Der Winter ist zurück. Spätestens Ende November, wenn die Temperaturen nachts stabil unter null sinken und die ersten Schneeschauer durch die Schweiz ziehen, denkt fast jeder Autofahrer ans Gleiche: Winterreifen drauf und gut ist. Doch genau hier liegt ein gefährlicher Irrtum. Winterreifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor – aber sie allein verhindern keine Unfälle. Jahr für Jahr zeigt sich: Viele der typischen Wintercrashs passieren trotz Winterreifen. Und oft sind es dieselben fünf vernachlässigten Punkte, die zum entscheidenden Sicherheitsrisiko werden. Dieser Artikel zeigt auf, warum Winterreifen nur ein Baustein sind – und welche einfachen Handgriffe im Alltag über Sicherheit oder Kontrollverlust entscheiden. Damit Autofahrer auf Schweizer Strassen auch in der bevorstehenden Winterperiode 2025/26 sicher ankommen.
Auf Rettungsmissionen bei Eis, Schnee und schlechtem Wetter bringt der neue Helikopter der Rega spürbare Verbesserungen. In einem Beitrag des SRF-Wissensmagazins „Einstein“ begleitet das Kamerateam die Crew der Rega-Basis Bern-Belp während einer 48-Stunden-Schicht.
Am Freitagabend (28. November 2025), kurz nach 16:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A14 ein Auffahrunfall. Zwischen der Verzweigung Rütihof und Gisikon kollidierten im stockenden Feierabendverkehr zwei Lieferwagen auf dem Überholstreifen.
Ebenfalls am Samstagmorgen, kurz vor 07:00 Uhr, kam es auf der Drälikerstrasse in Hünenberg zu einem Selbstunfall. Eine 21-jährige Lenkerin verlor in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte in eine Signalisationstaffel.
Das Bundesamt für Polizei fedpol hat die Kantonspolizeien und weitere betroffene Partnerbehörden konsultiert, ob sie einen Bedarf sehen, die Erfassungsoptionen für die Beschreibung ausgeschriebener Personen im nationalen Fahndungssystem RIPOL anzupassen. Eine Mehrheit der Befragten sprach sich für die Beibehaltung des bislang kaum genutzten Beschreibungselements „Hautfarbe“ aus, befürwortete aber zugleich Anpassungen bei den inhaltlichen Optionen. Diese sollen praxistauglicher sein. Gleiches gilt für das regelmässiger genutzte Beschreibungselement „Typ“ für die Bestimmung der regionalen Herkunft.
ALDI SUISSE ruft Regenbogenforellenfilets (125g) der Marke ALMARE SEAFOOD mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 zurück. Grund dafür ist ein Listeriennachweis bei der Charge 4254431. Das Produkt darf keinesfalls konsumiert werden.
Die Zuger Polizei hat am Freitagmorgen mehrere Fahrzeuglenkende gestoppt, die mit vereisten Scheiben und damit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs gewesen sind. Die verantwortlichen Personen werden zur Anzeige gebracht.
Ein Fahrzeuglenker ist auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Zwei Erwachsene und ein Kind mussten zur Kontrolle ins Spital überführt werden. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwochabend löste sich oberhalb des Franzosenlochs in Walchwil ein rund 30 Tonnen schwerer Nagelfluhblock, schlug eine Schneise in den Wald und beschädigte die Hinterbergstrasse. Personen kamen keine zu Schaden, da sich zum Zeitpunkt des Ereignisses niemand auf der Strasse befand. Die Hinterbergstrasse bleibt voraussichtlich bis zum Wochenende gesperrt.
Der Alpenraum zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite Frischer Schnee bedeckt Hänge und Wälder, Täler wirken wie verzaubert – ein Bild wie aus einem Wintermärchen.
Auf der Autobahn ist es zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen. Dabei wurde eine Person erheblich verletzt. Eines der Fahrzeuge landete im Wiesland und musste geborgen werden.
Der Touring Club Schweiz hat erstmals eine Analyse zum Gesundheitszustand von Hochvoltbatterien in gebrauchten Elektrofahrzeugen durchgeführt. Untersucht wurde der sogenannte State of Health (SoH) im Zusammenhang mit Alter und Laufleistung der Fahrzeuge.
