Am Samstag (21.09.2024), kurz vor 7 Uhr, ist ein Mähroboter in einem Unterstand beim Sportplatz Lienzigfeld in Brand geraten.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Unterstand schnell löschen.
Am Samstag (21.09.2024), kurz nach 00:30 Uhr, hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass in der Unterführung 'Platztor' Personen am Sprayen seien. Bei der anschliessenden Fahndung durch die Stadt- und Kantonspolizei St.Gallen, konnten zwei 17-jährige Männer festgenommen werden.
Einer Person gelang die Flucht. Ein Polizist verletzte sich.
Am Freitagabend (20.09.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen mit einem Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes St.Gallen in Thal technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Acht Verkehrsteilnehmende mussten zur Anzeige gebracht werden, wobei zwei Autos stillgelegt wurden.
Am Freitag (20.09.2024), um 18:20 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (20.09.2024), kurz nach 14:40 Uhr, ist es im Kreisverkehrsplatz Rosenau zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen. Der 58-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde von einem Helikopter der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Am Freitag (20.09.2024), um 17:20 Uhr, ist es auf der Wasserfluhstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 45-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Medikamente am Steuer sind nicht immer eine gute Idee: Viele Heilmittel haben Einfluss auf die Fahrfähigkeit – auch solche, die ohne ärztliches Rezept erhältlich sind.
Die BFU hat Tipps für den Umgang mit Arzneien.
Die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden sowie die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Teufen führten im Winter 2023/2024 eine Mitwirkung zum Zubringer Güterbahnhof durch.
Die Mitwirkung stiess auf grosses Interesse: Über 1’800 Eingaben von über 220 Organisationen oder Einzelpersonen wurden eingereicht. Neben vielen inhaltlichen Rückmeldungen zeigt die Mitwirkung sowohl Zustimmung wie auch Ablehnung zum Vorhaben.
Am Samstag (21.09.2024) findet in St.Gallen das Fussballspiel FC St.Gallen gegen FC Luzern statt. Während der Anreise der Fans sind die Ladengeschäfte noch geöffnet.
Dies könnte zu einem hohen Verkehrsaufkommen führen, weshalb die Stadtpolizei St.Gallen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Trischlistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 88-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto in das Parkhaus und prallte in eine Säule.
Am Donnerstag (19.09.2024), um 12:50 Uhr, ist es an der Widnauerstrasse im Bereich des Kreisels zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der 38-jährige Rollerfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz vor 13:50 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Stadtbühlstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 66-jähriger Mann fuhr beim Einparkieren in ein stehendes Auto eines 33-jährigen Mannes.
Am Samstag (14.09.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchstrasse zu einem Brand gekommen (Polizei.news berichtete).
Die 29-jährige Schweizerin, die schwer verletzt vom Rettungsdienst ins Spital gebracht worden ist, ist mittlerweile im Spital verstorben.
Von Ende September bis Ende Oktober muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere jeweils von Freitag bis Sonntag mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Mit dem Ferienbeginn von Ende September ist an mehreren Stellen im Nationalstrassennetz mit grösserem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
In der Nacht auf Donnerstag (19.09.2024) entzog sich ein Autofahrer auf der Zürcher Strasse einer Verkehrskontrolle.
Der Mann konnte wenig später an der Kräzernstrasse von einer Patrouille angehalten werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (19.09.2024) um 07:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Tierklinik an der Bischofszellerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere der Klinik.
Am Donnerstag (19.09.2024), in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Pöltistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch einen Rollladen und ein Schiebefenster Zugang ins Innere des Kiosk.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz nach 09:25 Uhr, ist es an der Churerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die 20-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 500 Franken.
Am Donnerstag (19.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Werkstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 32-jährige E-Bike Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden.
Achtung! Von Täuschung über Erpressung bis hin zu manipulierten Bildern – durch künstliche Intelligenz werden Cybersexualdelikte immer gefährlicher.
Überlege gut, was du im Internet postest und sei bei unbekannten Profilen besonders misstrauisch.
Am Mittwoch (18.09.2024) wurde auf einem Fussgängerstreifen am Oberer Graben eine Frau durch einen Automobilisten angefahren.
Sie wurde leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwoch (18.09.2024), um 07:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Abbruchgebäude an der Rheinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch eine Tür ins Innere des Gebäudes.
Am Mittwoch (18.09.2024), in der Zeit zwischen 11 Uhr und 19:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Röschstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür in das Innere der Wohnung.
Am Mittwoch (18.09.2024), in der Zeit zwischen 02:05 Uhr und 02:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Unterlettenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zugang in das Innere der Firma, indem sie einen Schlüssel aus einer Schlüsselbox stahl.
