Am Dienstag (10.09.2024), kurz vor 19 Uhr, hat sich ein 35-jähriger Nigerianer beim Bohl einer Personenkontrolle entzogen, nachdem ihn eine Fusspatrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrollieren wollte.
Er konnte schliesslich eingeholt und festgenommen werden. Aufgrund seiner Gegenwehr verletzten sich zwei Kantonspolizisten.
Am Dienstag (10.09.2024), um 18:35 Uhr, ist es in einer Wohnung am Farberweg zu einem Küchenbrand gekommen.
Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz nach 16:20 Uhr, ist es im Sornpark zu einem Arbeitsunfall bei Holzarbeiten gekommen.
Ein 70-jähriger Mann fällte einen Baum. Dabei fiel der umfallende Stamm auf sein Bein und verletzte dieses unbestimmt.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz nach 12:50 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Scooter-Fahrers gekommen.
Der 39-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz vor 15:45 Uhr, ist es bei der Einfahrt St.Fiden in die Autobahn A1 zu einem Unfall zwischen einem Sattelschlepper und einem Auto gekommen.
Der 82-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Dienstag (10.09.2024), um 17:35 Uhr, sind auf der Fluhstrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Eine 76-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (09.09.2024) zwischen 17 Uhr und 21:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Baustellencontainer am Eisenbahnweg eingebrochen.
Sie brach eine Schlüsselbox auf und verschaffte sich Zutritt in die Container.
Am Dienstag (10.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Selbstunfall eines Kleinmotorradfahrers gekommen.
Der 15-Jährige fuhr mit seinem Kleinmotorrad auf der Bischofszellerstrasse in Richtung Gossau.
Cyberkriminelle warnen vor angeblichen Unregelmässigkeiten im WhatsApp-Account und versuchen, mit den erlangten Informationen das WhatsApp-Konto ihrer potenziellen Opfer zu übernehmen.
Die Betrugsmasche
Am Montag (09.09.2024), kurz nach 17:55 Uhr, ist es auf der Schlachthofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Ein 48-jähriger Beifahrer eines 56-jährigen Autofahrers wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 12'000 Franken.
Am Montag (09.09.2024), kurz nach 16:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen Winkeln und Gossau zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 59-jährige Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (09.09.2024), kurz vor 16:25 Uhr, ist es auf der Rheinaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 38-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Montag (26.08.2024) und am Donnerstag (29.08.2024), haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen je ein Auto zur Kontrolle angehalten.
Beide Autos wurden danach auf dem Leistungsprüfstand einer Messung unterzogen. Aus den Messungen resultierten unter anderem einmal eine Leistungssteigerung von 4.2 % und eine von 11.5 %, und eine Drehmomentsteigerung von fast 25% und rund 30%. Die Autos wurden stillgelegt und die verantwortlichen Fahrzeughalter bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (09.09.2024), kurz vor 08:55 Uhr, ist es auf einer Baustelle an der Oberen Bahnhofsstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 60-jähriger Netzelektriker wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Sonntag (08.09.2024), kurz nach 07:20 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A13 von Trübbach in Richtung Sevelen einen verletzten Uhu gerettet.
Verkehrsteilnehmende meldeten eine Eule, die verletzt auf dem Überholstreifen im Baustellenbereich sitze.
Debit- und Kreditkarten sind sehr sichere und beliebte Zahlungsmittel, die sehr häufig genutzt werden. Das lockt auch Betrüger/innen an. Viele Kartendelikte beginnen mit einem Phishing-Angriff.
Phishing ist eine Betrugsmasche, bei der die Betrüger:innen potenzielle Opfer via SMS oder E-Mail kontaktieren und versuchen, persönliche Daten und Karteninformationen zu erschleichen.
Am Sonntag (08.09.2024), kurz nach 23:20 Uhr, ist es in einer Garage eines Mehrfamilienhauses am Sillisweg zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 300'000 Franken.
Am Sonntag (08.09.2024), kurz vor 16:50 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Die 35-jährige Rollerfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 1'700 Franken.
Am Samstag und Sonntag (08.09.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen acht Verkehrsteilnehmende angehalten, die als fahrunfähig eingestuft werden mussten oder bei denen eine Atemalkoholmessung einen zu hohen Wert anzeigte.
Mitunter mussten Patrouillen auch an Verkehrsunfälle ausrücken, bei denen Fahrunfähigkeit oder Alkohol eine Rolle spielten.
Am Freitag (07.09.2024), kurz vor 12:40 Uhr, sind auf der Landstrasse, Höhe Verzweigung Kirchgasse, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Eine 25-jährige Motorradfahrerin wurde dabei eher schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Seit über 150 Jahren sammelt der Bund in der einen oder anderen Form "ausser Dienst" gestelltes Armeematerial.
Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer Armee wird diese Sammlung auch weiterhin laufend anwachsen.
Am Freitagabend (06.09.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen mit einem Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes St.Gallen in Wil technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Neun Verkehrsteilnehmende mussten zur Anzeige gebracht werden, wobei eines der Fahrzeuge stillgelegt wurde.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 14:45 Uhr, sind auf der Altstätterstrasse, Höhe Gassermadstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Dabei wurde eine 81-jährige Autofahrerin eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 15 Uhr, sind auf der Rosenbergsaustrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Ein 80-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 16:10 Uhr, sind auf der Staatsstrasse, Im Bereich der Einmündung der Alten Rötelbachstrasse, ein Lieferwagen und ein Velo zusammengestossen.
Die 68-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht sie ins Spital.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 16:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Wil und der Raststätte Thurau Süd in Fahrtrichtung St.Gallen ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Zwei Personen wurden verletzt. Es kam zu Rückstau im Feierabendverkehr.
Am Freitag (06.09.2024), kurz nach 19 Uhr, sind auf der Seebleichestrasse, Höhe Verzweigung Bachwiesstrasse, ein Auto und ein Postauto zusammengestossen.
Eine 39-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (06.09.2024), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 23:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Säntisstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zutritt ins Haus und dursuchte mehrere Behältnisse.
Am Freitag (06.09.2024), kurz nach 09:35 Uhr, ist es in einem Landwirtschaftsbetrieb an der Bluembodenstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Eine 35-jährige Frau geriet unter einen Strohballen. Dabei wurde sie unbestimmt verletzt. Die Rega flog die Frau ins Spital.
Aufgrund der Sanierungsarbeiten im Nachgang zum Hangrutsch bei St. Gallen St. Fiden vom Mai 2024 läuft der Bahnverkehr seit dem 10. Juni nur eingleisig.
Die Bauarbeiten schreiten voran, die Strecke steht ab 30. September 2024 wieder zweispurig zur Verfügung. Auf der S-Bahn-Linie S82 kommt es aufgrund der andauernden Bauarbeiten bis zum Fahrplanwechsel zu Einschränkungen.
Wir wünschen euch einen guten Start ins Wochenende. Fahrt vorsichtig und kommt gut an euer Ziel!Hier die aktuellen Standorte der semistationären Messanlagen.
Vom 20. bis 22. September 2024 verwandelt sich das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern in ein lebendiges Schaufenster der Bevölkerungsschutzorganisationen der sechs Zentralschweizer Kantone. Die Emergency Days bieten Besucherinnen und Besuchern die einmalige Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und andere Rettungsdienste in kritischen Situationen zusammenarbeiten.
Die Veranstaltung, die von der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz (ZPDK) in Auftrag gegeben wurde, hat das Ziel, die vielfältigen Dienstleistungen und Aktivitäten der Bevölkerungsschutzorganisationen attraktiv zu präsentieren und das Interesse für diese wichtige Tätigkeit zu wecken.
Am Donnerstag (05.09.2024), kurz nach 17:25 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Fahrzeuglenkenden, eine 53-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die 53-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Am Donnerstag (05.09.2024), um 10:55 Uhr, ist es auf der Haldenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad gekommen.
Die 45-jährige Kleinmotorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.
Am Donnerstag (05.09.2024), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 02:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Getränkeladen an der Bleikenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Geschäfts.
Am Donnerstag (05.09.2024), kurz vor 12:05 Uhr, ist es auf dem Hummelweg zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Der 15-jährige E-Scooter-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 08:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 75-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Mittwoch (05.09.2024), kurz vor 19:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto auf der Rheindammstrasse, im Bereich der Zufahrt von der Rheinstrasse, erhalten.
Zuvor dürfte sich ein Verkehrsunfall ereignet haben, bei dem ein 45-jähriger Velofahrer vom Auto angefahren wurde. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der 46-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 21:20 Uhr, ist es auf dem Autobahnzubringer zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses an der Heidenerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Als Brandursache steht ein nicht sachgemässer Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Mittwoch (04.09.2024) um 09:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Keller eines Mehrfamilienhauses an der Oberdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Kellerabteilen.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz vor 23:35 Uhr, ist es auf der Autobahneinfahrt A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 26-jährige Fahrer und sein 28-jähriger Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen präsentiert ein historisches Foto.
Zurück in die 80er-Jahre, als die Patrouillenautos noch schlichte Klassiker waren und das Funkgerät unser wichtigstes Tool war.
Du beobachtest häusliche Gewalt? Dann schau nicht weg.
Zeig Zivilcourage, wenn du dich der Situation gewachsen fühlst und setz dich für deine Mitmenschen ein.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.