Cyberkriminelle nutzen persönliche Informationen, um Phishing-Mails besonders glaubwürdig erscheinen zu lassen. Namen, Adressen oder andere personenbezogene Daten stammen dabei häufig aus früheren Datenlecks, die durch vergangene Betrugsmaschen oder Sicherheitsvorfälle entstanden sind.
Für viele Kinder in der Schweiz gehört der Schulweg mit Bus, Tram oder Postauto zum Alltag. Gerade zum Schulanfang, aber auch im Verlauf des Jahres, sind Sicherheit und Aufmerksamkeit besonders wichtig. Kinder bewegen sich oft spontan, sind leichter abgelenkt und können Geschwindigkeiten oder Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen. Gleichzeitig herrscht an Haltestellen häufig Gedränge, Fahrzeuge fahren dicht vorbei, und unterschiedliche Verkehrssituationen können überfordern. Der folgende Artikel zeigt, wie Kinder sicher unterwegs sind und was Eltern, Schulen und Verkehrsbetriebe tun können, Risiken zu minimieren.
Mit Inseraten und Flyern suchen betrügerische Ankäufer gezielt nach Schmuckgegenständen und erwerben diese oftmals zu einem nicht marktüblichen Preis. Im Visier der Händler sind hauptsächlich ältere Personen. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.
Nur wenige Minuten nach einem ersten Unfall kam es am Montagmorgen (24. November 2025) auf der A14 zwischen Walterswil und Baar zu einem weiteren Selbstunfall. Ein 26-jähriger Lenker verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Leiteinrichtung.
Am Montagmorgen (24. November 2025, kurz vor 05:45 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 zwischen Baar und Walterswil zu einem Selbstunfall. Ein 45-jähriger Lenker verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit dem Fahrzeugheck in die Mittelleitplanke.
Am Montagmorgen (24. November 2025) wurde in Neuägeri (Gemeinde Unterägeri) eine junge Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst. Die 18-jährige Fussgängerin erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Bei einer gemeinsamen Polizeiaktion sind am Donnerstagabend mehrere Verkehrskontrollen an verschiedenen Örtlichkeiten durchgeführt worden. Dabei wurden gesamthaft rund 300 Personen und mehr als 200 Fahrzeuge kontrolliert. Mehrere Personen werden zuhanden der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Zwei Ladendiebe haben in verschiedenen Verkaufsgeschäften Waren im Wert von rund 4'000 Franken gestohlen. Die beiden Rumänen wurden festgenommen, bestraft und aus der Schweiz weggewiesen.
Ein Autofahrer ist am Steuer eingeschlafen, von der Strasse abgekommen und in eine Hauswand geprallt. Mit erheblichen Verletzungen musste der Lenker ins Spital eingeliefert werden.
stand die Bewältigung einer simulierten Geiselnahme und Entführung im Zentrum. Ziel der Übung war die Überprüfung der übergeordneten Einsatzkoordination, die gemeinsamen Einsatzbewältigung sowie der Kommunikationsprozesse zwischen den beteiligten Korps.
Die Polizeikorps der Kantone Thurgau, Tessin und Zug haben in einer bisher einzigartigen interkantonalen Grossübung eine komplexe Sonderlage geübt. Während zwei Tagen stand die Bewältigung einer simulierten Geiselnahme und Entführung im Zentrum. Ziel der Übung war die Überprüfung der übergeordneten Einsatzkoordination, die gemeinsamen Einsatzbewältigung sowie der Kommunikationsprozesse zwischen den beteiligten Korps.
Mit dem Beginn der Adventszeit sind wieder viele Menschen in Städten, auf Weihnachtsmärkten, in Einkaufszentren und in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Diese belebte Zeit nutzen Taschendiebe gezielt aus. Die Zentralschweizer Polizeikorps rufen dazu auf, besonders aufmerksam zu sein und Wertsachen gut zu sichern.
