Am Sonntag (22.10.2023), kurz vor 21 Uhr, hat sich auf der Tramstrasse ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle durch die Polizei entzogen.
Er konnte kurze Zeit später festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er fahrunfähig unterwegs war.
Am Sonntag (22.10.2023), um 23:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Golfclub eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Montag (23.10.2023), kurz vor 4 Uhr, hat ein 34-jähriger Mann auf der Bahnhofstrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Er blieb unverletzt und wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ich blicke als stellvertretender Einsatzleiter Sidet (Sicherheitsdetachement) auf eine intensive Zeit zurück.
Deshalb melde ich mich erst jetzt; nichtsdestotrotz habe ich ein paar Impressionen in Bildform.
Am Freitag (20.10.2023), zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr, haben Unbekannte am Hessenhofweg 20, unberechtigter Weise 11 Bäume gefällt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Der Herbstjahrmarkt und die OLMA enden am Sonntag, 22. Oktober 2023. Die beiden Veranstaltungen verliefen ruhig und ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Am Samstag (21.10.2023), um 20:10 Uhr, hat ein 36-jähriger Mann auf der Rheinstrasse einen Selbstunfall verursacht. Sein Auto prallte in einen Betonpoller und eine Stützmauer.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (20.10.2023) rutschte ein Mann während der Fahrt von der Arbeitsfläche eines Motorkarrens.
In der Folge wurde er vom Anhänger überrollt und verletzte sich leicht. Es entstand kein Sachschaden.
Am Samstag (21.10.2023), kurz nach Mitternacht, haben zwei 16-Jährige an der Bahnhofstrasse einen Traktor entwendet und anschliessend an der Dorfstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Die beiden Jugendlichen wurden für fahrunfähig befunden.
Am Freitag (20.10.2023), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Selbstunfall von einem Auto gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gefahren.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (20.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Lagerraum an der Herisauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mit Hilfe von Werkzeug gewaltsam Zugang zum Raum.
Am Donnerstag (20.10.2023) ist es bei der Verzweigung Appenzeller Strasse / Biderstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei kollidierte ein Autofahrer mit einem Kandelaber.
Der Fahrzeuglenker verletzte sich leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (19.10.2023), kurz nach 13 Uhr, wurden die Resultate einer Geschwindigkeitsmessanlage in Stein ausgewertet.
Dabei konnte festgestellt werden, dass die Anlage unmittelbar zuvor ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 96 km/h, anstelle der erlaubten 50 km/h innerorts, erfasst hatte.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstagmorgen (19.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Baustellen in St.Gallen und Gossau eingebrochen.
An der Sportstrasse in Gossau betrat die unbekannte Täterschaft unter Einsatz von Körpergewalt das Bauobjekt.
Im Zeitraum vom 23. – 26. Oktober wird ein 31 Meter langes und 7 Meter breites Kursschiff vom Zugersee zum Walensee transportiert.
In der Nacht vom 25. - 26. Oktober führt dieser Schwerlasttransport zwischen den Anschlüssen Bilten und Weesen über die A3. Dabei muss der Verkehr in Fahrtrichtung Chur kurzzeitig angehalten werden.
Ab Montag, 23. Oktober 2023, saniert das Strassenkreisinspektorat St.Gallen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Au und Balgach die Auerstrasse im Abschnitt Kirchstrasse, Au bis Max Schmidheiny-Strasse, Balgach.
Die Arbeiten dauern bis im Sommer 2024.
Die Umfahrung von Ebnat–Kappel ist am Dienstag, 24. Oktober 2023 und Mittwoch, 25. Oktober 2023 für den Verkehr gesperrt.
Die Sperrung der Umfahrung Ebnat-Kappel gilt am Dienstag, 24. Oktober 2023, und am Mittwoch, 24. Oktober 2023, jeweils zwischen 07.45 und 16.30 Uhr.
Am Mittwoch (18.10.2023), kurz vor 2 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Selbstunfall von einem Lieferwagen gekommen. Der 28-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Auto und an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden.
Am Dienstag (17.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es auf dem Rheinweg zu einem Selbstunfall von einem Velofahrer gekommen.
Ein 81-jähriger Mann fuhr mit seinem Velo auf dem Rheinweg Richtung Hauptstrasse.
In der Zeit zwischen Montagmittag (16.10.2023) und Dienstagmittag (17.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Dreilindenhang eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zur Liegenschaft.
Am Dienstag (17.10.2023), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Stationsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 50-jähriger Mann war fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs.
