplomierten Beamten.
Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs, das in der Nacht vom 03. auf den 04. März den schwarzen Audi SQ5, der regelmässig auf der Höhe der Nr. 29 der Chaussée de la Boine in Neuenburg parkiert war, gestreift hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Neuenburg, Tel. 032 889 95 60, in Verbindung zu setzen.
Am Samstagabend, den 4. März 2023, wurden in Cornol vier Personen festgenommen.
Nach der Meldung eines Verantwortlichen einer Tankstelle haben das BZSt (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) und die Gendarmerie eine Fahndung eingeleitet.
Anfang Februar wurde der Lenker eines nicht regelkonformen E- Trottinetts zum zweiten Mal angehalten.
Die Kontrolle auf der Prüfrolle ergab, dass das Gefährt, mit welchem der Nutzer verkehrte, eine Geschwindigkeit von 110 km/h erreichen konnte.
Am Sonntag (05.03.2023) kam es aus unbekannten Gründen vor einem Club und später am Hauptbahnhof St.Gallen zu einer Schlägerei. Ungefähr 20 Personen waren involviert.
Sieben Personen wurden für 24 Stunden weggewiesen.
Am Montag, 06.03.2023, 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Anlässlich einer Sachverhaltsaufnahme eines Verkehrsunfalles, wurde unsere Patrouille vom Strassenrand aus von zwei Personen „beobachtet“. Nach einer Weile meldeten sich die Personen persönlich zu Wort.
Dabei stellte sich während dem Gespräch heraus, dass die ältere Person ein pensionierter Polizist aus Frankreich ist.
Am Montagmorgen (6.3.2023) kurz nach 07.00 Uhr, ist es auf der Emserstrasse vor der Schützengartenkreuzung zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Montag in Weingarten einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 2 Uhr an der Unterdorfstrasse einen Autofahrer.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Sonntagabend nach einem Verkehrsunfall in Hauptwil ihren Führerausweis abgeben.
Eine Autofahrerin war gegen 23 Uhr auf der Hauptstrasse dorfauswärts unterwegs.
Im Oberengadin findet am Sonntag, 12. März 2023 der 53. Engadin Skimarathon statt. Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden, der Zivilschutzpolizei und Mitarbeitern zweier privaten Sicherheitsfirmen den Verkehr.
Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die signalisierten Umleitungen zu beachten und die Anweisungen der Ordnungskräfte zu befolgen.
Während der Fahrt ist in einem Auto ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Im Vordergrund steht ein technischer Defekt.
Am Sonntag, 5. März 2023, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines E-Bikes auf der Gotthardstrasse, im Bereich der kantonalen Mittelschule, in Richtung Schattdorf.
Aus derzeit unbekannten Gründen verlor die 70-Jährige die Kontrolle über ihr E-Bike, fuhr auf das Trottoir und anschliessend in eine Steintreppe.
Über das Wochenende kam es zu diversen Verkehrsunfällen im Kanton Luzern. In mehreren Fällen waren die Lenkerinnen oder Lenker alkoholisiert und sie standen zum Teil auch unter Drogeneinfluss.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Auf der Saalstrasse in Kienberg hat sich am Sonntagnachmittag, 5. März 2023, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Dabei ist der junge Motorradlenker schwer verletzt worden.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen.
Am Sonntagabend (05.03.2023) konnte ein 28-jähriger Mann festgenommen werden. Er hatte am Sonntagmorgen sowie am Sonntagabend insgesamt drei Raubüberfalle in verschiedenen Geschäften am Bahnhof verübt, wobei zwei davon erfolglos blieben.
Er konnte beim dritten Raub mehrere hundert Franken erbeuten.
Im Februar hatten wir im Rahmen unserer Ausbildung an der Polizeischule das "Vergnügen" respektive die Chance im Hallwilersee die Kaltwasserrettung einer Person zu trainieren.
Im Vordergrund dieser Übung stand das Bewusstwerden der Risiken, der Möglichkeiten und das Kennenlernen der eigenen Grenzen.
