Am Sonntagmittag, 8. Januar 2023, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 12.30 Uhr die Meldung ein, dass beim Marina Fallenbach in Brunnen Treibstoff im Vierwaldstättersee sei.
Die Feuerwehr Brunnen konnte zusammen mit den Stützpunktfeuerwehren Schwyz und Küssnacht, sowie dem Seerettungsdienst Brunnen, die Verschmutzung mit einer grossflächigen Ölsperre eindämmen.
Am frühen Sonntagabend brannte es erneut im selben leerstehenden Gebäude wie am Vorabend. Es wurde niemand verletzt. Es entstand grosser Sachschaden. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Brandstiftung steht als Brandursache im Vordergrund.
Bei einer Grosskontrolle hat die Kantonspolizei gestern Morgen fünf Lenker gestoppt, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen. Ein Fahrzeug wurde sogar zwei Mal angehalten.
Die Kantonspolizei führte am Sonntagmorgen, 8. Januar 2023, auf der A1 bei Neuenhof eine Verkehrskontrolle durch. Während knapp zwei Stunden wurden in Fahrtrichtung Bern 16 Fahrzeuge genauer kontrolliert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Basadingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Sonntag (08.01.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 08:30 Uhr, haben unbekannte Täterschaften Diebstähle aus Fahrzeugen in Wil und Oberuzwil begangen. In Wil wurden in einer Tiefgarage an der St.Gallerstrasse sieben Autos aufgebrochen.
In Oberuzwil stahl eine Täterschaft Bargeld aus einem unverschlossenen Auto.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (08.01.2023), in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Eingangstür gewaltsam Zutritt in den Laden und durchsuchte diesen.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Freitagabend (6.1.2023) in Horgen ein E-Bike-Fahrer schwer verletzt (siehe Medienmitteilung vom 7.1.2023). Am Samstagabend ist der Mann im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Nach dem Selbstunfall auf der Neugasse wurde der 56-jährige Mann mit einem Rettungsdienst ins Spital gefahren. Im Verlaufe des Samstagabends erlag er seinen schweren Verletzungen.
In Erlinsbach ist das mehrere Jahrhunderte alte Gebäude, in welchem sich unter anderem das ehemalige Restaurant "Löwen" befindet, am Samstagabend durch einen Brand stark beschädigt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Die Stadtpolizei Chur hat über das vergangene Wochenende (06. - 08.01.2023) mehrere Fahrzeuge kontrolliert.
Dabei wurde insbesondere auf die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenker geachtet.
Bei Geschwindigkeitskontrollen in Zeiningen und Bremgarten wurden zwei Schnellfahrer mit 145 km/h und 146 km/h ausserorts gemessen.
Die erste Geschwindigkeitskontrolle führte die Kantonspolizei Aargau am Samstagmorgen, 7. Januar 2023, auf der Umfahrung in Bremgarten durch. Kurz vor 06.30 Uhr erfasste das Radargerät einen Hyundai Kona, der mit 146 km/h in Richtung Wohlen fuhr. Zulässig wären 80 km/h.
Der Polizist am Messgerät verbreitete das Messresultat über Funk, worauf die Kantonspolizei Aargau einen 27-Jährigen Schweizer als mutmasslichen Lenker ermitteln konnte. Es besteht der Verdacht, dass dieser während der Fahrt unter dem Einfluss von Drogen stand.
In Rekingen (AG) wurden bei einem Streit am Samstagabend (7. Januar 2023) zwei Personen verletzt und ins Spital geflogen.
Am Samstagabend, 07. Januar 2023, um zirka 22.30 Uhr meldete eine Drittperson eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in Rekingen.
Am Samstag (07.01.2023) ist es im Zuge des Eishockey National League Spiels zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions zu Ausschreitungen gekommen. Anhänger der ZSC Lions warfen nach dem Spiel gezielt pyrotechnische Gegenstände gegen Sicherheitskräfte.
