Am Samstag, 27. Januar 2024, kurz vor 15:00 Uhr, wollte die Kantonspolizei Uri ein ihr zuvor gemeldeter Personenwagen mit Luzerner Kontrollschildern kontrollieren, welcher auf einem Parkplatz bei der Tellsplatte angehalten hatte.
Der 27-jährige Fahrzeuglenker wollte sich jedoch der Kontrolle entziehen und rammte dabei mit seinem Fahrzeug einen Patrouillenwagen.
Das Pannendienstnetz des Touring Club Schweiz hat ein intensives Jahr hinter sich: 2023 mussten die TCS-Patrouille und ihre Partnergaragen über 358’300 Mal Hilfe leisten.
In den letzten 12 Monaten gingen ca. 933’000 Anrufe in der Einsatzzentrale ein. Probleme mit der Starterbatterie waren weiterhin die Hauptursache für das Liegenbleiben. Sie machten ein Drittel aller Pannen aus, gefolgt von Pneu- und Radschäden. Elektroautos sind weniger häufig von Pannen betroffen.
Im Februar muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit langen Staus und grossen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Grosses Verkehrsaufkommen erwartet das ASTRA auch auf der A1 im Mittelland.
Zurzeit sind angebliche E-Mails von Blockchain.com im Umlauf, die von eingefrorenen Konten berichten.
Das Ziel der Betrüger ist es, einen Termin für eine telefonische Kontaktaufnahme mit den potenziellen Opfern zu vereinbaren, um so an sensible Daten zu gelangen.
Gestern Montag, 22. Januar 2023, kurz vor 17.00 Uhr, konnte bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Kantonspolizei Uri der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern sowie zwei Mitfahrer kontrolliert werden.
Der 35-jährige Lenker wies Symptome eines möglichen Drogenkonsums auf.
Heute Dienstag, 23. Januar 2024, gegen 12.30 Uhr, befand sich die 14-jährige Lenkerin eines E-Bikes auf dem Nachhauseweg.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen griff ein 14-jähriger Jugendlicher nach dem Rucksack der Erstgenannten und zog daran.
Jedes Jahr verletzen sich 90 000 ältere Personen bei einem Sturz. Dies verursacht Kosten in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken.
Eine wirksame Massnahme zur Prävention von Stürzen ist das richtige Training, das mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.
Die Sicherheitsdirektion veröffentlicht nach 2022 zum zweiten Mal einen „Jahresbericht Wolf Uri“ und fasst darin die Ereignisse im vergangenen Jahr zusammen.
Der Kanton Uri war auch im Jahr 2023 unmittelbar von der Präsenz von Wölfen betroffen.
Am Mittwoch 7. Februar 2024 findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die rund 5000 Sirenen periodisch überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan.
Heute Freitag, 19. Januar 2024, gegen 07.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Axenstrasse von Flüelen herkommend in Richtung Sisikon.
Im Bereich Gumpisch verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Gestern Donnerstag, 18. Januar 2024, kurz nach 18.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit litauischen Kontrollschildern im Seelisbergtunnel in Fahrtrichtung Nord.
Aus derzeit ungeklärten Gründen verlor der 35-jährige PW-Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug, kollidierte mit der linksseitigen Tunnelwand und schlitterte rund 80 Meter weiter, bis es schliesslich zum Stillstand kam.
Gestern Mittwoch, 17. Januar 2024, kurz nach 22.00 Uhr, konnten über eine private Überwachungskamera vier mutmassliche Diebe bei einem Einschleichdiebstahl in Gurtnellen festgestellt werden.
Innert kürzester Zeit waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri vor Ort.
Gestern Mittwoch, 17. Januar 2024, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich in Seelisberg ein Unfall.
Eine 27-jährige Frau beabsichtigte bei sich zu Hause in einem Cheminée ein Feuer zu entfachen, wobei eine Stichflamme entstand.
Am Montag, 15. Januar 2024, kurz vor 17.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, dass eine Autofahrerin in unsicherer Fahrweise unterwegs sei.
