Am Samstagabend, 08. Oktober 2022, gegen 20.00 Uhr, kam es in der Hofstettenstrasse in Ettingen BL zu einem Selbstunfall, wobei eine alkoholisierte Personenwagenlenkerin mit der Leitplanke kollidierte.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag (08.10.2022), um 19:45 Uhr, hat ein 49-jähriger Mann in Frümsen, Frol, mit seinem E-Bike einen Selbstunfall verursacht. Dabei hat er sich unbestimmt am Kopf verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen befand den Mann für fahrunfähig.
Am Samstagvormittag hat sich in Le Prese ein Arbeitsunfall ereignet. Ein landwirtschaftlicher Angestellter wurde verletzt.
Der Unfall ereignete sich um 9.40 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der 34-jährige Arbeiter in der Nähe eines Behälters voller getrockneter Kräuter, dieser befand sich in rund einem Meter Höhe, als ein Stahlseil riss.
Am Samstag, 8.10.2022, um 1.47 Uhr, wurde die Verkehrsgruppe der Feuerwehr DueWaBrue zur Unterstützung der Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH aufgeboten.
Infolge eines Verkehrsunfalles auf der Autobahn A1 musste die Autobahneinfahrt in Brüttisellen, Fahrtrichtung Zürich, gesperrt werden.
Dunkel gekleidete Personen erkennt man im Strassenverkehr erst in 25 Meter Entfernung, hell gekleidete in einer Entfernung von 40 Metern. Reflektierende Elemente hingegen verbessern die Sichtbarkeit auf 140 Meter.
Das ist wichtig, da ab der Dämmerung die Unfallgefahr drei Mal höher ist als am Tag.
Gestern kurz nach 12:30 Uhr fuhr ein 64-jähriger Autofahrer auf der Oberwilerstrasse in Richtung Giswil. Beim Gerisbach (siehe Titelbild) geriet er aus noch ungeklärten Gründen links ab der Brücke.
Das Auto überschlug sich seitlich und blieb auf der Fahrerseite im Bachbett liegen.
Am Samstagnachmittag, 8. Oktober 2022, beendete die Stadtpolizei Zürich einen Sitzstreik auf der Hardbrücke im Kreis 5. Nach nicht Folge geleisteter Abmahnung, die Brücke zu verlassen, lösten die Einsatzkräfte die Blockade auf.
Sieben Personen wurden in eine Polizeiwache gebracht.
Am Samstagmittag hat sich auf der Autobahn A13 in Maienfeld eine Auffahrkollision ereignet. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Drei Personenwagen fuhren gegen 11.45 Uhr auf der Überholspur in Richtung Norden. Als das vorderste Fahrzeug wegen stockendem Verkehr abbremsen musste, kam es zur Auffahrkollision zwischen den beiden nachfolgenden Fahrzeugen.
Am Samstag (08.10.2022), kurz vor 10:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos mit Wohnanhänger gekommen. Dabei kippte der Anhänger zur Seite und blockierte die Normalspur.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Samstagmorgen, 8. Oktober 2022, wurde ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung im Kreis 4 schwer verletzt. In diesem Zusammenhang nahm die Stadtpolizei Zürich zwei Männer fest.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am Freitag, 07.10.2022, gegen 22.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Gesellschaftswagens mit Deutschen Kontrollschildern im Gotthardstrassentunnel Richtung Norden.
Im Tunnelabschnitt der Gemeinde Hospental meldete die Anzeige auf dem Armaturenbrett des Reisebusses eine technische Störung im Motorraum des Fahrzeuges.
Am Freitagabend, 7. Oktober 2022, hat eine unbekannte Täterschaft in Buttikon die Angestellte eines Verkaufsgeschäftes überfallen und Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand. Die Fahndung nach der Täterschaft führte bislang nicht zum Erfolg.
In der Nacht auf Samstag (8.10.2022) ist es auf der A1 bei Brüttisellen (Gemeinde Wangen-Brüttisellen) zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Personenwagenlenker ist wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt verhaftet worden.
Unvorsichtigkeit oder Mängel an Holzfeuerungsanlagen können zu gravierenden Bränden führen.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht und weist auf den richtigen Umgang hin.
