Am Samstag (22.07.2023), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 21-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Samstagabend (22.07.2023), kurz vor 19:50 Uhr, ist auf der Seidenbaumstrasse ein Auto gegen einen Metallpfosten geprallt. Die vorerst unbekannte Fahrerin entfernte sich anschliessend mit ihrem Auto, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Sie konnte kurze Zeit später angetroffen und als fahrunfähig eingestuft werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Am Sonntag (23.07.2023), um 05:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen der Brand eines Einfamilienhauses an der Hügelstrasse gemeldet worden.
Die zuständige Feuerwehr stand mit rund 80 Personen im Einsatz. Es entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Freitagabend (21.07.2023) rückte die Stadtpolizei aufgrund einer Meldung über einen Mann aus, welcher sich trotz Hausverbot in einem Lokal aufhielt. Der Mann wollte sich nicht kontrollieren lassen und wurde bei der Anhaltung gegen die Polizisten tätlich. Unter Mithilfe von Drittpersonen und einer weiteren Patrouille konnte der Renitente unter Kontrolle gebracht und im Anschluss auf dem Polizeiposten in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Er wird wegen Hinderung einer Amtshandlung und Gewalt und Drohung gegen Beamte bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Freitag (21.07.2023), um 14:30 Uhr, hat sich auf der Trogenerstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 65-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz nach 17 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, Höhe Bürerstich, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Eine 20-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz nach 17:25 Uhr, hat ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall auf der Rapperswilerstrasse verursacht.
Er prallte gegen zwei Bäume und wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (21.07.2023), kurz vor 17:40 Uhr, ist es auf der Autobahnausfahrt in Wil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Fahrer und seine Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (19.07.2023) ist beim Burggraben ein Auto in ein Strassenschild gefahren. Dabei wurde niemand verletzt.
Es entstand geringer Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (20.07.2023) ist in ein Geschäft an der Heiligkreuzstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zutritt zu der Liegenschaft.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 16:10 Uhr, ist ein Kiosk an der Linsenbühlstrasse überfallen worden.
Ein unbekannter Täter trug ein Messer mit sich und stahl Bargeld sowie eine Handtasche. Anschliessend flüchtete er mit einem E-Scooter.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 20:45 Uhr, ist es bei Eggwisen zu einem schweren Unfall mit Feuer gekommen.
Ein 32-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Waldbrände nehmen auch in der Schweiz zu, aktuell wütet oberhalb von Bitsch (VS) ein grossflächiger Brand in unwegsamem Gelände.
Die Feuerwehr ist mit einem Grossaufgebot vor Ort und wird von den Partnerorganisationen unterstützt.
Die Betrüger melden sich auf Verkaufsinserate, welche auf bekannten Fahrzeug-Onlinemarktplätzen publiziert sind und täuschen ihr Interesse am inserierten Auto vor.
Das Ziel der Cyberkriminellen: eine angebliche Bankgebühr per Überweisung oder über Krypto-Geschenkkarten vom Verkäufer zu erschwindeln.
Das Strassenkreisinspektorat Buchs sanierte in den vergangenen Tagen den Belag auf der Sarganserstrasse in Bad Ragaz auf dem Abschnitt St.Leonhard bis Pizolstrasse.
Die Arbeiten stellen den Winterdienst sicher. Es handelt sich um eine Überbrückungsmassnahme bis zum geplanten Strassenbauprojekt Fussgängerschutz Sarganserstrasse.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz vor 21:10 Uhr, hat sich auf Höhe der Autobahnausfahrt St. Margrethen ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet.
Eine 49-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (19.07.2023), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 03:30 Uhr, ist in einen Gastrobetrieb an der St.Gallerstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Innern.
Am Donnerstag (20.07.2023), um 00:15 Uhr, ist auf der Autobahn A1, kurz vor der Ausfahrt Thal, ein Auto verunfallt.
Eine 14-jährige Mitfahrerin wurde dabei tödlich verletzt. Der Fahrer und drei weitere Mitfahrende mussten mit leichten bis unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Autobahn zwischen Meggenhus und Thal musste mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz vor 03:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von einem aufmerksamen Bürger ein mutmasslicher Einbruchdiebstahl in ein Geschäft an der Rickenstrasse gemeldet worden.
Im Zuge einer Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen einen verdächtigen Mann festnehmen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (18.07.2023) ist in ein Restaurant an der Werkstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch einen heruntergelassenen Rollladen sowie das dahinerliegende Fenster gewaltsam Zugang zu der Liegenschaft.
Am Dienstag (18.07.2023), kurz vor 8 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchdiebstahl in einem Mehrfamilienhaus an der Krankenhausstrasse gemeldet worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch mehrere Türen gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Dienstagmorgen (18.07.2023) ist in ein Vereinslokal an der Rheinstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft gelangte durch einen Fensterladen gewaltsam in die Liegenschaft.
Am Dienstag (18.07.2023), um 17:10 Uhr, ist es auf der Altstätterstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Bei dem Unfall wurde eine 57-jährige Mitfahrerin leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (18.07.2023), kurz vor 21:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Selbstunfall mit einem Motorrad auf der Thannäckerstrasse gemeldet worden.
