Am Freitagabend ist in Bollodingen ein Bauernhof in Vollbrand geraten. Das Gebäude mit Wohn- und Ökonomieteil wurden dabei komplett zerstört.
Personen wurden nicht verletzt. 17 Tiere konnten aus dem Stall gerettet werden. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen.
Am Samstag (19.03.2022) ist in den frühen Morgenstunden eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten.
Am Freitag, 18. März 2022, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 16 Uhr mehrere Meldungen ein, dass aus einem Haus im Seefeld in Hurden Rauch dringe.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus bereits in Vollbrand.
Am Mittwoch, den 16. März um 23:25 Uhr rückte die Feuerwehr von La Chaux-de-Fonds wegen einer Rauchentwicklung in der Rue Morgarten aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Kurz vor 22 Uhr brach in einem Technikraum in der Rue Fritz-Courvoisier in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus, das das Quartier und die ARA von der Stromversorgung abschnitt.
Das schnell eingedämmte Feuer forderte keine Verletzten. Dank einer Netzabschottung konnte der Strom nach 20 Minuten wieder eingeschaltet werden. Lediglich einige Firmengebäude waren noch nicht mit Strom versorgt. Im Laufe des Nachmittags wird die Situation wieder normalisiert.
Am späten Montagabend hat ein Inhaftierter des Gefängnisses Horgen seine Zelle in Brand gesetzt.
Feuerwehr, Sanität und Polizei wurden umgehend verständigt. Dank der schnellen Reaktion des Personals konnte das Feuer gelöscht werden, bevor es auf weitere Teile des Gebäudes übergreifen konnte.
Bei einem Brand einer Lagerhalle ist am Dienstagnachmittag (8.3.2022) in Oberstammheim (Gemeinde Stammheim) ein Sachschaden von über einer Million Franken entstanden.
Personen sind keine verletzt worden.
Am Sonntagmittag (6.3.2022) hat in Tann (Gemeinde Dürnten) ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Personen sind keine verletzt worden.
Das Feuer verursachte grossen Schaden am Gebäude.
Am Samstag (05.03.2022), um 12:50 Uhr, hat eine unbeaufsichtigte Feuerstelle im Steigen einen Brand in einem Waldstück verursacht.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern.
In der Nacht zum Sonntag kam es in Herdern zu einem Brand in einer Dachwohnung. Der Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 2 Uhr bemerkte der Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Frauenfelderstrasse Rauch in seiner Dachwohnung und schlug Alarm. Sämtliche Bewohner der Liegenschaft begaben sich darauf nach draussen in Sicherheit. Die Feuerwehr Herdern sowie die Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld waren rasch vor Ort, löschten den Schwelbrand und lüfteten das Gebäude aus.
Am Freitag, 26. Februar 2022, um ca. 19.45 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass bei einer Recyclingfirma an der Gotthardstrasse 101 in Schattdorf eine starke Rauchentwicklung sichtbar ist.
Die unverzüglich ausgerückte Feuerwehr stellte auf einem Lagerplatz im Aussenbereich des Areals, einen Brand eines Lagerbehälters von Elektrogeräten mit Lithium-Ionen -Batterien fest. Obwohl sich der Brand rasch auf einige benachbarte Lagerbehälter ausbreitete, konnte der Brand rasch gelöscht und eine Weiterausbreitung des Brandes verhindert werden. Dabei entwickelte sich eine starke Rauchentwicklung und beissender Geruch.
Beim Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses ist am Samstag (26.2.2022) in Kloten ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Zwei Personen wurden verletzt.
Am Sonntag (20.02.2022), 15:00 Uhr, hat an der Buhofstrasse ein Einfamilienhaus gebrannt. Beim Brandausbruch befand sich ein 25-jähriger Bewohner in dem Haus. Er konnte sich selbstständig ins Freie retten und blieb unverletzt.
Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen. Das Haus ist unbewohnbar.
Am Sonntagmorgen ist in einer Wohnung in Ittigen ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehren konnten ihn rasch unter Kontrolle bringen.
Ein Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstag ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Vor Ort sichteten die Einsatzkräfte einen Mann, der das Haus nicht verlassen wollte.
Am Freitagabend ist in Trub ein unbewohntes Bauernhaus in Brand geraten und komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Vorder Breitäbnit in Trub ein Haus brenne.
Am Dienstag ist auf der Bahnstrecke zwischen Bern und Thun das Fahrwerk eines Intercity-Zuges in Brand geraten. Die Fahrt musste ausserplanmässig gestoppt werden. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen sind im Gange.
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Bielstrasse in Grenchen kam es am Dienstagnachmittag, 8. Februar 2022, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand. Während dem Löscheinsatz wurde in der betroffenen Wohnung eine leblose Person aufgefunden.