Am Donnerstag, 13. November 2025, durften 15 Kinder von Mitarbeitenden der Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechtspflege im Rahmen des nationalen Zukunftstags Einblick in den Berufsalltag ihrer Eltern nehmen. Nach der Begrüssung durch Strafgerichtspräsident Philipp Frank, Kantonsrichter Philipp Sialm und Staatsanwalt Tobias Kühne stand am Morgen die Teilnahme an einer öffentlichen Verhandlung auf dem Programm.
Black Friday lockt mit unschlagbaren Preisen – vor allem online. Doch hinter Angeboten, die zu schön sind, um wahr zu sein, stecken nicht selten betrügerische Web-Stores.
Wer einer Person nachstellt, muss künftig mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe rechnen. An seiner Sitzung vom 19. November 2025 hat der Bundesrat beschlossen, die entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches (StGB) auf den 1. Januar 2026 in Kraft zu setzen.
Effektiver Einbruchsschutz basiert auf einfachen Routinen: Anwesenheit simulieren, Fenster vollständig schliessen und die Türe konsequent abschliessen. Diese drei Schritte erhöhen die Sicherheit deutlich. Wir erklären dir die wichtigsten Punkte im Video.
Die digitale Kriminalität in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes „Abschaltung von betrügerischen Websites. Nationale Koordination bei Internetbetrug“ die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Polizei und Registerbetreibern geprüft.
Am Montagmittag gelangten bei einer Truppenübung der Schweizer Armee rund 100 Liter biologisch abbaubares Öl in Buonas bei der Schiffsanlegestelle in den Zugersee. Dies bei einer Hydraulikpumpe, welche Wasser aus dem Zugersee pumpte.
Ein 17-jähriger Rollerfahrer hat versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Nach einer Kollision mit einem Zaun und einer kurzen Flucht zu Fuss wurde er festgenommen.
Ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Bleib ruhig und handle richtig: Ruf sofort die 117 an – der Polizeinotruf ist rund um die Uhr erreichbar. Lass dem Fahrzeug Platz und halte Abstand. Merke dir Standort, Fahrtrichtung und wenn möglich die Geschwindigkeit des Falschfahrers.
Wir blicken auf Meryls ersten Tag bei der Zuger Polizei zurück und läuten damit den Beginn unserer neuen Serie ein. Begleitet Meryl und ihren Lehrgang bei ihrer vielseitigen Ausbildung zur Polizistin / zum Polizisten: mit spannenden Einblicken, grossen Emotionen und ganz viel Teamgeist.
Auf Plattformen wie Ricardo, Tutti, Anibis oder Facebook Marketplace erscheinen immer wieder betrügerische Inserate. Die Betrüger locken mit tiefen Preisen und schneller Abwicklung. Nach der Vorauszahlung, meist per TWINT oder Banküberweisung, wird die bestellte Ware jedoch nie geliefert.
Eine unbekannte Täterschaft ist gewaltsam in drei Autogaragen eingebrochen und hat zwei Fahrzeuge entwendet. Die Zuger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstagnachmittag wurde der Feuerwehr Unterägeri Rauchgeruch an der Seestrasse gemeldet. Nach einer gründlichen Rekognoszierung durch die Einsatzkräfte konnte vor Ort weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Es waren keine weiteren Massnahmen erforderlich.
Aufgrund einer nicht berücksichtigten Fahrzeughöhenbegrenzung ist ein Sattelmotorfahrzeug unter einer Eisenbahnbrücke stecken geblieben. Durch herabfallende Fahrzeugteile wurde ein Velofahrer verletzt.
Täglich sind in der Schweiz tausende Kinder auf ihrem Schulweg unterwegs – zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Bus. Gerade Kreuzungen und Bushaltestellen gehören dabei zu den gefährlichsten Orten. Hier treffen verschiedene Verkehrsteilnehmer aufeinander, und das Geschehen ist oft unübersichtlich. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht sicher einschätzen können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Eltern, Lehrpersonen und Polizei auf dem Schulweg unterstützen.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsenz und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrecht erhalten wird. Kollegialität und Teamarbeit spielen bei der Zusammenarbeit eigenen Angaben nach eine wesentliche Rolle. Weitere wichtige Kriterien für eine effektive Arbeit sind eine gute Ausrüstung und ständige Weiterbildung der Bediensteten.