Eine Patrouille konnte das beschriebene Auto anschliessend kontrollieren.
Heute Samstag, 13. Januar 2024, kurz vor 02.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschilder auf der Gotthardstrasse von Altdorf herkommend in Richtung Erstfeld.
Gemäss den aktuellen Ermittlungen touchierte dieser auf Höhe Gandrütti die dortige Verkehrsinsel und geriet danach auf die Gegenfahrbahn.
In Attinghausen wurde gestern Donnerstagmorgen ein totes Hirschkalb bei einer Quartierstrasse in der Oberen Postmatte entdeckt. Aufgrund der Verletzungen muss davon ausgegangen werden, dass ein Wolf dieses Hirschkalb gerissen hat.
Dies ist aufgrund des Verhaltens von Wölfen nichts Aussergewöhnliches. Wenn sich im Winter Beutetiere in der Nähe von Siedlungen aufhalten, folgen ihnen Wölfe auch dorthin.
Betrüger versenden E-Mails mit Rechnungen für angebliche Domain-Registrierungen und dazugehörende Servicekosten.
Ihr Ziel ist es, unachtsame Empfänger zu einer Überweisung auf ein ausländisches Konto zu verleiten.
Durch den Beschluss, die bestehenden Autobahnen um 53 Kilometer zu erweitern, wollen Bundesrat und Parlament eine wichtige Infrastruktur der Schweiz gezielt ausbauen.
Die sechs durch das Referendum in Frage gestellten Projekte werden bestenfalls bis 2040 realisiert und machen 2,3 Prozent des Nationalstrassennetzes aus. Der Touring Club Schweiz wird sich in der kommenden Kampagne stark für diesen Bundesbeschluss einsetzen.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die Sirenen überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan. Die Bevölkerung muss keine Massnahmen ergreifen.
Die Kilometerkosten für Personenwagen sinken gegenüber dem Vorjahr auf 72 Rappen pro gefahrenem Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des Touring Club Schweiz.
Die Kosten fallen hauptsächlich dank tieferen Abschreibungen und geringerem statistischem Verbrauch.
Freizeitunfälle sind eine zentrale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit.
Jährlich verletzen sich 40'000 Personen bei einem Unfall zu Hause, beim Sport oder im Strassenverkehr schwer, rund 1000 Unfälle führen zu Invalidität.
Sexuelle Übergriffe können überall in der Gesellschaft und in den unterschiedlichsten Kontexten stattfinden.
Deshalb ist es wichtig, dass die Prävention gezielt sowohl nach Zielgruppen (potenzielle Täterschaft und potenzielle Opfer) als auch nach Konstellationen unterscheidet. Nicht allen Formen kann mit denselben Empfehlungen begegnet werden, deshalb behandeln wir im Folgenden verschiedene Formen im Einzelnen.
Am Freitag, 5. Januar 2024, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich in einem Verkaufsgeschäft in Göschenen ein Ladendiebstahl.
Die mutmassliche Täterschaft wurde dabei durch die Geschäftsführerin auf frischer Tat ertappt, es gelang ihr jedoch zu fliehen.
Am Freitag, 5. Januar 2024, kurz vor 17:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger und Schwyzer Kontrollschildern auf der Autobahnausfahrt Richtung Altdorf.
Verkehrsbedingt musste er sein Fahrzeug stark abbremsen.
In der Hochsaison des Online-Shoppings, rund um die Jahreswende, warten zahlreiche Empfänger gespannt auf die Ankunft ihrer internationalen Pakete.
Genau zu dieser Zeit verschicken Cyberkriminelle raffiniert gestaltete E-Mails, die den Anschein erwecken von FedEx, einem namhaften Paketdienstleister, zu stammen. Die Betrüger haben es hierbei auf Kreditkartendaten abgesehen.
Die Feiertage zählen bei der Air Zermatt zu den intensivsten Tagen im Jahr. Teilweise standen bis zu vier Helikopter der Air Zermatt gleichzeitig in der Luft, sei es für Rettungen, Wintersport-Unfälle oder medizinische Notfälle.