Die Kantonspolizei St.Gallen prüft mögliche Massnahmen.
Am Samstag (07.01.2023), kurz vor 10:10 Uhr, war die Kantonspolizei St.Gallen zu einem Unfall auf dem Badiparkplatz gerufen worden. Vier Männer, die alle keinen Führerausweis besassen, waren mit der Reparatur eines beschädigten Autos beschäftigt. Keiner wollte gefahren sein.
Nach dem Abzug der Patrouille lenkte ein 24-jähriger Mann in nicht fahrfähigem Zustand das nicht betriebssichere Auto durch Goldach und leistete über eine längere Strecke dem Haltezeichen keine Folge.
Am Samstagmittag, 7. Januar 2023, um 13.15 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Bubendörferstrasse in Arboldswil BL unter Drogeneinfluss einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Dieser Film richtet sich primär an junge Aviatik-Begeisterte und gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Super Puma Display Teams. Das SPDT ist das Helikopter-Kunstflugteam der Schweizer Luftwaffe.
Dieses Video zeigt neben spektakulären Flugszenen auch Air to Air Aufnahmen und Bilder direkt aus dem Cockpit.
Ein 20-jähriger Raser hat am frühen Samstagmorgen (7.1.2023) bei der Flucht vor der Polizei auf der A1 bei Rümlang einen Unfall verursacht.
Der Mann und seine Mitfahrerin sind leicht verletzt worden.
Im Schäfer in Dulliken hat am Samstagmorgen, 7. Januar 2023, ein derzeit unbekannter Mann einen Tankstellenshop überfallen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (05.01.2023) haben Schwerverkehrsspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen einen Linienbus zur Kontrolle angehalten.
Dabei musste festgestellt werden, dass der Führerausweis des Chauffeurs abgelaufen war.
Am Samstag (07.01.2023), kurz nach 9 Uhr, ist eine 43-jährige Frau alkoholisiert vom Parkplatz des Polizeistützpunkt Mels losgefahren. Sie war am frühen Morgen auf den Polizeistützpunkt gebracht worden, um an einem warmen Ort auszunüchtern.
Dies nachdem sie aus der Wohnung eines Kollegen weggewiesen wurde. Der Frau wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt.
Am Samstagmorgen griff ein unbekannter Mann eine Frau tätlich an. Anwohnende eilten ihr zu Hilfe. Der unbekannte Täter konnte flüchten.
Das Opfer wurde beim Angriff leicht verletzt.
Bei einem Selbstunfall am späten Freitagabend (06.01.2023) in Wädenswil hat sich eine E-Bike-Fahrerin schwer verletzt.
Gegen 23.20 Uhr fuhr eine 34-jährige Frau mit einem E-Bike auf der Zugerstrasse abwärts Richtung See. Aus bislang unbekannten Gründen verlor die Lenkerin die Kontrolle über das Fahrzeug, prallte gegen einen Kandelaber und stürzte. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu.
Nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde die Schwerverletzte mit der Rega in ein Spital gebracht. Gemäss ersten Erkenntnissen war die E-Bike-Lenkerin ohne Helm unterwegs.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Freitagabend (06.01.2023) in Horgen ein E-Bike-Fahrer schwer verletzt.
Um 21.45 Uhr fuhr ein 56-jähriger Mann auf einem E-Bike mit einer Mitfahrerin auf der Neugasse vom Bahnhof Oberdorf abwärts Richtung Zentrum. In der Linkskurve vor der Strassenunterführung verlor der Mann aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Beim Sturz zog sich der Lenker lebensbedrohliche Verletzungen zu. Die 29-jährige Mitfahrerin blieb dabei unverletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde der Schwerverletzte in ein Spital gebracht.
Nach einem Fluchtversuch konnte die Polizei in der Nacht auf Samstag in Olten zwei mutmassliche Diebe von Bootsmotoren anhalten.