In Baar ist ein Traktoranhänger im Kreisel Weststrasse / Neugasse umgekippt. Die zwei Tonnen Äpfel rollten auf die Strasse und führten zu Verkehrsbehinderungen.
Eine Umleitung wurde eingerichtet.
Betrugsopfer werden vermehrt von Taxifahrer/-innen zur Bank und anschliessend an einen Kryptowährungsautomaten gefahren, um das Geld einzuzahlen.
Was auf den ersten Blick haarsträubend scheint, ist für Opfer scheinbar der einzige Ausweg aus einem Dilemma.
Am Freitag (07.10.2022), um 11:05 Uhr, ist es im Unterdorf zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen mit Anhänger gekommen. Dabei wurden alle drei Insassen verletzt.
Ein Mann und eine Frau wurden mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (07.10.2022), um 22:45 Uhr, hat sich auf der Fürstenlandstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Einer der beiden Fahrer war dabei alkoholisiert.
Ihm wurde der Führerausweis vor Ort vorläufig abgenommen. An beiden Autos entstand Sachschaden.
Am Freitag (07.10.2022), um 18:45 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zur Kollision zwischen einem rückwärtsfahrenden Auto und zwei Personen gekommen.
Dabei wurden ein 90-jähriger Fussgänger und eine 85-jährige Fussgängerin verletzt. Sie wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (06.10.2022) versetzte ein Mann mit einem Messer seine Nachbarn in Schrecken. Die ausgerückten Patrouillen der Stadtpolizei konnten den Mann stellen.
Verletzt wurde niemand, der Mann wurde durch einen Amtsarzt in eine Psychiatrie überwiesen.
Am 6. Oktober 2022 wurde der Wildhut eine Nahbegegnung zwischen einer vierzehnjährigen Jugendlichen und einem Wolf in Furna gemeldet.
Wie die Jugendliche berichtete, sei die Begegnung mit dem Wolf auf dem Weg zur Schule in einer Spitzkehre auf kurzer Distanz passiert und habe beide überrascht. Auf das hin habe der Wolf geknurrt und sich dann entfernt.
Bei einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Autos auf der Thalstrasse in Laupersdorf hat sich am Freitagnachmittag, 7. Oktober 2022, eine am Unfall beteiligte Automobilistin verletzt.
Sie musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden.
Am Donnerstag 6. Oktober 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in Wassen ein Arbeitsunfall.
Ein 66-Jähriger Mann überquerte mit einem Raupendumper die Strasse. Dabei fiel der Mann aus noch ungeklärten Gründen vom Gefährt.
Am Freitagnachmittag, 07. Oktober 2022, kurz vor 14.30 Uhr, kam es auf einem Fussgängerstreifen in der Bahnhofstrasse in Sissach BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei schwer verletzt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 41 vom 10.10.2022 bis zum 16.10.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung am Sonntag, den 9. Oktober, von 5:30 bis 19:00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen am rechten Ufer zu rechnen ist.
Am Freitag, den 7. Oktober gegen 06:40 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 21-jährigen Frau aus Boudry gesteuert wurde, auf der rechten Spur der Autobahn A5 in Richtung Biel.
Bei der Ausfahrt aus dem gedeckten Einschnitt von Auvernier kam es infolge einer Verlangsamung zu einer Kollision mit dem von einem 28-jährigen Einwohner von Yverdon-les-Bains gelenkten Fahrzeug, das gerade wegen der Zwangsausfahrt auf der Höhe des Anschlusses Neuchâtel West verkehrsbedingt zum Stehen gekommen war.
Am Freitag, 7. Oktober, gegen 06:40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 82-jährigen Frau aus Fleurier gelenkt wurde, auf der Tendentenstrasse von Travers in Richtung Brot-Plamboz.
Am oberen Ende der Côte de Rosières kam sie in der Haarnadelkurve nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und endete in einem Wassersammler.
Aufgrund einer Störung im nicht-nuklearen Teil der Anlage ist es am Morgen zu einer Schnellabschaltung des KKB 2 gekommen. Die Anlage war zu jeder Zeit in sicherem Zustand.
Die Störung wurde behoben. Die Anlage wird, nach erfolgter Abstimmung mit dem ENSI, wieder ans Netz gebracht.