Doch nicht nur die Feiertage waren intensiv, sondern das gesamte vergangene Jahr, wie ein Blick auf die Einsatzzahlen 2023 zeigt.
Nach intensiven Weihnachtstagen war die Rega auch über das verlängerte Neujahrs-Wochenende gefordert.
Vom 30. Dezember 2023 bis und mit 2. Januar 2024 standen die Rega-Crews über 220-mal für Menschen in Not im Einsatz. Auch die drei Ambulanzjets der Rega waren auf der ganzen Welt für Patientinnen und Patienten in der Luft.
Am Samstag, 30. Dezember 2023, gegen 12.00 Uhr, fuhr der 53-jährige Lenker eines Personenwagens mit slowenischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Gurtnellen Richtung Norden.
Er geriet auf der Überholspur zu weit nach links und kollidierte mit der Leitplanke. Beim Unfall verletzte sich niemand.
Am Freitag, 29. Dezember 2023, gegen 13:30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Acherlistrasse in Schattdorf bergwärts.
Ihr kam der Lenker einer Landwirtschaftlichen Arbeitsmaschine, mit Urner Kontrollschild entgegen.
Die winterlichen Verhältnisse haben dieses Jahr Automobilistinnen und Automobilisten im Strassenverkehr bereits gefordert.
Mit seinen Winterfahrtrainings bietet der TCS im Januar und Februar eine wertvolle Möglichkeit, Sicherheit auf Schnee und Eis zu gewinnen und damit Unfälle zu vermeiden.
Am Dienstag, 26. Dezember 2023, kurz nach 14.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Mitteilung zu einem verunfallten Skifahrer im Skigebiet Andermatt, Gütsch ein.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand befuhr der 18-jährige Skifahrer eine Skipiste im Bereich Dürstelen, als er aus derzeit ungeklärten Gründen von der Piste abkam und in einem Wald gegen einen Baum prallte.
Der diesjährige Winter hielt Einzug mit Pauken und Trompeten. Dann übernahm jedoch milde Atlantikluft das Zepter im Wettergeschehen. In der Folge zog sich der Winter weit in die Höhe zurück, wo zum Teil immer noch deutlich mehr Schnee als üblich liegt.
Wir ordnen die aktuelle Schneesituation ein.
Heute Dienstag, 26. Dezember 2023, kurz nach 05.00 Uhr, detektierten die Sicherheitssysteme des Gotthard-Strassentunnels sowie die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri den Brand eines Personenwagens im Gotthard-Strassentunnel.
Der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern war im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als aus derzeit ungeklärten Gründen das Fahrzeug in Brand geriet.
Am Montag, 25. Dezember 2023, 13.30 Uhr, ging in der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus auf dem Eggenbergli, in Bürglen, aus einer Wand Feuer sichtbar sei.
Das Feuer sei entdeckt worden, da nach dem Anfeuern des Holzkochherds zuerst eine ungewöhnliche Rauchentwicklung im Haus entstand.
Am Samstag, 23. Dezember 2023, kurz vor 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit einem Sachentransportanhänger und deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Dieser Fahrzeugkombination folgte ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.
Kerzen, Geschenke und Zeit für die Familie: Heiligabend verbringen viele Menschen zuhause mit ihren Familienangehörigen und feiern Weihnachten.
Ein gutes Essen darf dabei nicht fehlen. Doch bei den Vorbereitungen kommt es überdurchschnittlich häufig zu blutigen und schmerzhaften Zwischenfällen. Zahlen der Schweizer Unfallversicherer zeigen, dass sich am Heiligabend ausserordentliche viele Menschen beim Kochen verletzen.
Auch wenn brennende Kerzen auf Weihnachtsbäumen für eine festliche Stimmung sorgen, bergen sie stets die Gefahr eines Brandes.
Insbesondere auf Weihnachtsbäumen ist das Risiko besonders hoch. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB zeigt auf, wie man das Risiko während der kommenden Weihnachtstage signifikant reduzieren kann.