Die Organisation der Polizei Zug teilt sich in insgesamt vier strategische Geschäftsfelder auf:
Sicherheit
Ermittlung
Spezialeinsätze
Dienstleistungen
Der Kommandant der Polizei im Kanton Zug
Die Polizei Zug steht unter der Führung des Kommandanten. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden und dem Kader übernimmt der Kommandant die polizeilichen Aufgaben im Kanton. Er leitet den kantonalen Führungsstab bei Grosseinsätzen oder Katastrophen und sorgt für eine effektive Zusammenarbeit mit anderen Ämtern und Behörden.
Die Fachbereiche der Polizei Zug
Innerhalb der Polizei Zug gibt es verschiedene Fachbereiche:
Ausbildung
Finanzen
Informatik
Technik
Juristische Kommunikation
Logistik
Personelles
Polizeipsychologie
Prävention
Der Chef der Kommandobereiche ist für die Fachbereiche zuständig. Diese Bereiche der Polizei Zug sorgen im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des Polizeialltags.
Die Ausbildung der Polizei in Zug
Wichtig ist eine sorgfältige Ausbildung von Nachwuchskräften. Die Zuger Polizei sorgt mit Lehrgängen für eine fundierte Grundausbildung. Zudem betreut der Bereich Ausbildung Lehrer und Schüler und kümmert sich um die Personalentwicklung, das Kursmanagement und die Weiterbildung der Bediensteten.
Die Ausbildung bei der Polizei Zug kombiniert Theorie und Praxis, am Anfang steht ein einjähriger Lehrgang an der interkantonalen Polizeischule Hitzkirch. Bereits in den ersten Wochen übernehmen die Auszubildenden ein Praktikum bei der Zuger Polizei und werfen einen Blick auf die aktive Polizeiarbeit.
Die Finanzen der Polizei Zug
Die Finanzabteilung kümmert sich um alle finanziellen Angelegenheiten der Kantonspolizei in Zug. Die Planung des jährlichen Budgets sowie der Finanzplan für die folgenden drei Jahre gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Abrechnung mit Kunden und Lieferanten. Zudem erstellt die Finanzabteilung den Jahresabschluss und nimmt eine entsprechende Berichterstattung vor.
Informatik und Technik der Polizei Zug
Damit der Polizeiapparat reibungslos funktioniert, müssen die Notrufnummern 112, 117 und 118 jederzeit erreichbar sein. Darum kümmert sich der Bereich Informatik und Technik. Eine Betriebsbereitschaft ist an 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bereit, bei Ausfällen einzugreifen. Innerhalb des Einsatzleitsystems gibt es ein leistungsstarkes Sicherheitsfunkentz, das ebenfalls der Verantwortung dieses Bereichs obliegt.
Die Polizeibediensteten nutzen die Systeme täglich, etwa um Personen- oder Fahrzeugdaten abzufragen. Der Bereich Informatik und Technik sorgt dafür, dass die Infrastruktur der Polizei Zug jederzeit problemlos funktioniert. Es gibt einen 24-Stunden-Pikettdienst, der auch ausserhalb der Bürozeiten bei Problemen erreichbar ist. Die Mitarbeitenden betreuen ein eigenes Informatik-Computernetzwerk und kümmern sich um 330 Computerarbeitsplätze der Polizei Zug. Auch 70 Drucker und 30 Server gehören zum Netzwerk.
Juristischer Bereich der Polizei Zug
Bei der Polizei gibt es immer wieder juristische Fragen zu klären. Die Mitarbeitenden des juristischen Bereichs sind für die rechtlichen Belange der Zuger Polizei zuständig. Sie kümmern sich um Beschwerden und Einsprachen gegen polizeiliche Verfügungen. Zudem bearbeiten sie Rechts- und Verwaltungsstreitigkeiten und vertreten die Interessen der Polizei Zug vor Gericht. Die Bediensteten wirken bei der Gestaltung von Gesetzesvorlagen oder Dienstvorschriften mit und arbeiten auch bei der korpsinternen Grund- und Weiterbildung mit.
