In einem Einfamilienhaus in Oensingen kam es am Samstagmorgen, 18. Februar 2023, zu einem Glimmbrand, was folglich zu einer starken Rauchentwicklung im Brandobjekt geführt hat.
Als Brandursache konnte ein technischer Defekt innerhalb eines elektrischen Steuergerätes ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend (23.02.2023), kurz nach 23:35 Uhr, ist ein Brand an der Linsenbühlstrasse 23 gemeldet worden. Sechs Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. Alle sieben Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist unbekannt.
Es entstand Sachschaden im Wert von über hunderttausend Franken.
In der Nacht von Mittwoch, 22.02.2023, auf Donnerstag, 23.02.2023, kam es zu einem Brandfall in Schwanden mit Sachschadenfolge.
Eine unbekannte Täterschaft zündete mutmasslich am gestrigen Mittwochabend zu einem unbekannten Zeitpunkt den Kletterturm auf dem Spielplatz des Kindergartens Schwanden an.
In der Nacht von Dienstag/Mittwoch, 21./22. Februar 2023, kurz nach Mitternacht, kam es in einem Gartenhäuschen im Schrebergartenareal am Schleusenweg in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Dienstagnachmittag, den 21. Februar 2023, brach in einer Werkstatt in der Industriezone in Ardon ein Brand aus.
Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Am Montag, den 20. Februar 2023 um 18:10 rückte die Feuerwehr der DPS1 des Montagnes an der Rue de l'Orée-du-Bois 7 in La Chaux-de-Fonds zu einem beginnenden Brand eines gewerblichen Ofens aus, der sich im Untergeschoss einer Fabrik befand.
Der Brand konnte von den Feuerwehrleuten mit einem Pulverlöscher schnell eingedämmt werden. Lediglich der betroffene Ofen wurde beschädigt.
Am Dienstag (21.02.2023), kurz vor 14 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Garage-Carrosserie und Spritzwerk an der Hauptstrasse erhalten.
In einer technischen Anlage war ein Brand ausgebrochen, der von Mitarbeitenden des Betriebs vor dem Eintreffen der Feuerwehr weitgehen hatte gelöscht werden können.
Vergangene Nacht brannte es in einem Restaurant in der unteren Berner Altstadt.
Ausgelöst durch eine Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 um 01.50 Uhr alarmiert.
Am Sonntagnachmittag brannte es in einem Industriebetrieb in Boswil. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
In einem Einfamilienhaus in Oensingen, kam es am Samstagmorgen aus noch zu klärenden Gründen zu einer starken Rauchentwicklung. Ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften war vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Mehrere Personen und drei Schildkröten mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Die Brandursache wird untersucht.
Am Samstagmorgen, 18.02.2023 um ca. 05.30 Uhr erreichte die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung, dass es in Glarus an der Landstrasse zu einem Küchenbrand gekommen sei.
Die Bewohner der Liegenschaft konnten den Brand selbstständig löschen.
Heute Abend stand ein Auto unter dem Autobahnviadukt in Flamatt in Flammen. Wegen einer starken Rauchentwicklung musste die Autobahn gesperrt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Am Freitag, 17.02.2023, gegen 19:00 Uhr wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei wegen eines Fahrzeugbrandes unter dem Autobahnviadukt in Flamatt kontaktiert.
Am frühen Freitagmorgen ist in Oberdiessbach ein unbewohntes Haus, indem sich eine Motorradwerkstatt befindet, in Brand geraten und dabei komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache wird untersucht.
Am Donnerstagvormittag ist es in Chur zu einem Feuerwehreinsatz gekommen.
Eine in einem Abfallsack entsorgte Zigarette entfachte einen Brand auf einem Balkon.
Gestern Nachmittag geriet auf der Kantonsstrasse in Schachen ein Personenwagen in Brand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am frühen Mittwochmorgen kam es an der Hauptstrasse in Oberbuchsiten im Dachstock eines unbewohnten Bauernhauses zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Hauptstrasse musste für rund anderthalb Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch (15.02.2023), um 06:45 Uhr, ist an der Soorstrasse, auf dem Dach eines Baustoffherstellers, ein Brand entdeckt worden. Die Brandursache ist unbekannt. Mehrere Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken.
Am Montagnachmittag ist in einem Strohlager in Ins ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Heute Morgen brach in einem Bauernhaus in Oberdorf ein Brand aus. Dies führte zu starker Rauchentwicklung. Alle Hausbewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.
Die Brandursache ist zurzeit nicht bekannt.
