Birkenau. Die 14-jährige Lea Quadflieg wird seit Sonntagabend (5.7.) vermisst.
Das Mädchen aus Birkenau/ Nieder-Liebersbach war zu Besuch bei ihrem Freund im Gorxheimer Tal. Mit dem Bus wollte sie wieder zurück nach Weinheim fahren, um gegen 19.30 Uhr von ihren Eltern abgeholt zu werden. Das Mädchen war nicht wie verabredet am Treffpunkt. Anrufe und Nachrichten wurden nicht beantwortet.
Am Montagnachmittag hat ein Mann in Köniz eine Bankfiliale überfallen. Er bedrohte Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe und flüchtete mit Beute in Richtung Bahnhof.
Im Zuge der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Lengerich. An der Straße Zum Igelbach ist am Sonntag (05.07.2020) ein Pferd verletzt worden.
Die Pferdehalter konnten mitteilen, dass am frühen Abend um 17.30 Uhr noch alles in Ordnung war. Bei einer späteren Versorgung um 21.15 Uhr sind dann die schweren Verletzungen sofort aufgefallen. Ein oder mehrere unbekannte Täter fügten der Pferdestute drei tiefe Schnitte zu.
Saalfeld. Seit heute 12:30 Uhr wird die 18 Jährige Franziska Böse von der Wohnanschrift als vermisst gemeldet.
Frau Böse ist ca. 1,50 m groß, hat eine kräftige Statur, dunkelblonde Haare und ist mit einem braunen Kleid und hellblau/grauen Sandalen bekleidet.
Singen. Ein unbekannter Täter legte am Sonntag in der Zeit von 21 Uhr bis 23 Uhr in der Wilmstraße mehrere präparierte Fleischköder aus.
Im Inneren der Fleischköder befanden sich Rasierklingen.
Im Zusammenhang mit einer Vermisstenangelegenheit sucht die Kantonspolizei Solothurn einen weissen Lieferwagen, Ford Transit Connect, mit Luzerner Kontrollschilder.
Die Kantonspolizei Solothurn bittet die Bevölkerung bei der Suche nach einem Fahrzeug um Mithilfe.
Am Sonntagmorgen vor einer Woche sind bei der Schützenmatte in Bern zwei Männer aneinandergeraten.
Einer der Beteiligten erlitt eine Stichverletzung. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Am Sonntagabend ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei wurde eine Personengruppe von einem fahrenden Auto touchiert.
Fünf Personen wurden verletzt. Die genauen Hintergründe werden abgeklärt.
Am 05.07.2020, ca. 03.30 Uhr, wurde eine junge Frau an der Klingelbergstrasse von drei Unbekannten angegriffen.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass die Frau mit dem Taxi nach Hause gefahren war.
Oldenburg. Ein "gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" beschäftigte am Samstagnachmittag die Oldenburger Polizei.
Der Fahrer eines Linienbusses hatte gegen 16.30 Uhr die Beamten alarmiert, nachdem eine unbekannte Person in der Bodenburgallee offenbar einen Schuss auf das Fahrzeug abgegeben hatte.
Montag, 06.07.2020, 0017 Uhr, ereignete sich in der Müllheimerstrasse auf der Höhe der Liegenschaft 138 ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem korrekt parkierten Fahrzeug.
Der Lenker des Personenwagens fuhr nach der Kollision, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern, davon.
Nordhorn. In der Nacht zu Samstag ist es in Nordhorn gleich zu mehreren Angriffen durch vier bislang unbekannte Täter gekommen.
Mindestens drei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Bad Kreuznach und Hackenheim. In der Nacht vom 04.07.2020 auf den 05.07.2020 kam es zu mehreren Sachbeschädigungen im Dienstgebiet der PI Bad Kreuznach.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 04.07.2020, ca. 15.30 Uhr, wurde in der Falknerstrasse, auf Höhe des Pfluggässleins, ein 29-jähriger Mann angegriffen und verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 29-Jährige von der Hauptpost her durch die Falknerstrasse in Richtung Barfüsserplatz ging.
In der Neugasse und der Badstrasse in Derendingen brannten am Samstagabend innerhalb kurzer Zeit ein Fahrzeug und diverse Gegenstände.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Nach dem tödlichen Angriff eines Tigers auf eine Tierpflegerin sucht die Stadtpolizei Zürich Zeuginnen und Zeugen. Abklärungen von Staatsanwaltschaft und Stadtpolizei Zürich haben in der Zwischenzeit ergeben, dass ein Arbeitsunfall im Vordergrund steht.
Bekanntlich kam es am Samstagnachmittag, 4. Juli 2020, kurz vor 13.30 Uhr zu einem tödlichen Vorfall in der Tiger-Anlage des Zoos Zürich (Polizei.news berichtete).
Am Freitag 03.07.2020 um ca. 23:15 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A16 Richtung Bern am Autobahnkreuz St-Ursanne in Richtung Delémont.