An beiden Autos entstand Totalschaden.
In Bad Ragaz und Rorschach konnten am Dienstag (17.10.2023) zwei Männer festgenommen werden, nachdem sie sich an parkierten Autos zu schaffen gemacht haben.
In beiden Fällen ergriffen die Männer die Flucht, bevor sie angehalten und festgenommen wurden.
Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen.
Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen (07.10.2023) und Sonntagnachmittag (15.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bidemsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Samstag (14.10.2023) parkierte ein Fahrzeuglenker sein Auto am Strassenrand. Da er das Fahrzeug nicht mit der Handbremse sicherte, rollte es die abschüssige Strasse hinunter.
Nach einer Kollision mit einem Baumstrunk überschlug sich das Auto. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass Fahrzeugteile auf der Eichbergstrasse liegen würden.
Nach Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen stellte sich heraus, dass ein 30-jähriger Autofahrer in fahrunfähigem Zustand einen Selbstunfall verursachte und sich anschliessend von der Unfallstelle entfernte.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz vor 04:30 Uhr, wurden der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen zwei Fahrzeugeinbrüche beim Bahnhofplatz gemeldet. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein 21-jährigen Mann anhalten und kontrollieren.
Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich, welches zu den Fahrzeugeinbruchdiebstählen aus derselben Nacht gehören dürfte. Er wurde festgenommen.
Am Samstag (14.10.2023), um 16:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 87-jährige Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstag (14.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse, Höhe Baschärhof, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 68-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagmorgen, kurz nach 2:30 Uhr belästigte eine männliche Person Frauen in einem Club beim Bohl.
Aus diesem Grund wurde er durch die zuständige Security aus dem Lokal gewiesen.
Am Freitagabend (13.10.2023) wollte die Stadtpolizei St.Gallen eine Gruppe Jugendlicher kontrollieren. Dabei flüchtete eine Person, konnte jedoch angehalten werden.
Es stellte sich heraus, dass er aus einem Jugendheim abgängig war.
Am Samstag (14.10.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Die 26-jährige fahrunfähige Autofahrerin wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (13.10.2023), kurz vor 9 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Rastplatz Rheintal eine Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein Lastwagen-Chauffeur kontrolliert, welcher weder einen Führer- noch einen Qualifikationsausweis vorweisen konnte.
Am Freitag (13.10.2023), kurz vor 05:30 Uhr, ist es an der Langenrainstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (12.10.2023) kam es auf der Rosenbergstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fussgänger und einer Motorradfahrerin.
Beide Personen verletzten sich mittelschwer.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (12.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bleichestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es an der Klosterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 81-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (12.10.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Beide Fahrer wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die Verunfallten ins Spital.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Gallusstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Am Mittwoch (11.10.2023) kam es auf der Verzweigung Schönbüelstrasse / Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer E-Bike-Fahrerin.
Dabei zog sich die E-Bike-Fahrerin unbestimmte, mittelschwere Verletzungen zu.
Am Mittwochabend (11.10.2023) musste die Stadtpolizei St.Gallen gleich zwei Mal wegen eines Mannes ausrücken, welcher negativ auffiel.
Der betrunkene Mann wurde schliesslich in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zudem muss er mit einer Anzeige wegen Gewalt und Drohung rechnen. Alle involvierten Personen wurden auf ihre rechtlichen Möglichkeiten hingewiesen.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Unfall zwischen einem Traktor und einem Velo gekommen.
Ein 69-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es auf der Mittenwaldstrasse zu einem Selbstunfall eines Mountainbikers gekommen.
Der 41-jährige Mann fuhr mit seinem Mountainbike auf einem Bike-Trail, wo er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Zweirad verlor.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (11.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel an der Heiligkreuzstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Empfangsbereich.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 12 Uhr, ist es in Rapperswil in einer Tiefgarage zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 90-jähriger Mann und eine 83-jährige Frau wurden leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Vor allem ältere Menschen werden Opfer sogenannter Schockanrufe. In den letzten fünf Jahren gab es nach Angaben der Organisation Pro Senectute, die sich für die Rechte von Seniorinnen und Senioren einsetzt, mehr als 43.000 Fälle, in denen Unbekannte Notsituationen vortäuschten. Zusammen mit anderen Delikten rund um finanziellen Missbrauch belief sich die Schadenssumme bei Betroffenen über 55 Jahren im Jahr 2023 auf 675 Millionen Euro.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention SKP gibt die Kapo St. Gallen wichtige Tipps im Umgang mit aggressiven Schockanrufen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.