Für den „Zuger Preis für Zivilcourage“ suchen wir Personen, die sich im 2022 mutig aber überlegt für ihre Mitmenschen eingesetzt haben.
Bereits zum 11. Mal verleiht der Kanton Zug diese Auszeichnung.
Von Dienstag, 14. März, bis Freitag, 17. März 2023, sperrt das Tiefbauamt die Umfahrung Ebnat-Kappel infolge umfangreicher Unterhalts- und Inspektionsarbeiten.
Der Streckenabschnitt zwischen dem Kreisel Stegrüti und dem Knoten Gieselbach ist jeweils von 07.45 Uhr bis etwa 16.30 Uhr nicht befahrbar.
Am Montag, 13. März 2023, starten die Bauarbeiten an der Rickenstrasse in St.Gallenkappel im Abschnitt Unterdorf bis Oberdorf.
Das Tiefbauamt ersetzt den Belag und baut die Bushaltestellen Unterdorf und Post behindertengerecht aus. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober 2023.
Am Montag, 13. März 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat Gossau mit der Sanierung der St.Gallerstrasse in Niederhelfenschwil und Oberbüren. Dabei werden zwischen Brübach und Laupen Strassenbauarbeiten durchgeführt und Stützbauwerke erstellt.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2023. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Am frühen Sonntagmorgen konnten in Magden drei Einbrecher in flagranti verhaftet werden. Zwei von ihnen befanden sich noch im Fahrzeug der Geschädigten.
Die Polizei sucht Zeugen sowie allfällig weitere Geschädigte.
Vom 13. März 2023 bis 14. April 2023 ist die Fischingerstrasse in Oberwangen zwischen der Dorfstrasse und der Kurhausstrasse wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am 05.03.2023, um 18.30 Uhr, kam es in der Güterstrasse in einem Take Away-Geschäft nahe der Sempacherstrasse zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Eine Autofahrerin musste in der Nacht zum Sonntag in Rickenbach nach einem Verkehrsunfall ihren Führerausweis abgeben.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine Autofahrerin gegen 0.15 Uhr aus einer Ausfahrt in die Sonnmattstrasse einbiegen.
Auf der Wilerstrasse in Erstfeld kam es am Freitagabend, 3. März 2023, kurz vor 19.00 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 17-jähriger Motorradfahrer erheblich verletzt wurde.
Der Mann war mit seinem Motorrad in nördlicher Richtung unterwegs, als er im Bereich der Autobahnbrücke mit einem Reh kollidierte, welches die Strasse überquerte.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 4./5. März 2023, wurden im Gebiet Erzenbergstrasse, Weissfluhweg und Unterem Burghaldenweg in Liestal BL mehrere Fahrzeuge aufgebrochen und aus weiteren unverschlossenen Fahrzeugen Gegenstände entwendet.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge zwei mutmassliche Täter aufgrund eines Hinweises einer Drittperson festnehmen.
Am Sonntag (05.03.2023), kurz vor 6 Uhr, hat sich auf der Unteren Bahnhofstrasse, Höhe Neue Jonastrasse, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet. Wie sich herausstellte, war das eine Auto von einem 15-jährigen Jugendlichen gelenkt worden.
Seine beiden 14- und 15-jährigen Mitfahrerinnen und sein 14-jähriger Mitfahrer sowie ein 31-jähriger Autofahrer wurden leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (04.03.2023) in Rafz eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei einen Schnellfahrer sowie einen Raser angehalten.
Verkehrspolizisten führten auf der Schaffhauserstrasse mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (05.03.2023) auf den Ein- und Ausfallachsen von Zürich verkehrs-, kriminalpolizeiliche- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Während rund fünfeinhalb Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten im Milchbucktunnel, der A1L sowie den Autobahnanschlüssen und Nebenachsen von Dübendorf, Wallisellen, Glattbrugg, Kloten, Brüttisellen und Rümlang, rund 250 Fahrzeuge und deren Insassen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am frühen Sonntagmorgen in Mettendorf einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 3.30 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.