Am Mittwoch (18.09.2024), um 19:50 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Velos und einem Auto gekommen.
Der 42-jährige Velofahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der andere 42-jährige Velofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 7'000 Franken.
Am Mittwoch (18.09.2024), kurz nach 15:10 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 74-jährige Beifahrer des 53-jährigen Autofahrers wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Mit einem Appell, einer Sensibilisierungskampagne und Leitbaken erhöhen Kantonspolizei und Bau- und Umweltdepartement die Sicherheit auf den Toggenburger Umfahrungsstrassen.
Die Baken werden in den nächsten Wochen auf den offenen Strecken der Umfahrungsstrasse H16 zwischen Bazenheid und Wattwil montiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen setzt seit vielen Jahren auf die Veröffentlichung von Ratgebern, die online publiziert werden und so eine langfristige Verfügbarkeit der Inhalte sicherstellen.
Damit wird die Bedeutung präventiver Massnahmen nicht nur kommuniziert, sondern nachhaltig im Bewusstsein der Bevölkerung verankert.
Nach der Zustimmung des Bundes verfügt der Kanton St.Gallen den Abschuss eines Jungwolfes aus dem Gamserrugg-Rudel.
Damit macht der Kanton von der Möglichkeit der eidgenössischen Jagdverordnung Gebrauch, Wolfsrudel proaktiv zu regulieren. Zudem hat der Kanton auch für zwei weitere Rudel Anträge zur Regulation eingereicht.
Am Dienstag (17.09.2024), kurz nach 11:35 Uhr, ist es auf der Grossfeldstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 86-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
Am Dienstag (17.09.2024), um 20:55 Uhr, ist es auf der Friedbergstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine beim 82-jährigen Autofahrer durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 8'000 Franken.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstag (17.09.2024) um 09:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Rorschacherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere des Restaurants.
Am Dienstag (17.09.2024), um 06:15 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad gekommen.
Die 61-jährige Kleinmotorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 19'000 Franken.
Zwecks Vorbeugung eines allfälligen Identitätsdiebstahls kann die TWINT-Applikation angeblich nur weiter genutzt werden, wenn die Verifizierung umgehend per TWINT-ID erfolgt.
Die Betrugsmasche
Diebstähle aus Fahrzeugen sind leider an der Tagesordnung. Viele Autobesitzer betrachten den Wagen gern als sicheren Aufbewahrungsort für Wertsachen, dabei ist das Auto alles andere als ein Tresor.
Wissenswertes rund um Autodiebstähle, das sichere Abstellen des Fahrzeugs und Tipps für den Schutz vor Diebstahl hat Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zusammengestellt.
Am Montag (16.09.2024) übersah eine Autofahrerin auf der Sturzeneggstrasse beim Abbiegen auf einen Parkplatz ein Kind auf dem Kickboard.
Das 8-jährige Mädchen wurde am Bein verletzt.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Montag (16.09.2024) um 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Estrich eines Mehrfamilienhauses an der Rorschachstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere des Estrichs.
Am Montag (04.09.2024), kurz vor 13:05 Uhr, ist es im Bereich Fuchswinkel zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 66-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Am Auto entstand Totalschaden. An der Umgebung entstand Sachschaden von rund 4'500 Franken.
Am Montag (04.09.2024), kurz nach 14:35 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem motorisierten Rollstuhl gekommen.
Der 83-jährige Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 4'000 Franken.
Am Montag (04.09.2024), kurz nach 16:20 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 28-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Dienstag (17.09.2024), kurz vor 02:10 Uhr, hat eine Auskunftsperson der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet, dass ein Mann in ein Boot im Hafen an der Churerstrasse einbrechen würde.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte daraufhin einen 21-jährigen Algerier festnehmen.
Kartendelikte beginnen häufig mit einer Phishing-Nachricht. Wer darauf hereinfällt und vertrauliche Kartendaten herausgibt, verletzt seine Sorgfaltspflicht.
Die meisten Kartendelikte können verhindert werden, wenn Kartenbesitzer/innen ihre Sorgfaltspflicht wahrnehmen und sich an wenige, wichtige Grundregeln halten.
In der Zeit zwischen Freitagmorgen und Sonntag (15.09.2024) um 16:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Oberhusstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Hauses. Dort stahl sie Bargeld und ein Portemonnaie im Wert von 1'000 Franken.
Am Sonntag (15.09.2024), kurz nach 21 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 41-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 7'000 Franken.
Am Montag (16.09.2024), um 01:25 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine beim 35-jährigen Autofahrer durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen zu hohen Wert.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.