Auf der Autobahn wich er nach links von seiner Fahrtrichtung ab und kollidierte mit einem Fahrzeug, das korrekt in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Samstag, dem 4. Juli 2020, wurde um ca. 5.30 Uhr morgens ein Quad-Fahrer schwer verletzt in der Nähe seines von der Fahrbahn abgekommenen Fahrzeugs gefunden.
Trotz eines Wiederbelebungsversuchs starb er auf der Stelle.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Freitagabend (03.07.2020) in Regensdorf einen Fahrzeuglenker angehalten und verhaftet, welcher vor einer Kontrolle geflüchtet ist.
Kurz vor 17 Uhr fiel Verkehrspolizisten anlässlich der Patrouillentätigkeit ein Fahrzeug an der Watterstrasse auf, welches sie einer Kontrolle unterziehen wollten.
Lingen. In der Nacht zu Samstag ist es an der Josefstraße zu einer Sexualstraftat gekommen.
Ein bislang unbekannter Mann hatte dort gegen 01.30 Uhr eine 22-jährige Frau gegen ihren Willen aus sexuellen Motiven genötigt.
Am 04.07.2020, ca. 02.15 Uhr, wurde bei der Brücke des Lachenalwegleins, oberhalb der Brüglingerstrasse, ein 24-jähriger Mann durch eine unbekannte Täterschaft verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 24- Jährige bei der Eishalle St. Jakob-Arena aufgehalten hatte.
Mönchengladbach. Zu einem Einbruchversuch ist es am Donnerstag, 2. Juli, gegen 19 Uhr im Stadtteil Uedding an der Straße An den Hüren gekommen.
Zwei verdächtige Frauen ergriffen aber die Flucht.
Köln. Die Vermisstenstelle der Polizei Köln fahndet derzeit nach der aus einer kirchlichen Einrichtung abgängigen Dilara B. (12) und deren gleichaltriger Freundin Katharina H. Seit Montag (29. Juni) sind die beiden 12-jährigen Mädchen nach derzeitigem Kenntnisstand gemeinsam abgängig.
Mit dem Einverständnis der Erziehungsberechtigten wird nun ein Foto der Vermissten veröffentlicht. Beide stehen zwar in unregelmäßigem Kontakt zu den jeweiligen Familien bzw. Bekannten in Kalk und Buchforst. Der aktuelle Aufenthaltsort der jungen Kölnerinnen ist jedoch gänzlich unbekannt.
Marburg-Biedenkopf. Marburg. Was tatsächlich genau wann und wo passiert ist, steht derzeit nicht fest.
Die Kripo Marburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Rettungswagen brachte die Frau zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus.
Die unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt in das Verkaufsgeschäft verschafft.
Sie erbeuteten zahlreiche Smartphones im Wert von rund 40`000 Franken.
Am 03.07.2020, ca. 13.40 Uhr, kam es in der Nauenstrasse, zwischen der Peter Merian-Strasse und der Lindenhofstrasse, zu einem Brandfall.
Ein Personenwagen brannte total aus. Es wurde niemand verletzt.
Müllheim. Bereits am 16.06.2020, gegen 18.10 Uhr, überquerte eine 24-Jährige Fußgängerin mit ihrem Kinderwagen und einer weiteren Zeugin die Werderstraße in Müllheim, unweit des dortigen Kreisverkehrs.
Obwohl die Fußgängerin mit ihrem im Kinderwagen mitgeführten 4 Monate altem Baby die Fahrbahn noch nicht vollständig überquert hatte, wurde sie von einem vorbeifahrenden Fahrzeug mit dessen rechtem Außenspiegel gestreift.
Am Donnerstag meldete sich ein Mann persönlich bei der Polizei und gab an, dass er im Bereich der Kreuzackerbrücke in Solothurn von zwei Männern bedroht und überfallen worden sei.
Die Polizei sucht Zeugen.
Vermisst wird seit Donnerstag 2. Juli 2020 in Mellingen, DÄTWYLER Hans (88-jährig).
Der Vermisste wurde zuletzt am Donnerstag, 2. Juli 2020 um ca. 1415 Uhr an seinem Wohnort gesehen und gilt seither als vermisst.
Weil ein Lenker in Döttingen das Rotlicht missachtet haben dürfte, kam es zu einer Kollision zweier Autos.
Verletzt wurde niemand. Personen, welche Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich zu melden.
Vermisst wird seit Donnerstag, 2. Juli 2020, in Birsfelden BL:Gubler Willi, 28.01.1929, 160 cm gross, schlanke Statur und grauweisse kurze Haare (Halbglatze). Er trägt eine beige Regenjacke, einen braunen gestreiften Pullover und braune Hosen. Der Vermisste trägt eine Brille.
Am Dienstagnachmittag kam es auf der K10 in Ruswil zu einem gefährlichen Überholmanöver.
Die unbekannte Lenkerin eines grauen Kleinwagens überholte einen Lastwagen und soll dabei den Gegenverkehr gefährdet haben. Die Polizei sucht die unbekannte Autofahrerin oder Zeugen des Vorfalles.