Die Kommunikation der Kantonspolizei Zug
Die Medienstelle der Polizei sorgt dafür, dass die Bevölkerung mit allen relevanten Informationen seitens der Polizeibehörde versorgt wird. Zeitnah berichtet die Abteilung über Unfälle, Straftaten oder Brände und Unwetter, um Einwohnerinnen und Einwohner auf dem neuesten Stand zu halten. Auch bei der Suche nach Vermissten schaltet sich die Medienstelle ein.
Die Logistik der Polizei Zug
Nur wenn Uniformen und Ausrüstung vorhanden sind, ist eine effektive Polizeiarbeit möglich. Darum kümmern sich die Mitarbeitenden des Bereichs Logistik. Sie sorgen dafür, dass die Polizeidienststellen über eine passende Infrastruktur verfügen und rüsten die Dienstellen mit Büromaterial aus. Bei grossen Einsätzen obliegt dem Bereich die Verpflegung der Frontkräfte.
Der Bereich Personal der Polizei Zug
Ein vorausschauendes Personalmanagement ist entscheidend, um den Polizeibetrieb am Laufen zu halten. Die Abteilung begleitet die Mitarbeitenden von der erfolgreichen Bewerbung auf der weiteren Laufbahn bei der Polizei. Sie beraten die Führungsverantwortlichen und stellen effiziente Abwicklungen im Personalwesen sicher. Der Bereich dienst als Ansprechpartner in allen Belangen rund um das Personal der Polizei Zug.
Polizeipsychologie der Polizei Zug
Nicht immer verläuft im Polizeiberuf alles wie geplant. Kommt es zu aussergewöhnlichen Situationen oder belastenden Einsätzen, stossen Bedienstete mitunter an ihre Grenzen. Genau für diese Fälle ist die Polizeipsychologie gedacht, die den Betroffenen wichtige Unterstützung und Hilfe bietet. Die Vermittlung von Kommunikationstechniken sowie Verhaltensregeln für Notsituationen sind Bestandteil der Arbeit der Abteilung.
Prävention der Polizei Zug
Die Verhütung von Unfällen und Massnahmen zur Verbrechensprävention sind ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Abteilung Prävention kümmert sich um diese Belange. Informationskampagnen zu wichtigen Themen gehören ebenso wie Besucherführungen und Messestände zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Die Kriminalpolizei der Polizei Zug
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei in Zug setzt sich aus sieben Bereichen zusammen:
Jugenddelikte
Kapitaldelikte
Kriminaltechnik
Spezialermittlung
Wirtschaftsdelikte
Kantonales Lagezentrum
TV-Beiträge
Der Dienst Jugendelikte kümmert sich um Straftaten Minderjähriger. Neben der Ermittlung stehen in diesem Bereich auch Prävention und Vernetzung im Fokus. Die Bediensteten arbeiten eng mit Schulen zusammen, da Aufklärung in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielt.
Geht es um schwere Straftaten, übernimmt der Dienst Kapitaldelikte. Die Mitarbeitenden klären Straftaten wie Kapitalverbrechen, schwere Körperverletzung und Einbruchdiebstahl auf. Sie überführen den Täter und arbeiten dabei eng mit der Staatsanwaltschaft des Kantons zusammen.
Besonders wichtig bei der Aufklärung von Straftaten sind die Mitarbeitenden des Bereichs Kriminaltechnik. Sie sichern Spuren und werten diese mit modernster Technik aus. Anhand dieser Spuren rekonstruierten die Bediensteten den Tatablauf. Möglich ist anhand der Beweisstücke auch die Identifikation von Personen. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs tauschen sich mit externen Rechtsmedizinern und Forensikern aus.
Der Dienst Spezialermittlung übernimmt bei besonders schweren Straftatbeständen die Arbeit. Die Bediensteten sammeln und analysieren Informationen, koordinieren Fahndungen und arbeiten mit internationalen Polizeidienststellen zusammen. Auch Zielfahndungen gehören zum Aufgabengebiet der Ermittelnden.