Bei einem Gewerbegebäude in Rothenburg brach gestern Abend ein Brand aus. Die Brandursache ist noch unbekannt und ist Gegenstand der Ermittlungen der Luzerner Polizei.
Am Montag, 13. Februar 2023, 17:38 Uhr, wurde ein Brand bei einem Gewerbegebäude im Gebiet Stadtion-West in Rothenburg gemeldet.
Am Montag (13.02.2023), um 17:40 Uhr, meldete der Besitzer eines Mehrfamilienhauses einen Brand in seinem Haus an der St.Gallerstrasse. Zwei Bewohner mussten mit eher leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Am Sonntag, den 12. Februar um 21:15, rückte die Feuerwehr der DPS des Montagnes an der Rue Daniel-Jeanrichard 43 in La Chaux-de-Fonds aus, nachdem in einer Wohnung im 6. Stock ein Brand ausgebrochen war.
Der Brand war in der Küche einer Wohnung ausgebrochen.
Am Samstag, den 11.02.2023 um 16:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 39-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue Louis-Joseph-Chevrolet in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 6A geriet sein Auto nach links und kollidierte mit zwei Pollern, die sich in der Mitte der Fahrbahn befanden.
Am Sonntag (12.02.2023), kurz nach 18:45 Uhr, ist im Veltur ein Brand entdeckt worden. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an einem Tumbler im Keller.
Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Sonntag, 12.02.2023, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich in Glarus, Gartenstrasse, ein Brandfall mit Schadenfolge.
Mehrere Anrufer meldeten der Kantonalen Notrufzentrale praktisch zeitgleich, dass aus dem Dach eines Reihenhaus dringen würde.
Am Sonntagvormittag wurde ein Stall in Cazis durch ein Feuer vollständig zerstört. Ein Grossaufgebot stand im Einsatz und die Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden.
Personen wurden keine verletzt.
Heute Morgen, um ca. 06:45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Obwalden die Meldung ein, wonach es auf einem überdachten Gartensitzplatz eines Einfamilienhauses in Wilen brenne.
Durch die aufgebotene Feuerwehr konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Am frühen Freitagabend (10.02.2023), kurz nach 18:00 Uhr, bemerkte ein aufmerksamer Gast vom Hof Weissbad Flammen in der Baustelle des neuen Bade- und Saunahauses.
Die sofort alarmierten Feuerwehren Schwende und Rüte konnten das Feuer schnell löschen.
Beim Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist am Freitagnachmittag (10.2.2023) in Buchs ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Mittwoch ist es in einer Werkstatthalle in Domat/Ems zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Zwei Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Ambulanzteam betreut.
Am Mittwoch, den 8. Februar 2023, gegen 15:40 Uhr, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass unter dem Dach eines Einfamilienhauses in Bonfol vermutlich ein Brand schwelte.
Rauch und Flammen traten an der Nahtstelle zwischen Dach und Kamin aus.
Am Mittwochmorgen (08.02.2023), kurz nach 07:15 Uhr, ist an der Kriessernstrasse ein Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus entdeckt worden. Die Brandursache ist unbekannt.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Am Dienstagmorgen (07.02.2023) kam es auf einer Baustelle an der St. Leonhard-Strasse zu einem Brand. Ein Baucontainer fing mutmasslich durch einen technischen Defekt Feuer.
Die Bauarbeiter vor Ort konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Am Dienstagvormittag ist in der Talstation der Sesselbahn Schilt in Grindelwald ein Brand ausgebrochen. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Am Dienstag (07.02.2023), um 7:40 Uhr, ist ein Brand auf dem Dach eines Gewerbebetriebs im Aegetli entdeckt worden. Die Brandursache dürfte ein Elektromotor einer Lüftung sein.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
In der Nacht auf Montag ist in Lauenen ein Wohnhaus in Brand geraten und komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der abgelegenen Örtlichkeit aufwendig. Die Brandursache wird untersucht.
Am Samstagabend, 04. Februar 2023, kurz vor 18.00 Uhr, kam es in der Küche einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Hardstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Zürich Nord ist am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Sanität und Polizei rückten mit einem grösseren Aufgebot aus.
Es gab keine verletzten Personen.
Am Freitagabend, 3. Februar 2023, musste die Feuerwehr Schübelbach wegen einem Brand in einer Küche zum Sonnengarten in Schübelbach ausrücken. Hausbewohner konnten das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte löschen.
Ein 24-Jähriger Hausbewohner erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst hospitalisiert.
Am Freitagabend ist in einem Tunnel auf der A5 bei Pieterlen ein Auto mit einem Anhänger in Brand geraten. Der Tunnel musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.