Ein Motorradlenker verursachte vergangene Nacht einen Selbstunfall. Aus noch unbekannten Gründen kam der Motorradlenker von der Strasse ab und verunfallte.
Personen, welche zum Unfallhergang Angaben machen können, werden nun gesucht.
Am Dienstagabend ist am Gantrisch in unwegsamem Gelände unterhalb des Gipfels eine leblose Frau aufgefunden worden.
Es wurden Ermittlungen aufgenommen, Hinweise auf eine Dritteinwirkung bestehen derzeit nicht.
In Biberist hat am Mittwochabend ein derzeit unbekannter Mann den Kiosk beim Bahnhof überfallen.
Verletzt wurde niemand. Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Bad Essen. Am Montagabend kam es auf dem Gelände der Oberschule zu einer Sachbeschädigung an dem gerade in Bau befindlichen Spielplatz.
Das mit einem Zaun abgesperrte Baustellengelände wurde zwischen 18 Uhr und 20.30 Uhr von mindestens drei Personen betreten.
Gestern Mittwoch touchierte ein Lieferwagen bei einem Überholmanöver auf der Kantonsstrasse in Gunzwil eine Radfahrerin. Diese kam zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Der unbekannte Fahrzeuglenker des Lieferwagens fuhr ohne anzuhalten weiter. Die Polizei sucht den Lieferwagenlenker oder Zeugen des Unfalls.
Am Donnerstagmorgen (02.07.2020), um 05:50 Uhr, ist eine Angestellte bei der Poststelle 'Neudorf' an der Rorschacherstrasse von zwei unbekannten Tätern überfallen worden.
Die bewaffneten und maskierten Männer nahmen die Frau beim Hintereingang 'Lindenstrasse' in ihre Gewalt. Sie drängten sie in einen Vorraum und fesselten sie. Beim weiteren Vorgehen wurde der Alarm ausgelöst. Die Täter flüchteten zu Fuss in Richtung Brauerstrasse. Die Angestellte blieb körperlich unverletzt. Es werden Zeugen gesucht.
Hüllhorst. Unbekannte haben in Hüllhorst-Oberbauerschaft Altöl in zwei Gartenteiche gekippt. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende in der Nacht zu Sonntag auf einem Privatgrundstück an der Neue Straße.
Die betroffene Familie entdeckte am frühen Sonntagmorgen den schwarzen und schmierigen Film auf ihren beiden Teichen, in denen sich neben Goldfischen vor allem zum Teil wertvolle Koi Karpfen befinden. Am Abend zuvor gegen 19 Uhr sei noch alles in Ordnung gewesen, berichtete ein Familienmitglied den verständigten Polizisten. Wer und warum jemand das Altöl in die Teiche kippte, kann sich die Familie nicht erklären.
Am 01.07.2020, ca. 15.30 Uhr, kam es an der Peter Rot-Strasse / Grenzacherstrasse zu einem tödlichen Arbeitsunfall.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass ein Bauarbeiter im Inneren des Neubaus eines Servicegebäudes aus noch unbekannten Gründen rund 40 Meter in einen Schacht fiel und dabei verstarb.
Gammertingen. Noch Zeugen sucht die Polizei zu einer illegalen Abfallentsorgung, die ein unbekannter Täter in der Nacht zum vergangenen Freitag (26.06.2020) und zum Dienstag (30.06.2020) bei Gammertingen begangen hat.
In einem Waldstück am Verbindungsweg zwischen der Inneringer Straße bei Feldhausen und der L 275 lud der Unbekannte an einer alten, teilweise ummauerten Feuerstelle Baumaterialien wie Lack-, Farb- und Grundierungsreste sowie Fliesen, Putz und anderen Bauschutt ab.
Am 30.06.2020, ca. 20.00 Uhr, kam es in der Kleinhüningerstrasse zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Anwohner alarmierten die Polizei, weil mindestens 6 Personen sich einen heftigen Streit auf der Strasse geliefert hatten. Dabei kam es zu Tätlichkeiten und Drohungen.
Goslar. Am Mi., 01.07.2020, wurde der Polizei Langelsheim mitgeteilt, dass am Ufer der Innerstetalsperre ein Paar Damensandalen und eine Brille liegen würden.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Gegenstände dort bereits vermutl. schon seit Montag lagen.
Elmshorn. Gestern Abend gegen 20.45 Uhr wurde die Leitstelle der Bundespolizei über einen großen Gegenstand in den Gleisen bei Elmshorn informiert. Der Lokführer einer Nordbahn hatte ein Sofa auf den Gleisen bemerkt und die Bundespolizei alarmiert.
In Amtshilfe nahm eine Streife des Polizeireviers Elmshorn den Einsatz wahr und entfernte die Couch aus dem Gefahrenbereich. Es wurden keine Personen angetroffen. Die Bahnstrecke war für 45 Minuten gesperrt; 15 Züge erhielten Verspätungen.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.