Am Mittwochnachmittag (05.07.2023), ist im Weiler Rüeggetschwil eine unbekannte Menge Gülle in den Tobelbach geflossen.
Die Ursache war ein nicht korrekt verschlossener Abzweighahn einer Leitung. Es dürften mehrere hundert Bachforellen verendet sein.
Aufgrund der Ergebnisse aus der Vernehmlassung zum Konzept Temporegime in der Stadt St.Gallen verzichtet die Regierung auf die Einführung von Tempo 30 auf der Hauptverkehrsachse Zürcher Strasse-Rosenbergstrasse-Unterer Graben-Torstrasse-Rorschacher Strasse.
Die Auswirkungen des Entscheids auf die Lärmsanierung wird die Regierung in den nächsten Monaten prüfen lassen.
Im Kanton St.Gallen reissen die Meldungen von telefonischen Betrugsversuchen nicht ab.
Im vergangenen Jahr wurde rund eine Million und im laufenden Jahr bereits 440'000 Franken ergaunert.
Am Donnerstag (06.07.2023), kurz nach 3 Uhr, ist ein Auto an der Gulerstrasse von einem zuerst noch unbekannten Mann durchsucht worden. Ein aufmerksamer Bürger beobachtete dies und meldete seine Feststellung der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen.
Kurze Zeit später konnte ein 25-jähriger Algerier von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Mittwoch (05.07.2023), um 21:40 Uhr, ist es an der Müller-Friedbergstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 36-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (05.07.2023) ist in ein Gastrobetrieb an der Teufener Strasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft durchbrach gewaltsam die Glasscheibe einer Tür und gelangte durch das entstandene Loch in das Gebäude.
Wer gebietsfremde Tiere und Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die Natur aussetzt, kann damit grossen Schaden an Biodiversität und Infrastruktur anrichten und macht sich strafbar.
Der Kanton Thurgau informiert gemeinsam mit anderen Kantonen, warum das Freilassen von gebietsfremden Tieren und Pflanzen aus Aquarien und Gartenteichen verboten ist, was beim Kauf zu beachten ist und welche Lösungen es gibt, wenn man Tiere und Pflanzen nicht mehr behalten kann oder will.
Kürzlich ist bei der Durchführung einer Theorieprüfung ein Prüfungsbetrug aufgeflogen. Eine 39-jährige Frau war mit diversen technischen Hilfsmitteln ausgestattet.
Sie wird bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Sommerzeit ist Ferienzeit – sowohl in der Schweiz als auch in den europäischen Nachbarländern.
Diesen Sommer ist mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen als im Rekordjahr 2022 sowie massiven Staus auf Schweizer Strassen zu rechnen. Im Fall einer Panne im Ausland wird es zu sehr langen Wartezeiten kommen, weil die Pannendienste überlastet sind. Der TCS gibt Tipps, wie man Staus umfahren und das Risiko einer Panne reduzieren kann.
Am Dienstag (04.07.2023), um 21:40 Uhr, ist ein Auto an der Industriestrasse von einem zuerst noch unbekannten Mann durchsucht worden.
Der aufmerksame Autobesitzer konnte den Unbekannten dabei beobachten und die Kantonspolizei St.Gallen informieren. Anschliessend konnten Patrouillen den Mann festnehmen.
Am Dienstag (04.07.2023), kurz vor 10:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Streifkollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto gekommen.
Der 32-jährige Fahrer des Sattelmotorfahrzeuges war in angetrunkenem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Die Betrüger verschicken E-Mails, die angeblich von PayPal stammen und gaukeln potenziellen Opfern vor, dass der Zugriff auf ihr PayPal-Konto eingeschränkt wurde oder aufgrund einer Zahlung der Kundendienst telefonisch kontaktiert werden müsse.
Das hauptsächliche Ziel der Cyberkriminellen ist es, die persönlichen Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (03.07.2023) ist in ein Lagerraum eines Baustellengeländes an der Breitenstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft betrat das Gelände und verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu dem Lagerraum.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (03.07.2023) hat eine unbekannte Täterschaft an der Werkhofstrasse auf dem Gelände eines Werkhofs gewaltsam fünf Container geöffnet.
Anschliessend stahl sie daraus rund 200 Meter Kupferkabel im Wert von etwa 20'000 Franken und entfernte sich samt dem Deliktsgut in unbekannte Richtung.
Am Montag (03.07.2023), um 14:55 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Campingmobil und einem Velo gekommen.
Dabei wurde ein 32-jähriger Velofahrer unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (30.06.2023) ist es auf der Splügenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Ein 7-jähriger Junge wurde dabei leicht verletzt. Der Autofahrer erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des Kindes und verliess anschliessend die Örtlichkeit. Es entstand geringer Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (02.07.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Raum Thal technische Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Fünf Personen wurden wegen technischen Änderungen an ihren Autos bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
Eines dieser Autos wurde stillgelegt und der Fahrzeugausweis abgenommen.
Am Sonntag (02.07.2023), um 16:55 Uhr, ist ein Mann auf der Romanshornerstrasse mit seinem Mofa gestürzt. Der 41-jährige Mofafahrer wurde eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag, 10. Juli 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat St.Gallen mit Belagsarbeiten an der Bruggmühlestrasse in Goldach.
Die Vorbereitungsarbeiten dauern eine Woche und bedingen ein Einbahnverkehrregime. Für den Einbau der Beläge wird die Bruggmühlestrasse für drei Tage für sämtlichen Verkehr gesperrt.
Ab Dienstag, 11. Juli 2023, baut das Strassenkreisinspektorat Gossau auf der Toggenburgerstrasse in Wil den neuen Deckbelag ein.
Die Toggenburgerstrasse wird dafür halbseitig gesperrt.