Die beiden Polen wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Freitagvormittag, 6. Januar 2023, ist es in Herisau zu einem Auffahrunfall zwischen drei Autos gekommen.
Eine Person erlitt leichte Verletzungen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Beginn eines Einsatzes steht meist ein Notruf. Von der Einsatzleitzentrale werden die benötigten Blaulichtorganisationen entsprechend aufgeboten.
Ab jetzt zählt jede Sekunde.
Am frühen Samstagmorgen, 7. Januar 2023, wurde am Neumühlequai im Kreis 6 ein Mann aus der Limmat geborgen. Trotz sofortiger Reanimationsmassnahmen verstarb der Mann.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Freitag, 6. Januar 2023, gegen 23.10 Uhr, haben zwei Unbekannte einen 15-Jährigen an Steinentorberg angegriffen und beraubt.
Er erlitt dabei leichte Verletzungen.
Am frühen Samstagmorgen, 07.01.2023, wurden an der Badstrasse in Niederurnen in zwei Geschäftsbetriebe eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum ersten Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Freitagmorgen (06.01.2023) kam es auf der Langgasse, Höhe Sonnrainweg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Diese verletzte sich leicht am Kopf.
Am Freitagnachmittag (06.01.2023) kam es auf der Verzweigung Splügen-, Bachstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Freitag, 6. Januar 2023, um circa 23.15 Uhr, hat ein unbekannter Velolenker in der Schanzenstrasse eine 19-jährige Fahrradfahrerin verletzt. Die Frau begab sich zur ambulanten Behandlung ins Spital und alarmierte die Polizei.
Eine sofortige Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Am Freitagnachmittag (06.01.2023), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Holzerunfall in einen Waldstück unterhalb der Wattwilerstrasse erhalten. Ein 46-jähriger Mann wurde durch seinen Kollegen nach dem Fällen eines Baums verletzt aufgefunden. Der genaue Unfallhergang ist unklar.
Der Verletzte musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (06.01.2023), kurz vor 22:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Haldenstrasse erhalten. Ein Geräteschuppen war aus unbekannten Gründen in Brand geraten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.
Am Freitag (06.01.2023), in der Zeit zwischen 12:40 Uhr und 16:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Haldenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die Eingangstür gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte die Räume.
Am Freitag (06.01.2023) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten, die in nicht fahrfähigem Zustand, ohne Ausweis oder mit vereisten Frontscheiben unterwegs waren.
Sechs Autofahrer werden wegen den verschiedenen Strassenverkehrsdelikten zur Anzeige gebracht.
Am Freitagabend, 6. Januar 2023, kurz nach 18.30 Uhr, verursachte eine Personenwagenlenkerin auf der Nunningerstrasse in Grellingen BL einen Selbstunfall.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag, 6. Januar 2023, kurz vor 16.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Challstrasse in Röschen BL einen Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
In Suhr (AG) wurde ein PW-Lenker am Freitagmorgen (06.01.23) auf der Bernstrasse West mit 124 km/h innerorts gemessen.
Die Regionalpolizei Suret führte am Freitagmorgen, 6. Januar 2023, auf der Bernstrasse West in Suhr eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei handelt es sich um eine Innerortsstrecke mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Am Freitagabend (06.01.2023) brannte der Christbaum in einer Wohnung im Breitequartier in Schaffhausen.
Eine Person wurde verletzt und es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag, 6. Januar 2023, kurz nach 20.45 Uhr, ist es in einem Recyclingcenter in Schattdorf zu einem Brand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Lager von Entsorgungsmaterial in Vollbrand. Die Einsatzkräfte konnten ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern und das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Durch den Brand wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Die Brandwache wird durch die Feuerwehr sichergestellt.
Am Freitag, den 6. Januar um 21:46 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 des Montagnes an die Avenue Léopold-Robert 51 in La Chaux-de-Fonds aus, um einen Kellerbrand im Untergeschoss zu löschen.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.