In der Nacht auf Freitag hat sich eine ausgedehnte Hochnebelschicht über dem Mittelland gebildet. Beim Tagesanbruch lag die Obergrenze zwischen 1200 und 1500 Metern. Im Laufe des Tages löste sich der Hochnebel von Westen vollständig auf.
Gegen Osten hin war die Nebeldecke deutlich dicker, sodass die Auflösung zögerlicher geschah.
In Bern hat am Donnerstagnachmittag ein Unbekannter einen Einkaufsladen überfallen. Der Täter bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und flüchtete anschliessend mit Beute. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittwoch, 5. Oktober 2022, verhafteten Polizisten der Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 ein weiteres Mal eine mutmassliche Betrügerin.
Zuvor wurde eine Frau telefonisch von falschen Polizisten kontaktiert und auf die Herausgabe von Bargeld gedrängt.
Am 6. Oktober 2022 hielten Agenten der Kantonspolizei Wallis anlässlich einer Verkehrskontrolle einen E-Scooter an.
Die Kontrolle auf der Prüfrolle ergab, dass das Gefährt eine Geschwindigkeit bis zu 115 km/h erreichen konnte. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Am Freitagmorgen ist es auf der A8 bei Leissigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen. Der Autolenker erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Lieferwagenlenker wurde verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die A8 zwischen Interlaken und Spiez war für mehrere Stunden gesperrt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Perfekte Zusammenarbeit mit Partnern anlässlich einer Suche nach einer vermissten Person.
Die Frau kehrte selbständig wohlbehalten an ihre Wohnort zurück, so dass die Suche abgebrochen werden konnte.
Vom 24.-30. September fanden in Murter, Kroatien, die Polizei Segel-Weltmeisterschaften statt.
Auch wir waren mit dabei und segelten mit unserer Crew eine konstante Serie. Die stetig guten Rangierungen reichten am Ende aus, um an der diesjährigen Weltmeisterschaften die Bronzemedaille zu gewinnen.
Am Freitag (07.10.2022), kurz nach 09:30 Uhr, ist es auf der Konstanzerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei kippte ein Auto zur Seite. Eine 68-jährige Frau wurde leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt rund 24'000 Franken.
Als eine Patrouille der Stadtpolizei Solothurn am Freitagmorgen, 7. Oktober 2022, auf dem Amthausplatz einen Mann kontrollieren wollte, ergriff dieser die Flucht.
Im Rahmen der unverzüglich eingeleiteten Grossfahndung konnte der Gesuchte schliesslich angehalten werden.
Heute Nachmittag, 7. Oktober 2022, stand die Rega oberhalb der Felsplatte beim Landvogteischloss in Baden (AG) im Einsatz. Ein Mann war beim Wandern auf dem Grat blockiert.
Die Rega-Crew der Basis Basel konnte den älteren Mann mithilfe der Rettungswinde aus dem steilen Gelände ausfliegen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte in Rossens einen Geldautomaten gesprengt und anschliessend in eine unbekannte Richtung die Flucht ergriffen. Es wurde ein umfangreiches Polizeidispositiv eingerichtet. Eine Untersuchung ist im Gange.
Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Bei den Anschlüssen Forsthaus (siehe Titelbild) und Schönbühl wird an gewissen Stellen der Belag ersetzt. Der betroffene Bereich wird dabei gesperrt und der Verkehr lokal umgeleitet.
Bei den Anschlüssen Forsthaus und Schönbühl ist der Belag an gewissen Stellen schadhaft und muss ersetzt werden. Für diese Arbeiten kommt es zu folgenden Sperrungen:
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Hirschmattstrasse in der Stadt Luzern ein Auffahrunfall zwischen einem E-Scooter und einem Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Ein Drogenschnelltest beim Lenker des E-Scooters fiel positiv aus.
Im „Jumbo-Kreisel“ in Solothurn kam es am Freitagmorgen, 7. Oktober 2022, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Ohne sich um den verletzten Velofahrer und die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr der Autofahrer nach der Kollision davon.
Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Donnerstag (06.10.2022), um 10:00 Uhr, ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos und einem E-Bike gekommen. Ein 78-Jähriger wurde dabei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken.
Am Donnerstag (06.10.2022), um 20:20 Uhr, hat ein 37-jähriger Autofahrer auf der Burietstrasse einen Selbstunfall verursacht. Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Der 37-Jährige wurde für fahrunfähig befunden. Beim ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.