Am Sonntag (02.07.2023), kurz vor 06:50 Uhr, ist auf der Autobahn A15 beim Reichenburger Autobahnkreuz ein Auto ab der Fahrbahn gekommen und in mehrere Signalisationselemente geprallt. Der vorerst unbekannte Lenker entfernte sich anschliessend mit seinem Auto ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später angetroffen und als fahrunfähig eingestuft werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Am Freitag (30.06.2023), kurz vor 14:30 Uhr, hat ein Auto auf der Romanshornerstrasse ein Auto und einen Lastwagen überholt.
Eine Gruppe entgegenkommender Fahrradfahrender musste daraufhin ausweichen, wobei vier Personen zu Fall kamen und sich leichte Verletzungen zuzogen. An den Fahrrädern entstand zudem Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (02.07.2023), um 04:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer festgenommen. Sie wurden beim Versuch in ein Auto an der Bedastrasse einzubrechen von einem Anwohner überrascht.
Ausserdem wird ihnen vorgeworfen, mindestens ein weiteres Auto an der gleichen Örtlichkeit durchsucht zu haben.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag (01.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Schrebergartenhäuser an der Sturzeneggstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür bzw. über ein Fenster jeweils gewaltsam Zutritt den Schrebergartenhäusern und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmittag (01.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Jugendtreff an der Reitbahnstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (01.07.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gebäude einer Waschanlage eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und brach im Innern mehrere Automaten auf.
Am Samstag (01.07.2023), kurz vor 12:35 Uhr, ist ein Auto vor einer Liegenschaft am Aachweg in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr rückte aus und konnte den Brand löschen.
Die Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Freitagabend (30.06.2023) kam es auf der Verzweigung Burg-, Vonwilstrasse zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei verletzten sich die zwei Fahrzeuglenker und die vier Mitfahrenden leicht.
Vier Personen mussten insgesamt zur Kontrolle nach dem Spital verbracht werden. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag (30.06.2023) fuhr ein Velofahrer auf der Rorschacher Strasse in Richtung Stadtzentrum. Beim Versuch mit dem Fahrrad auf das Trottoir aufzufahren, kam er zu Sturz.
Der Zweiradfahrer wurde leicht verletzt.
Am Freitag (30.06.2023), in der Zeit zwischen 12:15 Uhr und 13 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Ruderbach eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Freitag (30.06.2023), um 21:40 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen auf der Hauptstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die 52-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Am Donnerstag (29.06.2023) ist ein Autofahrer mit seinem Auto auf der Gellertstrasse in zwei parkierte Motorräder, anschliessend in zwei parkierte Autos und zum Schluss in eine Mauer geprallt.
Dies vermutlich aufgrund eines medizinischen Zwischenfalls. Der 93-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (29.06.2023), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A23 Höhe Mörschwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Eine 20-jährige Frau verlor in der Kurve der dortigen Autobahneinfahrt mutmasslich die Kontrolle über das Motorrad.
Sie stürzte, wobei das Motorrad in der Folge mit einem Auto zusammenprallte. Die 20-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (28.06.2023), in der Zeit zwischen 09:40 Uhr und 12:10 Uhr, ist in ein Einfamilienhaus an der Lütisburgerstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über eine Terrassentür gewaltsam Zutritt zu dem Haus.
Am Mittwoch (28.06.2023), um 16:50 Uhr, ist es auf der Neuen Jonastrasse zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Fussgängern und einem Auto gekommen. Die beiden Fussgänger, eine 32-jährige Frau und ihr 4-jähriger Sohn, wurden dabei leicht verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (28.06.2023), um 18:15 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 43-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt. Sie war alkoholisiert unterwegs.
Am Mittwoch (28.06.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 54-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen (28.06.2023) ist in ein Geschäftsgebäude an der Rheinstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich nach jetzigen Erkenntnissen über ein gekipptes Fenster Zutritt zu dem Gebäude.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (28.06.2023) wurde in insgesamt fünf Liegenschaften an der Zettlereistrasse, der Bahnhofstrasse sowie dem Schlichtereiweg eingebrochen.
Insgesamt wurde Deliktsgut im Wert von rund 5'000 Franken gestohlen und ein Sachschaden von über 1'500 Franken verursacht.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz nach 21:35 Uhr, hat ein unbekannter Mann ein Lebensmittelgeschäft an der Linsenbühlstrasse überfallen.
Er gab an, eine Pistole mit sich zu führen und stahl Bargeld sowie ein iPhone.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz vor 08:15 Uhr, ist es auf der Tödistrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die 14-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstagnachmittag (27.06.2023) ist es auf der Wolfgangstrasse zu einem Unfall zwischen einem 9-jährigen Kind und einem Auto gekommen.
Der Junge wurde dabei am Bein verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (27.06.2023), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall auf der Rickenstrasse, im Bereich Vorderer Hummelwald, erhalten.
Mutmasslich kam es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern. Die beiden Motorradfahrer wurden lebensbedrohlich verletzt, eine Mitfahrerin auf einem der Motorräder wurde schwer verletzt.
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sich gemäss den in den verschiedenen europäischen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben auszurüsten.
Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, publiziert der TCS eine Karte mit der vorgeschriebenen Ausstattung für alle, die auf europäischen Strassen unterwegs sind, sei es im Auto oder im Wohnmobil.
Die Hilfe der Air Zermatt war in den letzten Tagen sehr gefragt. Das schöne Wetter reizte zahlreiche Alpinisten dazu, einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Entsprechend oft mussten die Retter der Air Zermatt Ausflügler und Bergsteiger aus deren misslichen Situationen retten.
Doch die Air Zermatt-Crews wurden auch zu einem Verkehrsunfall, zu Verlegungsflügen und zu Nachteinsätzen gerufen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.