Für Wirtschaftsdelikte ist der gleichnamige Dienst der Polizei Zug zuständig. Die Bediensteten sind bei Betrug, Veruntreuung oder auch Urkundenfälschung im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeitenden mit Firmengeflechten und Netzwerken auf der ganzen Welt zu tun. Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und die Ermittlungen nehmen viel Zeit in Anspruch.
Das kantonale Lagezentrum analysiert und bewertet Tatbestände, stellt Hypothesen auf und schafft damit eine Grundlage für zielgerichtete Ermittlungen und Massnahmen. Auch die Bereitstellung von Daten für die Kriminalstatistik übernimmt dieser Bereich.
In einem besonderen TV-Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks berichtet die Polizei Zug über die Aufklärung eines besonderen Falls. Die Bediensteten zeigen, wie der Mehrfachmörder Gabor S. nach intensiver Ermittlungsarbeit gefasst werden konnte.
Die Sicherheitspolizei der Polizei Zug
Die Sicherheitspolizei besteht aus der Verkehrspolizei sowie den Polizeiregionen Stadt und Land, denen die einzelnen Polizeidienststellen angegliedert sind.
Der Bereich Assistenzdienste übernimmt wichtige Aufgaben zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und sorgt mit Patrouillen für die Wahrung der öffentlichen Ordnung im Kanton.
Die Bereitschaftspolizei der Zuger Polizei ist bei einem Unfall, einem Diebstahl oder einem anderen Ereignis als erstes am Ort. Die Bediensteten treffen erste Massnahmen und leiten weitere Massnahmen ein. Zudem berichten Sie mit Polizeirapporten an die Staatsanwaltschaft. Die Mitarbeitenden arbeiten im Schichtbetrieb und sind rund um die Uhr für die Bevölkerung im Einsatz.
Geht es um den Einsatz gegen Kleinkriminalität übernehmen die Mitarbeitenden des Dienstes Brennpunkte. Die Polizistinnen und Polizisten sind vor allem in Ballungsgebieten im Einsatz und bewegen sich an bekannten Orten. Nach einem Delikt leiten sie erste Massnahmen ein und sorgen dafür, dass Kolleginnen und Kollegen aus anderen Diensten übernehmen können.
Die Gewässerpolizei kümmert sich um die Sicherheit auf den Zuger Gewässern. Hilfeleistungen bei Unglücken auf dem Wasser, die Verkehrsüberwachung und Kontrollen sind einige der Tätigkeiten dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden sorgen für den Schutz der Fluss- und Seeufer und messen im Winter die Dicke der Eisschichten auf den kantonalen Gewässern.
In den Gemeinden des Kantons gibt es insgesamt acht Dienststellen, die sich intensiv um die Belange der örtlichen Bevölkerung kümmern. Die Mitarbeitenden überwachen beispielsweise Schulwege oder beraten die Bevölkerung, wenn es um den Schutz vor Einbrüchen geht.
Die Verkehrspolizei sorgt für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Überwachung des Schwerverkehrs zu den Aufgaben dieses Dienstes. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Einhaltung der Ruhezeiten und überprüfen Gefahrentransporte.
Spezialeinsätze und Dienstleistungen der Polizei Zug
Die Abteilung ist für die Polizeitaktik sowie Interventions- und Ordnungseinsätze zuständige. Die Mitarbeitenden des Dienstes Spezialformation planen Sondereinsätze und führen die Sondereinheiten der Zuger Polizei.
Der Dienst Support kümmert sich um die Koordination des Strafregisters sowie Gefangenentransporte. Auch wenn es um Waffen und Sprengstoff geht, ist dieser Dienst zuständig.
Die Einsatzleitzentrale nimmt die Notrufe im Kanton Zug entgegen. Meldungen werden koordiniert, Patrouillen unterstützt und Einsätze eingeleitet.
Wissenswertes zum Kanton Zug
Im Schweizer Kanton Zug legen rund 127.000 Einwohner. Hauptort des Kantons ist die gleichnamige Stadt Zug. Der Kanton gliedert sich in 11 Gemeinden.