Durch die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn wurde umgehend eine Untersuchung zu den Umständen sowie zur Brand- und Todesursache eingeleitet.
Aus noch unbekannten Gründen brannte in der Nacht auf Sonntag in Arbon ein Bürocontainer. Verletzt wurde beim Brand niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagabend, 5. Februar 2022, kurz nach 23.00 Uhr, kam es in einem Schulraumprovisorium an der Weiermattstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Am 06.02.2022, um 04.00 Uhr, kam es an der Müllheimerstrasse, zwischen der Markgräflerstrasse und der Amerbachstrasse, zu einem Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Drei Personen wurden leicht verletzt.
Am Samstagnachmittag (05.02.2022) bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Hauentalstrasse in Schaffhausen einen Brand in einer Wohnung. Die Bewohner begannen sofort mit der Evakuierung des Wohnblocks. Durch die alarmierte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand in der betroffenen Wohnung erheblicher Sachschaden.
Eine Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.
Am Sonntag (06.02.2022), kurz vor 01:10 Uhr, ist ein brennendes Auto auf einem Parkfeld 'Im Grund' gemeldet worden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Samstagnachmittag (05.02.2022) bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Hauentalstrasse in Schaffhausen einen Brand in einer Wohnung. Die Bewohner begannen sofort mit der Evakuierung des Wohnblocks. Durch die alarmierte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand in der betroffenen Wohnung erheblicher Sachschaden.
Eine Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.
Auf der Autobahn A2 bei Egerkingen ist am Freitagabend, 4. Februar 2022, ein Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
In Bezug auf den Waldbrand, der am Sonntag, 30.01.2022, ab 4 Uhr morgens in den Bergen von Gambarogno (Alpe di Neggia) ausgebrochen ist, teilt die Kantonspolizei mit, dass aufgrund des dichten Rauchs, der durch den Brand verursacht wurde, nach Rücksprache mit den Gemeindebehörden und mit Genehmigung des Bürgermeisters ab 23 Uhr eine vorsorgliche Evakuierung von 32 Personen in Indemini durchgeführt wurde.
Zuvor waren bereits 13 Personen in den Ortsteilen Ri, Pezze und Boè vorsorglich evakuiert worden. Für diejenigen, die keine Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten finden konnten, wurde das Zivilschutzzentrum in Quartino eröffnet.
Am Samstagmorgen, 29. Januar 2022, nach 09.45 Uhr, bemerkte eine Drittperson starke Rauchentwicklung aus der Fassade eines Gebäudes an der Kantonsstrasse in Freienbach.
Bei Eintreffen der Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon schlugen bereits Flammen aus der Fassade. Die Einsatzkräfte konnten den Brand rasch löschen. Personen wurden nicht verletzt.
Am Dienstag, den 25. Januar um 22:50 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 La Chaux-de-Fonds zu einem Brand in Le Locle, Rue de la Jambe-Ducommun 6, aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Beim Brand in einem Schrebergartenhaus in Schlattingen entstand am Sonntagmorgen Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, als Brandursache wurde ein Baumangel festgestellt.
In der Nacht auf Sonntag ist im Sonnberg bei Zollbrück ein Bauernhaus in Brand geraten. Der Ökonomieteil brannte aus, der Wohnbereich wurde in Mittleidenschaft gezogen.
Beim Brand wurden weder Menschen noch Tiere verletzt.
Am Samstagabend, 22. Januar 2022, kurz nach 22.00 Uhr, kam es an der Wartenbergstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch bei einem Einfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden.
Im Laufe des Nachmittags des 17. Januar 2022, gegen 16:50 Uhr, brach in einem Schuppen, der zu einer Werkstatt umgebaut worden war, ein Feuer aus.
Das Feuer, dessen Ursache durch die Untersuchung ermittelt werden muss, brach an einem Holzofen aus.
Am frühen Samstagabend (08.01.2022) hat eine Hecke im Aussenbereich eines Mehrfamilienhauses an der Akazienstrasse in Schaffhausen gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitagabend, 7. Januar 2022, kurz nach 20.30 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen an der Hauptstrasse in Ziefen in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Worms, Alemannenstraße. Am Freitag, den 07.01.2022, kam es gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine größere Menge Diesel auslief.
Ein 30-jähriger Lastkraftwagenfahrer wollte auf einem Firmengelände in der Alemannenstraße in Worms rangieren, wobei der Tank des Fahrzeuges aufsetzte und hierdurch aufriss.
Am Samstag (08.01.2022), kurz nach 01:00 Uhr, ist es an der Toggenburgerstrasse zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Die Feuerwehr rettete vier Bewohner mittels Hubretter aus dem Gebäude.
Drei Personen wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Die Brandursache ist noch unklar.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.