Greenpeace Zürich protestiert gegen Amazonas-Staudamm
Am vergangen Samstag haben Greenpeace-Aktivisten der Regionalgruppe Zürich gegen ein Staudamm-Projekt im brasilianischen Amazonas-Regenwald protestiert. Mit in der Kritik stand dabei der deutsche Siemens-Konzern, der an dem Vorhaben beteiligt ist. Der Protest in Zürich war keine Einzelaktion. Gleichzeitig errichteten weitere Gruppen in 23 deutschen Städten symbolische Baustellen, um über die negativen Auswirkungen zu informieren. Zudem wurden Unterschiften gegen das Projekt und für den Schutz der sensiblen Amazonas-Biosphäre gesammelt. Der vom brasilianischen Staat geplante São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm würde das Ökosystem der artenreichen Region aus dem Gleichgewicht bringen. Es würde ein Damm mit einem 729 Quadratkilometer grossen Stausee entstehen. Dies entspricht etwa knapp der Grösse des Kantons Solothurn. Das Tapajós-Tal zählt zu den artenreichsten Regionen der Erde.
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