Am Samstag, 16. Dezember 2023, um 14.30 Uhr, kam es unterhalb des Älpetligrat zum Abgang einer Schneebrettlawine.
Dabei wurde eine Person verschüttet und schwer verletzt. In kritischem Zustand wurde der Schwerverletzte in ein ausserkantonales Spital überführt.
Die Sicherheitsdirektion hat Vivien Hofer zur neuen Abteilungsleiterin Kreiskommando und Wehrpflichtersatz gewählt.
Sie tritt ihre neue Stelle im Amt für Bevölkerungsschutz und Militär am 1. März 2024 an. Mit dieser Aufgabe verbunden ist der Vollzug der Gesetzgebung der Militär- und Wehrpflichtersatzabgabe, insbesondere die Veranlagung der Ersatzpflichtigen im Kanton Uri. Ausserdem repräsentiert die Stelleninhaberin den Kanton Uri als Kreiskommandantin.
Heute Dienstag, 19. Dezember 2023, kurz vor 04.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern in falscher Fahrtrichtung in Wassen auf die Autobahn A2.
Er setzte seine Fahrt als Geisterfahrer bis nach Amsteg fort, wo er durch die Polizeipatrouille der Kantonspolizei Uri angehalten wurde. Der fehlbare Lenker musste ein Bussendepositum abgeben.
Besonders in der Vorweihnachtszeit floriert der Online-Handel.
Im Handumdrehen kann man bei einem betrügerischen Online-Shop ein vermeintliches Sonderangebot erwerben, das dann aber nie geliefert wird.
2022 sind auf Schweizer Strassen 547 Personen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen schwer oder tödlich verletzt worden.
Obwohl die aktuellen Zahlen ungefähr auf dem Niveau von vor zehn Jahren liegen, ist die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit E-Bikes, Velos und E-Trottinetten in diesem Zeitraum gestiegen. Kurz vor den Feiertagen weist die BFU darauf hin, dass unabhängig vom Verkehrsmittel bereits geringe Mengen Alkohol das Unfallrisiko erhöhen.
Nach einer Pause während der Coronapandemie hat die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge neue Rekordhöhen erreicht.
2022 waren in der Schweiz 432 Unfälle zu beklagen – gegenüber 364 im Jahr 2021. 25 der Unfälle im Jahr 2022 waren tödlich, 2021 waren es 15. Im siebenten Jahr in Folge kam es in Genf zu den meisten schweren Unfällen wegen Alkohol am Steuer auf 10’000 Einwohner.
Heute Morgen am 17. Dezember 2023 um 09:45 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri über einen Brand in einem Einfamilienhaus informiert.
Die anwesenden Personen konnten sich selbständig und rechtzeitig in Sicherheit begeben.
Am gestrigen Nachmittag, dem 16. Dezember 2023, um 14:30 Uhr, kam es unterhalb des Älpetligrat zum Abgang einer Schneebrettlawine.
Während drei von vier Freeridern den Abhang befuhren, löste sich die Lawine aus noch ungeklärten Gründen. Die drei im Hang befindlichen Personen wurden von der Lawine erfasst und mitgerissen.
Heute Freitag, 15. Dezember 2023, um ca. 09.50 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri durch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG – und dank der Zusammenarbeit mit fedpol - über ein verdächtiges Fahrzeug, welches sich in einer norditalienischen Ortschaft der Kontrolle entzog, informiert.
Weiter wurde bekannt gegeben, dass der Lieferwagen mit französischen Kontrollschildern in den Gotthard-Strassentunnel eingefahren ist.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.
Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.
Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.
Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.
Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Führung der Kantonspolizei Uri
Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.
Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.
Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri
Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri
Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri
Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.
Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.
Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!
Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.
Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.
Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.
Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.
Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei
Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.
Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.
Die Abteilung Schwerverkehrszentrum
Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.
Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.
Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri
Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.
Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!
Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.
Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)
Wissenswertes zum Kanton Uri
Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.