Ein 18-jähriger Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gefahren werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz vor 1 Uhr, ist die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen über einen Diebstahl beim Hörnlibuck informiert worden.
Einer der zwei mutmasslichen Diebe konnte von bestohlenen Badegästen zurückgehalten und anschliessend von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Mittwoch (19.07.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand einer freistehenden Scheune am Linkolnsberg gemeldet worden. Menschen und Tiere kamen keine zu Schaden.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100‘000 Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Mit dem Gummiboot aufs Wasser hinaus – viele Menschen treibt es bei hohen Temperaturen hinaus auf Flüsse und Seen. Wer unvorsichtig ist, riskiert jedoch gefährliche Situationen oder sogar Unfälle.
In Zusammenarbeit mit dem Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen hat die Kapo wichtige Tipps für den Umgang mit dem Böötli zusammengestellt.
Am Montag (17.07.2023) ist es auf dem Unteren Graben zu einem Zusammenprall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen.
Ein 50-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Nacht auf den Dienstag (18.07.2023), kurz nach 4 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen unbekannte Männer gemeldet worden, welche sich an mehreren Autotüren zu schaffen machten.
Ein 18-jähriger Tunesier konnte durch einen Bürger zurückgehalten werden.
Am Dienstag (18.07.2023), um 02:45 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Einbruchdiebstähl in ein Clublokal am Felbenmaadweg gemeldet worden.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten mit Hilfe von Diensthunden zwei Männer festnehmen, welche mutmasslich für diesen und weitere Einbruchdiebstähle in der Umgebung aus derselben Nacht verantwortlich sein dürften.
Am Montagnachmittag (17.07.2023), kurz vor 15 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Mann, in einem Haus an der Rietstrasse, eine Frau mit einem Messer bedroht.
Im Laufe der Fahndung konnte ein 32-jähriger algerischer Asylbewerber durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Montagmittag (17.07.2023) ist eine 63-jährige Frau durch Familienangehörige als vermisst gemeldet worden.
Die Frau begab sich am Sonntag auf eine Wanderung beim Heiligkreuz und ist nach jetzigen Erkenntnissen währenddessen gestürzt und tödlich verletzt worden.
Das Calfeisen-Rudel hat zum zweiten Mal Nachwuchs erhalten: Mit einer Fotofalle konnten am Montagmorgen, 17. Juli 2023, zwei ausgewachsene Wölfe mit fünf Welpen im Calfeisental festgehalten werden.
Während acht aufeinanderfolgenden Jahren hat das erste Schweizer Wolfsrudel am Calanda im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St.Gallen Nachwuchs erhalten.
Am Montag (17.07.2023), um 01:30 Uhr, meldete ein aufmerksamer Bürger der Stadtpolizei St.Gallen auffällige Personen, welche mutmasslich Gebäude an der Engelgasse mit Farbe besprühten.
Im Zuge einer Fahndung konnten drei Personen von Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen angehalten und festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (17.07.2023) ist in ein Geschäft an der Lämmlisbrunnenstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 10 Uhr, hat ein Hund, an der Burgeraustrasse, eine Velofahrerin bei einem Biss schwer verletzt.
Der Hund wurde mittlerweile vom Veterinäramt des Kantons St.Gallen vorsorglich beschlagnahmt. Eine Strafuntersuchung wurde eröffnet.
Kinderschutz Schweiz macht zu Ferienbeginn auf die Gefahren von "Sharenting" ("to share" / "parenting") aufmerksam.
Denn die auf den sozialen Medien geteilten Kinderbilder und -videos können für die Kinder negative Folgen haben.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz vor 12:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Auto gemeldet worden, welches einen Verkehrsteiler (Biene Maja) an der Henauerstrasse umgefahren habe und anschliessend weitergefahren sei.
Im Zuge einer Fahndung konnte das Auto aufgefunden und der Autofahrer angetroffen werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz vor 16 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine 36-jährige Autofahrerin leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Im Projekt Regionale Verbindungsstrasse A15-Gaster hat das kantonale Tiefbauamt ein Mitwirkungsverfahren zur Optimierung des Abschnitts Grynaustrasse-Rotfarb durchgeführt.
Variante D wurde positiv aufgenommen und soll weiterentwickelt werden.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 31-jährige Autofahrer musste anschliessend zur Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (16.07.2023), kurz nach 04:30 Uhr, ist ein 36-jähriger Mann an der Oberen Bahnhofstrasse von einem unbekannten Mann geschlagen und beraubt worden.
Der Unbekannte stahl das Mobiltelefon des 36-Jährigen und flüchtete mit drei weiteren Personen in Richtung Bahnhof. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen (15.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Brennerweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (15.07.2023), um 10 Uhr, ist es auf der St. Peterstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 70-jährige E-Bikefahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (15.07.2023), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rettungswagen auf einer Dringlichkeitsfahrt gekommen.
Ein 87-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Ein weiterer Rettungswagen brachte ihn ins Spital.
Am Samstag (15.07.2023), kurz nach 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Bereich Steigmatt eine Ballenpresse Feuer gefangen habe.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. An der Ballenpresse dürfte dennoch Totalschaden entstanden sein.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.